News TinyRetroPad: Ex-Microsoft-Entwickler schreibt Notepad mit 2,5 KB neu

Loopman schrieb:
Ja und? Davon abgesehen, dass immer noch keine Ressourcen verschwendet werden, sind für neue Rechner heute 32GB Standard.
8GB seit fast 20 Jahren.

Wenn du ein OS auf einer alten Möhre mit 4GB laufen lassen willst, warum auch immer, dann nimm eines, was auf historisch aller Hardware läuft: Linux.
Der Großteil der User, vermutlich >99,5%, hat einen Rechner der <20 Jahre alt ist und überhaupt kein Interesse Windows mit 4GB zum Laufen zu bekommen.
Was ist mit VM? Oszilloskope? Industrie TouchPanels? Terminal Rechner? SPS Open Controller usw. Niemand verbaut überall 32GB Ram. Die ganze Industrie/Firmen sind voll davon und vieles ist von Windows abhängig. Selbst normaler Office Rechner wäre mit 32GB total überdiemensioniert. Gerade bei den aktuellen Marktpreisen.

Unsere Firma gibt 16GB Ram als normalen Rechner raus. 32GB wäre bei uns eine Spezialanforderung für eine Workstation vor einigen Jahren waren noch 8GB Office Rechner völliger Standard.
 
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Was ich als Firmenrechner kenne und das ist nicht viel sind alles schlepptops mit natürlich spar - schlapp - cpu

Da hilft such keiner 32gb ram mehr oder 16gb. Ich verstehe da auch nicht das geradezu regelhafte Wechseln der Geräte. die neuen sind natürlich genauso langsam, bzw. nicht so anders das da was besser würde :D sobald da mal wer zu sehen ist, der wirklich wegen der Arbeit das dingen ein klein wenig quält und sei es nur mit multiplen offenen Fenstern, einigen PDF, über wlan dann auch noch von Firmenservern was es auch nicht schneller macht und dann ggf. noch Suchen anwerfen. Da ist warten bis sich was tut die zu erwartende Arbeitshaltung..

Mit dem was ich zu hause stehen habe und dann das sehe, da kann ich immer nur milde lächeln, mich freuen, das ich das nicht aushalten muss und mich still ernsthaft fragen ob es da niemanden gibt, der evtl. versteht, das für zumindest ein paar Leute Kisten mit mehr Leistung overall gebraucht werden. Sei es LAN auch dazu.
 
jackii schrieb:
65KB oder 5MB macht auch bei heutigen Speicherpreisen nun wirklich gar nichts aus.
Ich finde es eigentlich ganz gut dass Editor und Wordpad in was modernes zusammengelegt wurde.
Trotzdem aufregend.
Ein Cevi Spiel verglichen mit einem PC Comanche 1 vom Ram Speicherbedarf her.
 
Loopman schrieb:
Wenn du ein PDF mit einigen speziellen Features öffnen willst, verkacken Programme wie Sumatra (und viele andere).
PDF ≠ PDF kommt halt ganz auf den Typ oder ISO an. Für jeden 08/15 Anwender muss es nicht Adobe Reader sein, um PDF zu öffnen/auszufüllen da langt oft sogar der Browser.
Loopman schrieb:
Und gerade MacOS als leistungsfähige GUI bezeichnen... 😂
Einigen mag es zwar besser gefallen, oder sie kommen damit besser klar, aber technisch ist die teilweise in den 90ern hängen geblieben.
Bitte mal ein paar Beispiele nennen, wo die GUI von Windows der von MacOS leistungsfähiger sein soll.
 
Effizientes Programmieren basierend auf dem was schon vorhanden ist, mit Köpfchen und einem durchdachten Design wird es in Zukunft dank KI-basiertem Vibe Coding und etlichen Frameworks die ein jedes Programm "zur Sicherheit mal lieber mitliefert" nicht mehr geben. Wobei wenn ich ehrlich bin, den Stand haben wir heute schon lange erreicht. Es werden so viele Ressourcen sinnlos verballert, das ist echt gottlos.
 
Iwona_C schrieb:
Da fällt mir ein:
Sumatra PDF (war früher noch kleiner)
versus
Acrobat Reader :)
Ist bei mir auch vor ner Weile runter geflogen als ich feststellen musste das es sich das gerne mal 10GB auf der Platte genehmigt...
 
Ist auch nichts neues, das heutzutage schlampig programmiert wird um gleichzeitig stärkere Hardware verkaufen zu können.
 
DocAimless schrieb:
Für jeden 08/15 Anwender muss es nicht Adobe Reader sein
Muss nicht, aber man darf sich dann auch nicht beschweren, wenn mal ein PDF nicht oder nicht vollständig funktioniert.

DocAimless schrieb:
Bitte mal ein paar Beispiele nennen, wo die GUI von Windows der von MacOS leistungsfähiger sein soll.
Praktisch überall. Es fängt schon bei einem Standard-Save-Dialog an... egal aus welchem Programm. Das Mini-Textfeld für den Dateinamen... da rege ich mich jedes Mal auf, wenn man nicht einfach nur stur durchklickt, sondern am Ende vom Dateinamen mal eine Änderung machen, oder etwas hinzufügen möchte.
So etwas ist 80er Style. Perfekt zu Zeiten wo Dateinamen 8+3 Zeichen lang waren. Kein Plan wieso sich in fast 40 Jahren niemand dem mal angenommen hat.

Und das ist nur eins von vielen Beispielen.
 
Eld0r schrieb:
Es sollte mehr Entwickler wie Plummer geben.
SaschaHa schrieb:
Diese Art der Entwicklung feiere ich extrem!
Diese Solo-Helden sind die Pest. Es beeindruckt vielleicht ein kleines Tool das lauffähig ist; aber so ziemlich vieles fehlt, was im Zusammenspiel in einem größeren System zählt. Diese Features bzw. Integration nachzureichen wird dann das Programm aufblähen, die unwartbare „legacy“ Codebasis nun Wellen von Entwicklern frustrieren. Schönes Kuckucks-Ei.

input_iterator schrieb:
2,5 KB? lool, für den Loader. Der eigentliche Editor liegt in der RichEdit DLL, die sich dann um die 600 MB genehmigt.
Das habe ich durchaus als nicht wörtlich gemeint verstanden, sondern als Gegenüberstellung. Schade, dass sich so viele nun an den Zahlen abarbeiten statt an der Aussage.
 
MountWalker schrieb:
Ich bin mir gerade nicht sicher, aber ich halte es für möglich, dass das Zombi-FS Reiser 4/5 wie sein nicht verwandter Vorgänger ReiserFS die Fähigkeit besitzt, so kleine Dateien nicht in den Blöcken speichern zu müssen, sondern "direkt in die Nodes" schreiben kann, oder wie das damals hieß.
Meines Erachtens macht ext4 das auch.

CastorTransport schrieb:
Die Tab- und die Autospeicherfunktion des aktuellen Notepad auf Windows nutze ich an sich sehr gerne. Notepad ist für mich eine Art "Notizettel" in dem ich diverse Codeschnipsel und Informationen dort vorhalte.
Gibt es da auch eine Disaster Recovery? Ich benutze Notepad++ als digitalen Zettelkasten mit zig ungespeicherten Tabs, die alle immer schön wiederhergestellt werden nach einem Reboot oder Crash.
 
Tsu schrieb:
Diese Solo-Helden sind die Pest.
Tsu schrieb:
[...] Integration nachzureichen wird dann das Programm aufblähen
Du bist offensichtlich nicht vom Fach, sonst macht deine Aussage wenig Sinn. Integration bläht ein Programm also per se auf? Achso.

Was Programme tatsächlich aufbläht, sind (All-in-One-)Libraries und redundante "Copy & Paste"-Features, und diese entstehen vor allem dort, wo Gewinnoptimierung betrieben wird, und nicht dort, wo einzelne Entwickler sich die Zeit nehmen (können), verschiedene Module auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und ihren Code zu optimieren.

Worauf es ankommt, ist, wie gut das Team zusammenarbeitet und inwieweit sich einzelne Komponenten und Libraries kombinieren, anpassen, ersetzen oder gar streichen lassen. Erfahrungsgemäß wächst der Ressourcenbedarf größerer Projekte eher exponentiell zu deren Feature-Set, und nicht linear. Unter anderem deswegen, weil hinter größeren Projekten meist auch größere Unternehmen stehen, für die eben vor allem die Gewinnabsicht im Fokus steht, und nicht die Software an sich.
 
SaschaHa schrieb:
Du bist offensichtlich nicht vom Fach, sonst macht deine Aussage wenig Sinn. Integration bläht ein Programm also per se auf? Achso.
Weil ich vom Fach bin darf ich dich aufklären: Integration bedeutet in dem Fall, dass man z. B. sowas wie Seccomp2 einsetzt (Linux) bzw. unter Windows COM/OLE umsetzt, div. best-practices zum Öffnen und Schließen von Dateien (MAP_SHARED, ordentliche Fehlerbehandlung, Logging), usw.

Der „Ressourcenbedarf größerer Projekte“ wächst nicht exponentiell. Gute Entwicklung beugt dem vor.

Ich lade dich nun auf meine ‚Ignore-Liste‘ ein. :-)
 
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Loopman schrieb:
...
Kritisiert er überhaupt etwas?
Politische sicher eine Menge (Unsinn), aber hat er nicht mit einfach einen Mini-Editor programmiert und das war's? Wo ist dieses Manifest gegen die Verschwendung von Ressourcen? 🤨
Guc kst du bitte einfach mal seinen Youtube-Kanal, das von mir angesprochene ist seit jahren etwas, das immer wieder in seinen Videos auftaucht. Nö, er hat gerade nicht "nur einen Mini-Editor und das wars" geschrieben nur weil du vor der CB-News zu seinem Minieditor nichts von ihm mitbekommen hast. Es ist ein kleines Miniprojekt, das ein Problem veranschauligt, nicht eine große Kulturlösung.
Loopman schrieb:
Keine Ahnung, hier funktioniert der auf diversen Rechnern, auch älteren, super.
Der Notepad-Editor oder Windows als Gesamtpaket? OPder gehts dir nur darum, eine Gesamtau´fregerkampagne durchziehen zu müssen, um dich auf das gleiche Niveau von Trumpismus und Klimaleugnung hinabzubegeben? :mussweg:
 
Tsu schrieb:
Gute Entwicklung beugt dem vor.
Ja. Daher ist es auch umso erstaunlicher, warum du Effizienz-orientierte Entwickler - oder wie du sie nennst, "Solo-Helden" - als "die Pest" bezeichnest. Passt irgendwie nicht zusammen.

Tsu schrieb:
Integration bedeutet in dem Fall, dass man [...] unter Windows COM/OLE umsetzt, div. best-practices zum Öffnen und Schließen von Dateien (MAP_SHARED, ordentliche Fehlerbehandlung, Logging), usw.
Und die fressen dann automatisch Unmengen an Speicher und Programmierzeilen? Dann sind diese Funktionen doch selbst bereits lächerlich schlecht umgesetzt, meinst du nicht?

Tsu schrieb:
Ich lade dich nun auf meine ‚Ignore-Liste‘ ein. :-)
Alleine die Tatsache, dass du eine solche Liste für deine Kritiker hast und damit öffentlich "wirbst", sagt schon sehr viel über dich aus ;) Ich schätze, auf dieser Liste zu sein ist ein Kompliment.
 
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Donnerkind schrieb:
Meines Erachtens macht ext4 das auch.
Hab mal nachrecherchiert, ext4 hat wohl das optionale Feature irgendwann bekommen. :cool_alt: Allerdings nur bis 60 B, Reiser* erlaubt ein paar KiB.
 
Tsu schrieb:
Diese Solo-Helden sind die Pest.
Dir ist hoffentlich klar, dass Dave Plummer bei Microsoft in einem recht großen Team gearbeitet hat? Also stellt sich mir die Frage: hast du ein Problem mit Dave Plummer oder was genau ist dein Problem, dass du mich zitieren musstest?
Tsu schrieb:
aber so ziemlich vieles fehlt, was im Zusammenspiel in einem größeren System zählt.
Ganz ehrlich: Mir fehlt die Simplizität des Notepad mehr, als mir die Featurecreeps aufdrängen. Manchmal braucht es einfach ein kleines spezifisches Tool für nur genau das, was man gerade machen will. Wenn ich Coden will nutze ich ein Codingtool dafür, wenn ich schön formatierte Dokumente will, wieder was anderes. BTW wie passt das wiederverwenden von OS-Steuerelementen in deine Aussage?
 
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Robert. schrieb:
Tut mir Leid, aber das ist so richtig genial.
Solche Entwickler lässt MS einfach gehen??

Stattdessen bekomme ich es als Errungenschaft präsentiert, dass der Windows/Start Button wieder ganz links auf der Taskleiste ist.
Sorry, aber du hast leider entweder nur die Überschrift gelesen, und/oder absolut keine Ahnung von der Materie. Das gilt gleichermaßen für all die dutzenden Leute, die das auch noch geliked haben.

Vom reinen Entwicklungsaufwand her ist an diesem tool leider gar nichts "genial". Jede Menge Speicher verbrauchen tut es trotzdem, nur eben an anderer Stelle. Das geht auch gar nicht anders, wenn man sich an einem gewissen Portfolio an vorhandenen Funktionen bedienen will.

Dave Plummer ist ganz offensichtlich langweilig und er will Aufsehen erregen 🤷‍♂️ - warum weiß keiner. Natürlich hat er seine Arbeit geleistet, und ich will ihm das auch nicht absprechen. Aber das alles ist auch sehr lange her, und die Art und Weise zu programmieren, sowie auch die Anforderungen haben sich grundlegend verändert. Man kann das überhaupt nicht mehr richtig vergleichen. Deswegen braucht man ihn nicht gleich als "genial" bezeichnen.

Es gibt 1 Mio. andere Programmierer die das ebenfalls hätten umsetzen können, das ist kein Hexenwerk.
 
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aid0nex schrieb:
Effizientes Programmieren basierend auf dem was schon vorhanden ist, mit Köpfchen und einem durchdachten Design wird es in Zukunft dank KI-basiertem Vibe Coding und etlichen Frameworks die ein jedes Programm "zur Sicherheit mal lieber mitliefert" nicht mehr geben. Wobei wenn ich ehrlich bin, den Stand haben wir heute schon lange erreicht. Es werden so viele Ressourcen sinnlos verballert, das ist echt gottlos.

Um Scheißcode zu schreiben, braucht's nur halt keine AI. Ich fixe nun seit über einem Jahr zwei völlig verkorkste Projekte, die definitiv ohne jede AI entstanden sind. Eins hab ich langsam auf 'nem Stand, den ich zumindest in Sachen Performance als halbwegs gut bezeichnen würde. Ironischerweise war dabei AI eine große Hilfe, weil es Performance-Probleme in Minuten findet und in einem überschaubaren Scope auch erstaunliche gute Lösungen anbietet.

Letzteres ist eben auch "der Trick": AI als Tool für nutzen. Kleiner Scope, saubere Vorgaben und dem Agent entsprechende Vorschriften machen -- vor allem, was es nicht tun soll. Die Vibe Coding-Fraktion meint zwar, dass 'ne Agents.md überflüssig sei, aber die schauen sich ja auch den Rotz nicht mehr an, den sie fabrizieren lassen.

Alles mit Maß und Ziel, dann hat mit AI Agents auch ein wirklich gutes Tool, um besser und schneller arbeiten zu können.
 
polyphase schrieb:
Das ist ein Programmierer der noch richtig programmieren kann 👍
Dieses hingerotzte ASM file ist keine Demonstration guter Softwareentwicklung. War aber auch nicht das Ziel, war ja nur ne Demo. Ne Demo, die noch diverse Bugs hat (sie RAM-Auslastung auf einigen Plattformen).
Er erklärt in dem Video sogar noch, warum man so nicht (mehr) professionell Software entwickelt.

polyphase schrieb:
Nicht so wie die Nieten von heute, die erstmal drölf Frameworks einbinden und dann so ne einfach App den halben Arbeitsspeicher belegt!
Er hat auch nur vorhandenes zusammengeklebt. Nur eben von Windows mitgebrachtes statt Frameworks. Und RAM verballert er auf einigen Plattformen auch kräftig.

Tsu schrieb:
Diese Solo-Helden sind die Pest. Es beeindruckt vielleicht ein kleines Tool das lauffähig ist; aber so ziemlich vieles fehlt, was im Zusammenspiel in einem größeren System zählt. Diese Features bzw. Integration nachzureichen wird dann das Programm aufblähen, die unwartbare „legacy“ Codebasis nun Wellen von Entwicklern frustrieren. Schönes Kuckucks-Ei.
Er erklärt in dem Video doch sogar noch, dass man das bitte nicht bei der Arbeit so nachmachen soll und dass das ein kleines Lern-/Demoprojekt ist.

polyphase schrieb:
Interessant fande ich das Konzept von Dave Cuttler "Eat your own dogfood" das sollte man bei heutigen Projekten zur Pflicht machen.

Dann merken die Entwickler direkt selbst, was für einen Mist sie verzapfen.
Daran ist nichts sonderlich interessant, das ist der Standard. Heißt aber leider noch lange nicht, dass man vom Management die Ressourcen bekommt, alles zu beheben.
 
zu deutsch,
er weiss, dass das niemand braucht, aber er will posen...
 
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