h00bi schrieb:
Keepass ansich ist gut, aber man muss sich halt selbst um eine geräteübergreifende Synchronisierung kümmern.
Viele lösen das dann über gratis Cloud Dienste wie Google Drive oder sowas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
Daher würde ich eher zu Bitwarden raten. Da liegt der Tresor natürlich auch bei einem Cloud-Anbieter, aber nicht bei Google/MS im normalen Datenspeicher.
Also die Datenbank-Dateien von KeePass muss man verschlüsseln mit starkem Passwort (und 2FA nach Wunsch). Dann kann man diese auch in die einschlägig bekannten Cloudspeicher ablegen. Wenn schon Bitwarden, dann auch selber hosten. Weil sonst legste deine Daten ja wieder in die Hände von dritten. Aber abseits davon seh ich es auch nicht kritisch, vernünftig verschlüsselte Datenbanken z.B. bei Google Drive, MS One Drive, Dropbox, etc abzulegen.
Persönlich nutz ich da einen Hardware-Schlüssel, um meine Datenbanken zu öffnen.
Geräteübergreifende Synchronisierung ist möglich bei KeePass, aber das muss man erstmal einrichten. Ist nicht so intuitiv wie manch andere Lösungen. Wenn mans aber mal eingerichtet hat, dann läuft das wie ein Uhrwerk.
"Problem" bei KeePass ist halt, dass du für verschiedene Plattformen u.U. unterschiedliche Anwendungen von verschiedenen Anbietern nutzen musst. Also die KeePass-Forks mein ich. Die Datenbanken an sich lassen sich aber immer öffnen, egal welcher Fork. Unterscheiden muss man nur zwischen KeePass 1 und KeePass 2. Die Datenbank-Formate sind nicht untereinander kompatibel. Aber bei den Forks wird doch meist auf KeePass 2 gesetzt, also .kdbx (KeePass 1 ist .kdb). Für mich haben sich
KeePass 2 (privater und Büro-Rechner) und
Keepass2Android (Smartphone) bewährt. Hardware-Schlüssel ist ein YubiKey 5. Nutze diese Konstellation jetzt ein paar Jahre.
Manche mögen auch die GUI von KeePass nicht so, ist halt "old-school". Wenns sich um Sicherheit geht, ist mir aber die GUI erstmal zweitrangig. Klar, das Programm muss vernünftig bedienbar sein und das ist KeePass auch. Hat halt keine durchgestylte GUI. Aber es ist 100% kostenlos und das ist ja ist ja ein Kriterium für den TE. Okay, Bitwarden ist auch kostenlos. Aber da gibts dann auch wieder die Möglichkeit, für mehr Features Geld zu zahlen. Das gibts bei KeePass nicht, dieses ist immer kostenlos. Allerdings ists nicht verkehrt, dem Entwickler auch mal was zu spenden für seine Arbeit
