Superzoom-Kameras (ca. 400-500 Euro)

Für eine SLR mit vernünftigem Zubehör und zumindest einem richtigen Objektiv bekommt man heutzutage einen (gebrauchten) Kleinwagen. ;)

Ich glaube aber, dass die Tipps der Poster hier im Thread gut sind. Wobei ich persönlich die FZ-18 der FZ-50 vorziehen würde (und vermutlich auch Ende des Jahres werde :)).
 
Hallo!
Und welche Kamera ist es jetzt geworden? Und wie zufrieden bist Du mit Deiner Auswahl?
Freundliche Grüße ausGraz
 
also ich habe mri selbst eine canon powershot s5 is zugelegt......erfahrene fotografen werden mit dieser kamera ihren spass haben, keine frage. sie ist eine kleine diva und möchte nur manuell bedient werden um wirklich grandiose aufnahmen zu machen.
diese automodi der cam sind schlichtweg ausbesserungswürdig...einziges manko dieser cam, ich hätte mir die automodi mit manueller iso wert einstellung gewünscht...denn dann wären diese modi auch sinnvoll nutzbar.

ansonsten kann ich dieses gerät wärmstens empfehlen!
 
Ich hätte mal ne Frage.
Ich wollte eigentlich die Powershot S5 IS holen. Inzwischen ist sie aber lokal in den Geschäften nirgens mehr zu finden, und überall wird gesagt sie käme nicht mehr nach.
Selbst bei Amazon bekommt man sie nur noch über andere Anbieter.
Is da ein Nachfolger der Cam im anmarsch? Oder warum gibts die kaum noch?
Online ist zwar schön und gut, aber bei der Investition würd ich die vor dem Kauf doch gerne mal persönlich ansehen und ggf. testen wenn möglich.

Gruß,
Andreas
 
Wie zufrieden bist zu bisher mit dem Gerät?

Ich hatte die Canon gestern zufällig in der Hand. Dabei spach ich mit dem Verkäufer eigentlich darüber, dass ich eine Mischung aus Panasonic FZ18 und FZ50 suche, die es leider nicht zu kaufen gibt.

Die PowerShot S5 IS ist an sich gar nicht übel. Mir fehlt allerdings das RAW-Format, das ich sogar schon bei der FZ8 hätte. Und auf Seite 1 dieses Threads habe ich aus einigen Testberichten zitiert, wonach die Bildqualität nicht ganz so überragend sein sol..

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Aktualisierung:
Es war eine schwierige Entscheidung, die ich mir wirklich nicht leicht gemacht habe: Obwohl die Panasonic FZ50 eigentlich bereits auf dem Treppchen stand, habe ich mich noch einmal genauer mit der Alternative einer digitalen Spiegelreflexkamera beschäftigt.

Es gibt einige attraktive DSLR-Modelle für Einsteiger, etwa die Pentax K100D, die Nikon D40 oder die Canon EOS 400D/450D. Aber würde mir das genügen? Immerhin locken mich auch die Pentax K20D, die Nikon 80D oder die Canon EOS 40D. Das könnte ein Fass ohne Boden werden.

Zusätzlich habe ich mir noch einmal folgende Gegenüberstellung von DSRL- und Prosumer-Kameras zu Gemüte geführt. http://www.digicam-beratung.de/prosumer-dslr-unterschiede-vorteile-nachteile.htm Und da muss ich sagen, dass mir die Bridgekameras immer besser gefallen.

Wenn ich kein Objektiv wechseln kann, mag das für die Anpassung an die Aufgabenstellung nachteilig sein. Aber ich verliere keine Zeit durch den Wechsel, muss mich nicht um die mögliche Verschmutzung des Bildsensors kümmern und spare mir den Kauf und das Mitführen eines zweiten Objektivs. Für mich wiegt die verbesserte Bildqualität, die durch einen Wechsel des Objektivs erzielt werden kann, nicht die genannten Nachteile der DSRL auf.

Bei der Abwägung der übrigen Vor- und Nachteile schneiden die Spiegelreflexkameras auch nicht besser ab. Sie bieten zwar einen schnellen Autofokus und gute Möglichkeiten für das Freistellen von Motiven. Aber sie können keine Videos aufzeichnen und machen störende Geräusche beim Auslösen.

Deshalb komme ich für mich zu dem Schluss, dass eine Bridgekamera für meine Zwecke besser geeignet ist, zumal der Verzicht auf eine Spiegelreflexkamera langfristig günstiger sein dürfte.

Da es langsam Frühling wird, kommen auch neue Modelle auf den Markt. Und die Panasonic FZ50 hat Konkurrenz bekommen. Etwa die Olympus 570 UZ. Beide Modelle haben ihre individuellen Stärken, beide sind interessant. Ich weiß nicht, welche Kameras sonst noch angekündigt sind. Da lasse ich mich überraschen.
 
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Ich nehme mir jetzt mal etwas Zeit, da ich in exakt der gleichen Lage war wie du jetzt. Nur war das vor knappt zwei Jahren, aber die Situation ist seit dem praktisch unverändert. ;)
Die Verschmutzung des Sensors wird allgemein überbewertet, ich kann Verstehen dass das für dich ein Thema ist, da man in Foren so viel darüber ließt. Im Normalfall passiert da allerdings gar nichts. Falls dann doch mal Schmutz sichtbar wird, bläst man da mit einem kleinen Blasebalg rein und gut ist. Eine Sache von 60 Sekunden alle paar Monate. Es ist also keinesfalls so, dass du ständig irgendwelchen Dreck vom Sensor wischst. ;)

Der schnelle Autofokus ist ein echter Vorteil, denn schnell wirst du merken dass dadurch wesentlich interessantere Schnappschüsse möglich sind. Das Photo dauert weniger als eine halbe Sekunde incl. Fokussieren im Gegensatz zu evtl. mehr als 2 Sekunden bei einer Bridge. Das kann der entscheidende Vorteil sein.

Dann sollte man sich klar machen, dass manche Bilder eben nur mit speziellen Objektiven möglich werden, da gibts eben keine (oder eher schlechte) Möglichkeiten bei der Bridge (eben nur Aufsatzlinsen wodurch die Bildquali noch einmal schlechter wird). Ich denke da an Super Weitwinkel und Makro 1:1 mit einer Motivdistanz von vll. einem halben Meter (Fluchtdistanz von Insekten). Lichtriesen mit einer Blende von 1:1.4. das gibt dir die Freiheit auf Partys und bei sehr schlechtem Licht evtl. in Verbindung mit angehobener ISO-Zahl ohne Blitz zu fotografieren. Nur so fängt man die (Licht-) Stimmung der Party wirklich ein. Ein Blitz ist da immer die schlechteste Lösung. Das geht mit einer Bridge schlichtweg gar nicht oder nur mit erheblichem Rauschen.
Und ob das Auslösegeräusch als Störend empfunden wird... naja, das bleibt jedem selbst überlassen. :evillol:

Dann sollte man bedenken dass der Einstieg in die DSLR-Welt noch das günstigste ist. Wenn du dich mal mit dem Gerät vertraut gemacht hast kommt evtl. der Wunsch nach weiteren Brennweiten, externer Blitz, Stativ usw. Bei mir hat alles vor etwa 1,5 Jahren mit ~800€ für die K10D mit Kit angefangen. Dann kamen noch etliche Zubehörteile dazu, so dass ich mittlerweile etwa 2500€ ausgegeben habe. Dafür bin ich nun für praktisch jede Situation semiprofessionell ausgerüstet und brauche praktisch nie Abstriche zu machen. Ob das ganze Zeug notwendig gewesen wäre weiß ich auch nicht. :D Ich hatte aber die Kohle übrig (Ende des Studium, Juhuu) und habs einfach mal gemacht so nach und nach. Plötzlich weiß man auch wieder was man sich von seinen Eltern zu Weihnachten wünschen soll. :P

Es gibt da noch einen wichtigen Punkt: Das Preisgefälle im DSLR-Bereich verhält sich nicht wie bei PC-Teilen wo die Teile kurz nach dem Kauf nur noch die Hälfte wert sind. Tatsächlich hält der Wert der meisten Teile (Objektive, Blitze) viele Jahre konstant an und ich könnte daher jederzeit locker 4/5 des Neupreises durch den Verkauf der Ausrüstung erziehlen. Das bezieht sich auf alle Teile ausschließlich des Bodys. Der verliert noch am meisten an Wert. Mein Body ist jetzt nach einem Jahr noch 2/3 des Neupreises wert. Videos drehen mit einem Photoapparat? Das ist vergleichbar mit dem Fotografieren mit einem Telefon. Da gibts für wenig Geld bessere Alternativen für bewegte Sequenzen. ;)

Bei einer Bridge verhält es sich eher wie mit PC-Hardware. Das sollte man auch bedenken. Mein Tipp daher: Wenn du vorhast, etwas Zeit und Herzblut in dieses Hobby zu investieren, dann investiere in eine DSLR. Soll es nur ein gelegentliches Hobby werden/bleiben dann greif zu einer Bridge. Ich habe mir eine zu der Zeit sehr gute Bridge gekauft und bin dann recht schnell in die DSLR-Welt eingetaucht da ich mit der Bridge immer wieder an die Grenzen gestoßen bin. Das war im Endeffekt nicht die günstigste Entscheidung. Für mich hätte sich der direkte Einstieg in die DSLR-Welt eher gerechnet.
Falls du in die DSLR-Welt einsteigen willst, rate ich zu einer etwas älteren Cam ala K100D Super mit vll. zwei Kit-Objektiven (18-55 + 50-200) für 570€. Damit wärst du fürs erste sehr sehr gut ausgerüstet. Damit hast du bereits zwei recht gute Objektive und einen sehr guten Body, der auch bei hohen ISO-Zahlen qualitativ hochwertige Bilder macht. Zudem hast du einen Stabi gleich im Gehäuse eingebaut der bei allen Objektiven funzt. Lichtriesen 50mm 1.4 bekommst du ab 60€ ohne Autofokus, alle anderen Brennweiten gibts von ~ bis ~. ;)
Vorteil bei Pentax: Du kannst bis zu 20 Jahre alte, aber sehr gute Objektive sehr günstig kaufen und ohne Abstriche an deiner DSLR verwenden. Das geht imho bei keiner anderen Marke.
Falls du nach einem halben Jahr feststellst dass das doch ein Fehler war, dann verkaufst du den Kram und legst dir von dem Geld eine Bridge zu. So langes solltest du dir allerdings Zeit lassen mit dem erlernen der Technik und dem rumspielen mit den Gerätschaften. Denn eine DSLR macht nicht, wie eine Kompaktknipse, automatisch immer absolut korrekte Fotos. Hier sollte man durchaus bereit sein, sich intensiv mit der Materie auseinander zu setzen. Das braucht Zeit und vor allem Interesse.

In jedem Fall rate ich zu einem gute Buch zum Thema Fotografie und Bildgestaltung. Ich bin ja ganz begeistert von John Hedgecoes "Fotografieren". Darin werden von den Grundlagen bis zur Studioausrüstung alles behandelt. Ein großer Teil des Buches dreht sich um den Bildaufbau und Beleuchtung, was mitunter das wichtigste bei dem Thema ist. Das Technikverständnis ist zwar am Anfang das Haupt-Thema, gehört nach einer Weile aber sozusagen zum Werkzeugkasten. Egal ob bei einer Bridge oder DSLR. Das Prinzip ist immer das gleiche, nur die Leistung und damit die Leistungsgrenzen unterscheiden sich deutlich.
 
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Hallo keshkau,

stehe momentan vor derselben Fragestellung wie Du und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass sich eine Bridge-/Superzoom-Kamera für meine Anforderungen besser als eine DSLR eignet. Die Bildqualität einer DSLR ist zwar nochmal ein gutes Stück besser, aber mit Zubehör (bei dem häufig im Kit angebotenen Standardobjektiv würde es wohl nicht bleiben) würde die Mobilität für mich zu stark eingeschränkt. Als Kompromiss aus Größe und Funktionsvielfalt steht bei mir die Canon Powershot S5is ganz oben auf der Liste, denn neben einem großen Zoombereich ist mir auch wichtig, dass man sie mit normalen (AA-)Akkus betreiben kann und sie durch Eneloop & Co. dann auch nach längerer Auszeit sofort einsatzbereit wäre. Die Kamera ist zwar schwer, liegt aber gut in der Hand und ist auch mit etwas dickeren Fingern gut bedienbar. Der Zoom regiert zudem sehr schnell und ist durch die hier verwendete Technik im Vergleich zu anderen Canon-Modellen kaum hörbar.

Alternativ hatte ich auch die von Dir genannten Panasonic-Modelle (trotz der speziellen Akkus) in der näheren Auswahl, die mit einem größeren Weitwinkel und optischen Zoom (FZ18) punkten können und denen in den einschlägigen Tests auch eine (etwas) bessere Bildqualität / weniger Bildrauschen bescheinigt wird. Verschiedentlich war aber auch zu lesen, dass man sich dies durch eine etwas aggressivere Bearbeitung in der Kamera und dadurch leicht verwischte Details erkauft. Beim Vergleich auf http://www.imaging-resource.com/IMCOMP/COMPS01.HTM finde ich die Unterschiede aber jetzt nicht so gravierend und unter praxisnahen Bedingungen können sich die Bilder aller drei Kandidaten sehen lassen: http://www.flickr.com/cameras/

Was mich etwas stutzig macht ist die auch hier im Thread schon erwähnte schlechtere Verfügbarkeit der Canon S5is in letzter Zeit. Der Expert-Markt hatte die Kamera in der letzten Werbebeilage ("Räumung wegen Umbau") als Einzelstück im Ausverkauf, im Mediamarkt war sie im Gegensatz von vor einigen Wochen ebenfalls nicht mehr ausgestellt. Auf Nachfrage meinte der Verkäufer dort, dass man das Modell nur noch auftragsbezogen bestelle und er erst bei der Bestellung genaue Auskunft zu Preis und Lieferzeit vom Hersteller erfahren könne. Vermutlich hat er wohl eher gedacht: "Nimm halt eine, die wir hier im Laden vorrätig haben", da er (erfolglos) versuchte, mich von den Vorzügen einer der beiden ausgestellten Panasonics zu überzeugen. Irgendwie sagt mir aber mein Bauchgefühl, dass da von Canon bald ein Nachfolgemodell zu erwarten ist, so dass ich meinen Kauf nun doch noch mal um ein oder zwei Monate zurückstellen werde.
 
Die Canon PowerShop S5 IS ist mir noch noch zwei Wochen oder so bei Foto Koch in Düsseldorf angeboten worden (379 Euro). Hier im Forum stand, dass sie sich jemand irgendwo für ca. 350 Euro bestellt hat. Die Canon ist grundsätzlich in Ordnung, hat aber kein RAW-Format kommt deshalb für mich nicht in Betracht. Die Panasonic FZ18 ist auch gut. Allerdings kommt sie (bis auf den Zoom) nicht an die schwerere FZ50 heran. Ich hatte die FZ50 schon in der Hand. Sie ist mir nicht zu schwer.

Die Verschmutzung des Sensors ist kein Punkt, der mir den Schlaf raubt. Ich habe ihn nur beispielhaft angeführt. Also keine Panik.

Der schnellere Autofokus einer DSLR ist ein Argument. Das will ich keineswegs in Abrede stellen. Aber wenn ich mir die 5.000 Fotos anschaue, die ich bisher gemacht habe, dann haben Schnappschüsse keine so große Bedeutung für mich. Es ist ein nettes Feature, aber kein zwingend notwendiges. Allerdings kann es auch sein, dass ich mich bisher gar nicht so sehr für Schnappschüsse interessiert habe, eben weil ich genau wusste, dass der Autofokus dafür zu langsam war.

Meine Makroaufnahmen beschränkten sich bisher auf unbewegliche Objekte, die ich aus einigen Zentimeter Abstand fotografiert habe. Mein Schwerpunkt liegt da eher nicht bei Insekten. Das wäre folglich verschmerzbar für mich.

Lichtriese? Sagt mir jetzt nichts. – Mir ist bewusst, dass ich bei schlechtem Licht mit einer Bridgekamera keine so guten Ergebnisse erzielen kann wie mit einer DSLR. Das ist traurig, aber leider wahr. Darüber tröste ich mich mit der Gewissheit hinweg, keine 2.500 Euro für meine Ausrüstung ausgegeben zu haben, sondern eben nur 600-700, inkl. Stativ.

Der Kauf von Gebrauchtgeräten bzw. Gebrauchtobjektiven ist grundsätzlich eine Sache, über die ich einmal nachdenken könnte. Und dass sich der Wertverlust in Grenzen hält, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.
 
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Green Mamba schrieb:
Vorteil bei Pentax: Du kannst bis zu 20 Jahre alte, aber sehr gute Objektive sehr günstig kaufen und ohne Abstriche an deiner DSLR verwenden. Das geht imho bei keiner anderen Marke.
Klar geht das :) Die Sony und Canon Kameras benutzen Anschlüsse die es jeweils schon seit mehr als 20 Jahren gibt, und bei Nikon passen wie bei Pentax sogar noch ältere manuelle Objektive.

keshkau schrieb:
Mir ist bewusst, dass ich bei schlechtem Licht mit einer Bridgekamera keine so guten Ergebnisse erzielen kann wie mit einer DSLR. Das ist traurig, aber leider wahr. Darüber tröste ich mich mit der Gewissheit hinweg, keine 2.500 Euro für meine Ausrüstung ausgegeben zu haben, sondern eben nur 600-700, inkl. Stativ.
Man muss aber auch ganz deutlich sagen, dass man nicht 2500€ für eine DSLR ausgeben muss, um damit gute Fotos zu machen.

Zwei Beispiele:

Nikon D40 + 18-55mm Kitobjektiv + Tamron 70-300mm = 475€

Pentax K100D Super + 18-55mm Kitobjektiv + Tamron 70-300mm = 550€

Damit hat man einen Brennweitenbereich, der 27-450mm an einer Bridgekamera entspricht (16,6x Zoom). Die etwas geringere Lichtstärke der Objektive gegenüber manchen Bridgekameras wird durch das geringere Rauschen des großen Sensors mehr als kompensiert. Man hat einen richtigen optischen Sucher und einen flotten Autofokus.
Die Nikon D40 punktet noch mit sehr niedrigen Einschaltzeiten und einem guten Serienbildmodus (http://www.dpreview.com/reviews/nikond40/page13.asp), während die K100D Super 11 Autofokus-Punkte und einen Bildstabilisator hat.

Klar kann man sich für 2500 € noch viel tolleres Zeug kaufen, aber man muss es nicht. Mit den beiden Beispielen kann man mindestens genauso gute Bilder machen wie mit jeder Bridge-Kamera.
 
Hi,

wo wir gerade bei DSLRs sind :evillol:

Mir fehlt in der Aufzählung die Olympus E410.
Die E410 ist klein, leicht (565g inkl Kit-Objektiv!!), schnell (3fps, rasender AF) und bietet LiveView (d.h. du kannst wie bei einer Bridge über den Monitor fokusieren).
Im DoppelZoom-Kit kostet sie 465€ und deckt dabei den Bereich vom WW bis hin zum Tele (28mm-300mm) mit den wohl besten Kit-Objektiven am Markt ab.
 
Ich weiß nicht, ob wir gerade bei DSLR sind. Bisher habe ich mich nur am Rande damit beschäftigt und mir beispielhaft Modelle von Pentax, Nikon und Canon herausgepickt. Ich schätze die Unterschiede innerhalb der einzelnen Segmente (Einsteiger, Fortgeschrittene) nicht so gravierend ein.

Im Vordergrund steht zuächst die "Systemfrage": Bridge oder DSRL. Wenn diese Frage abschießend beantwortet ist, kann man über konkrete Modelle reden.

Wie schon beschrieben, habe ich bisher die Panasonic FZ50 vorne gesehen. Aber die neue Olympus 570 UZ ist ein würdiger Konkurrent. Möglicherweise kommen noch andere aktuelle Bridgekameras in Betracht. Da muss ich mich erst schlau machen.
 
Also wenn du dich doch damit zufrieden geben könntest ein hohes gewicht mit dir rum zu schleppen, dann würde vll. auch eine Fuji S100 FS infrage kommen. Ich wollte mir diese auch mal ansehen, denn tests dazu habe ich bisher noch nicht entdeckt, da sie ganz neu ist. Ihre forteile und nachteile versuche ich mal kurz aufzulisten.

Fortteile: - Super-CCD Sensor: Bedingt durch die Bauart sehr großer Dynamikumfang.
(macht sich im alltagsgebrauch sehr positiv bemerkbar, habe die S9500 , wo meine Nikon D40x schon lange resigniert und alles ausgefressen ist erkenst du hier noch details.
- Sensor löst recht hoch auf
- Großer Brennweitenbereich (28-400 KB)
- Bildstabilisator
- Angeblich gute Filmfunktion
- Viele Einstellmöglichkeiten (auch richtung kreativ)

Nachteile: - Schwer und Groß (wie einsteiger DSLRs)
- Thema Rauschen: Meine S9500 rauscht viel (im vergleich zu anderen
kompakten geht es aber naja) Müsste ich mal selber testen, da ich gehört
habe das fuji hier doch einiges getan haben soll
- Preis: im moment ab 560€ gelistet. Dürfte aber fallen.
Oder du kaufst dir gleich eine DSLR. Sind im Moment ja allgemein sehr günstig geworden.(zumindest die Bodys). Die haben einfach eine bessere Bildquali als jede Kompakte. Empfelen würde ich hier eine Nikon D40(x)/D60/D80 , jenachdem wie groß das budget ist und was du damit machen willst. Es lohnt sich meiner meinung nach wirklich mehr geld auszugeben und sich n DSLR + gute objektive zu kaufen. Ob du eine Bridge oder Kompakte kaifst hängt vorallem vom Einsatzzweck und Budget ab. DSLRs eignen sich natürlich viel besser für Available light fotografie und schlechte licht verhältnisse, als kompakte. Sind dafür aber nicht ganz so universell wie ne gute bridge, sprich keine Videos (hab ich bisjetzt bei meiner S9500 nur einmal oder zwei mal gebraucht und bei der D40x nie vermisst), oder bei der abdeckung des brennweiten bereichs, wenn du nicht gerade ein sehr gutes allround objektiv kaufst. Zu den Preisen: Für um 500-600€ bekommst du eine recht gute universelle bridge kamera. Willst du jedoch eine SLR mit ähnlicher brenn weite musst du z.B. eine D60 (etwa 500€ body) + das Nikor 18-200mm VR (etwa 650€) nehmen + ein gutes blitzgerät z.B. SB800 (etwa 370€) und dann bist du schon al schnell bei ca. 1500 €.
 
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Soviel Pixel bei so einem winzigen Sensor sind einfach Quatsch. Je mehr MP desto mehr Rauschen... Bei einem tinzig-winzigen Sensor sind 8 Megapixel alles andere als gut einzustufen... :D

Ich habe mir selbst die 400D von Canon vor etwa einem Jahr gekauft, und ich nehme eine solche Kompakt-Knipse nicht mehr in die Hand. Würde dir auch zur Einsteiger-DSLR raten, wenn es dir Ernst ist mit der Fotografie. Wie Mamba sagt, wenn du mit Herzblut dabei sein willst, und ein paar Gramm mehr oder weniger nicht wichtig sind, definitiv Dslr.

Zum Staub: Ich habe die Kamera jetzt seit einem Jahr, und habe kaum Staub auf dem Sensor, habe auch nie Ausgeblasen oder dergleichen. Vielleicht liegts auch daran dass ich meine Objektive nicht im Sandsturm wechsle ;) Und man siehts auf den Bildern gar nicht ;) Es sei denn du fotografierst bei Blende f/32 in den Himmel... Aber wer tut das schon?

edit: Die Fuji scheint aber ganz gut zu sein, soweit ich gehört habe. Für das Geld gibts aber auch ne Dslr mit Objektiv...
 
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Ob Bilder gut werden hat auch nur sekundär etwas mit der Kamera zu tun.

Nur: Ob es mit so einer Kamera Spaß macht intensiv zu fotografieren? Ich habe ebenfalls eine Zeit lang mit so einer Kamera fotografiert, sprich Bridge. Und mir hat es keinen Spaß gemacht.
Fühlt sich imao einfach mies an son Teil in der Hand zu halten...

Und wer glaubt dass die ganzen speziellen Einstellmöglichkeiten und Profile wie z.B. Feuerwerk oder Landschaft etwas tolles sind, soll sichs nochmal überlegen... :freak:
Die bringen rein gar nichts, meistens machen sie die Bilder sogar noch schlechter...

Das soll jetzt nicht so klingen als sei ich ein Profi und hätte besonders viel Ahnung davon, aber ich sage das einfach aus Erfahrung.

P.S.: Auch meine Eos 400D stellt sog. Farbprofile und andere Modi zur Verfügung. Soviel zur Deppenkamera^^

edit: Ich les' grad dass die Fuji nen Digitalsucher und über 'ne halbe Sekunde Auslöseverzögerung hat. Damit wäre sie für mich ausgeschieden....
Digitalsucher sind einfach nur schrecklich... Eine Schärfebeurteilung ist damit kaum möglich...
 
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