News Telefon-Box: Telekom ersetzt Festnetzleitung durch LTE

Incanus schrieb:
VoLTE ist ja kein VoIP
Doch das ist es.
LTE u. 5G unterstützen ausschliesslich Datenübertragung mittels IP. Sprache muss daher per VoIP übertragen werden.

Incanus schrieb:
und selbst da gibt es das, z.B. bei Sipgate.
Ok, ich habe mal schnell nachgeschaut.
Sipgate über Mobilfunk hat nur Flatrate-Tarife als Angebot. Es gibt bei Sipgate Mobilfunk keine zeitbasierten Tarife.
Im Festnetz gibt es tatsächlich VoIP-Tarife bei denen Telefongespräche als Minutentarife abgerechnet werden.
Technisch ist es wohl machbar, denn die Telekom plant einen minutenbasierten Telefon-Tarif über LTE.
Ist vermutlich einfacher umsetzbar wenn man sowohl Netzbetreiber als auch Diensteanbieter ist.

Aber ob die klassischen Mobilfunk-Prepaid-Angebote, mit zeitbasierten Tarifen, ohne monatl. Grundgebühr, nach der GSM-Abschaltung bleiben werden, halte ich für fraglich.
 
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1&1 Festnetz
WinnieW2 schrieb:
Es basiert auf VoIP-Technik, aber wenn es einfach nur VoIP wäre bräuchte es keine Technik namens VoLTE oder VoNG.
WinnieW2 schrieb:
Sipgate über Mobilfunk hat nur Flatrate-Tarife als Angebot. Es gibt bei Sipgate Mobilfunk keine zeitbasierten Tarife.
Warum suchst Du Dir nur Mobilfunk aus? Es ging um VoIP, da spielt das Netz doch keine Rolle.
WinnieW2 schrieb:
Aber ob die klassischen Mobilfunk-Prepaid-Angebote, mit zeitbasierten Tarifen, ohne monatl. Grundgebühr, nach der GSM-Abschaltung bleiben werden, halte ich für fraglich.
Ich sehe dafür weiterhin keinen technischen Grund, wie die Beispiele zeigen. In der Schweiz gibt es z.B. schon keine GSM basierte Mobilfunktechnik mehr und auch da sind noch minutenbasierte Prepaidtarife buchbar, somweit ich weiß.
 
Renegade334 schrieb:
Vodafone. Ja, es wird nur die eine Nummer angezeigt.
Mir wurde von Vodafone gesagt es sei nicht möglich die Festnetznummer in das Mobilfunknetz zu portieren inkl. Rufnummernanzeige der Festnetznummer bei ausgehenden Anrufen. Nur die Erreichbarkeit der unter der Festnetznummer sei bei einem Wechsel in das Mobilfunknetz gewährleistet. Bei ausgehenden Anrufen wird ausschließlich die zugewiesene neue Mobilfunknummer angezeigt. Das sei technisch nicht anders möglich. Hatte auch vor die Nummer vom Haustelefon in einen günstigen Sim-Tarif mitzunehmen. Keine Cance, selbst bei der Telekom und O2. Überall das gleiche mit der ausgehend angezeigen Rufnummer.
 
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WinnieW2 schrieb:
Die Frage ist wie lange es Telefontarife mit Minutenabrechnung im Mobilfunk noch geben wird, oder ob diese mit der GSM-Abschaltung eingestellt werden.
Weil nach der GSM-Abschaltung müssen alle per VoIP bzw. VoLTE telefonieren.
Telefongespräche über VoLTE mit Minutenabrechnung sind bereits heute schon längst Realität.

Die Vorstellung, mit der Deaktivierung von mobilen Daten (entweder bei dir auf dem Smartphone oder als Sperre vom Provider) müsste zwangsläufig ein Rückfall auf GSM erfolgen, ist ein Irrtum. Es gibt dann lediglich keine Verbindung mehr in das offene Internet. Eine direkte Datenverbindung zwischen dir und deinem Provider kann da trotzdem weiterhin bestehen bleiben.

Das mit den 9 Cent/Minute vs. monatliche Zahlung für irgendein Paket ist in den meisten Fällen wirklich eine rein finanzielle Frage. An der Zugangstechnik ändert sich mit der Buchung eines anderen Tarifs rein gar nichts.
 
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Ripcord schrieb:
Das sei technisch nicht anders möglich.
Das halte ich fuer Quark.
SIP/VOIP ist erschreckend flexibel, teils viel zu flexibel, was die Uebertragung der Anrufernummer betrifft.
Nicht von Ungefaehr funktionieren die ganzen Spam-Calls mit gefaelschen Rufnummern.

[Wall of Text zum Thema "clip-no-screening" entfernt]

Vodafone wird nicht willens sein das zu organisieren, bzw. deren Backend ist nicht in der Lage dieses Szenario sauber abzubilden.
 
Ranayna schrieb:
bzw. deren Backend ist nicht in der Lage dieses Szenario sauber abzubilden.
Was ja der Beschreibung 'technisch nicht möglich' entspricht ;).
Eventuell sind es aber auch Regularien, die eben das Fälschen von Nummern erschweren sollen.
 
Incanus schrieb:
Es basiert auf VoIP-Technik, aber wenn es einfach nur VoIP wäre bräuchte es keine Technik namens VoLTE oder VoNG.
Es ist einfach Nomenklatur welche sich etabliert hat, weil VoLTE einfach kürzer ist im Vergleich zu VoIP over LTE,
bzw. VoNG anstatt VoIP over 5G.

Incanus schrieb:
Warum suchst Du Dir nur Mobilfunk aus?
Weil es hier um eine Technologie geht welche Mobilfunk und kein echtes Festnetz nutzt. Und bei Mobilfunk andere Regeln der Verfügbarkeit an Übertragungskapazität u. Preisgestaltung gelten im Vergleich zu Festnetz.

Incanus schrieb:
Ich sehe dafür weiterhin keinen technischen Grund, wie die Beispiele zeigen. In der Schweiz gibt es z.B. schon keine GSM basierte Mobilfunktechnik mehr und auch da sind noch minutenbasierte Prepaidtarife buchbar, somweit ich weiß.
Andere Länder, andere Regeln, andere Märkte, andere Preisgestaltung. Zumal die Schweiz keinen EU-Regeln unterliegt, weil es kein EU-Mitgliedsland ist.
Technisch geht es, die Frage ist was Mobilfunkanbieter zukünftig in Deutschland an Tarifen anbieten werden. Und da sehe ich dass Prepaid ohne monatl. Grundgebühr verschwinden wird.
 
WinnieW2 schrieb:
Es ist einfach Nomenklatur welche sich etabliert hat, weil VoLTE einfach kürzer ist im Vergleich zu VoIP over LTE,
bzw. VoNG anstatt VoIP over 5G.
Nein, sonst würde es VoIP heißen, man spricht ja auch nicht in Abhängigkeit vom heimischen Internetanschluss von VoGlasfaser, VoDSL oder VoKabel ;).
WinnieW2 schrieb:
Und da sehe ich dass Prepaid ohne monatl. Grundgebühr verschwinden wird.
Das ist doch wieder ein völlig anderes Thema :confused_alt:.
 
Land_Kind schrieb:
Zumindest in der Schweiz ist das doch auch schon lange nicht mehr so, weil das Festnetz ebenfalls über IP-Technologie funktioniert. Bei Stromausfall ist also auch das Festnetz tot.
Bei uns in CH gibt es aber Vorgaben fürs Mobilfunknetz, das muss zwingend weitere 3h meine ich (oder warens 2?) laufen. Darum sind die Masten auch mit Batterien und teilweise sogar Generatoren ausgestattet.
 
Das ist das Deutscheste, was ich seit langem gesehen habe. Und ich hab zuerst noch geprüft, ob es vielleicht ein April-Scherz ist.

Festnetz abschaffen, aber unbedingt den TAE-Stecker und alte Telefone behalten... Postillon hätte sich das nicht besser einfallen lassen.
Die Telekom verbindet Schnurtelefone mit dem Handynetz... GEIL
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Dafür zahlt meine Tante im Vodafone-Cable-Netz "nur" 10 € im Monat inkl. Festnetz-Flat und Mobile-Flat ins Vodafone-Netz. Ist zwar auch noch zu teuer, aber meine Tante benötigt halt nur Festnetz.
naja, wenn sie es wirklich benötigt, würde ich über eine Technik nachdenken, die auch funktioniert, wenns drauf ankommt.
 
1&1 Festnetz
rg88 schrieb:
Festnetz abschaffen, aber unbedingt den TAE-Stecker und alte Telefone behalten... Postillon hätte sich das nicht besser einfallen lassen.
Du hast ja nicht so oft mit alten Leuten zu tun, oder? Dann verstehst Du das nämlich. Die Technik dahinter kann sich ändern. Aber das Interface muss gleich bleiben. Viel Spaß damit, einer alten dementen Frau ein neues Telefon zu erklären. Lieber Wählscheibe als Fortschritt. Ob das nun an 5km Kupfer zur nächsten Vermittlungsstelle hängt oder auf LTE - egal.

Ansonsten war das klar, dass irgendwann POTS verschwinden wird. Genauso wie auch ISDN vor zehn Jahren. Damals haben auch viele geweint. Heute vermisst es niemand mehr.

Die Anzahl an Analogen ist mittlerweile sowieso immer überschaubarer. Die meisten der Zielgruppe sind mittlerweile gestorben. Der Rest hat oft schon Internet damit die Enkel lieber vorbeikommen und weil man Geld sparen kann wenn man die Zeitung auf dem Tablet liest. Der analoge Apparat kann schließlich am Router weiter betrieben werden.

Viele werden das Gerät also nicht brauchen. Zu Anfang des Threads wurde auch über den Preis gespottet. Aber ist doch ganz einfach. Wenn ihr eine besser Lösung habt, dann installiert die doch einfach bei euren Großeltern. :)
Wer die Lösung möchte, die den Anschluss ohne irgendwas 1:1 ersetzt, der muss eben auch den Preis dafür zahlen.
 
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thom53281 schrieb:
Die Technik dahinter kann sich ändern. Aber das Interface muss gleich bleiben.
Das ist ja auch mal nichts was irgendwie nur bei alten Leuten so waere.

Schau dir doch nur mal hier im Forum die Diskussionen ueber das geaenderte Starmenue an :P
Oder die Taskleiste.
Oder das generelle Windows Design.

Oder wenn ich mal an Geschichten aus dem IT Support denke...
Outlook Suchleiste verschoben durch Microsoft? Etliche Anrufe.
Oder auch als Admin. So oft wie Microsoft meint Funktionen zu verschieben, oder zu aendern, oder einfach abzuschalten...

Probleme mit neuen Interfaces ist bei weitem nichts womit nur alte Leute ein Problem haben.
 
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Natürlich schauen auch jüngere Leute bei unangekündigten oder unerwarteten Änderungen erstmal doof. Aber im Gegensatz zu manchen älteren Menschen können selbige ohne Probleme noch lernen. Mit zunehmendem Alter muss das nicht schwieriger werden, kann und wird aber fast immer.

Gerade eben z. B. einer dementen Person kannst Du das neue Telefon auch jederzeit erklären. Nur darfst Du das in vielen Fällen dann bei jeder Benutzung tun. Natürlich wird mit voranschreitender Demenz irgendwann das Telefonieren sehr wahrscheinlich unmöglich. Aber man kann das Fenster, wo so etwas noch geht, noch einige Zeit länger offen halten.

Aber auch normale ältere Menschen tun sich da schwer, wenn etwas 40 Jahre so funktioniert hat und jetzt anders funktioniert. Es muss nicht immer Demenz im Spiel sein.
 
Die Telekom hat das gemacht, um den alten Menschen möglichst wenig Aufwand zu machen.
Die zahlen nachher nicht mehr als vorher und können ihr altes Telefon behalten. Komfortabler geht es eigentlich nicht. Der fitte Enkel kann ja auch heute schon des Großeltern einen Senioren-Telefon oder einen Router einrichten...
Billigere Alternativen gibt es genug, aber nicht in dem Komfort und für die alten Menschen, die meist auf sich alleine gestellt sind und da ist es schon praktisch, einfach das Ding in die Steckdose zu stecken, denn mehr ist nicht zu tun.
 
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thom53281 schrieb:
Eigentlich schade, denn das hätte man wahrscheinlich recht einfach in der Software lösen können.
Würde ich jetzt nicht von ausgehen, wäre aber natürlich ein nettes Gimmick gewesen. Aber sind Wählscheiben-Telefone noch relevant? Da würd ich die Klientel eher bei Retro-Fans vermuten.
 
ookee schrieb:
Gerade für den Anwendungsfall scheint die Telefon-Box aber nicht geeignet zu sein, denn laut Anleitung wird keine Impulswahl unterstützt.
technisch funktiniert das, ich konnte das bei meinem Opa testen. Der ist übrigens 90+/ Baujahr 1929 und genau die Zielgruppe, die total zufrieden damit ist und keinen anderen Schnickschnack braucht. Er will nur für seine Freunde (solange die noch leben) erreichbar sein und selber anrufen. Er hat die Nummer auch schon gehabt, als Ortsgespräche noch kostenlos waren.
Das Hausnotrufgerät ist über Mobilfunk, aber da hat er ja nur den Knopf am Handgelenk.
 
xdjbx schrieb:
technisch funktiniert das, ich konnte das bei meinem Opa testen.
An der verlinkten Telekom-Box funktioniert Impulswahl, obwohl es die Telekom explizit verneint?
 
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