Suche Beratung - Heimatnetzwerk

Schwabodabo

Cadet 1st Year
Registriert
Dez. 2023
Beiträge
10
Hallo zusammen,


ich suche euren Rat.


Ich möchte mein Heimnetzwerk neu aufsetzen. Aktuell nutze ich noch die Vodafone Homebox. Das Problem ist, dass in den oberen Zimmern – insbesondere in den Ecken – das WLAN-Signal kaum bis gar nicht ankommt.


Zunächst habe ich mit UniFi geliebäugelt, allerdings sind mir die Kosten dafür zu hoch und das Setup wäre für mein Szenario vermutlich Overkill.


Aktuelle Situation:


Der Router steht im Eingangsbereich, relativ mittig im Haus.
Grundsätzlich wird damit ein Großteil des Hauses abgedeckt, jedoch nicht:


  • die Ecken im oberen Stockwerk
  • der Kesselraum (nach dem Umstieg von Öl und anschließender Sanierung soll dort ein 3D-Drucker stehen, der ausschließlich WLAN nutzt)
  • Garten und Garage

Idee / Zielbild:


Meine aktuelle Idee ist es, auf eine FRITZ!Box zu wechseln und mehrere AVM FRITZ!Repeater 1200 AX einzusetzen, die per LAN-Kabel angebunden werden.


Im Idealfall:


  • deckt die FRITZ!Box das Hausinnere vollständig ab, insbesondere die Zimmer im Obergeschoss
  • erhält der Kesselraum einen FRITZ!Repeater 1200 AX
  • ebenso der Garten
  • und die Garage

Damit käme ich insgesamt auf drei Repeater.


Offene Punkte:


Ich bin mir aktuell unsicher, welches FRITZ!Box-Modell sinnvoll ist.
Da ich einen Kabelanschluss habe, kommen für mich insbesondere folgende Modelle infrage:


  • FRITZ!Box 6690 Cable
  • FRITZ!Box 6670 Cable

Kostenmäßig liege ich damit grob bei:


  • ca. 300 € für die FRITZ!Box
  • plus 3 × ca. 70 € für die Repeater
  • insgesamt also rund 500 €

Zusätzlich benötige ich noch einen Switch für den Keller. Daran hängen unter anderem zwei NAS-Systeme sowie weitere kabelgebundene Geräte. Der Switch sollte mindestens 10 Ports bieten und einige 2,5-Gbit-Anschlüsse besitzen, da sowohl NAS als auch PC diese Geschwindigkeiten unterstützen.


Ich freue mich über eure Einschätzung und Empfehlungen – insbesondere zur Auswahl der passenden FRITZ!Box und zur generellen Sinnhaftigkeit des geplanten Setups.

Gruß
Schwabodabo
 
Die Planung sieht gut aus, vor allem zusehen das man wo möglich mit LAN-Kabeln arbeitet.
Je nach Wohnort und WLAN Nutzung kann das nämlich schon problematisch werden.
Hier bei uns läuft ein AVM-Setup ebenfalls problemlos, selbst im Garten gehts im Sommer ganz gut mit Medienstreaming.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: GTrash81
Wenn du einen Mesh-Repeater eh mit Lankabel anbindest kanns du auch günstigere nehmen und brauchst auch eigentlich keine neue Fritzbox.

Die Vodafone Box ist bei der Wlan Abdeckung nicht schlechter als eine Fritzbox:
 
Zuletzt bearbeitet:
Schwabodabo schrieb:
Ich bin mir aktuell unsicher, welches FRITZ!Box-Modell sinnvoll ist.
Die Frage ist, wieviel Geräte in Summe per WiFi und LAN sollen angebunden werden? Die 6670 reicht idR. für das meiste aus, aber je nach Menge der Geräte könnte ihr einfach die CPU Leistung ausgehen und die 6690 eventuell die bessere Wahl sein.

Hätte sonst auch gesagt, die 6670 reicht.
 
SpiII schrieb:
6670 + 1200 AX

Beim Switch wirds dann auch relativ teuer. Da ich von dem Hersteller schon Switche nutze: https://de.aliexpress.com/item/1005009295956434.html?gatewayAdapt=glo2deu Ja, die Teile sind richtig gut (wie TP-Link/NEtgear etc.) & fackeln einem nicht die Bude ab.
Schade, bis vor wenigen Tagen gab’s den EnGenius ECS5512FP (12-Port - 10G-Switch + 420W POE++) für nur ~200€ (geiles Teil :)). Also 10G für die Zukunft :D

Die gewünschten 2,5G tuns natürlich auch ;)
https://hwbusters.com/networking/engenius-ecs2512fp-8-port-poe-switch-review/
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: SpiII
Schwabodabo schrieb:
Mein Tipp: Erstmal einen FRITZ!Repeater (1200 ohne AX gebraucht) kaufen auch dann messen, also Geschwindigkeit (Durchsatz) aber auch Abdeckung (Signalstärke). Brauchst Du irgendwo auch einen kleinen Switch, dann eine gebrauchte FRITZ!Box 7520. Die hat den Vorteile eines internen Servers zur Geschwindigkeitsmessung, d. h. die ginge sogar erstmal ohne LAN-Anschluss und auch direkt zur Messung mit der FRITZ!App WLAN.
Schwabodabo schrieb:
mindestens 10 Ports bieten und einige 2,5-Gbit-Anschlüsse
Mein Tipp: Trennen, also ein kleiner 5er-Switch für Multi-Gig und dann für den Rest einen 8er-Switch mit Gigabit-Ethernet. Kann das NAS auch LACP? Falls nicht, geht es preislich hier los … mit LACP für beide NAS kannst Du auch direkt einen Switch nehmen und landest hier …
Schwabodabo schrieb:
FRITZ!Box 6670 Cable
Die will eigentlich den neuen FRITZ!Repeater 1700 oder 3000 AX. Aber Du könntest auch ein FRITZ!Mesh-Set nehmen, also das FRITZ!Mesh-Set 1600, also die Cable-Box so lassen wie sie ist, nur einen WLAN-Punkt mehr.
 
Zuletzt bearbeitet: (zwei NAS plus ein Computer sind mindestens drei Multi-Gig; hatte vorher nur für ein NAS geplant)
Hallo zusammen und danke für die Antworten!
coxon schrieb:
Die Frage ist, wieviel Geräte in Summe per WiFi und LAN sollen angebunden werden? Die 6670 reicht idR. für das meiste aus, aber je nach Menge der Geräte könnte ihr einfach die CPU Leistung ausgehen und die 6690 eventuell die bessere Wahl sein.

Hätte sonst auch gesagt, die 6670 reicht.
WLAN:
  • 4 Smartphones
  • 2 Tablets
  • 1 × 3D-Drucker
  • 1 × Drucker
  • 2 Arbeitslaptops
  • ca. 10 IoT-Geräte
Aktuell ergeben sich damit etwa 20–25 WLAN-Geräte. Perspektivisch ist von 30–35 Geräten auszugehen.

LAN:
  • 2 × NAS
  • 1 × PC
  • 1 × PV-Zähler
  • 3 × Repeater - zukünftig
  • 2 × Fernseher
  • 1 × Drucker
Damit liegen wir derzeit bei rund 10 kabelgebundenen Geräten. Ein Switch mit mehr als 10 Ports ist daher mittelfristig sinnvoll.

Aus diesem Grund habe ich mir zunächst einen Switch angeschafft, da die vorhandenen Ports zunehmend knapp werden. https://de.aliexpress.com/item/1005009295956434.html?

Luftgucker schrieb:
Wenn du einen Mesh-Repeater eh mit Lankabel anbindest kanns du auch günstigere nehmen und brauchst auch eigentlich keine neue Fritzbox.

Die Vodafone Box ist bei der Wlan Abdeckung nicht schlechter als eine Fritzbox:
Das Fazit des Videos fällt zugunsten der Fritz!Box aus. Insbesondere bei der Nutzung mehrerer Systeme bietet das Mesh-System klare Vorteile.

In meiner alten Wohnung hatte ich ebenfalls eine Fritz!Box, die den WLAN-Drucker im Dualband zuverlässig und problemlos eingebunden hat. Bei Vodafone tritt hingegen das Problem auf, dass ich – sofern ich die SSIDs nicht trenne und den Drucker nicht explizit im 2,4-GHz-Netz anmelde – den Drucker über das Smartphone nicht mehr ansteuern und somit nicht drucken kann.

Aus diesen Gründen erscheint mir die Fritz!Box insgesamt die attraktivere Lösung.
 

Anhänge

  • IMG_2297.jpeg
    IMG_2297.jpeg
    2,4 MB · Aufrufe: 37
Schwabodabo schrieb:
Perspektivisch ist von 30–35 Geräten auszugehen.
Das sollte die 6670 schaffen wenn du das 2,5Gbit Netzwerk entsprechend intern konfigurierst und die Zugriffe auf das Netz nicht von allen Geräten erfolgen. Interessanter wirds bei den IoT Geräten falls diese in Zukunft noch mehr werden.
 
Zurück
Oben