@dexta: Habe da was gefunden, Quelle:
http://www.fluglaerm.com/.
"Lärmempfinden und Lärmmessung
Im wahrsten Sinne des Wortes "ohrenbetäubend" können Geräusche sein. Denn unter Lärm ist per Definition jede Art von Schall zu verstehen, der als störend, lästig oder gar schmerzhaft empfunden wird. Wo die erträgliche Schallgrenze liegt und was als unangenehm wahrgenommen wird, ist also sehr subjektiv. Beispiel: Das Donnern einer Brandung an felsige Ufer kann ebenso laut sein wie der Verkehrslärm an einer Autobahn - und dennoch wird das eine Geräusch als angenehm, das andere als störend empfunden. Das Ohr registriert, das Gehirn entscheidet über die Lärmempfindung. Mit objektiven Messverfahren allein ist also nur Lautstärke, nicht aber Lärm zu erfassen. Bei der Messung von Schall wird jedoch die Eigenart der Wahrnehmung durch das menschliche Gehör berücksichtigt.
Um dem Lautstärkeempfinden näherungsweise gerecht zu werden, wurde für akustische Messungen ein logarithmischer Maßstab gewählt. Die Maßeinheit ist das Dezibel, abgekürzt dB. Der Hörschwelle ist der Wert Null dB zugeordnet, der zehnfach stärkeren Schallintensität der Wert 10 dB, der hundertfachen 20 dB usw. Denn: Eine Verzehnfachung der Schallintensität empfindet das Gehör als Verdoppelung der Lautstärke. Die Schmerzgrenze liegt übrigens bei etwa 130 dB. Da das Gehör zudem unterschiedlich empfindlich gegen hohe und tiefe Töne ist, wird in die Messgeräte zusätzlich ein genormter A-Filter eingeschaltet. Die Maßeinheit wird dementsprechend dB(A) genannt.
Folgende Beispiele vermitteln eine Idee von der Lautstärke verschiedener Geräuschquellen. Während etwa ein Flüstern mit einer Lautstärke von 30 dB(A) wahrgenommen wird, erreicht eine angeregte Unterhaltung bereits einen Wert um 75 dB(A). Die Intensität einer Autohupe wird mit 110 dB(A) veranschlagt, in der Diskothek werden Werte bis zu 120 dB(A) erreicht. Zum Vergleich: Aus einer seitlichen Entfernung von 300 Metern bringt es ein Airbus 320 (180 Sitzplätze, 74 t MTOW) beim Start auf 85 dB(A)."
Alles klar?

Wobei Du daran denken solltest, daß die Lärmbelastung eines PCs eine Dauerbelastung ist, also hinsichtlich des Lärmempfindens stärker nervt als einzelne Spitzenbelastungen gleicher Lautstärke. Und daß hochdrehende Lüfter auch hohe Frequenzen erzeugen, die i.d.R. auch als nerviger empfunden werden als tiefe Töne. Weiterhin kommen zu der lauten Graka ja auch noch andere Lärmquellen wie Festplatten, CPU-Kühler, Netzteil etc.
Ach so, und natürlich kannst Du eine laute Komponente im PC durch eine geeignete Dämmung entschärfen, das ist aber wiederum nicht so gut hinsichtlich Lüftung und Kühlung. Die beste Anti-Lärm-Strategie ist daher imho immer, Lärm erst gar nicht entstehen zu lassen.
Ciao, Tiguar