News Telefon-Box: Telekom ersetzt Festnetzleitung durch LTE

blastinMot schrieb:
Jemand der eine Anleitung lesen/befolgen kann und noch genug Gefühl in den Fingern hat um eine Sim-Karte einzustecken.
Ist gar nicht nötig:
Die Telefon-Box „Call Connect via Funk“ wird lediglich mit einer Steckdose verbunden und kommuniziert anschließend über LTE beziehungsweise 4G mit dem Netz. Eine SIM-Karte muss der Kunde nicht einsetzen.
blastinMot schrieb:
bei analogen Festnetzanschlüssen wurde der Großteil auf VoIP in der Vermittlungsstelle umgeschwenkt.
Das wage ich zu bezweifeln. Vorher wurde versucht auf DSL umzustellen und viele werden das angenommen haben.
 
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WinnieW2 schrieb:
Jetzt muss eine solche Box erworben o. gemietet, und eingerichtet werden. Wer soll das als technischer Laie bewrkstelligen?
Und wenn da jemand von der Telekom vorbei kommt und das erledigt werden minimum 100 € dafür fällig
Tja, in solch einer Situation hat es sich dann gelohnt, wenn man ein guter Freund/Nachbar/Vater/Mutter/Oma/Opa war und jemanden hat, der einem hilft.
 
WinnieW2 schrieb:
Es gibt ein Grundrecht auf Versorgung mit Telekommunikation in Deutschland, aber kein Grundrecht auf eine Fahrerlaubnis.
[...]
Zwang und Leistungsausschluss sind bei einem bürgerlichen Grundrecht nicht wirklich umsetzbar; bei Sozialtarifen bei Festnetztelefonie gelten strengere Kriterien wann ein Grundversorger, meist die Telekom, den Anschluss kündigen darf.
Die Telekom ist mittlerweile kein Grundversorger mehr.

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/InternetTelefon/Versorgung/start.html

Damit erübrigt sich im Prinzip die restliche Argumentation. Die Telekom ist mittlerweile nicht mehr verpflichtet, jemanden zu versorgen. Sie kann nur, so wie jeder andere Anbieter auch, durch die BNetzA verpflichtet werden, einen Anschluss zu liefern, sofern kein Anbieter ein akzeptables Paket bietet. Wie dieser aussieht, muss die BNetzA dann entscheiden.
 
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rezzler schrieb:
Die gibts aber praktisch noch flächendeckend. Nutzt dir aber (ironischerweise) auch nur noch beim analogen Anschluss was,
Und bei den FTTH-Anschlüssen, zumindest denen der Telekom (OLT im alten HVt.), selbst schon "getestet". ;)
 
RedPanda05 schrieb:
Deutschland: 120 Freiminuten für 23€ + 3€ Gerätemiete
Krass, Verträge sind heutzutage der reinste Betrug, habe mich auch letztens umgeschaut um zu schauen ob ich Geld sparen kann wenn ich mich festbinde, das Gegenteil ist der Fall.
Original Telekom Prepaid 20GB und Flatrate SMS und Telefonie für 10 €, nutze nicht mal 5GB und der Rest wird in den nächsten Monat mit übernommen, somit habe ich eigentlich immer 35 GB für den Fall des Falles plus natürlich noch dieser langzeitkundenbonus jeden Monat den man aktivieren kann.


So eine Karte und ein eigener Router wäre doch viel besser, wer router mietet hat sowieso selber schuld.

Ach so vergessen zu sagen, mit Vertrag wären das dann 30 € für 20GB, deren admins haben wohl auf der Webseite eine Null zu viel beim Preis angegeben, oder halt vergessen anzugeben welches High end Handy man dazu bekommt, letzte Theorie, oder es ist einfach lächerlich ein Vertrag zu machen im Jahre 2026. 🤣
 
Es geht hier aber um Festnetz(ersatz), nicht um Mobilfunk. Denn man möchte ja auch angerufen werden und in der Generation die so etwas nutzt hat wiederum auch nicht jeder eine Flatrate, die Mobilfunkanrufe einschließt.
 
Ja einmalig passenden Router besorgen ne, ist doch eh besser als Miete zu bezahlen, aber diese Kundschaft bezahlt wahrscheinlich immer noch die Raten für das grüne wählscheibentelefon, von daher doch sowieso egal, wollte es nur mal erwähnt haben. 🤓
 
Ist zu schwer, über Tellerränder hinaus zu schauen.
 
thom53281 schrieb:
Die Dinger machen einen höllischen Lärm, auch wenn sie am Router angeschlossen sind.
Die Antwort habe ich damals uebersehen.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Wir haben in der Firma eine analoge Klingel einrichten wollen, an einem Cisco ATA 186. (Ist schon etliche Jahre her :D) Das Ding hat am ATA wirklich schwachbruestig geklingelt, so das es in der Werkshalle kaum zu hoeren war.
Der ATA 186 hat 40 Volt Klingelspannung.
Ich weiss leider nicht mehr was wir damals als Loesung gemacht haben. Ich glaube wir haben einen anderen, neueren, ATA genommen, aber die Details sind inzwischen sehr schwammig geworden.

Ich hab aber mir grade nochmal das damalige "Lineup" von Cisco ATAs angeschaut die wir damals im Einsatz hatten, und Nachfolgemodelle haben teils deutlich hoehere Klingelspannung. Der ATA 190 zB 70 Volt.
Meine Vermutung das ATAs sich generell an SELV halten war also falsch.
 
Incanus schrieb:
Vorher wurde versucht auf DSL umzustellen […]
Wenn solche Einwürfe und Vermutungen wie Deine wenigstens konstruktiv wären … nein. Es kam lediglich ein Schreiben, dass eine technische Modernisierung stattfinden wird. Man hat keine Empfehlung in Richtung „DSL“ oder irgendeinem anderen Vertrag bekommen. Auch in den parallel dazu immer wieder kommenden Schreiben zu Preisanpassungen ist man nicht rüber zu DSL geholfen worden.
Engaged schrieb:
Raten für das grüne wählscheibentelefon
Die werden seit fünf Jahren nicht mehr berechnet.
Engaged schrieb:
Krass, [Laufzeit-]Verträge sind heutzutage der reinste Betrug, […]
Es findet eine systematische Übertölperung statt, nennt man inzwischen Confusiopoly (Wikipedia).
Incanus schrieb:
Es geht hier aber um Festnetz(ersatz), nicht um Mobilfunk.
Jein. Vodafone hat dieses Angebot hier schon seit 18½ Jahren, also die Festnetznummer auf einen Mobilfunkanschluss zu portieren: Vodafone: Zuhause FestnetzFlat. Man bekommt dazu einen richtig schlechten GSM-Analog-Umwandler. Auch wenn der kostenlos abgegeben wird, ist man wirklich besser bedient, sich selbst eine teure FRITZ!Box 6850 LTE/4G zu holen. Bei der hat man VoLTE und über die eingebaute DECT-Basis sogar die Möglichkeit durchgehend digital zu bleiben, also keinerlei analog-Umwandlung, was die Gefahr von Zeitverschleppungen und damit Echos erheblich verringert.
 
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norKoeri schrieb:
Wenn solche Einwürfe und Vermutungen wie Deine wenigstens konstruktiv wären … nein. Es kam lediglich ein Schreiben, dass eine technische Modernisierung stattfinden wird. Man hat keine Empfehlung in Richtung „DSL“ oder irgendeinem anderen Vertrag bekommen. Auch in den parallel dazu immer wieder kommenden Schreiben zu Preisanpassungen ist man nicht rüber zu DSL geholfen worden.
Ich kann nur von meiner Erfahrung bei meinen Eltern mit einem analogen Telefonanschluss berichten, da wurde die Umstellung auf DSL explizit vorgeschlagen und beworben.
norKoeri schrieb:
Jein. Vodafone hat dieses Angebot hier schon seit 18½ Jahren, also die Festnetznummer auf einen Mobilfunkanschluss zu portieren
Komplett am Thema vorbei. Mein Kommentar bezog sich auf den Vorschlag statt der hier vorgestellten Lösung einen Telekom-Mobilfunk-Jahrestarif zu buchen.

So viel zum Thema konstruktiv. Deine Beschimpfungen kannst Du Dir also sparen.
 
rezzler schrieb:
An der verlinkten Telekom-Box funktioniert Impulswahl, obwohl es die Telekom explizit verneint?
Vermutlich ähnlich wie bei aktuellen Fritzbox-Modellen, offiziell wird das IWV am FXS-Port nicht mehr unterstützt aber inoffiziell funktioniert es weiterhin. Probleme machen ggf. nur ältere (mechanische) Wählscheibentelefone, wo der Nummernschalter längere Zeit nicht mehr gewartet/gereinigt wurde und daher u.a. die Impulse nicht mehr sauber und/oder im passenden Zeitrahmen erzeugt werden.

Ranayna schrieb:
Ich glaube die 7490 war so mit die letzte die Pulswahl kann.
Auch aktuelle Modelle wie die 7690 unterstützen noch das IWV am FXS-Port. Aber eben nur inoffiziell, nicht offiziell.

Offiziell unterstützt es übrigens auch die 7490 nicht mehr. Und die 7390 auch nicht. Imo war die 7170 von AVM das letzte Modell, wo das noch offiziell unterstützt wurde. Bereits mit der 7270 wurde das IWV von AVM nicht mehr aktiv bzw. offiziell unterstützt. Aber inoffiziell funktioniert es weiterhin (7270, 7390, 7490, 7590, 7690 usw…).

hildefeuer schrieb:
Die 7490 kann impulsewahverfahren nicht. Die 7390 konnte das.
Siehe oben.
 
thom53281 schrieb:
Die Telekom ist mittlerweile kein Grundversorger mehr.
Das ist richtig, mit der Einschränkung dass falls kein anderer Anbieter (in Deutschland) eine vergleichbare Kommunikationsdienstleistung anbieten kann, dann muss die Telekom doch wieder die Grundversorgung leisten.

blastinMot schrieb:
Jemand der eine Anleitung lesen/befolgen kann und noch genug Gefühl in den Fingern hat um eine Sim-Karte einzustecken.
Die Box von der Telekom hat eSIM, keinen Slot für SIM-Karten, soweit ich das mitbekommen habe.

Und bei der Diskussion geht es nicht nur um Technik sondern auch um dann höhere Preise. Bislang muss die Telekom bei Festnetztelefonanschlüssen einen Sozialtarif anbieten, für Leute welche gerade so genügend Geld zum Leben haben.
Die Frage die sich hier stellt ist ob die Telekom auch bei der neuen Lösung einen Sozialtarif anbieten wird, weil wenn es dann teurer wird, können sich Leute die am Existensminimum leben dann weiterhin telefonieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kriegt man das Geraet ueberhaupt ohne Vertrag bestellt? Ohne Vertrag, vorallem wenn es keinen SIM Slot hat, duerfte es wenig nutzen haben...
Und wenn es nur mit Vertrag erhaeltlich ist, duerfte es seitens der Telefom kein Problem sein, es passend vorzukonfigurieren.
Dann ist es wirklich Plug&Play, sofern eine freie Steckdose vorhanden ist.
Das waere so der einzige Kritikpunkt den ich im Kontext von Bestandsanlagen sehe: Oft ist da eine Steckdose neben der TAE Dose, in der das Netzteil der DECT Basisstation steckt.
 
Da die Box auf Abbildungen mit dem Telekom-Logo gebrandet ist vermute ich mal ganz stark dass diese nur von der Telekom selber vertrieben wird,
vergleichbar mit den Speedport-Routern.
Und dazu vermutlich nur mit Vertrag... aber mal abwarten was da kommt. Mich selber betrifft es allerdings nicht.
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Üblich war eine Umstellung auf DSL mit Router und daran das Telefon.
Abhängig von der Region, vermute ich mal. Meine Tante, mittlerweile verstorben, konnte ihren reinen analogen Festnetztelefonanschluss behalten, nachdem die Region auf Versorgung mit Outdoor-DSLAM umgestellt war.
Vermutlich hat die Telekom POTS-Linecards verbaut... aber diese werden nun nicht länger hergestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
WinnieW2 schrieb:
Das ist richtig, mit der Einschränkung dass falls kein anderer Anbieter (in Deutschland) eine vergleichbare Kommunikationsdienstleistung anbieten kann, dann muss die Telekom doch wieder die Grundversorgung leisten.
Nein, auch dann nicht zwingend. Es kann ein Anbieter verpflichtet werden, der dort vor Ort auch ein Netz hat. Das kann auch ein anderer Anbieter sein, z. B. wenn jemand anderes den Breitbandausbau gemacht hat.

WinnieW2 schrieb:
Abhängig von der Region, vermute ich mal. Meine Tante, mittlerweile verstorben, konnte ihren reinen analogen Festnetztelefonanschluss behalten, nachdem die Region auf Versorgung mit Outdoor-DSLAM umgestellt war.
Vermutlich hat die Telekom POTS-Linecards verbaut... aber diese werden nun nicht länger hergestellt.
Die Versorgung mit POTS kommt immer noch fast überall aus der Vermittlungsstelle. Dort ist ein MSAN mit Linecards für POTS, der die alte Technik (EWSD/S12) ersetzt hat. Mit dem Outdoor-Ausbau hat das nichts zu tun, das ist unabhängig davon passiert. Nur in Ausnahmefällen kommt POTS vom Outdoor.

Dass die Linecards nicht mehr hergestellt werden, liegt daran, dass POTS mittlerweile einfach eine tote Technik ist. Mit einer der Gründe warum man die Anschlüsse langfristig los werden möchte.
 
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Incanus schrieb:
Das wage ich zu bezweifeln. Vorher wurde versucht auf DSL umzustellen und viele werden das angenommen haben.
Zumindest bei mir wurde das nicht versucht und die Umstellungen in der VSt waren ja doch eher größeren Maßstabs.
 
thom53281 schrieb:
Nein, auch dann nicht zwingend. Es kann ein Anbieter verpflichtet werden, der dort vor Ort auch ein Netz hat. Das kann auch ein anderer Anbieter sein, z. B. wenn jemand anderes den Breitbandausbau gemacht hat.
Ok, ist richtig. Ich hatte mal wieder unzulässigerweise meine Umgebung als Referenzmodell angesehen als ich meinen Beitrag geschrieben hatte.
Und da gibt es nur jeweils ein Kupferdrahtnetz und ein Glasfasernetz. Das Gf-Netz erst seit wenigen Monaten.
Beides von der Telekom. Andere Netze, Fehlanzeige. Hat kein anderes Unternehmen ausgebaut.

thom53281 schrieb:
Die Versorgung mit POTS kommt immer noch fast überall aus der Vermittlungsstelle. Dort ist ein MSAN mit Linecards für POTS, der die alte Technik (EWSD/S12) ersetzt hat. Mit dem Outdoor-Ausbau hat das nichts zu tun, das ist unabhängig davon passiert. Nur in Ausnahmefällen kommt POTS vom Outdoor.
Leider ist mir nicht bekannt zu welchem Zeitpunkt die POTS in der VmSt. abgeschaltet wurden, o. wie lange diese noch parallel zu den Outdoor-DSLAM aktiv waren.
Da das alte Kupferkabel von der VmSt. bis zu den KVz allerdings nicht mehr im besten Zustand war, bezweifle ich das jedenfalls dass es noch für längere Zeit genutzt wurde.
War mit ein Grund weshalb der Glasfaserausbau vorgezogen wurde. Das alte Kupferdrahtkabel musste ersetzt werden.
Ich hatte vorher einen ISDN-Anschluss und der war wg. Kabelproblemen zwischen VmSt. und KVz zweimal ausgefallen.
Mittlerweile hängt mein Internetrouter direkt an einer Glasfaser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke nicht, dass bei Dir POTS in der VSt überhaupt bisher abgeschaltet wurde. Das würde mich doch sehr wundern. Selbst wenn das Hauptkabel problematisch war, so würde ich nicht davon ausgehen, dass es im Zuge eines Outdoor-Ausbaus aufgegeben wurde. Dass Dein Anschluss zweimal gestört war, sagt darüber sowieso praktisch nix aus.

Früher waren die Hauptkabel fast immer ziemlich voll. Da musste ein Fehler oft schon gesucht und behoben werden, wenn wenige Doppeladern defekt waren. Nach einem Ausbau sind sie fast immer nur noch mit einem Bruchteil der Anschlüsse beschaltet. Das erleichtert die Entstörung enorm, da man einzelne Fehler (z. B. zehn abgebrannte Adern von einem Blitzeinschlag) oft gar nicht mehr beheben muss. Daher gibt es viel weniger Problemkabel.
 
thom53281 schrieb:
Daher gibt es viel weniger Problemkabel.
Das würde ich gerade im Hauptkabelbereich so nicht unterschreiben.
Oft sind halt so wenig Anschlüsse drauf, dass lieber versucht wird die vorhandenen Teilnehmer anders zu versorgen (die LTE Lösung hier im Thema, auf Outdoor DSL mit kleinstem Tarif, Glasfaser bauen wenn sowieso verfügbar im Anschlussbereich), statt das Hauptkabel zu reparieren.

Wobei das regional sehr unterschiedlich sein wird.
 
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