das ganze wird nicht kommen, allein weil kein geld dafür da ist. so siehts nunmal aus, daran ändert auch die einführung von studiengebühren nichts (da werden nämlich einfach im gleichtakt die normalen zuschüsse der länder an die unis runtergefahren...).
in bestimmten bereichen in den naturwissenschaften ist ein master unumgänglich, allein schon, weil der master meistens voraussetzung für eine promotion ist (es sei denn man gehört zu den ganz schlauen, da gibts dann extra programm zum "überspringen" des masters). aber da braucht man in der regel auch noch 2 jahre an der uni, weil man einfach im bachelor nur grundlagen gelernt hat und damit in meinen augen noch nicht wirklich fähig ist, in einem unternehmen zu arbeiten (sag ich jetzt mal von mir selber).
aber ob und wie dann der master wirklich beschränkt wird, hängt stark von uni und fachrichtung ab. formal wird meistens der schnitt von mindestens 2,5 verlangt, das schaffen laut meiner erfahrung auch die allermeisten. darüber hinaus kommt es dann auch drauf an, wieviele in dem jahrgang den bachelor gemacht haben und wieviele sich von anderen unis für den master bewerben, ob man da noch zusätzliche zulassungsbeschränkungen einführen muss.
und dann macht es manchmal noch einen unterschied, ob man schon den bachelor an der uni gemacht hat oder nicht. man kann ja die zulassungsvoraussetzungen für den master so gestalten, dass man in bestimmten fächern bestimmte credits verlangt, die so exakt nur auf den eigenen bachelor studiengang zutreffen, so dass bei notenberechnungen automatisch externe im leichten nachteil sind.
an meiner alten uni wurde jeder zum master zugelassen, da wurden definitiv auch einige zugelassen, die den schnitt von 2,5 nicht geschafft haben. hat einfach keinen interessiert, weil im bachelor schon genug abgebrochen hatten und es deswegen eh mehr als genug plätze gab.
an meiner jetzigen uni mussten auch die internen mindestens 2,5 erreichen, zudem gabs noch nen aufnahmetest (der aber in meinen augen nur etwas zur abschreckung eingebaut wurde, denn der aufnahmetest war dann wirklich keine herausforderung).
in den nicht-naturwissenschaften ist es auch immer eine frage: verdien ich wirklich mit dem master soviel mehr, dass es sich lohnt 2 jahre dranzuhängen? immerhin kann man mit nem bachelor schon 2 jahre munter arbeiten, während andere noch studieren. das geld, das in den zwei jahren verdient wird, muss man auch erstmal wieder reinholen.