News Telekom fordert zwölf Prozent Lohnverzicht (U)

AvenDexx schrieb:
12% Lohnkürzungen bei den Mitarbeitern und im Vergleich von 2005 zu 2007 gab es ganze 0,2% Kürzungen bei den Vorständen, die in 2006 gesamt noch immer 11,42 Mio. Euro einsacken konnten.

im grossen topf der lohnkosten sind die 11 mille für die vorstände kinderkacke. :rolleyes:

was verdient ein telekom-einsteiger? 30000€ brutto bei 34 stunden die woche. jetzt mal im ernst, da muss der rosa riese doch pleite gehen, wo in der freien wirtschaft / im mittelstand / im kleinen 3-mann-betrieb ist es einem angestellten möglich, ohne jegliche erfahrungen zu so eine gehalt einzusteigen und vor allen dingen, nur 4,25 tage in der woche zu arbeiten?

die mitarbeiter bei der telekom müssen mal runter von ihrem hohen ross, aufhören mit dem rumgeheule, sich der realität stellen, sich einen vergleich mit der allgemeinheit gefallen lassen und dann nicht immer auf die anderen zeigen, sondern selbst mal auf was verzichten.

stood schrieb:
Wie hoch wirkt sich denn die 12% Lohnkürzung aus ? Was verdient denn ein betroffener Telekommitarbeiter im Durchschnitt? Und was die eigentlich interessantere Frage ist: Wieviel verdient ein Servicemitarbeiter der Konkurrenz ?

Das sind Dinge, über die ihr euch scheinbar so gar keine Gedanken macht.

genau mein reden, endlich mal einer, der nachdenkt und dann erst schreibt. wenn ich hier die verkappten kommunisten lese, alle am reden gegen die bonzen und wären doch so glücklich, einer zu sein :lol:

Cleaner57 schrieb:
Lohnkürzung ist eine Schweinerei! 12% machen sauviel aus, das sind wahrscheinlich die 150 Euros mit denen ein/e Familienvater/mutter in der letzten Woche des Monats seinen/ihren Kindern zu Essen kauft. Das übrige Geld fliesst ja in Schulden jeglicher Art (und das soll hier kein Vorwurf sein, denn keiner kommt heutzutage mehr ohne Schulden aus)!

natürlich fehlt das geld, aber wenn jemand nicht in der lage ist (der einen wirklich gut bezahlten job in diesem falle bei der telekom inne hat), 150€ verlust abzufangen oder dadurch sogar richtung insolvenz wandert, sollte dieser sich mal gedanken über sein jahrelange falsche oder vermutlich nicht vorhandene finanzplanung machen. ohne schulden kommte keiner aus, was ein stuss. erst sparen, dann kaufen, dann sieht dich auch keine bank als bettler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 11 Mille sind vielleicht verchwindend gering, aber schau dir doch nurmal das Verhältnis der Kürzungen zwischen Vorstand und Mitarbeitern an.

Ich garantiere dir, dass der Aufschrei der Mitarbeiter nicht diese Ausmaße annehmen würde, wenn der Vorstand sich öffentlich dazu bekennen würde ebenfalls auf diese 12% zu verzichten, was sie natürlich nicht tun werden. ;)

Edit:
Klar wäre ich "glücklich" einer dieser Vorstände zu sein und weißt du warum? Weil ich genug Geld verdienen würe, mit keine Gedanken darum machen müsste, wie ich mein Haus, mein Auto, meine Versicherunge, meine Familie ernähren kann und weil ich nach meinem Ausscheiden soviel Geld verdient hätte, dass ich theoretisch nicht mehr arbeiten müsste. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dazu nur sagen.

Alle wollen billig telefonieren, die Leute strömen in Massen von der T-Com zu anderen Anbietern. Logisch das die T-Kom dann Arbeitsplätze abbauen muss oder halt Lohn kürzen. Das Geld kommt nun mal von den Kunden und wenn die Preise immer geringer werden und die Kunden immer weniger ................. Dann kommt der Rest von ganz alleine. Und wenn irgendwann mal alle Kunden weg sieht, weil die T-Com zu teuer ist, dann fliegen leider auch alle mitarbeiter raus.

Und da kann auch der ganze Vorstand seine Kohle spenden, das ist nen Tropfen auf den heißen Stein. Ausserdem sind viele Mitarbeiter bei der Telekom noch total überbezahlt, weil sie noch alte POST verträge haben oder quasi Beamtenstatus, das muss man auch mal sehen . Die verdienen zum Teil erheblich mehr als bei der Konkurenz.

Klar, keiner verzichtet gern auf Geld, aber man muss die Sache auch mal realistisch sehen. Wenn ein Produkt immer billiger wird und die Kunden immer weniger, dann können die Mitarbeiter leider nicht immer mehr Verdienen. Ist in anderen Branchen auch nicht anders.

Verdi scheint das aber offenbar nicht zu schnallen..... und viele Mitarbeiter bei der T-Com offenbar auch nicht.
 
@AvenDexx
wenn der vorstand auf 12% verzichten würde, würden die mitarbeiter nichtdestotrotz weiterjammern und protestieren: denn der vorstand hat ja nach -12% immernoch SOOOO viel mehr als der kleine mann. :rolleyes:

wenn du gerne vorstand wärest, warum bist du es nicht? hast du irgendetwas in deinem leben AKTIV in diese richtung unternommen? oder ist es einfach nur ein PASSIVER wunsch?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Jolly_Jumper

Und nein, die Telekom muss dann keine Leute entlassen. Das wird immer gesagt, aber ich kann dir sagen, dass es in einer Firma genug, wirklich mehr als genug Quellen gibt, an denen man Sparen könnte. Nur wenn du die Daten einer Firma vor dir liegen hast, siehst du als erstes den großen Betrag, der durch die Arbeitnehmer verursacht wurde und warum dann noch lange nach anderen Möglichkeiten suchen, wenn man von den schnell ein paar entlassen kann oder aber mit Lohnkürzungen kommen kann. Das ist sehr viel einfacher, als sich die Mühe zu machen und mal den Controlling und KLR-Bereich eines Unternehmens damit zu beauftragen, versteckte Kostenfresser aufzudecken.

@baFh

Ich habe AKTIV was in der Richtung unternommen. Ich arbeite mich in unserer Firma immer weiter in die oberen Positionen. Während ich nach meiner Lehre im Verkauf war, bin ich als Handelsfachwirt in die Buchhaltung gekommen und nun als Bilanszbuchhalter übernheme ich die Bilanzerstellung und den Controlling-Bereich in unserer Firma als leitender Angestellter. Nicht das es dich was angehen würde, aber reicht dir das als Antwort?
 
Zuletzt bearbeitet:
12 % lohnkürzung sind sehr krass, das gönnerhafte angebot 2,5 jahre den arbeitsplatz zu garantieren passt in das bild - wenn ich mal vorstand bin und 800.000 € (wenn es denn reicht) jedes jahr nach hause trage dann werde ich mir über die welt in der meine angestellten leben wohl auch keine echten gedanken mehr mach, anders kann ich es mir einfach nicht erklären wie solche angebote unterbreitet werden können und man dabei noch so tut als sei das ein super angebot

was ich an dieser sache noch schlimmer finde ist das den mitarbeitern sicher neu arbeitsverträge angeboten werden was dann bedeutet das sie die jahre welche sie bei der telekom angestellt waren gar nicht mehr angerechnet werden - ich glaub wenn man die abfindungssummen und kündigungsfristen zusammenrechnet wird mir schwindelig und der vorstand bekommt eine kollektive erektion

ich bin mal gespannt wie das in 10 jahren wird... entweder es ändert sich da wirklich gravierend etwas oder irgendwann gehen die menschen geschlossen auf die barrikaden und es herrscht anarchie ;-)
 
Ich will garnicht wissen, wieviele von denen, die jetzt jammern, einen Lohnzettel von 2000€ aufwärts nach Hause bringen...Manch einer hat nichtmals 400€ im Monat, geschweige denn ein Auto, oder einen Jahresurlaub, trotz einer Arbeitsstelle. 12% ist zwar eine hohe Zahl, aber dafür, daß man auch weiterhin seinen Jahresurlaub irgendwo verleben kann und auch weiterthin seine 200PS durch die Landen juckelt (was beides völlig überflüssig ist meiner Meinung nach), sollte man zufrieden sein...zufrieden seinen Arbeitsplatz behalten zu können. Wer heute noch jammert, kann ja kündigen und sich Hartz4 abholen. Dann wissen einige erstmal, wie gut es ihnen überhaupt mal ging.
 
Das Problem ist, dass man sich erstmal einen gewissen Lebensstandard aufgebaut hat, den man dann auch halten möchte. Und wenn dann plötzlich weniger Geld in der Tüte ist, geht das nun mal nicht. Manch einer hat sich (weil er eben nicht schlecht verdient) eine verhältnismässig teure Wohnung genommen, die er sich dann vielleicht nicht mehr leisten kann. Und glaub mir, nicht viele Angestellte der Telekom gehen mit 2000 € aufwärts nach Hause...
 
@roguelike,

diese Ein- und Ansichten zeugen von einem Weitblick von 12.00 Uhr bis Mittag. Weil manch einer also mehr als 400€ verdient, wäre eine Kürzung um 12% gerechtfertigt? Und Jahresurlaub- ohh, welch ein Frevel und dann noch ein Auto oder vielleicht zwei... ich werde nicht wieder. So ein dekandentes kleines Völkchen die Deutschen.

Und man soll zufrieden sein, dass man seinen Arbeitsplatz behält? Was für eine kriecherische und untertänige Einstellung zu seinem eigenen Leben und zur Ausgestaltung desselben. Ich persönlich arbeite um zu Leben und nicht umgekehrt und ich bin auch nicht untertänigst dankbar für meinen Arbeitsplatz, weil ich mich durch meine Ausbildung, meine Persönlichkeit und durch meine an den Tag gelegte Arbeitseinstellung für denselben qualifiziert habe. Insofern habe ich ihn verdient und würde es mir nur ungern sagen lassen, dass ich in Zukunft deutlich weniger verdienen und dafür mehr arbeiten soll. Ich erwarte nicht nur, ich fordere für gute Arbeit eine adäquate Bezahlung. Ohne Wenn und Aber.

Ich hoffe für Dich, dass Du nicht zu den Menschen gehörst, die immer leicht hinter dem Chef versetzt, den Buckel leicht gekrümmt und den Kopf immer nach unten gerichtet hinter Deinem Chef herläufst und Dich ständig für Deine Existenz entschuldigst. Ansonsten empfehle ich Dir, Dein Selbstbild vielleicht mal zu überdenken,sofern Du das auch noch nicht abgelegt hast und andere für Dich denken lässt.
 
Ich bin mein eigener Chef. Aber sonst hast Du recht, Du auch Keiflin. So. Glaub habs nun allen Recht gemacht - diskutieren geht hier ja auch nicht mehr. Auch an die zukünftigen, ja, ihr habt natürlich Recht. Es muss sogar noch mehr werden, was man sich angehäuft hat. Stimmt schon.
 
Der Her Obermann sollte den Namen wechseln! Ebenezer Scrooge würde hervorragend zu ihm passen.
Obwohl, wenn ich es recht bedenke tu ich da dem armen Ebenezer doch sehr unrecht.
 
Moin Moin,
Die, die keine Frau und keine Kinder haben und der Meinung sind, die Telekom macht mit ihren Forderungen das Richtige, nur um ev. 5 Euro bei den Gebühren im Monat zu sparen , sollten sich aus diesem Thread verpissen und für immer die Schnauze halten.

Ne Jobgarantie bis 2010 lächerlich. Bei denen geht nur noch die Angst um den Job um. Viele von denen haben ihren Lebensweg aufgrund ihres Jobs bei der Telekom geplant.
Haus gebaut, gekauft , oder was weiss ich noch. Klar jetzt kommen wieder die hervorgekrochen die sagen: Hätten sie ja nicht machen müssen oder hätten sie ja mit rechnen können. Bullshit, wenn das jeder macht bricht hier die gesammte Bauwirtschaft und noch viel mehr zusammen.

Diese Hörigkeit der Manager vor den Aktionären ist nur noch abartig und pervers. Der Begriff Soziale Verantwortung kommt in deren Wortschatz gar nicht vor. Ich krieg das Kotzen vor solchen Managern.

Manchmal frag ich mich warum, wenn mal wieder einer durchknallt, er ausgerechnet in eine Schule gehen muss.
 
Was ich nicht verstehe:
Die Telekom hat Milliarden Gewinne. (keine Ahnung von den genauen Zahlen 30?)

Aber weil es nicht genug ist, sollen die Mitarbeiter, welche eine Firma ja erst zu das machen was sie ist, mehr arbeiten für weniger Geld.

Das Problem heist einfach nur "MaximalProfit". Immer mehr Gewinn, auf welche Art auch immer.

Wenn es weiter so geht, sind wir irgendwann in einer modernen Sklaverei !

EDIT zu Napalm Death oben drüber:
seh ich auch so. Die Manager leben scheinbar für die Aktionäre, nicht für die Mitarbeiter.
 
@54) Herrmann

und Sklaverei wurde immer irgendwann beendet, mit allen Konsequenzen, egal wie. Und dann ist das Geschrei und Gejammer (wenn sie noch können) gross
 
Eine perverse Entwicklung... ohne zweifel.

Das ganze ist eh alles Hausgemacht. Es ist nur logisch, dass durch die Gier der Menschen ein solches System nicht lange anhalten kann. Ich denke ich werde noch erleben, wie die deutschen endlich mal auf die Strasse gehen werden und es mal richtig Terror gibt hier. Terror im Sinne von, dass man sich von den Herren nichts mehr sagen lässt!

Ich lese hier immer etwas über die "Geiz ist geil" Mentalität. Für all jene, die diesen Spruch hier so schön benutzen und meinen, dass die Leute selbst dran schuld sind.... ich fang mal an

Habt ihr Euch schonmal überlegt, warum diese Mentalität "Geiz ist geil" überhaupt so angesagt ist ?
Seid ihr schonmal arbeitslos geworden und habt einen Job gefunden wo ihr mehr verdient habt, als vorher ? Wenn ja, dann schätzt euch glücklich, 90% der Leute geht das wohl eher nicht so.

Soziale Unsicherheit, dank ALG II, ein Staat der an eure Bausparverträge und co ran darf, die Not, jeden Cent umzudrehen um auszukommen.

Wenn die Leute immer zum günstigsten greifen was da ist, WEIL SIE ES EINFACH MÜSSEN! dann ist das ein absolut Hausgemachtes Problem. Die Manager da oben stöhnen herum das ja alles den Bach herunter geht aber die sacken sich MEHR und MEHR! ein. Schaut euch mal die einschlägigen Zahlen und Lohnerhöhungen an und dann haltet euch vor Augen, dass dieses meist noch ohne etwaige Sonderzahlungen sind, die dort sicher nie auftauchen werden.

Wenn ein Familienvater einer dreiköpfigen Familie bei horrend hohen und immer weiter steigenden Mieten (Lebensunterhaltskosten laut statistischem Bundesamt sind über 33% gestiegen!) und Co. noch leben will, dann MUSS man einfach JEDEN Cent umdrehen. Dank der wackeligen und instabilen sozialen Zukunft muss auch noch ein Polster für den Lebensabend geschaffen werden und und und. Die Frau kann meist ja nichtmal auch noch arbeiten weil das Kind auch behütet werden muss und genug Plätze in Kindertagesstätten (Thema KITA und KIGA allgemein) sind auch nicht großzügig gesäht. Wenn ich mir diese entwicklung noch anschaue, wo andere Leute den großteil der Erziehung meines Kindes übernehmen würden, was normal ICH bzw mein Lebenspartner machen müsste (nur woher die zeit bei nem 12 std tag ?!) dann wundert es mich nicht, dass die Jugendkriminalität dermaßen hoch ist und das moralische Grundwerte einfach nicht mehr zählen. Wenn 2 Betreuer 30 bis 40 Kinder behüten sollen kann man auch NIX anderes erwarten.

Sagt mir mal jetzt bitte, wo die Leute selbst dran Schuld sind ??

Das die Telekom den Leuten 12% kürzen will und dann eine 2,5 jährige Jobgarantie gibt ist die Oberfrechheit und ich finde das ver.di das richtig macht und die Telekom bestreikt!

Das sollte VIEL VIEL mehr geschehen hier in deutschland! Bezahlt die Mitarbeiter anständig, die nämlich EUREN Umsatz steigern und dafür sorgen das IHR auch lebt und dann können sie auch mehr Kaufkraft aufweisen und der Innenmarkt wird wieder gestärkt!

Das mag banal klingen aber so einfach ist es! Unsere Nachbarländer haben übrigens ja alle schon den Mindestlohn, in Frankreich liegt er sogar höher als die hier geforderten 7,50€ die Stunde! DA LÄUFT DAS AUCH!

Hier wird nur für die Unternehmer gedacht. Das Volk ist komplett scheiss egal!
Ich komme hier aus Hamburg und finde es nur genial wie unser Ole von Beust gezeigt hat, dass ihm die Meinung des Volkes am Arsch vorbei geht -> Thema Volksentscheid der hier nun wieder kommen soll! Ole von Beust daraufhin "na bis das soweit ist kann ich ja noch machen was ich für richtig halte"

DAS zeigt die Mentalität der oberen, da ist jemand der spart, weil er dazu gezwungen ist, etwas sowas belangloses und nur verständliches.

BITTE UNTERLASST SOLCHE DÄMLICHEN KOMMENTARE!

Danke und sorry, mich regt eine solche engstirnige und in meinen Augen unqualifizierte Bemerkung auf.

So long
Repi
 
Jolly_Jumper schrieb:
Ich kann dazu nur sagen.

Alle wollen billig telefonieren, die Leute strömen in Massen von der T-Com zu anderen Anbietern. Logisch das die T-Kom dann Arbeitsplätze abbauen muss oder halt Lohn kürzen. Das Geld kommt nun mal von den Kunden und wenn die Preise immer geringer werden und die Kunden immer weniger ................. Dann kommt der Rest von ganz alleine. Und wenn irgendwann mal alle Kunden weg sieht, weil die T-Com zu teuer ist, dann fliegen leider auch alle mitarbeiter raus.

Und da kann auch der ganze Vorstand seine Kohle spenden, das ist nen Tropfen auf den heißen Stein. Ausserdem sind viele Mitarbeiter bei der Telekom noch total überbezahlt, weil sie noch alte POST verträge haben oder quasi Beamtenstatus, das muss man auch mal sehen . Die verdienen zum Teil erheblich mehr als bei der Konkurenz.

Klar, keiner verzichtet gern auf Geld, aber man muss die Sache auch mal realistisch sehen. Wenn ein Produkt immer billiger wird und die Kunden immer weniger, dann können die Mitarbeiter leider nicht immer mehr Verdienen. Ist in anderen Branchen auch nicht anders.

Verdi scheint das aber offenbar nicht zu schnallen..... und viele Mitarbeiter bei der T-Com offenbar auch nicht.

Schuldigung, aber wenn ich SOWAS lese, könnte ich nurnoch abkotzen.

Dir ist schon klar, warum die Telekom teurer ist, oder?


Das größte Problem der Telekom ist der total verkorkste und sogar für die Mitarbeiter im Vertrieb undurchsichtige Ablauf von Störungen und Beantragungen von DSL und dem ganzen Quatsch, bis er beim Service-Techniker ankommt.
Sind die Service-Techniker aber erstmal vor Ort, ist es in den seltensten Fällen so, dass man mit der Arbeit unzufrieden ist.
Das haben bundesweite Umfragen unter Kunden ergeben, die sehr aussagekräftig sind.

Erst seitdem die Telekom Fremdfirmen beschäftigt, sinkt auch die Zufriedenheit mit der Arbeit der "T-Com" vor Ort. Nur sieht der Vorstand sowas nicht, sondern verweist darauf, dass diese Firmen in kürzerer Zeit viel mehr Arbeit schaffen.

Klar, ich schaff auch viel Arbeit, wenn ich von 20 Aufträgen ca. 12 versiebe, weil ich meine Arbeit nicht wie vorgeschrieben prüfe.
So müssen die Service-Techniker, die sich eigentlich um richtige Störungen kümmern, um die Fehler der Fremdfirmen kümmern und die erstmal beseitigen.

Wer ein wenig denken kann, sieht hier schon die Spirale in den Abgrund.


Nicht zuletzt ist es auch so, dass der Vorstand schon sagte, dass man nicht davon abgeneigt sei den Service komplett auszugliedern. Das heißt also, dass nach den 2,5 Jahren so oder so alle auf der Straße sitzen, da es für den "T-Service" dann von der Telekom keine Aufträge mehr gibt.
Denn der "T-Service" hat ja Mitarbeiter die zu teuer sind. Und da die Telekom die freie Wahl am Markt hat, wird sie sich wohl ein "Stammteam" von wirklich guten Fachkräften (20%) zusammensuchen und den Rest durch Fremdfirmen machen lassen.

Der Service wird noch grottiger und die Telekom geht den Bach runter - sponsored by Obermann.


Übrigends sind es nicht die Aktionäre, die wollen, dass die Mitarbeiter alle entlassen werden.
Die Aktionäre wollen nur eine ständig steigende Dividende. Wie die Telekom das macht, geht denen am Arsch vorbei. Hauptsache es geht alles bergauf.

Nur ist es in diesem Fall der völlig falsche Weg, wenn man groß ankündigt, dass man den Service als Thema Nr.1 machen will (die BIG 6 :lol: - Insider) und dann im Gegenzug den Service von total unterprivilegierten Bauern durchführen lässt, die nichtmal ne Kuh melken können.
(Entschuldigung für die forsche Ausrucksweise - ich weiß, dass es da auch Leute gibt, die wissen was sie tun und die an ihrer Situation nichts ändern können. Die Leute tun mir auch leid, da sie da wirklich versauern und total unterbezahlt arbeiten müssen - leider)
 
Gehaltkürzungen sind inakzeptabel, wenn eine Firma nicht mehr kann dann soll sie die Bude zu machen, dann haben wir halt 250.000 Arbeitslose mehr und?
Das was die T-Com hier treibt ist moderne Erpressung ,,12% weniger Lohn und ich garantiere 2,5 Jahre Arbeisplatz, danach weiß der Geier, wenn nicht, dann muss ich dich vermutlich entlassen,,.
Ich glaub ich spinn, wenn die Mitarbeiter das mit sich machen lassen dann kann ich euch hier und heute garantieren, werden viele andere Firmen mitziehen und auch solche Klamotten abziehen. Unglaublich, den kleinen Mann hat man nun schon soweit ausgepresst das der jetzt nur noch am Existenzminimum davon vegitiert und nun macht man sich an die Mittelschicht ran und drückt die immer weiter runter.

Geht mal zu eueren Chef und sagt dem mal ,,Chef, ich komme mit dem Geld nicht mehr aus, ich benötige 12% mehr Lohn oder ich muss mir ne neue Arbeit suchen,,, ich denke jeder Chef würde dir sofort die Tür zeigen bzw. die Papiere fertig machen.
Das ist ne Frechheit der T-Com, die Bude würde ich aus Prinzip schliessen wäre absolut kein Verlust. Wäre natürlich traurig für die meisten Mitarbeiter aber glaubt mal, die nagen nicht am Hungertuch und wer arbeiten will der findet auch hier in D eine neue Arbeit.
Und wenn nicht dann hat man Pech, man darf sowas nicht mit sich machen lassen ansonsten werden wir in Zukunft unser blaues Wunder erleben, eventuell nicht wir aber unsere Kinder.
Wenn die T-Com damit durchkommt werden viele anderen Firmen das genauso machen und glaubt ja nicht das euer Job bei der Firma sicher ist, es ist heute kein Job sicher, alles eine Frage der Zeit.
 
Was soll man sagen, die Firmen haben die Schwachstelle in der Marktwirtschaft entdeckt, früher hieß es friss oder stirb und man musste jede Arbeit annehmen. Mit der Einführung der Marktwirtschaft hat sich das zwar vorerst geändert weil die Arbeiter unter sozialen Bedingungen arbeiten mussten - aber wenn man keine Arbeiter mehr braucht hat man wieder das friss oder stirb Prinzip und der Arbeitnehmer muss jeden Scheiß als Job annehmen oder er geht vor die Hunde.

Übrigens denke ich das die Manager sich nicht soviel Geld einstecken sollten, für die 12Mio € und mehr kann man schon wieder ein gutes Stück neue Mitarbeiter einstellen..
 
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