Suche eine mSATA SSD für meinen zukünftigen Laptop

Siepel

Lt. Junior Grade
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Hallo :)

Ich suche für meinen zukünftigen Laptop (Acer Aspire V5-573G) eine mSata SSD für ca. 100€. Es sollte jedoch größer als 100GB sein. Größtenteils soll die SSD für das Betriebssystem genutzt werden, jedoch kommen evtl noch ein zwei Spiele auf die Karte.
Ich habe jedoch noch keinerlei Erfahrung mit SSD gemacht. Darum erbitte ich eure Hilfe ;) Welche passt dort hinein und welche könnt ihr mir Empfehlen ;)
Der Laptop wird erst noch bestellt, da es derzeit keinen Shop gibt, der ihn besitzt :)

Hoffe ihr könnt mir helfen! Danke schon einmal! :)

Grüße Siepel
 
Ja gut aber nur in Silber :) und ich würde den schon gerne in schwarz haben :)
Zudem möchte ich diesen haben: http://geizhals.at/de/acer-aspire-v5-573g-54208g50akk-nx-mceeg-005-a964901.html

Wieso ist eine 2,5 SSD besser? Dachte es wäre das glecihe nur ohne Gehäuse. Würde gerne die 500GB Festplatte drin lassen, damit ich dort Fotos ect abspeichern kann. Ist der mSata Slot nicht genau dafür?`

Danke schon einmal!
 
Guten Abend,

ich persönlich würde eine mSATA-SSD bevorzugen. Ich habe vor kurzem meine (nachträglich eingebaute) 2,5" SSD mit 240 GB gegen eine mSATA mit 120 GB sowie die originale 500 GB -Festplatte ausgetauscht, da ich dann meine Daten immer dabei habe (ich habe ein Thinkpad T420). Technisch sind die SSDs meistens ähnlich, mSATA-SSD sind meistens teuer. Welche mSATA-SSD besonders empfehlenswert ist, weiß ich nicht, ich habe diese besonders günstig gekriegt:
https://www.computerbase.de/preisve...as-deluxe-120gb-mknssdat120gb-dx-a755356.html
Mit der bin ich soweit erstmal zufrieden, aber ich hatte vorher in meiner 2,5" SSD den gleichen Controller.
Grüße
 
Beim Thinkpad dürfe man auch ein Caddy mit Festplatte für das optische Laufwerk verwenden können. Das optische Laufwerk braucht man eh nicht mehr so häufig.

Ich habe mit dem Caddy auch einen USB Adapter bekommen, so kann ich das optische Laufwerk auch an einen USB Anschluß betreiben. Echt praktisch.
 
@ miac: Ich habe einen Caddy, aber ich brauche nunmal häufiger mein BluRay-LW... Auf diese weise habe ich immer alles dabei;-)

@topic: die m4 hatte ich mir damals auch angesehen, sie hat, soweit ich weiß, einen deutlich geringeren Stromverbauch... ist aber auch teurer.
 
Nimm entweder die Crucial m500 120GB oder die Plextor M5M 128GB. Die Plextor ist hart an Deiner Preisgrenze, dafür aber etwas schneller als die Crucial. Die anderen würde ich meiden, entweder haben die einen Sandforce Controller verbaut, da kann man die reale Performance kaum erraten und kann nicht von den beworbenen Transferraten ausgehen. Die Sandforce Controller komprimieren die Daten und die beworbenen Transferraten werden mit ATTO mit extrem komprimierbaren Daten (nur Nullen) gemessen. Reale Daten sind weit weniger komprimierbar und damit die Werte teils sehr viel schlechter. Die LiteOn (der Hersteller hinter Plextor), Micron (Crucial ist eine Marke von Micron), Samsung, SanDisk und Toshiba mSATA SSDs sind dagegen reine OEM SSDs, für die gibt es keine Herstellergarantie und keine FW Updates, davon sollte man besser die Finger lassen.
 
Wobei der gefühlte Geschwindigkeitsgewinn nicht so sehr von den Datentransferraten kommt, sondern von den extrem geringen Zugriffszeiten.
Die Sandforces haben einen großen Vorteil. Sie verschlüsseln die Daten.
 
Hey danke für die ganzen Antworten :)
also ich denke ich werde die Plextor nehmen. Die ist fast überall vorhanden und für 100€ eine gute Investition :)
Ob die Daten nun verschlüsselt sind oder nicht ist ja eigentlich recht egal, da die SSD ja dann im Laptop verbaut ist. Sollte mir der geklaut werden, kommen sie eh an die Daten ;D
 
Nicht, wenn Du ein ATA Paßwort setzen kannst. Aber das ist bei Consumer Notebooks fraglich.
 
Wenn Du ein ATA Passwort gesetzt hast, kannst Du bei keiner SSD an die Daten, denn wenn man das Master-Passwort eingibt, löschen die Platten alle Daten und das gilt für alle Platten die das unterstützen. Die Sicherheit der Verschlüsselung ist noch so ein Thema für sich, das sieht es beim Sandforce nicht gut aus, aber auch da muss man für alle HW-Verschlüsselungen klar sagen: Man muss immer auf den Hersteller vertrauen. Wer also wirklich eine Verschlüsselung braucht, der sollte eine OpenSource SW Lösung wählen.

Wer trotzdem eine HW Lösung sucht, dem sei die Crucial m500 empfohlen, denn die unterstützt die HW Verschlüsselung nach TCG Opal 2.0 und IEEE 1667.
 
Aber ist die Crucial nicht vom Schreibvorgang her langsamer? zumindest bei 120GB?
 
Ja, deshalb ja auch die Plextor, die schreibt schneller. Andererseits sind 130MB/s mehr als jede HDD im Notebook schafft und auch mehr als Du über ein Gigabit Netzwerk bekommst. Woher sollen Daten noch schneller kommen? Das passiert eigentlich selten, nur wenn Du z.B. Archive entpackst die nicht komprimiert sind oder wenn Du mal in den Ruhezustand gehst, aber dann kommt sowieso noch die Zeit für das Schlafenlegen der HW oben drauf, dass Speichern des RAMs auf der Platte ist ja nur ein Teil des Vorgangs.

Die Schreibraten werden oft überbewertet, denn die meisten Schreibvorgänge laufen ja gepuffert ab, da muss man also, anders als bei den Lesevorgängen, nicht auf deren Ende warten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Holt schrieb:
Wenn Du ein ATA Passwort gesetzt hast...
Also an dem ganzen Post ist leider wenig richtig.

Das landläufige ATA Passwort ist für den Controller. Die SSD Speicherzellen verschlüsselt es nicht. Da werden auch keine Daten beim Setzen gelöscht.
Die Sandforce Verschlüsselung ist ausgetestet. Lediglich die Samsung Pro und einige Intel Serien haben eine vergleichbare Verschlüsselung bzw. Sicherheit auf dem Chip.

Richtig ist, daß einige SSD's von Plextor und Co mit dem Marvell Controller eine SED kompatible Sicherheitslösung haben.

Über die Nachteile von TrueCrypt oder ähnliche Software zur FDE in Zusammenhang mit SSD's ist ja genug gesagt.

Der Rest ist leider falsch.
 
miac schrieb:
Also an dem ganzen Post ist leider wenig richtig.
miac, sorry aber an Deinem Post ist wenig richtig.

miac schrieb:
Das landläufige ATA Passwort ist für den Controller. Die SSD Speicherzellen verschlüsselt es nicht. Da werden auch keine Daten beim Setzen gelöscht.
Das Setzen des SATA Passworts löscht natürlich nichts, habe ich ja auch gar nicht behauptet. Genausowenig werden die Daten mit dem Passwort verschlüsselt, was ich ebensowenig behauptet habe. Aber wenn man das User-Passwort vergessen hat und die Platte mit dem Master Passwort wieder entsperrt, dann werden die Daten komplett gelöscht und dafür braucht es keine SED-SSD zu sein, denn das gehört zum Mechanismus der ATA-Passwörter.

Das ich vorher nicht extra User-Passwort geschrieben habe, versteht sich von selbst, denn das Setzen des Master-Passworts aktiviert den Schutz der Platte ja nicht.
Da das Master-Passwort der Platten einer Herstellers i.d.R. bekannt ist, gehen ich natürlich davon aus, dass man „Maximum“, sonst kann man sich das Passwort auch gleich sparen und damit sollte Dir wohl klar sein, dass jede Passwort geschützte Platte die mit dem Master-Passwort entsperrt wird, alle Daten verliert, weil der SATA Security Erase Befehl die Entsperrung vornimmt und alle Daten löscht.

miac schrieb:
Die Sandforce Verschlüsselung ist ausgetestet. Lediglich die Samsung Pro und einige Intel Serien haben eine vergleichbare Verschlüsselung bzw. Sicherheit auf dem Chip.
Ausgetestet und durchgefallen wollest Du wohl sagen:
miac schrieb:
Richtig ist, daß einige SSD's von Plextor und Co mit dem Marvell Controller eine SED kompatible Sicherheitslösung haben.
SED kompatible? Nach welcher Norm den bitte? SED steht einfach nur für Self-Encrypting Drives, egal ob nach ATA Security, Seagate DriveTrust oder TCG OPAL. Eine SED kann nach einer der 3 Normen sein, aber von SED kompatible zu reden ohne den Standard zu nennen, zeugt nicht von einen tiefen Verständnis der Materie.

Nach der TCG Opal 2.0 war meines Wissens die Crucial m500 die ersten SSD, was aber nur Win8 User interessiert die den Bitlocker verwenden.

miac schrieb:
Über die Nachteile von TrueCrypt oder ähnliche Software zur FDE in Zusammenhang mit SSD's ist ja genug gesagt.
SW-Encryption geht auf die Performance, aber das ist der Preis wenn man eine Lösung haben will, deren Sicherheitsstufen man einschätzen kann.

miac schrieb:
Der Rest ist leider falsch.
Besser nur der Rest als alles :evillol:
 
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