News Telekom: 50.000 Stellen werden ausgelagert

Das bin ich auch, ging mir eher darum wo du arbeitest. ;) (Habe mich nicht klar ausgedrückt, sorry)

NRW, Hessen... ?
 
Edit: keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2012 sind natürlich ein Verhandlungserfolg !

Ich denke nicht. Die Telekom braucht bis ca 2012 die Techniker, weil VDSL noch nicht bundesweit verfügbar ist. Danach werden alle nicht direkt mit Support für VDSL betroffenen Stellen gestrichen. Dann kommt die Entlassungswelle. Für 21000 Euro brutto würde ich nicht mal anfangen zu arbeiten, dass verdiene ich als Aussendienstler im IT-Bereich in 5 Monaten. Ob man damit qualifizierten Nachwuchs ansprechen kann, wage ich zu bezweifeln.
 
Forlorn schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt

Das große Problem ist, das sie nur bis 2010 versprochen haben nicht zu verkaufen. Wenn die 2011 T-Service verkaufen kann man sich den Kündigungsschutz in die Haare schmieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Fullquote entfernt, bitte Regeln lesen.)
Das ist halt Globalisierung, nach vielen Jahren der Misswirtschaft bei der Telekom gibt es nun die Quittung. Zum anderen drückt die Konkurenz nun natürlich mit Discountpreisen siehe Arcor, 1und1, usw. genauso fing es vor Jahren bei den Supermärkten auch an und nun geht es in dem Bereich weiter. Jeder der sich im Forum immer darüber auslässt wie teuer und scheisse die Telekom ist, kann sich an die Nase fassen wer halt wechselt hat auch Schuld.
Irgendwer muss die ganzen Netzausbaukosten ja tragen, Arcor & Co. haben diese nicht gezahlt, die haben sich gross gesaugt mit Geld indem sie die T-Netz genutzt haben und nun wo das Kapital da ist, werden die eigenen "besseren" Netze ausgebaut und gross angepriesen.

Tja das wird erst der Anfang sein, bei der Telekom.
 
Mit Globalisierung hat das nichts zu tun. Die deutschen Regierungen wollten schon seit 20 Jahren die Telekom privatisieren und das Monopol auflösen. Stell man sich heute vor, die wären immer noch alle Beamten, wer soll das bezahlen? Also wurde mit Macht und wird immernoch die Monopolzerschlagung betrieben (mit dem positiven Effekten, die wir ohne nicht hätten, zB Breitbandanbindung zu fairen Preisen), die Bundesnetzagentur erzwingt Netzpreise, die die Konkurrenz beleben und die Telekom auf den Kosten sitzen lässt. Man darf auch nicht vergessen, dass die Bundesrepublik ca 30% aller Aktien noch hält, diese aber sobald das Unternehmen umgestellt ist, verkaufen wird. Wenn es im Interesse gewesen wäre, die Mitarbeiter zu schützen, hätte man da als Staat etliche Druckmittel gehabt. Nun schützt man nur die VDSL- Technik per Gesetz als Telekom-only, damit es nicht zur Katastrophe kommt und der Staat all sein Geld verliert dabei. (Solange die EU das Gesetz nicht kippt, aber bis das durch die Gerichte ist, ist die Spanne des Schutzes auch vorbei).
 
Ich arbeite im Öffentlichen Dienst ca. 40std die Woche im Vollschicht Wechseldienst 4-2 5-1 Turnus im Wechsel .
Ich komme mit allen Zulage + Weihnachtsgeld (Urlaubsgeld gibts nicht ) auf nichtmal 21000 € Brutto im Jahr.
Wenn die Lebensunterhaltskosten weiter so steigen muss ich wohl bald anschaffen gehen :freak:.
Allerdings muss dann leider meine Kundschaft genauso flexibel sein wie ich es bin ;)

P.S Feiertage oder schön am Wochenende frei haben ist fast nicht. 26 Tage im Jahr Urlaub das wars.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde den Kompromiss in Ordnung. Das Einstiegsgehalt ist absolut ausreichend, wer Berufserfahrung mitbringt wird logischerweise höher eingestuft. So war und wird es immer bleiben.

Ich hab vor 7 Jahren mit knapp unter 1000€ (2000 Mark) begonnen. Ich kenn auch jetzt noch genug die für weniger arbeiten gehen. Und das noch dazu im "ach so goldenen Westen". Hat absolut nix mit Ost/West zu tun! Jedesmal das selbe rumgeheule...geht mir das aufn Sack! -.-
 
Wie wäre es wenn man mal die Manager auslagern würde? Natürlich mit längerer Arbeitszeit und Bezahlung nach Leistung. Wer also nix kann bekommt auch nix. ;)
Das würde mindestens genauso viel Geld einsparen.
 
@5: Was hat es mit Globalisierung zu tun, wenn die Konkurrenten der Telekom auf dem nationalen Markt tlw. bis zu 50% geringere Gehälter haben?

@9: Naja, um es mal polemisch auszudrücken: Die Telekom ist schlecht und teuer, die Konkurrenten der Telekom sind schlecht und billig. Wohin gehst du als Kunde? Bei der Telekom haperts auch mit viel Personal an der Qualität.

@16: Ja aber warum wird D zum Billiglohnland? Immerhin herrscht Fachkräftemangel an qualifizierten Leuten (technische Berufe, z.B. Ingenieure), aber man kann doch nicht für unqualifizierte Arbeit qualifizierte Löhne verlangen.

@33: Stimme dir zu. Würde man die Gewerkschaftsforderungen gutheissen, würden alle Telekomkunden die Gehälter der Telekom-Mitarbeiter subventionieren. Für solche Subventionen gibt es aber keinen Grund. Ich glaube dass viele Leute hier die Kundenseite vergessen. Schließlich bezahlen Unternehmen die Mitarbeiter mit Umsatz! Eine Forderung nach höheren Löhnen geht somit mit höheren Preisen einher, die müssen aber von den Kunden gezahlt werden. Aber mal Hand aufs Herz: Wer schließt ein Kommunikationsvertrag nach dem Kriterium ab, möglichst viele Arbeitsplätze zu subventionieren ("ich schließe bei Telekom ab, die sind zwar teurer, aber dafür sichere ich deren hohe Löhne")? Wohl eher nach dem Preis! Aber wer zahlt dann die hohen Löhne? Bestimmt nicht die Umsatzrenditen,
vgl. http://www.handelsblatt.com/news/Un...satzrendite-deutscher-top-konzerne-sinkt.html

@53: ?In welchem Land ist man denn sicher? Außerdem: "Wir werden zum Billiglohnland" -> jammern, aber warum ist das so? Rezept dagegen? Gibt es andere Länder mit den gleichen Rahmenbedigungen (Altersstruktur, Gesetzgebung, Versicherungssystem, Institutionen (Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden), Steuersystem, Bildungssystem, ...) wie in Deutschland, indem höhere Löhne gezahlt werden? Oder woran machst du "Billiglohnland" fest? Weil du denkst, dass du zuwenig Kohle hast? Denkt das nicht jeder?

p.s. Jeder will niedrige Preise (für Konsum) und hohe Löhne für die Arbeit. Daran ist ja auch nix zu meckern. Aber: Wenn ein Unternehmen hohe Löhne zahlt, muss es auch hohe Preise für die Produkte verlangen, sonst kann es die hohen Löhne nicht bezahlen. Allerdings kauft man (zumindest ich) doch immer (gegeben eine Qualität) das Produkt mit dem geringsten Preis. Also kann "niedrige Preise" und "hohe Löhne" nicht aufgehen. Ich kenne niemand, der einen höheren Preis für ein Produkt zahlt mit der hehren Absicht, die dem Produkt zugrundliegenden höheren Löhne zu bezahlen. Und ich finde (vgl. den Link oben) wenn von 100 €, die ein Unternehmen einnimmt (ok, es ist ein Durchschnittswert) davon nach Abzug der Kosten (da sind Steuern und Kreditzinsen dabei) noch schlappe 4,70 € überbleiben, ist nicht zu sehen, von dem Gewinn noch höhere Löhne zu bezahlen? Man sollte sich mal überlegen, dass wenn man 50 000 Umsatz macht, gerademal 2350 € davon als Gewinn überbleiben.
 
Eine offizielle 34-Std. Woche ist weltfremd...
Willkommen Mitarbeiter der Telekom in der Berufswelt.
Andere große Unternehmen werden folgen.

Würde man die Löhne an die Leistung anpassen müssten sich einige/viele Sorgen machen.
Anscheinend war das das Ziel der Telekom.
Ich muss sagen ich bin hoch zufrieden. Das ist Jammern auf hohem Niveau.

ciao
tele
 
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