areiland schrieb:
Sehe ich angesichts der 8,4 MiB von Np++ jetzt nicht so.
[...] WinUI 3 erstellt werden sollen, was das ganze unsÀglich aufblÀht. Entwickle ich das gleiche Tool mit Windows Forms, wirds zehnmal kleiner.[...]
Mich hat dieses unnötige AufblÀhen irgendwann so abgenervt, dass ich auf Linux gewechselt bin.
Also viele grafische Texteditoren unter Linux fressen RAM aber auch zum FrĂŒhstĂŒck und sind mit allen Plugins um ein Bruchteil der FunktionalitĂ€t von N++ zu erreichen auf dem Festspeicher auch fetter.
MaverickM schrieb:
Winget funktioniert dahingehend sehr gut.
Deine Forderungen/Beispiele sind beeindruckend inkonsequent.
WinGet installiert ĂŒberwiegend ja auch nur Installer, bei denen die Anwendungen den GroĂteil ihrer AbhĂ€nigkeiten selber mitbringen. Was ein haufen Bloat bedingt, weil gĂ€ngige Frameworks so mehrfach installiert werden, entsprechend Festspeicher brauchen und zur Laufzeit jeweils nur im Kontext der Anwendung laufen anstatt einmalig fĂŒr alle Anwendungen zur VerfĂŒgung stehen.
MaverickM schrieb:
Eben. Nur das allernötigste ist dabei.
Das stimmt halt nicht. Es ist eine sinnvolle, wenn auch minimierte Vorauswahl dabei. Das aller nötigste könnte noch viel "Ballast" bzw. FunktionalitĂ€t abwerfen, wĂ€re aber wirklich nicht schön in der Benutzung. Eine Distribution fĂŒr Desktops wĂŒrde diesen Minimalismus nie Verfolgen, weil es schlicht zu unprakisch ist.
the_nobs schrieb:
genau, desegen gibts unter Linux sowas wie die Snap installation weil die Dependencies so super funktionieren :-D
AbhÀnigkeitshölle vs. BibliotheksfÀule..
Zudem Snap, Flatpack durchaus AbhĂ€nigkeiten zwischen Containern haben können. Der Vorteil ist hauptsĂ€chlich, dass diese AbhĂ€nigkeiten nur fĂŒr Snap bzw. Flatpack zu verwalten sind und Nicht fĂŒr die 10^666 Distributionen.
mibbio schrieb:
Am Beispiel des Editor geht es primĂ€r um das Konzept, ĂŒberhaupt die von Windows schon bereitgestellten Standardfunktionen & -controls zu verwenden anstatt dass jede Anwendung seine eigene oder eine 3rd-party Implementierung davon mitbringt.
Du beschreibst dynamisches Linking bzw. die Verwendung von bereits vorhandenen APIs..
xexex schrieb:
Es ist ein Unding geworden, dass Anwendungen unter Windows auf so einen Schrott wie Qtk, Chrome oder Java zurĂŒckgreifen und jeweils alle Bibliotheken mitschleppen, statt einfach auf das Windows Framework zurĂŒckzugreifen.
Also Qtk, Electron, Java als Schrott zu bezeichnen ist ein starkes StĂŒck. Das alternative Frameworks aufkamen hat ja vor allem damit zu tun, dass Microsoft die eigenen Frameworks immer als "walled garden" gestaltet. PlattformunabhĂ€nigkeit ist ein Unding, eine rote Linie lieĂen die Frameworks oftmals auch vermissen, Stand der Technik ist auch immer wieder mal hinten dran bis es eine Hauruckaktion gibt um dann wieder einzuschlafen.
Gleichzeitig fehlt ein gescheites AbhÀnigkeitenmanagement, sodass jede Anwendung ihr Java, Electron und Qt erstmal selber mitbringt und im eigenem Kontext laufen lÀsst.
xexex schrieb:
Nicht einmal Microsoft hÀlt sich an die eigenen Richtlinien. Man braucht sich nur Teams anzuschauen, was in der AnfÀngen auf einem Google Framework basierte und sich bis heute im Profilordner einnistet, statt regulÀr als Anwendung unter Windows installiert zu werden.
Konsequenz bei Microsoftprodukten
jackii schrieb:
Oft hat es schon gute GrĂŒnde warum etwas gröĂer ist, auch Games. Dass immer gesagt wird es ist 50-90% gröĂer als es mĂŒsste weil sie heute alle zu faul sind zum Optimieren und alles aufgeblĂ€ht wĂ€re.. [...]
Lustigerweise ist eine Form der Optimierung, dass man Assets mehrfach vorhÀlt, in der Hoffnung, dass man LokalitÀt beim Festspeicher hinbekommt um so Ladezeiten zu minimieren. Zumindest ist das eine Möglichkeit auf HDDs zu optimieren.
Loopman schrieb:
Das ist kein Einstiegssegment, das ist einfach nur billig, wo irgendwelche alte Hardware verramscht wird.
Diese Einstellung kann man nur haben, wenn man mindestens Medianeinkommen, aber keine all zu groĂen Ausgaben hat.
MaverickM schrieb:
Und Microsoft tÀte gut daran, endlich mal alte Zöpfe abzuschneiden.
Welche Zöpfe sollen denn weg?