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Suche ein Spiel mit Religiösem Szenario

Mir ist ehrlich gesagt auch keines bekannt, was sich ernsthafter mit Religion beschäftigt. Selbst sehr gute RPGs wie TheWitcher, welches Themen wie Rassismus für ein Spiel gut einbindet, stellen die Religion sehr einseitig/klischeehaft dar ("Orden der Flammenrose" als religiöse Fanatiker, "Melitele" als Naturkult, einen dunkler Kult, eine "gute Hexe").
 
Die Gilde 1&2 - Man kann als Prediger spielen, Leute bekehren, Hostien usw verkaufen und ordentlich Cash machen, also ganz realistisch.
Messiah - Man spielt einen Engel, der Leute besitzen kann, Ballergame
Zeus - Man kann Tempel bauen, und die Goetter besuchen die Stadt dann persoenlich, noch nicht so realistisch (man weiss ja nie)
Civilization 4 - Im letzten addon kann man Religionen Gruenden und dann die Unglaubigen ausradieren, also wie im richtigen Leben
Fallout 2 - Es gibt eine religioese Gruppe am Ende, der man sich anschliessen kann, nur kleiner Teil des Spiels
 
Es gibt viele Spiele die Religiöse Szenarien bieten. In Sachen Ego Shooter fing es schon bei der Doom, Hexen, Heretic und Blood serien an mit Dämonologie und Okkultismus. Ging über zu Requiem Avenging angel bis hin zu Clive Barker's Jericho.

Bei Action games fällt mir Messiah und Infernal ein.

Bei RPGs / Action RPGs / Hack n Slay findet man so gut wie immer religiöse ansätze, geschichten oder gar Szenarien aber 95% davon sind fiktive Religionen. Fängt bei Ultima an, über Diablo bis hin zu Gothic, the Elder Scrolls und WoW, Aion und Konsorten.

Strategiemäßig siehts eher mau aus. Bis auf Age of Mythology fällt mir nichts ein.
 
Beatmaster A.C. schrieb:
fiktive Religionen

Das Fachwort fuer so einen Ausdruck ist glaube ich "Pleonasmus"?

Naja 95% ist immernoch ein guter Schnitt wenn man es mit der realen Welt vergleicht. Wenn man mal annimmt, dass die eigene Religion nicht fiktiv ist und man nur einer folgt, was wohl beides auf fast alle zutrifft, dann gibt es tausende anderer falscher Religionen und ein uebler Schnitt von 99,99% "fiktiver Religionen".
 
Hm, der Threadersteller meldet sich nicht mehr... hätte gerne mal erfahren, warum er danach gefragt hat

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jamotide schrieb:
fiktive Religionen

Das Fachwort fuer so einen Ausdruck ist glaube ich "Pleonasmus"?

Das 'Fachwort' für einen Schluss, wie du ihn vorgenommen hast, ist wohl "interessiertes Missverständnis". Religionen sind alles andere als fiktiv. Sie sind sehr reale soziale/gesellschaftliche Phänomene. Du verwechselst das in einem naiv-atheistischem Kurzschluss mit dem Inhalt der Religionen und deren Wahrheitsgehalt.
 
"Interessiertes Missverstaendnis" hab ich nachgeschaut, ist gar kein Fachwort! Und fiktiv hat Religionen hier zuerst jemand anders genannt, und auch nur 95% jener. Das heisst nicht alle, also Deine zum Beispiel fuer Dich nicht. Und meine fuer mich nicht.
Aber ich hab noch eins, das Fachwort fuer "naiv-atheistisch" ist Oxymoron! :D
 
Damit auch noch der letzte jamotide verstehen konnte, daß es sich dabei um eine ironische Aneignung deines Vokabulars handelt, habe ich das inkriminierte Wort auch in einfache Anführungszeichen gesetzt ('Fachwort'). Nur nebenbei gesagt, finde ich es sehr tragisch, daß ohne solche infantilen Zusätze wie "[ironie on]" Textverständnis generell auf dem absteigenden Ast ist und ich nehme es dir auch übel, daß du mich so zu einem Kulturpessimisten formst.

Noch ein bisschen Nachhilfe in Textverständnis: Jemand anders mag das ursprünglich so genannt haben, aber du hast das ja als Pleonasmus bezeichnet; wenn du davon ausgehst, daß es ein Plenasmus ist, beinhaltet das, daß du ebenso die vorangegangen Aussage bejahst, Religionen seien fiktiv, du radikalisierst diese Aussage sogar noch und behauptest, jede sei es.
Was du da verwechselst, ist der Wahrheitsanspruch einer jeden Religion und die Religion selbst. Du als Nicht-Katholik würdest also behaupten, den Katholizismus gibt es gar nicht, weil es keinen katholischen Gott gibt. Daß das offensichtlicher Unfug ist, muss ich nun nicht weiter ausführen oder?

By the way: "naiver Atheist" ist für mich nach Bekanntschaft mit vielen Atheisten immer mehr zu einem Pleonasmus geworden. Dieser naive Fortschrittsglaube eines Richard Dawkins oder die naive Betrachtung von Gesellschaft und ihren Konstitutionsbedingungen des "Philosophen" Schmidt-Salomon sind ja selbst schon als Glaube abzuurteilen. Du scheinst mir da in die gleiche Kerbe zu schlagen, wenn du nicht imstande bist, zwischen Religion als etwas real existierendem und dem von ihr behaupteten Inhalt als etwas fiktivem zu unterscheiden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Ironiverstaendnis scheint noch weniger ausgepraegt zu sein, was das ganze ja eigentlich noch ironischer an sich macht. Wenn Du den Satz "habs gegooglet, is ja gar kein Fachwort" nicht als Spass verstehst, dann brauchen wir wohl wirklich solche Tags hier. Auch scheinst Du ein riesen Problem mit Atheisten zu haben, dass Du ueberall deren boese Auswuechse vermutest, ich bin leider keiner, ich hab mir meine eigene Religion ausgedacht.
Eigentlich nicht verwunderlich, dass Du alles hier so ernst nimmst, irgendein religioser Fanatiker fuehlt sich ja immer auf den Schlips getreten, wenn man mal etwas Spass macht. Also hier meine sehr aufrichtige Entschuldigung: Es tut mir leid Dich und Deine katholische Religion als fiktiv bezeichnet zu haben, Ihr seid natuerlich sehr real und oft auch gute Menschen.
 
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