• ComputerBase erhält eine Provision für Käufe über eBay-Links.

Tablet für die Uni?

ascer

Captain
Registriert
Juni 2008
Beiträge
3.839
Hallo Leute,



ich studiere zurzeit Physik und würde mir gerne ein Tablet für die Uni zulegen. Notebooks verfügen leider, wie meins, meistens über unzureichende Akkulaufzeiten und die Steckdosen in der Uni sind blöderweise sehr rar.
Außerdem ist es auf Netbook oder Notebook in Physik auch schwierig mitzuschreiben, da man sehr oft und häufig mathematische Formeln abbildet, dessen Zeichen man in Word oder anderen Textprogrammen längst nicht so schnell findet, wie der Professor schreibt...

Deshalb dachte ich mir, wäre ein Tablet mit Stift doch was feines, dass ich direkt drauf schreiben kann.

Meine Anforderungen an das Tablet wären in etwa folgende:

- min. 4h Akkulaufzeit, eher mehr
- Mathematica oder Maple muss drauf laufen, um es auch für mathematische Berechnungen nutzen zu können (das heisst eigentlich schon Android-Tablets und iPad fallen raus, oder?)
- es sollte nicht zu träge reagieren
- Stift für Schreibeingabe + schnelle/genaue Stifteingabe

wer könnte mir da was empfehlen?



grüße & vielen Dank im Vorraus,

ascer
 
Zuletzt bearbeitet: (Link eingefügt)
Also so ein Teil, wo man Tablet & Netbook in einem hat?
 
Dann suche nach Tablet PCs mit Windows.
Es gibt Slates, so wie das iPad oder Convertibles, bei denen man das Display wie zu einem Tablet drehen kann.
Die Geräte besitzen durchweg einen Stift und können darüber hinaus auch meist mit dem Finger bedient werden.
Preise fangen bei etwa 1300 Euro an. Die günstigsten sind wohl von Fujitsu.
Gegebenenfalls haben einige Studentenshops auch vergünstigte Geräte.

Habe selbst noch einen FSC T3010 - ich fand das Teil ganz praktisch, weil ich so wirklich wenig Papier unterwegs dabei hatte.
 
fujitsu hat aus meiner sicht eher die teuersten. es gibt von asus oder acer noch ein sehr billiges allerdings ist da die verarbeitung angeblich nichtso prickelnd. gutes mittelfeld wäre n die modelle von hp oder wenn es nen bisl teurer sein darf halt das von lenovo
 
Eigentlich kommt nur ein Windows Tablet in Frage, da Andoid und iOS nicht die nötige Software hat. Jedoch ist die bedienung unter Windows 7 ne Krankheit.

Daher mein Rat: Nimm Stift und Papier oder warte bis es die benötigen Programme für iOS und Co. gibt.
 
Sicher das du in Physik auf dem Tablet mitschreiben willst? Kenne einige Leute die das Teil bei mathematischen Sachen nach 2 Wochen in die Ecke gestellt haben und wieder mit Papier und Stift gekommen sind
 
Warum denn?
Gab es einen bestimmten Grund?

Wüsste nicht, was gegen auf dem Tablet schreiben bzw. Netbook/Tablet sprechen sollte?
 
Das Asus T101MT :'(

Das erste was du tust --> dich ärgern!
Das zweite was du tust --> es in den Müll werfen! (oder zurück schicken ;) )

Wir hatten auf der Arbeit gerade 6 Stück davon... Leider können wir sie nicht zurück schicken! Das Display ist unter aller Sau! Toucheingabe nur mit festem Griff möglich... Wir hatten Zeitweise Angst das das Display bei dem Druck kaputt geht... Es wirkt milchig durch die zweite aufgeklebte Folie!

Dann die Tastatur! Ein Graus! Darauf tippen ist auch nahezu unmöglich!

Wenn dann würde ich dir ein gebrauchtes Thinkpad empfehlen gerade bei Stifteingabe herausragend! Da brauchst du um die Maus zu bewegen zum Beispiel auch keinen Kontakt zum Display da es über (soweit ich es im Kopf habe) eine Art Magnet funktioniert. Wie mein Vorredner gepostet hat! Soetwas ist ideal...

Alternativ wäre das Acer 1825PTZ evtl noch interessant... Aber auch hier finde ich die Thinkpads deutlich besser!

Gruß

Und was im allgemeinen dagegen spricht:

- Deine Handschrift wird dadurch nicht besser und die automatische Erkennung ist deutlich zu langsam!
- Du müsstest dannach dann nochmal alles abtippen
- Du bist nur am scrollen und es ist nunmal einfach einfacher Umzublättern
- Es gibt keine schöne Windowssoftware (die mir bekannt wäre) die für Touchnotizen geeignet wäre

Das sind so die Dinge die mir spontan einfallen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Könntet ihr eine Empfehlung für ein bestimmtes möglichst kostengünstiges Thinkpad aussprechen? (oder ein ähnlich wertiges Modell?)
 
Mein Review wurde oben ja schon verlinkt.

x200t mit Restgarantie kann man aktuell für 300-500 Euro in der Bucht (UK) schießen mit etwas Ausdauer und Glück ;)


//Bucht : Ebay
//UK : Ebay UK
 
Zuletzt bearbeitet:
In der Bucht? UK? hö?^^
 
Wenn du es wirklich für Notizen benutzen möchtest, solltest du eins mit digitizer nehmen, daher fallen acer und asus z.B. raus. Bleiben HP, Lenovo und Fujitsu (Dell hatte auch welche, waren aber wenig überzeugend). Ich selber habe das HP 2730p (nur stifteingabe, keine Fingerbedienung, was mich momentan überhaupt nicht stört mit windows 8 wirds wohl interessanter). Kaufgrund für mich war damals preis, gewicht und Akkulaufzeit ( 800€ für neu und mit 3 jahren vorort 24h Serverice ist fast geschenkt). Schaffe mit dem standard Akku bis zu 6std. mit dem zusätzlichen akku (wird untendrunter geklemmt und steht nicht über) sinds 10-12h.

Zum mitschreiben benutze ich OneNote, hab für jedes Semester eine Abschnittsgruppe und dann für jedes Fach einen Abschnitt, dort dann in Vorlesungen in Kapiteln sortiert und mit Themen markiert. Somit ist alles gleich geordnet und man verliert nichts, wenn man halbwegs ordentlich schreibt kann man die handschriftlichen Notizen ohne umwandlung durchsuchen.
Für PDFs benutze ich Bluebeam PDF revue, für mich die beste Möglichkeit in PDFs zu schreiben, sortieren etc.
Beim lernen muss man sich aber erstmal dran gewöhnen, da man nicht die hilfen hat, wie das stand auf dem blatt mit der skizze oben links. Man muss wissen in welcher Vorlesung bzw. was oben stand (oder suchen können).

Für sehr lange Herleitungen und Rechnungen unpraktisch da man weniger auf einmal sehen kann (Papier kann man ausbreiten). Hab daher für Mathekurse in den Übungen Papier benutzt und in den Vorlesungen den Laptop.
Man sollte sich auch daran gewöhnen oft nach Mitschriften gefragt zu werden.
In manchen Kursen sind Mitschriften in der Klausur erlaubt, aber Rechner nicht --> frühzeitig ausdrucken damit man lernen kann wo was steht.
 
Hallo ascer,

schon mal an einen Smartpen gedacht?
http://www.amazon.de/Pulse-Smartpen...CFKC/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1319710037&sr=8-4

Hab sowas genutzt, als ich sehr viele Protokolle schreiben musste und diese dann am PC abtippen musste. Den Stift bekommt man mittlerweile ab 80 EUR und 2GB reichen locker aus. Du kannst damit einfach auf dem Spezialpapier mitschreiben und mit Hilfe einer zusätzlichen Software (30$) alles auch bei schlechter Handschrift in Word übertragen. Funktioniert bei mir sehr gut! Grafiken oder Symbole kannst du dann entweder vom Programm umwandeln lassen oder als Bild einfügen (falls er das Zeichen z.B. nicht erkennt.

Schau dir dazu doch einfach mal ein paar Videos an und lese die Rezessionen. Bzw. probiers aus und schick den Stift zurück falls er dir nicht taugt. Du kannst übrigens auch Ton mit dem Gerät aufnehmen. Super bei Interviews um bei den Stichpunkten später nochmal den genauen Wortlaut des Befragten anzuhören.

In meinen Augen ist der Smartpen ein perfekter Kompromiss wenn man seine Unterlagen gerne auch auf dem PC hat... Zumal viele Dozenten den Einsatz von Laptops nicht sonderlich mögen.
 
Zurück
Oben