Suche NAS

john carmack

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Hallo Leute,

bin auf der Suche nach einem NAS... leider kenne ich mich da nicht so aus...
Welche Marken sind gut?
Auf was muss ich achten?


Ich will 4 HDDs im RAID 5 einbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gute Marken sind schonmal Synology und Qnap. Ich selber habe ein Synology DS211j im Einsatz, die Übertragungsraten sind gut (GBit-LAN vorrausgesetzt), das Gerät ist recht leise und auch relativ sparsam im Verbrauch
Auf was du achten solltest: Geschwindigkeit, Lautstärke, Stromverbrauch.
Wie hoch ist dein Budget, hast du schon HDDs und vorallem: Was willst du mit dem NAS anfangen? Medien-Streaming oder nur Backups von Rechnern und ein bisschen auslagern oder willst du gar eine Website darauf betreiben?
 
Budget? Was ist Dir außer Raid1 wichtig? Was muss das NAS können außer Dateien zu lagern?
 
sorry... wie ist mir den das passiert?

RAID5 natürlich
Ergänzung ()

HisN schrieb:
Budget? Was ist Dir außer Raid1 wichtig? Was muss das NAS können außer Dateien zu lagern?


Was können den NAS Systeme mittlerweile alles?

Gibt es interessante features?

Wie schon gesagt - in dem Bereich bin ich ganz neu.





@ollielympus

das NS sollte, hmmmm? - alles können :-)

Medien-Streaming, Backups, was ich eine sehr gute Sache fände ich wenn ich auch auserhelb meiner Wohnung über das Internet auf die Daten zugreifen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein NAS kann inzwischen fast alles, was ein Server kann, mit dem Unterschied, dass der Server im RZ steht (im Normalfall), das NAS zuhause unterm Tisch. Natürlich sind die Server deutlich schneller bei Multi-User Zugriffen, zuhause ist das aber übertrieben.
Also Nochmal: Was war dein ursprünglicher Gedanke, wofür du ein NAS brauchst. Nur zum speichern von Daten oder als Backup tut's auch eine externe Festplatte.
 
ollielympus schrieb:
Nur zum speichern von Daten oder als Backup tut's auch eine externe Festplatte.

Oder ein 180-Euro-Gehäuse ala Lian-Li EX503/Sharkoon 5Bay-Raid an Deinen bzw. einen alten Rechner der in der Ecke steht.
 
Das wichtigste wäre mir das ich auch auserhelb meiner Wohnung über das Internet auf die Daten zugreifen kann.

Ich möchte eben einen Zentralen Punkt haben wo all meine Daten liegen!


Keine MultiUserZugriffe.

Ansonsten möchte ich auf dem NAS alle Daten speichern.

Daten
Musik
Videos
Backups/ISO Images

Einfach alles! :-)
 
Um von Außen auf die Daten zugreifen zu können, brauchst du im Grunde nix weiter wie ein DynDNS/No-IP-Account und ein Router mit USB-Anschluss. Dann kannst du den USB-Anschluss über deine IP freigeben und von AUßen per URL zugreifen. Die Geschwindigkeit hängt dann natürlich von deiner Leitung ab. Ich hab ne 16000er Leitung und das ganze ist eher nett als sinnvoll, weil die Geschwindigkeiten sehr gemächlich sind. Intern hab ich alles mit GB-LAN verlegt, da rennt das Zeug dann logischerweise.
Informier dich doch einfach bei den üblichen Verdächtigen (Synology und QNap) auf den Websiten was die alles können. Im Grunde bieten dir beide das Gleiche für einen ähnlichen Preis.
 
Das bedeutet das das NAS nix besonderes können muss - sondern nur mein Router der einen (konfigurierbaren?) USB anschluss haben muss?



Würde evtl. sogar meinen anbieter wechseln...
Welche anbieter stellen denn hohe UpLoadRaten zur verfügung?

T-Online bei der 16000er Leitung - 384 kbit/s bis zu 576 kbit/s Upload. :-(
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann auch eine externe am Router angeschlossene Festplatte sein... ein USB Stick ;)
 
<orangensaft schrieb:
Kann auch eine externe am Router angeschlossene Festplatte sein... ein USB Stick ;)

Sollte schon Raid fähig sein und ich denke da an etwa 4TB-8TB speicher - deswegen auch 4 HDD´s
 
Was muss auf die 4-8TB drauf, was du oft brauchst um von Außen darauf zugreifen zu können? Ein Backup und/oder andere wichtige Daten würde ich nicht unbedingt per Webfreigabe speichern wollen, rein aus Sicherheitsgründen. 4TB bereitstellen ist das eine (mit einem NAS kein Problem), aber das zugreifen/runterladen ist eine andere Sache (Stichwort Upload deiner Leitung).
Für Kleinkram gibts Dropbox oder ein USB-Stick am USB-Port vom Router mit DynDNS, für größere Sachen ist eine Externe Festplatte sicher die bessere Lösung.
 
sagte ich doch berreits...

auf die 4-8TB werde ich alles was ich habe speichern


.
Ergänzung ()

ok... ganz schön teuer die 4Bay QNAP´s wenn es die mit 4 HDD´s werden wird.

by the way... wie groß kann eine NTFS Partition werden?
Wie zukuntssicher ist das wenn ich mir irgendwann 4x8TB oder 4x16TB einbauen will?



auf dem TS-439 Pro II+ ist zB ein Embedded Linux OS installiert.

In wie weit sind die FileSysteme Ext3/Ext4/NFS... usw.... Windows kompatibel?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine sichere Antwort auf die Frage wie es mit 4TB, 8TB oder 16TB Platten aussehen wird kann dir niemand geben solange solche Platten nicht verfügbar sind. Es ist nichteinmal klar ob 16TB Platten noch mit SATA Interface ausgeliefert werden oder ob es dann einen völlig anderen Standard gibt. Bei 4TB und 8TB Platten bin ich da allerdings recht zuversichtlich das sie noch kompatibel sind.

Ich habe eine fünf Jahre alte Synology cs-407 und betreibe sie mit aktuellen 2TB HDDs und neuester DSM Firmware.
In der Regel versorgen Qnap und Synology auch ihre älteren Modelle zuverlässig mit updates, der Disk Station Manager von Synology etwa läuft auf allen Modellen, alten wie neuen. Das kann man von Seagate, WD, Iomega und LaCie (noch) nicht unbedingt behaupten, der Mehrpreis ist imo also gut angelegt.

Alle mir bekannten NAS Lösungen laufen mit einem embedded Linux OS und benutzen ext3/4. NFS ist lediglich eine Technik den Share einzubinden, etwa wie SMB bei Windows, kein Dateisystem. Der Zugriff selber ist aber wie auf ein Windowsshare, per SMB merkt man nichts vom Dateisystem. Allerdings musst du beim rüberkopieren von Daten mit Umlauten und Sonderzeichen in Dateinamen aufpassen, denn Microsoft hat es immernoch nicht geschafft UTF8 kompatiblität sicher zu stellen und benutzt immer noch das veraltete ISO-8859-15.

Am besten mit einem geeigneten Tools wie z.B. PYrenamer vorher alle Dateinamen der eigenen Datensammlung anpassen, umlaute und Sonderzeichen durch naheliegende Buchstabenkombinationen ersetzen (nicht in Programmordnern! nur bei Filmen/MP3s, etc.). Das ist eine durchaus sinnvolle Aktion, auch für die Zukunft oder falls man mal den einen oder anderen Ordner auf Dropbox oder über einen webserver abrufen möchte, da stößt man mit kuriosen Ordnernamen auch schnell an die Grenze.

Kopiert man mit Linux drauf (mit rsync) gibt es einige Flags um Iso nach UTF8 kodierung automatisch zu machen, sowas praktisches fehlt natürlich mal wieder für Windows.

Für ext2+3 gibt es mehrere windows- und Mac kompatible Treiber, die das direkte einbinden der einzelnen HDD dann auch möglich machen. Allerdings ist windows in Sachen RAID pain-in the-ass - besser du versuchst erst gar nicht einen RAID mit Windows wieder zusammen zu stellen!
Die Frage ist nicht ist der RAID Windowskomoatibel
Der Linux Software RAID ist nicht nur gewaltig schneller, sondern mit mdadm lässt sich auch ein ehemaliges NAS RAID wieder assemblen. Dazu reicht ggf. sogar ein LiveOS von CD aus, wozu solltest du die platten also an einen Windowsrechner anschließen wo am Ende doch nur Datengehäcksel herauskommt? Unter Windows ist es sogar ein problem einen RAID von einem Motherboard zum nächsten zu transportieren wenn der chipsatz nicht nehzu identisch ist, geschweige denn einen SoC RAID eines NAS wieder einzubinden.

Es ist zu empfehlen sich die RAID-einstellungen (chunksize, offset, etc.) und Partitionsdaten extra zu sichern, damit man falls die hdds angeschlagen sind und der raidverbund von mdadm nicht automatisch erkannt wird es dann manuell mit den einstellungen zu füttern.
Normalerweise muss man das alles nicht machen, weil das NAS den RAID wieder selber erkennt, aber man weiß nie, manchmal verreckt eben eine Platte, manchmal sogar das NAS selber und man bekommt keinen Ersatz, besser man ist vorbereitet.

Das ist übrigens der Grund wieso ich im moment wieder eher Freund von RAID1 bin. Ein Fehler passiert schnell mal und reassemblen oder recovery ist beim RAID1 schnell und unkompliziert. Außerdem behält man wenn mehrere Platten verrecken noch einen Großteil der Daten, bei einem RAID5 ist bei zwei Platten schon alles weg. Und Lesegeschwindigkeit kann heutzutage nicht mehr das Argument sein, zu mal der RAID5 beim schreiben und bei den Zugriffszeiten sogar eindeutige Schwächen gegenüber RAID1 hat.

Wenn irgend möglich würde ich das Geld für ein teureres NAS mit XORprozessor o.Ä. sparen und stattdessen einfach ein paar mehr platten in RAID1 hängen - ist sicherer ;)
 
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davidzo schrieb:
Eine sichere Antwort auf die Frage wie es mit 4TB, 8TB oder 16TB Platten aussehen wird kann dir niemand geben solange solche Platten nicht verfügbar sind. Es ist nichteinmal klar ob 16TB Platten noch mit SATA Interface ausgeliefert werden oder ob es dann einen völlig anderen Standard gibt. Bei 4TB und 8TB Platten bin ich da allerdings recht zuversichtlich das sie noch kompatibel sind.




Wenn irgend möglich würde ich das Geld für ein teureres NAS mit XORprozessor o.Ä. sparen und stattdessen einfach ein paar mehr platten in RAID1 hängen - ist sicherer ;)

1. Der nächste standard ist glaube ich SATA Express... Müsste abwärtskompatibel sein.

2. Was für hardware schlägst du vor wenn du das entsprechende Geld hättest?


ich selbst hab an etwa 1000€ für alles zusammen gerechnet.
 
würde die hdds einzeln kaufen, das ist im RMAfall einzelner Platten einfacher und meistens billiger.
Ich bin mittlerweile über ein einfaches NAS hinaus, ein eigener linuxserver sagt mir mehr zu, damit kann ich mehr machen. ich benutze neben der cs407 mittlerweile ein Protonet Node und würde mir auch kein neues NAS mehr kaufen, sondern eben eher einen solchen Linuxserver, der verbraucht im edeffekt kaum mehr, kann aber mehr wenn man gewillt ist selbst hand anzulegen, z.B. sind verschlüsselte Volumes noch ein Knackpunkt bei dem die performance mit einem normalen NAS meistens nicht mehr ausreicht. Protonet ist aber derzeit noch nicht erschwinglich für den normalen Privatnutzer (kommt bestimmt!).

da du aber nach einer NAS fragst und ich bisher mit synology gearbeitet habe würde ich je nach leistungsbedarf eine ds411j 411+ oder 412+ nehmen. Ich denke die normale 411j mit dem 1.2ghz marvell prozessor reicht um gigabit bei nicht allzuvielen parallelzugriffen noch zu saturieren. Die 411+ hat einen 1,6 und die 412+ einen 2.13ghz Atom, das ist dann eher ein Fall für Port-trunking etc. wenn man viele parallel Nutzer hat oder einige Anwendungen auf dem NAS laufen lassen möchte (mysql, webserver, IPcams etc.), obwohl hier auch der RAM meistens zuerst limitiert.

Als Anwender sieht man den Unterschied selten, selbst auf meiner CS407 mit 600mhz und 128mb RAM läuft eine aktuelle DSM Firmware, wenn auch in einigen fällen sehr lahm (mehr ram wäre gut).
 
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Welches RAID habt ihr bei euren NAS konfiguriert?
 
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Alternate 2
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