Suche neue Soundkarte für meinen PC

Mindfork schrieb:
Damit schließe ich dann den Receiver an die Grafikkarte und den Monitor an den Receiver.
Jupp!
Ich habe mir damals eine Soundkarte gekauft, weil ich dadurch dachte, dass man die Klangqualität damit noch mal verbessert?
Nein...
Edit: Die Soundkarte wandelt ein digitales in ein analoges Signal um, das dann per analogen Kabeln mit einer Störanfälligen Verbindung (=Cinch) an den Receiver gesendet wird der den Klang nochmal beeinflusst.
Du kannst es ja einfach mal ausprobieren, im Extremfall sparst du Geld und Zeit?
 
Mindfork schrieb:
Als Mainboard hab ich das Asus B650 Tuf Gaming das glaub ich, diese Möglichkeit gar nicht anbietet.
In der Tat gibt es keinen optischen digitalen Ausgang. :(

Mindfork schrieb:
Der Soundeffekte, Crystalizer, Dialog+ von der ZxR empfand ich schon als Verbesserung. Ich denke, das ist mit HW Effekt gemeint?
Ja das meinte ich. Früher haben Soundkarten aus MIDI Daten selbst Signale erzeugt. Heutzutage macht man viel mit Software und nicht mehr mit Hardware. Mein Punkt war halt, dass wenn einfach nur das digitale Signal in ein Analoges gewandelt werden muss, weil man alle Signalverarbeitung in Software macht (der Soundblaster kann sicher das auch in Hardware), dann reicht halt das was man als "DAC" bezeichnet. Die Soundkarte ist ein ticken mehr als ein DAC. Deine ZXR hat mindestens die Funktion eines DAC + Audioprozessor (Effkte, Signalverarbeitung in HW) + Verstärker (für den Kopfhörer)

Wenn du kein Problem mit einem externen Kasten (oder2) hast, dann würde ich dir auf jeden Fall empfehlen mal bei HIFI Komponenten nach Kopfhörerverstärker / DAC zu schauen. Der DAC sollte per USB angeschlossen werden können. Es ist prinzipiell besser sämtliche Signalverarbeitung außerhalb des PCs zu machen, da deine GPU/CPU/etc extreme Störquellen sind.

Was genau an Komponenten gut ist, da kann ich dir auch nicht weiterhelfen, aber ich wollte dir zumindest die (meiner Meinung nach) besten Optionen und den Weg zeigen. Wenn du nur nach Soundkarten schaust wirst du wenig finden, obwohl der Markt an DACs/Kopfhörerverstärkern riesig ist und selbst die günstigen Chinateile schon sehr gute Ergebnisse auf HIFI Niveau liefern können. (Mit günstig mein ich im unteren 3 stelligen Bereich)

Viele DACs/Kopfhörerverstärker sind auch sehr simple 1 IC (Chip) Lösungen, wo die Kunst im Prinzip darin besteht einfach nur eine vernünftige Platine zu dem Chip zu entwickeln und vorher einen guten IC ausgesucht zu haben. Deswegen lass dich nicht von noname Chinaprodukten, die können auch sehr gut sein, du zahlst dann aber nicht die 200€ Aufpreis für den Namen.

Achja, an den externen DAC kannst du dann auch deinen Receiver anschließen. Wenn du ihn optisch anschließen würdest, würde der Receiver selbst nochmal als DAC fungieren, Cinch wäre halt wie jetzt auch.

Ich habe mir damals eine Soundkarte gekauft, weil ich dadurch dachte, dass man die Klangqualität damit noch mal verbessert?
Das kommt stark darauf an, wo der bessere DAC verbaut ist. Der Vorteil das Signal digital zum Receiver zu leiten ist, dass es keine Störungen auf dem Weg gibt.
Das Signal in der Soundkarte zu wandeln kann besser sein, wenn der DAC besser ist. Allerdings wird das Signal dann analog zum Receiver geleitet, d.h. Störungen hörst du mit.
Am Ende ist das vermutlich ein sehr subjektive Sache was sich "besser" anhört.

Bei jedem DAC (steht auch beim Receiver/Soundkarte) solltest du die Auflösung (wieviel bit) und die Samplerate (khz) nachlesen können. Ohne auf die Bauteil und Schaltungsqualität einzugehen sollte der DAC PI mal Daumen 24bit und 96-192khz wandeln können. Wobei eigentlich alles ab CD Qualität (16bit/44,1khz) okay ist. Bit gibt übrigens die Auflösung an (je mehr desto feiner aufgelöst kann der Signalpegel gemessen werden) und die Samplingrate (khz) gibt an wie viele Messerte es pro Sekunde gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht, ob es an der Uhrzeit liegt und oder daran, dass mir der Unterschied zwischen DAC und Receiver nicht klar ist und in Verbindung mit meinem Denon zu meiner Soundkarte.

Ich werde mir das morgen noch einmal bei klarem Verstand durchlesen und verstehen. Für heute zusammengefasst, soweit ich das verstanden hab:

1. Für optimalen Sound: Soundkarte bzw DAC Wandler holen.
2. Um Receiver und Kopfhörer zu verwenden: Receiver an HDMI der Grafikkarte anschließen.

So nebenbei gefragt, wenn ich Punkt 2 mache, gibts da keine Probleme mit Inputlag, dass die Bildqualität leidet, etc.

Edit: Derzeit lasse ich den Receiver über das mitgelieferte Wi-Fi Kit vom Mainboard per Bluetooth laufen, aber alle ~30 sec gibts da nen Aussetzer im Ton.

Damit verabschiede ich mich auch für heute. Danke euch noch mal
 
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Jetzt mal ohne der Crack in sachen Sound zu sein:
Ein DAC ist ja auch nichts als ein "Receiver" bzw. ein Digital-Analog-wandler. Verbinde die Kiste mit deinem HDMI und du hast vernünftigen Sound, weil der receiver doch auch einfach das HDMI-Signal umwandelt und dir analog rausgibt in deine Kopfhörerbuchse... Oder sehe ich das falsch?
 
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Vielleicht hatte ich es vorher auch etwas umständlich formuliert.
Die Signalverarbeitungskette sieht vereinfacht wie folgt aus:

  1. Deine Software erzeugt ein digitales Audiosignal.
  2. Das digitale Audiosignal wird zu einem DAC (Digital-Analog Converter) geführt, der aus dem digitalen Signal ein analoges Signal macht, welches die Lautsprecher wiedergeben können.
  3. Das analoge Signal muss verstärkt werden. Je nach Lautsprecher/Kopfhörer braucht man andere Anforderungen an den Verstärker.
Die Soundblaster Soundkarte ist ein DAC und ein Verstärker für Kopfhörer. Günstige Soundkarten, wie onboard, haben oft keinen (großen) Kopfhörerverstärker. (600 Ohm Kopfhörer kannst du nicht überall treiben)

Der Denon Receiver ist ein Verstärker für Lautsprecher. Nebenbei hat der Denon noch einen eingebauten DAC.

Wenn du den Denon analog (Cinch) anschließt, dann umgehst du den DAC des Denon und er funktioniert als reiner Verstärker. Wenn du das Audiosignal digital zum Denon schickt, dann findet die DA Wandlung im DAC des Denon statt (anstatt in der Soundkarte).

Zu dem Kopfhörerausgang des Denon habe ich keine vernünftigen Informationen im Handbuch finden können. Ich vermute aber stark, dass mit "Ausgänge: 6 – 16 Ω/Ohm" der Kopfhörerausgang gemeint ist. Der Denon ist ein eher günstiger Receiver, also würde ich hier auch nicht erwarten, dass ein leistungsfähiger Kopfhörerverstärker mit verbaut ist.

Um deine Kopfhörer betreiben zu können wirst du also vermutlich um die Anschaffung eines Kopfhörerverstärkers (der 600Ohm Impedanz treiben kann) nicht herum kommen. Externe Kopfhörerverstärker gibt es als kleine Kästen mit und ohne DAC.

Um das digitale Signal zu einem DAC zu bekommen hast du wie hier schon beschrieben viele Optionen:
  • optisches/koaxiales digitales Audiokabel
  • HDMI
  • USB
  • Bluetooth
  • Wifi
  • etc...
Früher hätte man einen externen DAC mit USB Anschluss als "externe Soundkarte" beschrieben, unter dem Begriff Soundkarte findest du heutzutage kaum noch Produkte. Kopfhörerverstärker mit DAC (und auch USB/BT/etc.) gibt es aber im HIFI Bereich zuhauf. Du kannst dir im Prinzip auch immer DAC = Soundkarte denken, das ist zwar nicht 100% korrekt pass aber schon. ;)
 
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Mindfork schrieb:
So nebenbei gefragt, wenn ich Punkt 2 mache, gibts da keine Probleme mit Inputlag, dass die Bildqualität leidet, etc.
Nein, HDMI kann hohe Datenmengen übertragen, sehr viel mehr als ein optischer oder koaxialer Digitalausgang = darum habe ich auch den Hifi Artikel verlingt.
Man darf nicht vergessen das der Spdif Standard schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, HDMI wird ständig weiter entwickelt.
Vergleich: Spdif kann max. 20 Mbit/s übertragen, bei HDMI sind es mittlerweile bis zu 42 Gbit/s
KingLz schrieb:
externe Soundkarte
Eigentlich heißt es sogar "Interface"... DAC bedeutet nichts anderes als DA oder AD Wandler :daumen:
Denn nichts anderes macht ein DAC = ein digitales Signal in ein Analoges (und zurück) umzuwandeln.
Je besser der Wandler, desto besser das was hinten (An den Lautsprechern) rauskommt.
Wenn man ein Signal aber mehrfach wandelt oder die Analoge Signalkette einfach Mist (Cinch) ist, hilft irgendwann der beste Wandler nichts mehr 🤷‍♂️
Wie immer gilt der Spruch der Toningenieure: Shit in = Shit out!
Ist irgendwas in der Signalkette Shit, kommt auch nichts dolles dabei raus.

Darum macht es eben am meisten Sinn einfach direkt Digital in den Receiver zu gehen.
 
Sinatra81 schrieb:
G6 kann wohl 600er ab.
Diese aussage ergibt wenig sinn
Je höher die Impedanz desto geringer die last an der Soundkarte.

600Ohm ist recht viel das können wohl alle "ab"
Die frage ist nur wie laut es dabei geht.
Mindfork schrieb:
Ich denke, das ist mit HW Effekt gemeint?
Das passiert in Software.
Mindfork schrieb:
weil ich dadurch dachte, dass man die Klangqualität damit noch mal verbessert?
Denken viele, Dank Marketing.
Mindfork schrieb:
mit all Ihren Chips
Ja das das macht es schlechter.
Der AVR hat digitale Eingänge (HDMI / SPDIF) wen du die beste Qualität willst nimmst du diese.

Ansonsten wandelst du das Signal in der Soundkarte in ein analoges und in AVR zurück in ein digitales.
Das ist dan so wie mit einer guten Kamera ein foto von einem guten Monitor zu machen und zu hoffen das Ergebnis wäre ein bessere Screenshot.

Ich würde einfach mal die Kopfhörer am Mainboard teste ob die dir laut genug gehen wen nicht hat der AVR ja ein Kopfhörer Ausgang.

Den AVR kannst du am besten über HDMI anschließen wen dein Mainboard kein SPDIF hat

Wen du Software EQ und Effekte willst da gibt es sehr viel freie Software
 
@lamda das war auch so gemeint, dass die Soundkarte 600Ohm Kopfhörer befeuern können. Haben sicher auch alle Beteiligten so verstanden, nur Du machstn Klugscheißer.
 
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Ohne zu sagen mit welcher Leistung ist die aussage Kann 600Ohm halt sinnlos da sie keine aussage kraft hat

Du kannst ja auch nicht sagen "Das Auto beschleunigt in 5,2sekunden" ohne zu sagen von 0 auf x km/h
Oder es verbraucht nur 0,1L (pro was?)

Man sollte hier nicht bedeutungslose Marketing Phrasen rezitieren ohne die zu hinterfragen
 
Mindfork schrieb:
1. Für optimalen Sound:

Faktoren für einen guten Klang siehe Beitrag #7 im Thema Hochwertige Audio-Kopfhörer.

Für einen guten Klang muss die gesamte Kette stimmen, von der Qualität des Tonmaterials, über den Digital-Analog-Umsetzer, den Verstärker bis zu den Lautsprechern oder dem Kopfhörer. Bei Lautsprechern kommt noch die Akustik des Raums hinzu. Diese wird umso wichtiger je weiter sie vom Hörplatz entfernt stehen, siehe z.B. Lautsprecher richtig aufstellen und einwinkeln. Bei der Aufstellung im Nahfeld ist auch einiges zu beachten, siehe Beitrag #16 im Thema Suche 2.1 oder 2.0 System wo sind die Profis hier 400€ Budget.
 
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KingLz schrieb:
Die Soundblaster Soundkarte ist ein DAC und ein Verstärker für Kopfhörer. Günstige Soundkarten, wie onboard, haben oft keinen (großen) Kopfhörerverstärker. (600 Ohm Kopfhörer kannst du nicht überall treiben)
Wobei da noch ein DSP mit drin ist, der am Signal auch noch rumpfuscht, zumindest bei den Creatives. Die Dinger können seit der "Live"quasi alles, nur nicht ein (nahezu) unverfälschtes Audiosignal ausgeben (oder aufnehmen). Und Leute, die mit Studio-/Tontechnik zu tun haben, kriegen schon Pestbeulen, wenn die das Wort "Creative" bzw. "Soundblaster"hören.
Aber, wie gesagt, Soundblaster ist eine Geräuschkarte, für Audio nimmt man was anderes (oder den optischen OnBoard-Digitalausgang bei passendem Verstärker).
 
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KingLz schrieb:
Ich vermute aber stark, dass mit "Ausgänge: 6 – 16 Ω/Ohm" der Kopfhörerausgang gemeint ist.

Nein, damit sind die Lautsprecheranschlüsse gemeint.
Wäre ja auch seltsam, wenn ein AV Verstärker nicht mal 32Ω schaffen würde... ;)

Übliche Impedanzen nach Anwendung
32Ω → Smartphone, Tablet, MP3 Player, Laptop
250Ω → Stereoanlage, Audio-Interfaces, Studiobereich
600Ω → Kopfhörerverstärker
 
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Whetstone schrieb:
Nein, damit sind die Lautsprecheranschlüsse gemeint.
Dann schau dir mal bitte in das vom OP verlinkte Handbuch und sag mir die Werte vom Kopfhörerausgang.

Mir ist schon klar, dass 16Ohm Impedanz gar nix ist, aber wenn der Ausgang erst gar nicht erwähnt wird, dann muss man ja vom schlechtesten Fall ausgehen, oder? Ich habe jedenfalls keine brauchbaren Informationen im Handbuch gefunden, die darauf hinweisen, dass da irgendeine Art Kopfhörerverstärker verbaut ist.
 
Kaum ein Hersteller beziffert die Impedanz der Kopfhörerausgänge…
Es sind auch keine KH-Verstärker eingebaut, das Signal wird lediglich abgegriffen. Normalerweise sind Hi-Fi Komponenten für 250Ω Kopfhörer ausgelegt. Siehe meine Aufstellung nach Anwendung. Stammt von der beyerdynamic Homepage.
 
Bei Denon AVRs werden die Endstufen von L+R für den Kopfhörerausgang verwendet. Es sind lediglich Widerstände in Reihe geschaltet.
 
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