Studium Bundeswehr

Alle weiteren Truppenrelevanten Fragen kannst du dann ja ruhig weiterhin hier stellen. Im Studium ist man ja schon ein wenig "ab vom Schuss". ;)
 
ich kennen jemanden, der an der unibw in neubiberg (bei muenchen) wirtschaftsinformatik studiert. laut ihm ist das studium an sich deutlich einfacher als an einer zivilen uni. weiss aber nicht wie repraesentativ das ist und ob das bei anderen studiengaengen auch der fall ist.
 
deutlich einfacher ist es halt in der Hinsicht, dass auf einen Professor meist 70-80 Studenten kommen und nicht wie an zivilen Universitäten 700-800. Auch die Übungsgruppen sind wesentlich kleiner, da es recht viele Übungsleiter gibt.
Desweiteren kann man auch leicht den Kontakt zu älteren Jahrgängen finden, da diese zu großen Teil auf dem Unigelände wohnen.

Vom Anspruch sind die Studiengänge schon mit dem Anspruch an zivilen Universitäten vergleichbar, durch das Ganze Drumherum ist das Lernen aber sicherlich leichter bzw. effektiver. Dafür wird aber in Trimestern studiert, was die Schlagzahl an Prüfungen doch recht hoch treibt. Im Schnitt schreibt man in E-Technik 5 Prüfungen pro Trimester.
 
falke_ schrieb:
ich kennen jemanden, der an der unibw in neubiberg (bei muenchen) wirtschaftsinformatik studiert. laut ihm ist das studium an sich deutlich einfacher als an einer zivilen uni. weiss aber nicht wie repraesentativ das ist und ob das bei anderen studiengaengen auch der fall ist.

Kann der Kamerad da auf Erfahrungen an zivilen Unis zurückgreifen? Da bis jetzt bei Winf fast jeder gesagt hat, dass es eindeutig schwerer und überladener ist als das zivile Pendant. Allgemein haben es die technischen Studiengänge alle in sich.
Hierzu einfach mal die Stundenpläne sowie Modulpläne vergleichen.
Dazu kommen Durchfallerquoten um die 50-60% und nur wenige gehen überhaupt in den Master über. Die Praxis spricht da also eher eine andere Sprache. Allein wenn man sich den das geforderte Level bei den zu erlernenden Programmiersprachen anguckt (Haskell/ADA/Java) und in welcher Zeit schluckt so mancher.
 
DasWams schrieb:
deutlich einfacher ist es halt in der Hinsicht, dass auf einen Professor meist 70-80 Studenten kommen und nicht wie an zivilen Universitäten 700-800. Auch die Übungsgruppen sind wesentlich kleiner, da es recht viele Übungsleiter gibt.
Meinst du nicht du übertreibst ein wenig?
In Dortmund fangen jährlich ca. 130 E-techniker an. Insgesamt gibt es ca. 800 Elektro- und Informationstechniker. Die Fakultät hat 15 Professoren. Im Schnitt kommen also auf einem Professor gut 50 Studenten. Mittlererweile gibt es auch in jedem Fach Kleingruppenübungen wo man dann villeicht mit 20 Studenten in einem Raum ist.
 
Lass den Jungen Kameraden doch ;)

Aber es sind schon sehr kleine Gruppen in den intensiveren Studiengängen das stimmt. 2008 waren es knapp 60 Informatiker, 30 Winfler und ETTI etc. sind alle eher mit unter 100 besetzt. Aber wer nicht zivil die Situation gesehen hat, kann halt auch nicht die reellen Zahlen wiedergeben bzw. nur das, was er gehört hat.
 
Einer unserer Professoren meinte halt 700-800 in einer seiner Vorlesungen bevor er an die UniBw kam, kann aber auch damit zusammenhängen, dass das der Mathe-Prof. war.

E-Technik ist vielleicht gerade ein schlechtes Beispiel, aber laut einem Freund der an der TU Dresden Maschbau studiert, saß der in manchen Vorlesungen auch mit 800-1000 Leuten.
 
Nur weil in ein paar Vorlesungen mehrere 800Leute drinsitzen heisst es trotzdem noch nicht, das auf einem Professor mehrere Hundert Studenten kommen. Im schnitt wird es viel weniger sein.
Ich hatte auch anfangs Vorlesungen wo mehr als 250 Leute drinsassen (z.B Mathe mit Physikern und angewandten Informatikern zusammen) Die Übungsgruppen waren dann so um die 30 gross. Hinterher bei den Wahlvorlesungen war ich in einer Vorlesung wo wir weniger als 10 Studenten waren.
Aber zum Glück hat ja (fast) jeder die Wahl wo er studieren möchte. Zumindest in den technischen Fächern.
 
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