Tagesgeldanlagen was könnt ihr empfehlen?

Excelmania

Lieutenant
Registriert
Apr. 2010
Beiträge
826
Hallo.

Welche Erfahrung habt ihr mit Tagesgeldanlagen außerhalb eurer Hausbank gemacht? Bei den meisten Hausbanken gibt es ja meistens kaum Zinsen. Bank wie die Benk of Scotland etc. werben und bieten ja meistens recht gut Zinsen zurzeit. Aber wie ist es mit der Abwicklung wenn man das ganze hinterher auch mal wieder kündigen/auflösen möchte. Geht das auch so einfach wie das anlegen oder ist das Problema-tisch? Fall dazu gebühren etc. an?

Was könnt ihr empfehlen und wovon bzw. von welchem Institut sollte man besser die Finger lassen?
 
Ich sage mal vorsichtig: eine Geldanlage die Zinsen "verspricht" die deutlich unter der Inflation liegen, sind unnütz. Da ist das Geld daheim besser angelegt.
Solange ein Konto kostenfrei zu führen ist, muss man es nicht kündigen. Zur Not lässt man 10 Euro drauf und die UrurururEnkelkinder freuen sich dann über den Gewinn :D Gebühren sind nicht selten, aber eben auch üblich bei den "Großen".

"Billige" Banken haben immer das Problem, dass der Service leidet.
BOS, CortalConsors, DKV... alles Onlineanbieter die aber einen recht angenehmen Zinssatz bieten.
Ich habe neben der Spaßkasse (inkl. Service durch den Berater) auch noch ein Konto bei der DKV. Höhere Zinsen, Visa-Karte.. und kostenfrei.
Mein Vater war bei CC, auch problemlos.

Verbrecher sind sie alle.
 
Naja Tagesgeld als Anlage rentiert sich natürlich nicht.
Zu deinem Thema sollte es allerdings schon einige Beiträge im Forum geben. -> Sufu

Das mit dem Kündigen sollte problemlos funktionieren. Da du ja aber normalerweise keine Gebühren bezahlen musst, ist es auch egal, wenns weiter läuft. Also sprich du transferierst einfach dein Geld woanderst hin.

Die Hausbanken sind lächerlich. Da habe ich lediglich etwas um von den Automaten Geld holen zu können. Anlegen tue ich dort schon lange nichts mehr.

Im Tagesgeldvergleich findest du diverse Banken. Klar der Service ist recht mager, aber trotzdem es kostet ja auch nichts. Grundsätzlich solltest du schauen, zu welcher Einlagensicherung dein Geld bei einer Insolvenz der entsprechenden Bank versichert ist.

Z.B. Bank of Scotland nur 100.000€
Deutsche Banken i.d.R. mit Einlagensicherungsfond bis X Millionen.
 
@DerGast, Also bei der com wirst du besseren Service erhalten als bei der Spaßkasse. Vorallem 24/7 Rund um die Uhr. Ich hatte mal ein Problem und konte kostenlos, auch noch Abends um 22 Uhr anrufen. Bei meiner Hausbank(Sparda), war das nicht möglich. Das ist nervig.
 
bin mir nicht sicher ob es immer noch so ist, aber bei Consors hatte ich immer extrem lange Wartezeiten bis Geld gutgeschrieben wurde! Waren so 4-5 Arbeitstage bis das Geld von der Spaßkasse bei Consors war - umgekehrt genauso!
Dann mal einen Versuch mit der Deutschen Bank & Consors gemacht, war wieder das gleiche......
 
Comdirect
Umbuchung geht von Sparkasse zu Comdirect recht flott. Dient für mich aber eher als Sparstrumpf als für Geldanlage.
 
Guten Tag !

Schnell mal eine Zwischenfrage in den Raum geworfen (bin selbst Kunde bei DiBa Dudel Du):
Übungsannahme:
Was würde denn tatsächlich passieren, wenn eine DirektBank holter di polter pleite geht ? Geld ist erstmal weg, Einlagensicherung sagen wir, liegt pro Konto bei 100.000 Euro (Scotland).
WOHER bekomme ich nun mein Geld ? Angela Merkel persönlich anschreiben :-) oder weiss jemand zuverlässig, wie das dann funktioniert ?

Sonnigen Tag allen.....Dierk

P.S.: Ich weiss, dass goooooooogel mein Freund ist, bin aber heute zu faul zum Suchen und zum Nachlesen.
 
Erkundige Dich im Internet wie lange die Abwicklung der Kaupting-Bank gedauert hat. 12 Monate waren da wohl die Regelzeit für die Kunden. Da werden sich auch heute alle ausländischen Banken nichts nehmen.

Viel Spass bei einer Bankenabwicklung mit dem Ausland!
 
Boah...12 Monate, das ist heftig. Geld wird sofort gestückelt..oder noch besser...ich gehe mir jetzt ein Auto kaufen, habe eh Mittagspause und wollte mir schon lange mal was gönnen.

Weg mit der Kohle. :D:D:D
 
Auch mich pers. jucken die guten Zinssätze anderer Banken, "leider" bin ich familiär an die Volksbank gebunden (Freundin arbeitet dort und es gibt kein gutes Licht, wenn man sein Konto anderswo hat).

Von den ausländischen Tagesgeldangeboten würde ich pers. Abstand nehmen !

Jedoch gibt es auch gute Angebote innerhalb Deutschlands, so hat die Postbank z.B. 2.5% aufs Tagesgeld und ein kostenloses Girokonto, also ziehmlich attraktiv.
Dazu noch die höhere Sicherheit.

Leider nix für mich, werd mich mit meinen Magerzinsen abfinden müssen.
 
Die Gier nach immer höheren Zinsätzen ist selbst nach der Finanzkrise einfach nicht zu bändigen.

PS: Freundin ist aber normalerweise keine Familie...es sei dennn... naja ich kenn deine Verhältnisse daheim nicht :D
 
werd mich mit meinen Magerzinsen abfinden müssen
so schlimm ist die VB auch nicht, habe dort auch ein Konto wo ich etwas Geld drauf habe, vor 3 Jahren eröffnet mit 2% Zinsen und Karte das ich mich am Automaten bedienen kann.

Ferner kann man bei der VB hier am Ort Anteile erwerben bis max. 2.000 €/Person die in den letzten geschätzten 143 Jahren jeweils mit 6% verzinst wurden - hast Du eine große Familile, ist das eine super Anlage! Zusätzlich gibt es einmal im Jahr kostenlos saufen (was der Hauptgrund ist weshalb das hier abgeschlossen wird :D)
 
ThomasK_7 schrieb:
Erkundige Dich im Internet wie lange die Abwicklung der Kaupting-Bank gedauert hat. [...] Da werden sich auch heute alle ausländischen Banken nichts nehmen.
Man muss aber berücksichtigen, dass die Kaupting Bank ein Sonderfall war:
1) Island ist nicht in der EU
2) Die isländische Krone wurde massiv abgewertet
3) Alle isländischen Banken wurden verstaatlicht. Zur Erinnerung: Island hat rund 320.000 Einwohner und ich glaube drei internationale Banken. Das der Sicherungsfonds da nicht wirklich effektiv ist, wenn eine der drei Banken pleitegeht, insbesondere wenn es wie die Kaupting die größte ist, irgendwie klar.

NuminousDestiny schrieb:
Z.B. Bank of Scotland nur 100.000€
Deutsche Banken i.d.R. mit Einlagensicherungsfond bis X Millionen.
250.000 Euro sind's bei der Bank of Scotland
 
Lars_SHG schrieb:
bin mir nicht sicher ob es immer noch so ist, aber bei Consors hatte ich immer extrem lange Wartezeiten bis Geld gutgeschrieben wurde! Waren so 4-5 Arbeitstage bis das Geld von der Spaßkasse bei Consors war - umgekehrt genauso!
Dann mal einen Versuch mit der Deutschen Bank & Consors gemacht, war wieder das gleiche......

Seit Anfang des Jahres dürfen Onlineüberweisungen (unabhängig von Start- und Ziel-Bank) meines Wissens nur noch einen Werktag dauern. Und zumindest bei meinen Konten ist dies auch so.

NuminousDestiny schrieb:
Naja Tagesgeld als Anlage rentiert sich natürlich nicht.

Wieso nicht? Ich kriege auf meinem Tagesgeldkonto derzeit 2,5% Zinsen, also mehr als die Inflationsrate. Und jetzt komm mir bitte nicht mit "die echte Inflationsrate liegt ja eigentlich viel höher".....
 
@ Steve81 : Sagen wir es mal so, Verlobungsgedanken sind nicht allzu fern.
Und ich möchte ihr wirklich nix beruflich verbauen, wegen son paar Prozentpunkten.

@ Lars : Die aktuellen, örtlichen VB-Zinsen sind deutlich geringer ;).
 
Labtec schrieb:
@ Delta
Spricht doch nix gegen ein Zweitkonto ;)

Versteh ich auch nicht.
Irgendwo Online ein Konto eröffnen und hinüberweisen. Ist doch kein Problem.

Als Konto kann ich z. B. Moneyou empfehlen.
 
@Delta 47
Inwiefern verbaust du deiner Freundin denn beruflich etwas? Zunächst einmal gibt es meines Wissens sowas wie ein Bankgeheimnis, sprich es hat schonmal niemanden in der Chefetage der Bank zu interessieren, ob Familienmitglieder von Mitarbeitern dort ein Konto haben oder nicht. Und weiterhin sollten gerade Banken, welche ja heutzutage durchaus als Paradekapitalisten betrachtet werden können und stets als Verfechter der freien Märkte auftreten, Verständnis dafür haben, dass man bei der Kontowahl auf dem freien Markt das attraktivste Angebot wählt und nicht den Arbeitgeber der Verwandtschaft.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, ich wohne in einer ländlichen Gegend (jeder kennt jeden...), gleichzeitig gucken die Berater auch in die Konten "zwecks zukünftiger Beratung" mal rein, ist halt so (war vorher bei der Spaßkasse nicht anders).

So wurden auch VB-fremde Versicherungen bei meiner Freundin gesehen und als "Fremdprodukt" eingetragen (ein Wechsel somit unumgänglich), da dort wirklich der Vorstand reinschaut.

Da auch in der Bank viel mit Vitamin B läuft und besonders viel "geredet wird", möchte ich keinerlei negatives Interesse auf sie lenken.

Dass Banken etwas anderes tun sollten, ist mir klar, aber so läufts nunmal und damit sie vllt. eine der rareren Beraterstellen direkt nach Ausbildung bekommt brauchts halt "Glück" und gute Noten, gute Noten sind nicht das Problem und beim Glück hilft man ja durch solche Spielchen nach.

Und ich kann ganz sicher sein, dass wenn (eine nicht unerhebliche Summe) in Etappen (anders gehts nicht) auf ein anderes Konto geht, dass ich / bzw. sie darauf angesprochen werden...
 
Delta 47 schrieb:
Und ich kann ganz sicher sein, dass wenn (eine nicht unerhebliche Summe) in Etappen (anders gehts nicht) auf ein anderes Konto geht, dass ich / bzw. sie darauf angesprochen werden...

Ja und dann? Was soll passieren?
Wenn die Bank eben nur 1% Zinsen raus rückt muss sie damit leben das Kapital abgezogen wird.
Meinste nicht, die "Chefetage" wie du das so schön nennst, hat besseres zu tun, als bei der Arbeitsplatzvergabe drauf zu achten ob der aktuelle Partner ein Konto und / oder sein komplettes Kapital dort liegen hat?
 
Zurück
Oben