naja, so wie man in den wald hineinschreit kommt es zurück.
kann mich noch genau erinnern wie die telekom die isdn flatrate-preise ins unermessliche hat steigen lassen. des weiteren haben sie ihr monopol ausgenutzt um billigere konkurrenten zu verdrängen. das war vor 8-9 jahren. vielleicht ist die "tittenflat von medieninfo gmbh" jemanden noch ein begriff.

zu dem zeitpunkt habe ich (und viele viele andere) geschworen nie mehr zur telekom zu gehen. denn diese abzocke muss ein ende haben. das bleibt bis heute so.
die kunden die damals vergrault wurden, sind beim ersten anzeichen, dass arcor oder andere dritt anbieter verfügbar waren, gewechselt.
auch liegt die wahrheit in dem ganzen intermezzo irgendwo in der mitte der hier dargestellten meinungen.
zum einen MUSS die telekom was tun, damit ihre festnetzsparte wieder zukunftfähig wird. da kommen auf die mitarbeiter einbußen zu die sich nicht vermeiden lassen.
zum anderen sind es gearde die managementfehler die die motivation der bediensteten untergräbt. zum einen bekommt ein gescheitereter vorstand (z.b. sommer) ~30 mio € abfindung. welche logik ist denn das, wenn man für gemachte fehler mit 30 mio belohnt wird? die 30 mio sind zwar im gesamtetat der telekom peanuts und retten keinen einzigen mitarbeiter, die psychologische wirkung auf die motivation der t-com MA ist aber enorm.
motivation ist der leistungskiller nr.1. dazu gibt es mehrere studien sogar ende 2006 ganz aktuelle.
zum anderen ist es das system des shareholder value. alle entscheidungen sind nur renditebezogen auf die nächsten paar jahre. statt langfristig auf die nächsten 10-20 jahre. nur damit der aktienkurs steigt und die aktionäre zufriedener sind bzw. dann der vorstand zu höheren bezügen wieder gewählt wird. die t-com bezahlt trotz des ganzen hick hacks die höchste dividende für aktionäre.... . wieder ein motivationskiller für die t-com mitarbeiter die das zurecht nicht verstehen können.
immer wird davon gesprochen, dass man rentabler sein muss. die produkte, sollen aber wir deutschen, ich spreche hier die ganzen blutenden und entlassenen arbeitnehmer der letzten jahre weiterhin konsumieren. eine logik die niemals aufgehen wird! ähnlich wie bei die service verlagerung nach osteuropa sind analog andere börsennotierte megaunternehmen. z.b. ein rumäne mit 600 € verdienst schraubt das handy, wicklet den service, etc.................. ab. die macht er alles für die zuvor entlassenen und gehaltsgekürzten deutschen, welche die produkte dann aber weiterhin kaufen sollen. denn der rumäne kann sich das alles gar nicht leisten.
das ganze shareholder value prinzip macht einige wenige immer reicher (man sieht den trend schon sehr deutlich in den usa) und der mittelstand wird immer dünner und die armen immer mehr. deshalb sehe ich das nicht ganz so wie brutus und nicht ganz so wie azulord. die wahrheit liegt vermutlich in der mitte...