Studieren u. fester Job? Eure Erfahrungen/Tipps ....

Gilt nur für das Ziel Akademiker zu werden, sprich universitäres Studium mit Master/Diplom zu beenden:

Rechne das mal abstrakt durch. Wenn Du ca. 40h arbeitest und 40h für ein universitäres Studium investierst, wirds zeitlich eng, gerade, wenn noch Fahrzeiten hinzukommen. Da bist Du ja schnell bei 100h die Woche. Sprich: Fast unrealistisch.

20h Nebenjob gerade mit verschultem "Studium" (FH) sind machbar.
60h sind in anspruchsvollen Studienfächern Standard. Über 80h geht aber dauerhaft keiner ohne Folgen. Zumindest habe ich noch keinen erlebt. Nach ein paar Jahren drehen die Leute alle am Rad. B
 
estre schrieb:
Ich muss auch dazu sagen, dass ich jemand bin der nur mit ordentlich Druck effektiv lernen kann, wenn eine Klausur unmittelbar bevorsteht fange ich an zu lernen, in der Regel kommt es z.B. nicht vor, dass ich mich 3 Wochen vorher hinsetze und anfange zu lernen ^^

funktioniert auch in der Uni wunderbar, wenn du dann effektiv lernen kannst ;)
Wobei ich die Zeit teilweise noch auf 2 Wochen bis runter auf 1 Woche kürze, du musst dir aber im klaren sein, dass du in der Uni dann wirklich bei solchen Aktionen am Fulltime-Lernen bist, also vormittags anfangen abends aufhören, arbeiten gehen wirst du da nicht mehr können, es seidenn du arbeitest abends nach dem Lernen, das geht auch wunderbar.

Ich lerne dann auch nur 5-6 Stunden am Tag, also so von 12 bis 18 Uhr.
Wohlgemerkt ohne bei manchen Kursen im Semester einmal die Vorlesung oder Übung besucht zu haben, da gehe ich nur hin, wenn die auch gut gemacht ist, ansonsten finde ich es weit effektiver mit den Folien/Skripten und Referenzliteratur zu lernen, denn hat man in der Vorlesung einmal 5 Minuten nicht aufgepasst oder etwas nicht direkt verstanden kann der Zug schon abgefahren sein.
 
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Ich sag auch mal was - als FH'ler - also 20 Stunden die Woche wird schon extrem eng, 40 kannst du vergessen. Allein wenn ich mir das bei mir anschaue - zu Beginn des Semesters ist es im Regelfall noch entspannt, ein paar Praktika, man geht in die Vorlesungen oder auch nicht (Anwesenheitspflicht existiert nicht an FHs! Ich weiß nicht, wieso dieses Gerücht immer wieder aufkommt, absoluter Quark!). Zu diesem Zeitraum halte ich auch 20 Stunden nebenbei noch für möglich.

Aber dann geht es in Richtung Prüfungen, und da heißt es schon 8 - 10 Wochen davor anfangen wirklich stark zu büffeln, mit bis zu 8 Stunden täglich. Hinzu kommen dann noch die übrigen Vorlesungen + Praktika - da ist für Arbeit kaum noch Platz.

Wegen des Abschlusses musst du dir keine Gedanken machen, da gibt es in der Wirtschaft die Unterscheidung zwischen Uni- und FH-Master nicht mehr - soweit jedenfalls meine Erfahrung bei etlichen großen deutschen Automobilfirmen und -zulieferern. Bologna sei Dank. Beim Diplom früher mag das aber noch anders gewesen sein.

Wenn du hingegen in die Grundlagenforschung möchtest, solltest du eher einen Universitätssabschluss anstreben, bei angewandter Forschung (z.B. Frauenhofer-Institut) eher einen FH-Abschluss. Dies gilt aber natürlich nur, falls du überhaupt in die Forschung willst.
 
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Vollzeit würde ich mir neben dem Studium nebenbei auch nicht antun wollen. Ich sitz in der Regel Mo-Do von 8:00 bis 18:00 Uhr an der FH, hab dafür aber den Freitag schon um 10:00 Uhr schluss. Nebenbei noch zu Arbeiten wird da eher schwierig, zumal in den eher praxisbezogenen Studiengängen (wo man auch Info zu zählen kann) immer einge Pflichttermine in der Woche vorhanden sind, welche für Labor- oder sonstige Praktikas genutzt werden, unabhängig ob du auf einer Uni oder FH studieren möchtest.

Bei deiner Lerneinstellung sehe ich aber eigentlich keine großen Probleme, ich schätze sogar, dass die meisten Studenten so vorgehen. Du musst dir nur bewusst sein, dass der Stoff für ein Semester den eines Abis um ein Vielfaches übersteigt, der Lernaufwand ist da meiner Meinung nach kaum vergleichbar. Was andere hier schreiben halte ich dennoch z.T. für unrealistisch. Wenn [sauba] hier schreibt, dass er 8-10 Wochen vor den Prüfungen anfängt 8h/Tag zu lernen, komme ich etwas ins grübeln. Meine Vorlesungen gingen dieses Semester von mitte März bis mitte Juni und ein Tag nach der letzten Vorlesung stand auch schon die erste Klausur an. Würde ich dann 10 Wochen vorher lernen, wäre das fast die gesamte Vorlesungszeit. :D Vielleicht liegt die Prüfungszeit bei anderen FHs auch bloß nich direkt hinter den Vorlesungen.
Ich würde sagen, wenn man alle Vorlesungen besucht oder den Stoff selber zuhaus durchgekaut und auch verstanden hat, reicht es, wenn man pro Klausur etwa 5 Tage lernt. Die 5 Tage dann aber auch von morgens um 9 bis Nachts um 12 (mit einigen Pausen versteht sich). Von einem 1,x Schnitt ist man dann zwar vermutlich entfernt, den halte ich bei den meisten technischen Studiengängen aber meist ohnehin für unrealistisch.
 
Bei mir geht die Vorlesungszeit noch bis Mitte Juli :). Lernanfang war bei mir Mitte Mai, bis Anfang August gehen die Prüfungen und da wird auch durchgehend gelernt - so kam die Zahl zu stande.

(Ich muss zugeben, bei der Anwesenheitsquote nie zu den guten Studenten zu gehören - ich lasse schon die ein oder andere Vorlesung sausen, hole dies dann später nach. Vllt ist die Zahl daher so hoch ;) ).
 
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