Switch 48 Ports poe Empfehlung

herrpiefke

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Hallo,

ich bin für mein Heimnetzwerk auf der Suche nach einem Switch, der
1. meine 4 Kameras mit Strom versorgt (poe)
2. Link Aggregation beherscht
3. ggf. Igmp snooping beherscht? Dürfte sinnvoll sein bei 3 gleichzeitig aktiven Apple tvs/ Netflix/ magenta tv
4. so günstig ist das man nicht nein sagen kann.

Vielen Dank.
 
Ich kann dir die Edge Switche von Unifi Ubiquiti sehr empfehlen. Verbauen wir bei unseren Kunden fast ausschließlich (neben Cisco), und die sind echt Top, Performance sowie Bedienbarkeit. Die Übersichtliche Web Oberfläche macht die Einrichtung zum Kinderspiel.

https://www.ui.com/edgemax/edgeswitch/

Einfach mal anschauen, und Preislich sind die deutlich Günstiger als vergleichbare Ciscos
 
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1) PoE ist bei fast allen Herstellern eine Option

2) LAG ist bei so gut wie allen managed Switches dabei

3) Soweit ich weiß, wäre IGMP Snooping eine L3 Funktion -> wenns der Switch und nicht der Router macht brauchst du einen L3 Switch -> €€€€€€

4) Das ist immer die Frage, es gibt "billige" L3 Switches die verglichen mit deinem Budget viel zu teuer sind, aber für das was sie können billig sind.

Ich persönlich habe im kleinen Umfeld mit Ubiquiti gute Erfahrungen gemacht. Unifi wenn du mehrere Teile von ihnen hast (Router, Switch Accesspoint) oder sonst die Edge-Reihe wenns was einfacheres sein soll. Unifi hat hald den Vorteil, dass du nur an einer Stelle was einstellst und alle Geräte werden dann passend konfiguriert.

Ansonsten ist für P/L Mikrotik meist auch ein heißer Tip.
 
Wobei die aktuellen Unifi Switche in meinen Augen keine Empfehlung sind da es Stromfresser sind und mit GreenIT nicht viel am Hut haben, außerdem sind sie für ihre Hardwarespecs reichlich überteuert. Aber die Nachfolger sollten bald kommen, die werden dann zwar nicht wirklich viel billiger verbrauchen aber dafür hoffentlich zumindest nicht mehr soviel Strom.
 
Gerade wenn IGMPv3 ein Thema ist, sind die Unifi-Switches nicht die richtige Wahl. Ubiquiti doktert daran schon seit Jahren rum - oder auch nicht - und so sind die Switches und Router von Ubiquiti nur sehr bedingt in Multicast - Umgebungen (zB MagentaTV) zu empfehlen. Hinzu kommt, dass ein Unifi-Switch bei ansonsten vergleichbarem Funktionsumfang in der Regel spürbar teurer ist als die Konkurrenz.

Unifi als Ökosystem ist zwar sehr cool, aber da man einen Switch normalerweise nur einmalig konfiguriert und bestenfalls alle paar Monate mal in der GUI ist, bietet Unifi da in meinen Augen auch nur einen eingeschränkten Mehrwert.

Übrigens: IGMP snooping ist eine gängige Funktion in einem smart oder auch web managed Switch - Layer2 (!).


Was konkret die Anforderung 48 Ports und PoE angeht, sollte man sich dessen bewusst sein, dass solche Switches für 4 PoE-Geräte nicht wirklich sinnvoll sind, weil sie meist auf 24 oder gar 48 PoE-Geräte ausgelegt sind und dementsprechend ein sehr dickes Netzteil nebst potenten Lüftern an Bord haben. So 300-500 Watt sind nicht unüblich... Die werden von 4 PoE-Geräten zwar nicht abgerufen, aber gut, dass man es "könnte", oder (nicht)?

;)
 
Hey,
Danke für die ersten Tipps. Hier wurde mein Problem schon sehr gut erkannt. Ich plane mein „Heim“netzwerk für den Neubau. Da ich die Elektrik größtenteils selber mache und das Lan selber patche, kann ich mich austoben. Selbstredend sind 48 Ports zu viel aber es gibt leider nichts nennenswertes zwischen 24 Ports (für mich zu wenig) und 48 Ports (aktuell zu viel). Dazu kommen tatsächlich nur eine Handvoll Geräte die Poe benötigen, da ist tatsächlich so ein Gerät total oversized...

Genau das ist mein Dilemma ;)
In meiner engeren Auswahl war bisher folgender Switch: https://www.amazon.de/48-Port-Gigabit-Rackmontage-SFP-Ports-GS1900-48HP/dp/B00KT3BCNW den es aktuell auch bei Amazon für glatte 400€ gibt. Aber mal ehrlich, das ist viel Geld für einen Switch für einen Privathaushalt.

Auf der anderen Seite möchte ich außer link aggregation, was für mich mehr eine Spielerei wäre, die ich gerne mit meiner syno ds ausprobieren möchte, nicht viel am Switch managen. Die fritzbox soll als dhcp Server fungieren und igmp snooping kann sie ja auch (oder jedenfalls hat sie eine wlan Funktion die so ähnlich klingt „WLAN-Übertragung für Live TV optimieren“). Hier ist im Endeffekt ebenfalls die Frage ob ich das benötige. Hintergrund wird zukünftig der sein, das im Haushalt zu Spitzenzeiten 3-4 Fernseher laufen „könnten“ auf denen magentatv oder Netflix geschaut werden. Ich verstehe igmp snooping so, dass wenn auf 2 Fernsehern das gleiche läuft, diese Daten nur einmal von Server abgerufen werden? Das ist ja auch eher unrealistisch denn jeder guckt oftmals was anderes.

Es wäre also die Überlegung vielleicht einen unmanaged Switch 48 Ports zu nehmen und vielleicht einen 5er poe und beide zusammenzuschließen? Dann ist man aber auch schnell zwischen 200-300€. Dann Lohnt sich fast schon wieder der Aufpreis/Mehrwert zu dem o.g Switch. Zumal ein Switch für alles die sauberere Lösung wäre.

Zudem ist auch zu beachten, dass ein Teil der hausautomstiserung über den Switch läuft. Eine basisstation für die raffstore, 2 hue bridges, eine Gardena Bridge, eine Bridge für die Thermostate, ein raspberry mit homebridge und eines mit pi hole und unbound, ggf zukünftig ein Raspberry mit Asterisk 😂😂 es gibt so viel zum ausprobieren. Da will ich nicht am falschen Ende sparen.

First world Problems ....

Danke so far
 
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Bei Telekom Entertain bzw. Magenta TV müssen alle Switches auf dem Weg vom Router zum Receiver mit Multicasts umgehen können, also IGMPv3 bzw snooping unterstützen. Ist auch nur ein einziger Switch auf dem Weg nicht multicastfähig, flutet er das gesamte Netzwerk mit dem Stream...

Einen unmanaged 48er Switch würde ich auf keinsten Fall einsetzen. Du beraubst dich damit selbst der Möglichkeit, irgendwann mal VLANs einzusetzen. Würdest du so einen kaufen, kann ich dir fast garantieren, dass du das eher früher als später bereuen und den Switch tauschen wirst...

Nur für 4 PoE-Geräte würde ich aber keinen 48er PoE-Switch nehmen, aus den in #6 genannten Gründen. Ein 8er PoE-Switch tut's auch oder ggfs auch 4 PoE-Injektoren, wenn den Kameras welche beiliegen.

Aber mal ehrlich: Was fängst du mit 48 Ports an was du mit 24 nicht tun kannst? Man muss nicht zwingend jede Dose im Haus permanent am Netz haben. Etliche Dosen sind in der Regel eh unbelegt und bestenfalls Reserve.
 
herrpiefke schrieb:
Zudem ist auch zu beachten, dass ein Teil der hausautomstiserung über den Switch läuft. Eine basisstation für die raffstore, 2 hue bridges, eine Gardena Bridge, eine Bridge für die Thermostate, ein raspberry mit homebridge und eines mit pi hole und unbound, ggf zukünftig ein Raspberry mit Asterisk 😂😂 es gibt so viel zum ausprobieren. Da will ich nicht am falschen Ende sparen.
Warum kein KNX wenn du eh die Elektrik neu machst? Basisstation für Raffstores ist doch bestimmt wieder son herstellerspezifisches Dingen genau wie Bridge für Thermostate. Am besten noch mit Cloudzwang?

Mal ehrlich wenn du eh alles neu machst zieht man Kabel zentral von der Verteilung aus zu den Raffstores. Vielleicht solltest du dich nochmal mit richtiger Hausautomatisierung beschäftigen. Bei der Hauptbeleuchtung auf Funk setzen sollte man vllt auch nochmal überdenken. Aber wie dem auch sei hier gehts ja ums Netzwerk, halte da nen 48er Switch für keine klevere Wahl.
Die POE Geräte auf nen extra Switch ist manchmal keine so dumme Idee, vorallem wenn da Geräte dranhängen die draußen hängen wie Kameras oder der WLAN AP für den Garten. POE Injektoren haben manchmal sogar nen begrenzten Überspannungsschutz noch drin. Könnte auch von Vorteil sein bei Geräten von außen sodass die Überspannung nicht direkt ungehindert direkt am Switch aufläuft.
Vielleicht möchtest du früher oder später auch auf 10Gbit umstellen zumindest für PCs an den Arbeitsplätzen und das NAS/Server.
Da wird es dann eh nen kleiner 10Gbit Switch werden weil alles andere recht unbezahlbar erstmal sein wird.
Unmanaged macht überhaupt kein Sinn an der Stelle.
Sofern du keine Villa vorhast zu verkabeln würde ich mal behaupten kommst du mit nem 24x Switch in der Regel hin.
Hausautomatisierung hängt bei mir eh im Stromverteiler an nem dezentralen Switch der mit einer Leitung zum Netzwerkschrank geht. Hintergrund ist der dass ich am Netzwerkschrank schonmal was umbauen und dabei wäre es dumm wenn Teile der Hausautomatisierung dann nicht mehr gehen. Zumal die Geräte eh im REG Format sind und nicht im 19Zoll.

Vielleicht solltest du auch einen Fachmann (Systemintegrator) zur Rate holen, ich habe so das Gefühl man wird noch mehrere Plannungsfehler entdecken bzw Dinge über die man sich nach kurzer Zeit ärgert weil man sie besser anders gelöst hätte.
Raffstores gehören für mich jedenfalls bis in die Hauptverteilung gezogen mit 5x1,5. Ist bei Neubau in meinen Augen nen Nobrainer. Da würd ich mir nix mit Funk oder Bridge andrehen lassen wo man dann rumfummeln muss wenn man es mit anderen Geräten bedienen will.
Für mich macht das hier den Eindruck dass du dich mit dem Projekt übernimmst oder nicht wirklich gut beraten wurdest wenn du es überhaupt wurdest. Leider ist für viele Elektriker auch Smarthome nen Fremdwort und die Verkabeln noch wie man es vor 30Jahren mal gemacht hat.

Sofern noch genug Zeit ist mit dem Neubau werf mal nen Blick in das Buch
Heimautomation mit KNX, DALI, 1-Wire und Co.: Das umfassende Handbuch. Einrichtung, Steuerung, Hardware-Tipps, Projekte (neue Ausgabe 2018) von Stefan Heinle.
Reicht ja wenn du die Kapitel durcharbeitest die erstmal die wichtigsten sind, also Elektroinstallation und Netzwerk. Wobei Netzwerk recht simpel noch ist. Visu und so kann man immer noch ganz zum Schluss machen.
 
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Hallo miteinander,

@ Raijin dein Tipp ist schon mal Gold wert. Ich hatte nicht gewusst das alle Geräte IGMPv3 bzw snooping unterstützen müssen. Und du hast vollkommen recht, für 3-4 POE Geräte den ganzen Switch POE fähig zu machen ist übertrieben. POE Injektoren wären tatsächlich eine Lösung. Man könnte diese ja sukksessive hinzukaufen, denn ich werde sicherlich nicht sofort mit 4 Kameras arbeiten. Das würde für mich auch mehr Sinn machen als ein kleiner POE Switch, der dann ja auch wieder managed sein müsste und IGMPv3 usw. beherrschen müsste.
Mit Injektoren habe ich keine Ahnung. Muss ich hier etwas beachten? Drosseln die ggf. mein Komplettsystem, welches wie folgt aussehen könnte:

Switch: https://www.amazon.de/48-Port-Gigab...s=gateway&sprefix=zyxcel+mana,aps,162&sr=8-15

oder preislich sehr interessant: https://www.amazon.de/Ethernet-Netz...s=gateway&sprefix=48+port+mana,aps,149&sr=8-3

Injektor: https://www.amazon.de/TP-Link-TL-Po...73038&s=gateway&sprefix=poe+in,aps,153&sr=8-3

Kurz zu der Anzahl der LAN Dosen bzw. der Ports allgemein und wieso ich auf diese Größe komme (bei Interesse kann ich es gerne detailliert ausführen, möchte aber erstmal nicht den Rahmen sprengen). Generell versuche ich jedes Gerät, welches fest an einer Stelle steht und einen LAN Anschluss hat, direkt darüber zu betreiben. Das gilt z.B. für alle Mediengeräte (Apple TV, Hifi-Receiver, PS4 usw.). Wenn man jetzt einen Haushalt mit 2 Kindern nimmt und das Schlafzimmer sowie das Arbeitstzimmer auch so betreiben möchte, kommt schon mal eineiges zusammen. Darüber hinaus noch die Ganzen anderen Geräte - PC's, Drucker, ipTelefone, die Wärmepumpe, Wechselrichter der PV, die diversen Brides für alles was man so nimmt, 2 Pi's. Alleine mein Nas hat 4 potentielle Lan Anschlüsse für Link Aggregation. Ich möchte und muss an dieser Stelle nicht sparen. Duplex-Kabel ist vergleichsweise günstig. Wenn man die Netzwerkdosen selber patched und kauft ist es keine teure Sache. Sicherlich, wenn es ein Fertighaus wäre, dann kostet natürlich jede LAN Dose ein Vermögen.

Rundum komme ich somit nah an die 24 Ports und werde diese zukünftig sicherlich überschreiten. Warum nicht dann jetzt sofort einen großen Switch kaufen und Ruhe haben.

Thema KNX:
@ Ilsan: Ich kann dir zu 100% zustimmen. KNX ist genial und zukunftsfähig aber auch total komplex. Wir dt. neigen dazu für die Ewigkeit zu bauen. Selbst wenn das Haus nicht mehr steht, können buchstäblich noch die Rolläden hoch und runtergefahren werden ;)

Ich habe mich lange mit dem Thema auseinander gesetzt und überlegt den finanziellen Mehraufwand für KNX zu tragen. Ich bin aber für mich zu dem Entschluss gekommen, dass es sich für mich nicht lohnt.
Alle Systeme (und das sind ehrlich gesagt nur 4, denn mehr brauche ich nicht). Habe ich seit einem Jahr im Test und es funktioniert hervorragend und ohne Ausfälle und das wichtigste -> Jeder Honk kann diese Systeme bedienen und programmieren.
KNX ist mir da zu komplex und zu teuer.
 
herrpiefke schrieb:
Das würde für mich auch mehr Sinn machen als ein kleiner POE Switch, der dann ja auch wieder managed sein müsste und IGMPv3 usw. beherrschen müsste.
Nein.
Raijin schrieb:
Bei Telekom Entertain bzw. Magenta TV müssen alle Switches auf dem Weg vom Router zum Receiver mit Multicasts umgehen können, also IGMPv3 bzw snooping unterstützen.
Das ist bitte wörtlich zu nehmen. Wenn du einen separaten PoE-Switch an den großen Switch anklemmst, muss er kein IGMPv3 beherrschen, wenn an ihm keine Receiver angeschlossen sind. Bei einem Multicast-Stream wie MagentaTV ihn nutzt wird der Multicast nur an den Ports ausgegeben, an denen ein Gerät angeschlossen ist (direkt oder hinter weiteren Switches), das diesen Multicast auch abonniert hat. Heißt: Wenn am PoE-Switch kein MagentaTV-Receiver angeschlossen wäre, bekommt der Switch auch nichts von dem Multicast mit, wenn der übergeordnete Switch IGMPv3 kann und somit den Multicast gar nicht an dem Port des PoE-Switches ausgibt.


herrpiefke schrieb:
Man könnte diese ja sukksessive hinzukaufen, denn ich werde sicherlich nicht sofort mit 4 Kameras arbeiten.
[..]
Mit Injektoren habe ich keine Ahnung. Muss ich hier etwas beachten? Drosseln die ggf. mein Komplettsystem
Gegebenfalls liegt der Kamera dann sogar ein Injektor bei. Und nein, sie drosseln das Netzwerk nicht, da sie ja nur zwischen Switch und Kamera sitzen und so oder so maximal die Kamera drosseln würden - und das wären dann bei billigen Injektoren 100 Mbit/s, immer noch mehr als genug für eine IP-Kamera.

herrpiefke schrieb:
Generell versuche ich jedes Gerät, welches fest an einer Stelle steht und einen LAN Anschluss hat, direkt darüber zu betreiben. Das gilt z.B. für alle Mediengeräte (Apple TV, Hifi-Receiver, PS4 usw.)
Naja, aber gerade das Hifi-Rack kann man problemlos mit einem lokalen Switch versorgen, von einer Dose aus. TV, AVR und Co haben keine allzu hohen Bandbreiten-Anforderungen, weil es sich zu 99,9% nur um Streams handelt. Eine PS4 braucht sicherlich Download, um die zT 80GB eines Spiels laden zu können, aber auch davon merkt man prinzipiell nix. Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, dann setzt du hinter den TV also gleich 2 oder 3 (Doppel-)Dosen oder wie?

Naja, wie dem auch sei, musst du wissen. Klingt reichlich überdimensioniert, ist aber dein Aufwand und dein Geld ;)
 
Raijin schrieb:
Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, dann setzt du hinter den TV also gleich 2 oder 3 (Doppel-)Dosen oder wie?
Ist der größte Schwachsinn überhaupt. Man hat an einer Stelle dann 3 Dosen und auf der anderen Wand nicht eine. Und wenn man dann doch mal was umstellen will hat man nen Haufen Dosen an der Wand. Ich mein so hübsch sieht son ne riesige Batterie davon jetzt auch nicht aus.
Es gibt auch Netzwerkdosen mit 3 Ports, von Gira sogar eine mit 4. So oder so würd ich aber mit dezentralen Switches arbeiten an der Medienecke.
Diese 2fach Netzwerkdosen sind idr immer ausreichend.
Man hat da die Option auf 2mal 1Gbit/10Gbit mit POE bis hin zu 4mal 100Mbit wenn man Splitter für beide benutzt.

Immer mehr Geräte setzen auch auf WLAN und haben gar kein Ethernetanschluss wie zB dieses Zeug von Amazon, Google oder Apple dieser Lautsprecher da. Die haben oftmals nur nen USB Anschluss für Strom und vllt noch Aux Ausgang.
Was ich/wir gemacht haben ist ne Dose zusetzen aber die leer zu lassen und einfach übergespachtel und gestrichen. Dank Leerrohr kann man später was einziehen und wenn man sie braucht öffnet man sie. Ansonsten ist sie unsichtbar.
Es ist halt schwer vorherzusagen wo man in x-Jahren was braucht. Was nützt dann ne Netzwerkdose wenn man an der Stelle aber 230V bräuchte.

Eventuell auch noch ne Idee den "Medienrack" weglassen und die Geräte zentral unterbringen. Es gibt ja auch lange HDMI Kabel. Ich persönlich wollte nicht viel rumstehen haben im Wohnzimmer, Fernseher an der Wand mit Soundbar darunter, keine dieser hässlichen Dinger wo dann das ganze Hifi Zeugs drin steht. Das steht dann Zentral im Einbauschrank im Flur und ist unsichtbar versteckt.
Zu den Fernsehern würde ich daher vllt auch zusätzlich nen ausreichend große Leerrohr legen wo man dann nen HDMI Kabel durchbekommt

herrpiefke schrieb:
KNX ist mir da zu komplex und zu teuer.
Dachte ich am Anfang auch. Aber wie gesagt allein die Elektroverkabelung ist da komplett anders, nämlich sternförmig. Musst du halt wissen ob du dir dann jetzt im Neubau ne Elektroinstallation setzt wie im "Altbau". Das wirste nie mehr ändern können wenn überhaupt nur bei ner Kernsanierung. Da kann man besser Abstriche bei der Küche oder dem Bad erstmal machen weil das zu renovieren ist vergleichsweise simpel wenn das Problem erstmal die Kohle ist.
Selbst ohne KNX würde ich es über Zentrale Aktoren steuern, kann auch ne SPS wie ne Logo von Siemens sein.
Das Problem bei der Elektroinstallation wie im Altbau ist dass die Stromversorgung für Rolladen und Raffstores in der Regel am Steckdosen Stromkreis hängt. Ergo da fehlen dann die entsprechenden Adern und man muss es dezentral machen.
Bei uns haben die Fenster auch keine Schalter mehr daneben. Das war damals sowieso historisch gewachsen, man hatte damals den Gurt direkt am Fenster und als dann elektrische Rolladen kamen hat man den Schalter gern mal dahin gesetzt wo damals auch der Gurt war. Nur elektrisch besteht dazu ja keine Notwendigkeit mehr weil der Schalter auch ganz anders sein kann.
 
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Ilsan schrieb:
Ist der größte Schwachsinn überhaupt. Man hat an einer Stelle dann 3 Dosen und auf der anderen Wand nicht eine.
Mein Reden - gesetzt den Fall meine Interpretation von @herrpiefke 's Aussagen stimmen. Es klingt zumindest danach, dass hinter dem Mediarack dann eine Batterie von Dosen sitzt damit auch der TV, der mit hoher Wahrscheinlichkeit nur einen 100 Mbit/s Port hat, auch ja seinen eigenen Port an der Dose bekommt ;)

Bei PoE kann man dieses Bestreben durchaus nachvollziehen, weil sich Standard-PoE nach 802.3af/at nun mal nicht weiterverteilen lässt und somit eine direkte Verbindung zum PoE-Versorger braucht (zB PoE-Switch oder eben Injektor). Da aber weder TVs, noch AVRs und schon gar keine PS4 sonderlich viel mit PoE anfangen können, wäre auch das kein Argument.

Wie auch immer, der Sinn mag sich uns nicht erschließen, aber für @herrpiefke hingegen schon. Das muss jeder selbst einschätzen und wenn man das gerne so hätte, dann darf man das natürlich auch so machen. Die Konsequenzen bzw. die Kosten sind ja bekannt :)
 
herrpiefke schrieb:
In meiner engeren Auswahl war bisher folgender Switch: https://www.amazon.de/48-Port-Gigabit-Rackmontage-SFP-Ports-GS1900-48HP/dp/B00KT3BCNW den es aktuell auch bei Amazon für glatte 400€ gibt. Aber mal ehrlich, das ist viel Geld für einen Switch für einen Privathaushalt.

Es wäre also die Überlegung vielleicht einen unmanaged Switch 48 Ports zu nehmen und vielleicht einen 5er poe und beide zusammenzuschließen? Dann ist man aber auch schnell zwischen 200-300€. Dann Lohnt sich fast schon wieder der Aufpreis/Mehrwert zu dem o.g Switch. Zumal ein Switch für alles die sauberere Lösung wäre.

Hallo @herrpiefke,
dann möchte ich dir auch mal ein paar Tipps oder Hinweise geben. Doch zunächst muss ich etwas ausholen.
Vor Jahren (so ca. 2001) habe ich begonnen, das damals rein privat genutzte Netz von Koaxial (10BASE2 mit RG58-Kabel) auf Twisted Pair umzustellen. Dazu wurde dann eine aktive Komponente benötigt. Damals waren auch noch Hubs üblich. Ich habe mich für einen D-Link mit 5 Ports entschieden. Das wurde schnell zu klein, dann kam ein zweiter D-Link mit ebenfalls 5 Ports dazu (das war schon ein Switch). Macht also insgesamt nicht 10 Ports, sondern nur 8 (2 x Uplink ist ja belegt). Das war auch wieder zu wenig, dann kam noch ein 5 Port Level One, zwei HP mit 8 Ports usw. Das war alles unmanaged.
Irgendwann hat auch das nicht mehr ausgereicht, dann kam Gigabit mit zwei 24-Port Websmart Switches (LANCOM GS-1224). Da sind dann schnell die Anforderungen gestiegen (VLAN ging noch, QoS war schon schwierig bis unmöglich, LACP ging gar nicht, nur statisches LAG). Also kam die nächste "Evolutionsstufe", ein LANCOM GS-2326. Der ist zwar fully managed und kann einiges, aber inzwischen stoße ich auch mit diesen Geräten an die Grenzen. Z.B. gibt es keine "Flex Links" (Cisco) oder "RTG" (Juniper). Zudem ist die VLAN-Konfiguration etwas aufwändig, QoS ebenso. 10 GbE-Uplinks fehlen ganz, usw.
Inzwischen beabsichtige ich, die LANCOM Switches gegen Juniper EX2300 auszutauschen. Zum ersten Mal habe ich bei einem Switch den Eindruck, dass Juniper sowohl von den Funktionen als auch von der Verwaltbarkeit quasi "das Maß der Dinge" ist (neben Cisco). Zudem sind die Juniper-Geräte bei einigen Online-Händlern auch zu sehr guten Preisen zu bekommen (im Vergleich zu Cisco).
Deshalb meine Empfehlung: Die Anforderungen an einen Switch werden wachsen. Wenn du mehr als eine "Ethernet-Mehrfachsteckdose" brauchst, dann würde ich bei einem Switch nicht sparen. An einem Modell mit 48 Ports und PoE für "nur" 400 Euro wirst du nicht lange Freude haben. Du wirst sehen, dass der in wenigen Jahren schon wieder rausfliegt, weil dich etwas massiv stört oder er vorzeitig kaputt geht.
Investiere lieber in einen ordentlichen Switch, dann wirst du viele Jahre Freude haben und auch wachsende Anforderungen kannst du locker damit abdecken.
Ach ja, IGMP kann Juniper natürlich auch, mehr als du brauchst:
https://www.juniper.net/documentation/en_US/junos/topics/topic-map/mcast-igmp.html

Gruß
websurfer83.
 
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