Suche gute Wireless/Bluetooth Kopfhörer mit einem guten Mikrofon für YouTube

Bob-Snijder

Ensign
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Ich suche nach einem guten Wireless/Bluetooth (OverEar) Kopferhörer bis zu 150€, am liebsten ohne Lederbezug wenn es geht.

Außerdem suche ich nach einem guten Mikrofon, das nervige Nebengeräusche herausfiltert wie das Atmen oder getippte auf der Tastatur. Ich bin kein Freund von diesen ganzen Schwenkarmen, die unnötig nur Platz wegnehmen und ich möchte auch kein Mischpult für das Mikrofon haben.

Auf YouTube habe ich gesehen, das Mikrofon The T Bone SC 420 soll gut sein, weil das Mikrofon die nebengeräusche nicht aufnimmt.


https://www.thomann.de/de/the_t.bone_sc_420_usb_desktop_set.htm
 

Captain Mumpitz

Commodore
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Ich kenn das t-bone nicht aus eigener Erfahrung, aber es scheint in Sachen Preis/Leistung für 69€ wirklich ein sehr gutes Mic zu sein.
Was ist denn genau der Einsatzzweck? Streaming? Nutzt du evtl. eine Mecha-Tastatur? Denn da wird sich wohl erst zeigen müssen, was davon alles auf der Aufnahme landet.

Wo ist denn eigentlich dein Budget fürs Mic allein?


Was den Kopfhörer angeht: hier beissen sich wireless und "gut" eigentlich ein wenig, v.a. bis 150€. Für 150€ kriegt man ordentliche KH mit Kabel, aber wenn es wirklich etwas wertiges und ordentliches ohne Verkabelung sein soll, müsstest du wohl nochmals etwa 100€ draufpacken.
 

Bob-Snijder

Ensign
Ersteller dieses Themas
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Ich möchte gerne Gameplays/Letsplays machen sowie Streaming in 1080p60, Der Preis für einen Mikrofon sollte nicht über 150€ hinaus gehen, wenn das ein paar Euro mehr sind, wäre es kein problem. Ich möchte Wirless/Bluetooth haben damit ich es auch für mein Handy oder was anderes nutzen kann.
 

Der Kabelbinder

Commander
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einem guten Mikrofon, das nervige Nebengeräusche herausfiltert wie das Atmen oder getippte auf der Tastatur
Wie stellst du dir das vor, wenn ich fragen darf?

Selektiv filtern kannst du eigentlich nur per Software, was allerdings immer klangqualitative Einbußen nach sich zieht. Zum Beispiel hörst du dann, wie sich ein Gate öffnet und schließt. Heißt, Geräusche oder Laute werden ständig abgehackt. Mit etwas Fingerspitzengefühl lässt sich über solche Plugins durchaus noch etwas rausholen. Allerdings sollte man niemals erwarten, dass ein Filter eine verkorkste Aufnahme retten kann.

An erster Stelle sollten die Ursachen bekämpft werden:
https://www.computerbase.de/forum/threads/mikrofon-fuer-dt770-pro.1857862/#post-22350953
http://extreme.pcgameshardware.de/sound-hifi/533730-weniger-hintergrundgeraeusche-mit-kondensatormikrophon-moeglich.html#post9761709

Achte bei der Wahl des Mikrofons auf eine gute Nierencharakteristik (die nach hinten hin sauber abschließt).
Den Rest macht der Arbeitsabstand (je kürzer die Distanz zwischen Mikro und Sprecher, desto besser die Geräuschisolation!).

Mit diesem hier habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht:
https://www.kirstein.de/Live-Studio/Mikrofone/Kleinmembranmikrofone/Pronomic-SCM-1-Kleinmembranmikrofon-Silber.html
Habe mittlerweile drei Stück von denen, da sie wirklich sehr flexibel einsetzbar sind. Klangqualitativ für den Preis absolut top. Eignen sich auch für Aufnahmen am Desktop. Die Richtwirkung ist besser als die der meisten Großmembrankondensatoren. Auch Empfindlichkeit und Rauschverhalten sind praktisch auf einem guten Niveau. Ich kenne so manche XLR-Mikrofone um die 200 Euro, die stärker rauschen. Der klangliche Mehrwert solcher Kandidaten ist bei VoIP meist auch recht überschaubar. Man muss heutzutage kein Vermögen mehr ausgeben, um eine klare und rauschfreie Übertragung bieten zu können. Das ist mit dem gesetzten Budget auf jeden Fall machbar. Die Kunst liegt viel eher darin, die richtigen akustischen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wie auch bei der Lautsprecherwiedergabe hängt vieles von der Raumakustik ab.

Zum genannten Mikro empfehle ich ein Interface wie bspw. das Behringer UMC202HD:
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc202hd.htm

Oder günstiger, dafür aber mit Einschränkungen beim Treiber:
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc22.htm

Ein All-in-one USB-Mikro wie das t.bone ginge natürlich auch. Dann brauchst du keine separate, externe Soundkarte für XLR-Mikrofone ("Audio-Interface"). Ich weiß allerdings nicht, wie gut das t.bone nach vorne richtet (sprich, die Stimme klanglich isoliert).

Vom Einsatz von kleinen Standfüßen, die direkt neben der Tastatur platziert werden, rate ich dringend ab, wenn die bestmögliche Geräuschisolation und Klangqualität erzielt werden soll:
http://extreme.pcgameshardware.de/sound-hifi/533730-weniger-hintergrundgeraeusche-mit-kondensatormikrophon-moeglich-2.html#post9762444
 
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