Technische und handwerkliche Fragen zu einen Ryzen-Update

Na, ich habe absichtlich einen Top-Blow-Kühler mit einem sehr einfachen Montagesystem genannt.
 
KnolleJupp schrieb:
Ich würde erstmal das aktuellste BIOS aufspielen:

Ist passiert. (siehe #10)


KnolleJupp schrieb:
Dann würden auch die aktuellen Zen2 CPUs laufen,

Ich mache das Upgrade nur dann, wenn es fast nichts kostet!


KnolleJupp schrieb:
(Und wenn dir die Montage des Boxed-Kühlers zu kompliziert ist, kaufe einfach einen anderen,
z.B. den Noctua NH-L9x65 https://geizhals.de/noctua-nh-l9x65-a1246881.html für 51€.
)

Ich kenne mich mit Kühlern leider nicht aus. Muss man nicht in jedem Fall eine Metallplatte an der Board-Rückseite verschrauben?
 
Jain. Bei manchen Kühlern muss man das. Andere Kühler verwenden die Backplate, die sowieso ab Werk vorhanden ist.

Nacht3ule schrieb:
wenn es fast nichts kostet
Was nichts kostet, ist auch nichts...
 
Was nichts kostet, ist auch nichts...

Ach komm! Wenn ich nicht gepennt hätte, dann hätte ich den 1600 für 79€ bekommen und könnte den 1200 nun für 40€+ verkaufen. Und das wäre nichts?

Aber eigentlich sollte es hier ja nur darum gehen, welche Probleme ich mir bei einem Upgrade einhandeln könnte und nicht, welcher neuer Ryzen eingebaut wird ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nacht3ule:
das hat KnolleJupp geschrieben, nicht ich. der 1600AF hat ein sehr gutes P/L-verhältnis, das ändert aber nichts daran dass der 3600 deutlich schneller ist.

nochmal: welchen RAM hast du?
 
Deathangel008 schrieb:
das hat KnolleJupp geschrieben, nicht ich.

Und bei dem hatte ich auch auf "Zitieren" gedrückt! ;) Keine Ahnung, was da passiert ist.


Deathangel008 schrieb:
nochmal: welchen RAM hast du?

16 GB Crucial Ballistix Sport LT BLS2K8G4D30AESBK 3000 MHz DDR4.

Aufpreis gegenüber dem vorherigen 4GB Crucial CT4G4DFS8213 DDR4-2133 waren 42€ und somit in dem Preisbereich, der mir bei Upgrades zusagt ;) Aber schweifen wir nicht ab?
 
@Nacht3ule:
möglich. dennoch nicht unwichtig, ist ja auch nicht unbedingt zielführend sich ne stärkere CPU zu kaufen und die dann mit lahmem RAM zu kastrieren. der Sport LT 3000 CL15 ist allerdings sehr gut und hat üblicherweise noch ordentlich OC-potenzial. der läuft im dualchannel und mit vollem takt (XMP-profil geladen?)?
 
Deathangel008 schrieb:
der läuft im dualchannel und mit vollem takt (XMP-profil geladen?)?

Ja! Mit dem neuen RAM bin ich sehr zufrieden.

Der Schwachpunkt meines Blechkumpels ist ja auch ganz klar die 10 Jahre alte Grafikkarte mit 512MB RAM. Damit brauche ich Frostpunk, XCOM2 oder Panzer Corps2 nach meiner Einschätzung erst gar nicht zu installieren! ;)

Trotzdem würde ich ein Prozessor-Upgrade, das mich ähnlich wenig kostet wie das RAM-Update, gerne mitnehmen! Aber 100€ oder mehr ist mir das nicht wert.
 
Aber umso länger wirst du was von der Kiste haben. Und etwas mehr auf einen Schlag auszugeben ist besser als immer mal hier mal da ein paar kleinigkeiten die im grunde teurer sein können.

Kumpel von mir kauft sich alle paar jahre (so alle 2-3 jahre) irgend ne billige Schrottkarre und steckt mindestens nochmal den Kaufpreis rein anstatt einmal 1-2k mehr in die Hand zu nehmen und dann zig jahre ruhe zu haben.

Wir wollen ja alle nur dein bestes. Klar im Multicore Bereich legst du mit deinem geplanten Upgrade ein wenig zu (2 Kerne mehr ist ja klar) Aber im Singlecore Bereich ist der Leistungszuwachs schon fast zu vernachlässigen.
Noch ne nette neue Graka dazu und ab geht die Kiste.
 
Ich habe inzwischen YT-Videos zum Thema Kühlermontage gefunden und angeschaut. Bei einem nicht eingebauten Mainboard scheint man wirklich gut mit nur zwei Händen auszukommen! Da habe ich mir als Ryzen-Neuling das Leben wohl unnötig schwer gemacht.

Noch eine Frage: Sollte ich einen neuen Ryzen nur ohne Kühler günstig bekommen können, dann würde ich für einen Weiterbetrieb des alten Kühlers ja vermutlich Wärmeleitpaste benötigen? Gibt es da Unterschiede und sollte ich beim Kauf etwas beachten?
 
Nacht3ule schrieb:
Noch eine Frage: Sollte ich einen neuen Ryzen nur ohne Kühler günstig bekommen können, dann würde ich für einen Weiterbetrieb des alten Kühlers ja vermutlich Wärmeleitpaste benötigen? Gibt es da Unterschiede und sollte ich beim Kauf etwas beachten?

Ja, es gibt Unterschiede zwischen den Pasten. Die sind aber so gering, daß Menge und Art des Aufbringens weitaus wichtiger sind, als die Art der Paste. Ich würde zu einer eher einfachen und günstigen Paste greifen (MX-4 vielleicht) und mich bei der Menge zurückhalten. Metall auf Metall hat immernoch die höchste Wärmeleitfähigkeit. Leider sind sowohl Heatspreader als auch Kühleroberfläche nie ganz plan (kannst du mit einem Haarlineal und einer Schreibtischlampe selbst prüfen). Außerdem ist die Rauhigkeit der Oberfläche je nach Qualitätsanspruch des Herstellers mal mehr mal minder ausgeprägt. Manchmal sieht und fühlt man noch die Furchen des Drehmeisels oder des Fräsers. Und nur diese Unebenheiten beider Oberflächen gilt es, mit Wärmeleitpaste auszugleichen, da die sonst da residierende Luft noch schlechter die Wärme leitet, als die Paste (deren Leitfähigkeit liegt irgendwo zwischen Luft und Metall). Ich bin bisher immer gut gefahren, mittig einen eher kleineren Klecks Wärmeleitpaste auf die CPU aufzubringen. Die Paste wird dann durch den Anpressdruck des Kühlers blasenlos verteilt. Man kann es anschl. leider nicht wirklich kontrollieren. Wenn man sich ob der Menge unsicher ist, wäre es auch zu überlegen, Wärmeleitpads zu verwenden. Das Ergebnis ist zwar wahrsch. schlechter, als bei optimal verteilter Paste, aber mglw. deutlich besser, als ein von einem Laien mit Paste montierter Kühler unter Einsatz einer ganzen Spritze Wärmeleitpaste.
 
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Nachdem die Preise für Grafikkarten gerade ein wenig ungünstig sind und ich außerdem Grund zu der Vermutung habe, dass die Grafikleistung eines Ryzen 3 3200G für die Spiele, die mich interessieren, ausreicht, habe ich das gute Stück eben bestellt!

Meinen Ryzen 3 1200 möchte ich nach dem Austausch zeitnah verkaufen. Kann man die Wärmeleitpaste einfach von CPU und Kühler abwischen oder benötige ich ein Reinigungsmittel? Ich würde die Sachen gerne in blitzsauberem Zustand an einen neuen Eigentümer übergeben.

Und wie wäre das eigentlich, wenn ich mir irgendwann doch noch eine gute Grafikkarte anschaffen würde? Kann ich die integrierte Grafik dann irgendwie stilllegen um Strom zu sparen?
 
Nacht3ule schrieb:
Nachdem die Preise für Grafikkarten gerade ein wenig ungünstig sind und ich außerdem Grund zu der Vermutung habe, dass die Grafikleistung eines Ryzen 3 3200G für die Spiele, die mich interessieren, ausreicht, habe ich das gute Stück eben bestellt!

Meinen Ryzen 3 1200 möchte ich nach dem Austausch zeitnah verkaufen. Kann man die Wärmeleitpaste einfach von CPU und Kühler abwischen oder benötige ich ein Reinigungsmittel? Ich würde die Sachen gerne in blitzsauberem Zustand an einen neuen Eigentümer übergeben.

Und wie wäre das eigentlich, wenn ich mir irgendwann doch noch eine gute Grafikkarte anschaffen würde? Kann ich die integrierte Grafik dann irgendwie stilllegen um Strom zu sparen?
Klar die integrierte kannst du dann im bios ausschalten
Ergänzung ()

Klar kannst isopropanol 70% in der Apotheke kaufen und damit die WLP entfernen.
 
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So, der Austausch des Prozessors hat dann doch unerwartet reibungslos funktioniert! Danke nochmal für alle Tipps!

Da ich das Mainboard doch lieber nicht ausbauen wollte, habe ich mir etwas einfallen lassen, damit die Metallplatte bei der Montage des Kühlers nicht wieder auf Wanderschaft geht:

Solution.jpg


Zum Glück hatte ich Pappe mit genau der richtigen Dicke! Mit weiterer Pappe als Unterlage konnte da nichts mehr verrutschen.

Beim Ausbau des Ryzen 3 1200 habe ich festgestellt, dass sich die Wärmeleitpaste bereits nach nur rund zweieinhalb Jahren in einem beunruhigenden Zustand befindet. Vom Anblick her würde ich erwarten, dass dieses ausgetrocknete Etwas die Wärme wie eine Tonschicht isoliert!

Für die aufgetauchten Fragen zum neuen Ryzen 3 3200G eröffne ich wohl besser einen neuen Thread?

Edit:
Der Ryzen 3 1200 wurde eben vom neuen Eigentümer abgeholt. Der Aufpreis für einen 3200G beträgt damit 36,90€! Kann man so machen! ;)

Frostpunk ist übrigens schon mal gut spielbar.
 
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