Ich denke hier geht es um politische Dinge. Die Telekom will damit Druck auf die Regierung ausüben, damit neue Budgets geschaffen werden um das Unternehmen Telekom, bzw. den Netzausbau zu Subventionieren.
Der Telekom ist es schon immer ein riesiger Dorn im Auge für die riesigen Strukturen aufkommen zu müssen, während man anderen Anbieter diese günstig zum Erwerben stellen muss und diese wiederum ihre verhältnismäßig "teuren" Tarife nach Lust und Laune vermarkten dürfen, ohne sich auch nur annährend ein bisschen um die benutze "Hardware" zu kümmern. Probleme dürfte die Telekom allerdings bekommen, was ihre Vermarkung ihrer eigenen Online-Angebote angeht. Als "Quasi-Monopolist" was die notwendigen Strukturen angeht, anderen Regel aufzuzwingen, dabei allerdings die eigenen Angebote von dieser Drosselung auszuschließen, wird ein Schuss in den Ofen. Das wird unsere "regulierungsfreudige" Regierung nicht einfach hinnehmen.
Ich vermute daher weht der Wind. Die Telekom inszeniert gerade ihr eigenes kleines Drama: "Ach, wir arme Telekom! ...alle nutzen uns aus, für alles sind wir schuld, aber jetzt wehren wir uns!", damit Mutter Bundesregierung aufhorcht. Der Unmut ist nicht gänzlich unberechtig.
Allerdings ist die Aussage mit den 3% Dauer-Usern Unfug hoch zehn. Die T-Kom weiß genau welche Anschlüsse wieviel saugen. Man könnte hier die entsprechenden, überstrapazierten Anschlüsse einzeln regulieren und müsste dafür nicht die komplette Kundschaft in eine solche unsinnige "Sippenhaft" nehmen.
Alles andere wäre ein Sprung zurück in die Steinzeit.
Cheers.