Suche Backup&Restore Programm

vengeance_1984

Lt. Commander
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Juli 2007
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Backup&Restore-Tool, das folgende Eigenschaften haben sollte:

- inkrementelle und differentielle Backups sollen möglich sein
- Auswahl, ob einzelne Dateien oder ganze Partitionen gesichert werden sollen
- Scheduler
- darf auch was kosten (bis max. 50€)


Das erste, was mir in den Sinn gekommen ist, ist Acronis True Image Home 2012, aber die Bewertungen bei Amazon sind ja ziemlich schlecht (durchschnittlich so 2,5 Sterne).
Ich habe auch diverse Freeware-Programme ausprobiert (Paragon, Ocster Backup, BackupMaker, etc.), aber bei allen hat irgendwas nicht gepasst; bei Paragon wurde der Vorgang mit einem Fehler abgebrochen, beim BackupMaker wurden die Umlaute falsch dargestellt und das Programm reagierte teils sehr träge, das Ocster Backup hat in der Free-Version zu wenige Funktionen.

Gibt es denn andere sinnvolle Backup-Lösungen? Was ist z.B. von Norton Ghost zu halten?
 
Zu True Image kann man sagen, war mal gut, ist aber schon seid Version 2011 nicht mehr gut.
Ghost wird glaube ich nicht mehr weiter entwickelt.
 
Nimm einfach Acronis True Image 2010, ich verwende diese version seit jahren und sie hat mich noch nie in Stich gelassen.

Ist noch immer erhältlich und auch mit Win 7 kompatibel. Mit den Plus Pack kann man auch ein Image erfolgreich auf einen anderen Rechner (mit unterschiedlicher Hardware) übertragen. Konnte damit erst vor kurzem die Installation von meinen Bruder nach einen Bordwechsel erfolgreich übertragen, bei einfachen Umbau der Festplatte war diese Installation nicht startfähig und alle manuellen Versuche meinerseits scheiterten.
 
Vor allem die Übersichtlichkeit und Transparenz was dort eigentlich passiert ist doch sehr stark auf der Strecke geblieben. Zudem ist die Produktaktivierung mittlerweile sehr nervig. Auch die professionellen Produkte sind aus meiner Sicht ein aufblasener Moloch geworden der scheinbar nur noch aus Aktivierungsservern und Selbstverwaltung besteht. Hatte extra in die "Acronis Backup & Recovery 11 Advanced Workstation" investiert in der Hoffnung da noch was ordentliches zu bekommen. 2010 war wirklich die letzte brauchbare Version in meinen Augen.
 
Ich habe mich bisher mit der 2012er Version noch nicht genauer befasst, da mich zum einen ebenfalls die negativen Bewertungen abschreckten und zum anderen die 2010er Version mir alles bietet was ich benötige.

Das Problem bei vielen Programmen ist mittlerweile das sie zu sehr aufgeblasen werden mit unnötigen Funktionen (die man gar nicht braucht), diese neuen Funktionen sind dann vielfach noch nicht ausgereift und sorgen dann ihrerseits für unnötige Probleme und verschwenden nur unnötigen Platz auf der Festplatte.

Bei Acronis ist es scheinbar so das eine neue Version eine gewisse Reifezeit braucht und vielleicht ist die 2012er Version mittlerweile ausgereift. Die verschiedenen Hardware- und Softwarekombinationen werden immer vielfältiger und jedes Jahr eine neue Version mit neuen Funktionen, da sollte es einen nicht wundern wenn es Probleme gibt. Wir Kunden werden immer mehr zu Betatestern.

Bei Acronis gibt es auch eine 30Tage Testversion und so viel ich weiß bietet diese den vollen Funktionsumfang so das man sie auch im vollen Umfang testen kann.

@Cat Toaster

Genau, so manches Softwareprodukt wäre deutlich besser wenn sich die Softwareschmieden wieder auf das Wesentliche konzentrieren würden, dann wäre aber auch nicht jedes Jahr eine neue Version nötig.

P.S. Wenn meine Vorgängerversion (True Image Home 10) mit Win 7 kompatibel wäre, würde ich vielleicht noch immer mit dieser Version arbeiten.
 
Die 30 Tage Testversion von Acronis teste ich gerade, bislang bin ich jedoch relativ zufrieden damit; die Bedienung ist jetzt auch nicht viel schlimmer als bei anderen Programmen, die ich getestet habe, Fehler beim Einlesen und beim Wiederherstellen gab es bislang auch nicht.

Werde noch weiter testen, mal schauen, ob sich noch was gravierend Negatives finden lässt.
 
Ich nutze Acronis TI 2012 seit ein paar Monaten und konnte noch keine Fehler feststellen.
Backup & Recovery taten bisher ohne Mucken ihren Dienst.
Wichtig ist halt auch, eine vernünftige Backupstrategie zu planen und umzusetzen.

Gutes Beispiel aus einer Amazon-Rezension:
Da hat jemand immer nur ein einziges Image erstellt und dieses dann mit jedem Lauf überschrieben.
Als er gemerkt hat, das da etwas in seinem System nicht mehr passt, hatte er zwar ein Image, aber das enthielt die gleichen Fehler.
Ergebnis: ein nicht mehr brauchbares Image und eine negative Bewertung auf Amazon.

Ich sichere meine Systemplatte täglich komplett (ca. 20-25 Minuten) in unterschiedliche Dateien (max. 5).
Zusätzlich mache ich vor größeren Installationen oder Konfigurationen ein Backup - sicher ist sicher.
Meine anderen Dateien und Dokumenten wandern per Synch jeden Tag auf mein NAS und zweimal pro Woche auf externe HDDs.
Somit kann ich einen totalen Datenverlust und Systemausfall gut komprimieren.
 
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