Suse und RPM

Aixem

Commander
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Dez. 2001
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Moin Zusammen,

bis jetzt habe ich meine Finger ausschliesslich an Debian gelegt.
Jetzt muss ich aber was zu Suse 9.1 und RPM schreiben

Ich habe mir bereits ein paar Versionen von Suse9.1 als Image erstellt. Das Teil läuft soweit (KDE sieht nett aus) ist auch von aussen ansprechbar kamm auch mit allen anderen Sachen zurecht

- jedoch komme ich absolut nicht mit dem einbinden über console von rpm packeten klar.

Ich habe mir über den RPM Seeker mal ein paar nette Packete passend für meine Distribution rausgesucht einmal Scource Packete für 9.1 und einem Packete die als i586 für meine Distribution angeboten werden.

Befehl sollte lauten rpm packetname -i macht er auch (bei manchen Packeten) aber die Console gibt nix zurück wenn es funktioniert.
Vom Programm keine Spur ...

Unter /usr/src/packages/Sources/ finde ich jetzt eine gepackte bz2 Datei eine spec sowie eine diff Datei.
Ich könnte jetz hingehen und die bz2 Datei aus diesem Ordner heraus entpacken und mit config und make installieren aber ich dachte das macht rpm

Über Yast kann ich das Programm dann auch sehen und installieren.... ich bin bis jetzt APT gewohnt ist RPM nicht so komfortabel also immer noch manuelle Installation ?
 
man kann auch bestimmte quellen (wie packman) als Yast Quelle einrichten, einfach dann bei den Installations Quellen nach oben schieben und schon wird das bevorzugt und installiert.
Ansonsten gibts, wie die Vorgänger das schon erläutert haben) apt auch für suse, aber hab mich damit nicht auseinander gesetzt ;)
 
Man kann auch bequem im Konqueror (wenn man KDE nutzt) die RPM-Datei anklicken und dann "per Yast installieren" im Kontextmenü auswählen. Normalerweise macht SuSE es sogar standardmäßig, wenn man die Datei mit dem Konqueror per Linksklick markiert. Dies sollte allen Varianten vorgezogen werden, damit auch alle Abhängigkeiten aufgelöst und in der RPM-Datenbank gespeichert werden. SuSE ist da sehr eigen ;)
 
ich habe in dem fall auch grad noch schnell eine frage zu dem thema. ich habe selber kein suse oder sonst rpm-system, aber es würde mich noch interessieren.

verstehe ich das richtig, dass das installieren eines rpms mit dem auflösen der abhängigkeiten zwingend via yast gemacht werden muss? löst mir in dem fall die kommandozeilen-installation die abhängigkeiten nicht auf? wie ist das bei redhat oder mandrake?

gruss ganto
 
Ich habe die Erfahrung gemacht ("damals", als ich noch SuSE hatte / 7.3-9.1), dass SuSE ziemlich zickig reagiert, wenn man außerhalb von YaST 2 (damals auch YaST in der Shell) RPMs installiert. Es wurde zwar brav mit in die Datenbank übernommen, aber die Abhängigkeitsprüfung wurde nicht durchgeführt. Das wurde auch erst mit 9.0 bei SuSE eingeführt, dass dies standardmäßig mit gemacht wurde. Andere berichten, dass sie sogar Mandrake-RPMs wunderbar installiert bekommen haben. Vll liegts auch den Programmen oder RPM-Paketen selber. Bei Packman hatte ich selten Probleme damit.
Man müßte eigentlich davon ausgehen, dass YaST nur ein Frontend für die eigentliche Datenbank bietet. Aber bei SuSE bin ich mir mittlerweile bei gar nichts mehr so sicher.
 
ich habe mandrake, da kann man die rpms über 'urpmi' per konsole und per gui-aufsatz 'drakekonf' installieren.
du kannst auch rpms über 'rpm -i name_des_packets' installieren, dann darft du natürlich die abhängigkeiten selbst installieren (und deren abhängigkeiten, und den abhängigkeiten der abhängigkeiten...).
 
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