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Tipps für Hausbau - Perfektes Netzwerk

Nova_Prospekt

Captain
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Dez. 2007
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Hallo CB'ler

meine Eltern sind grad am Häusleplanen. Ich würde deshalb gerne ein paar Tipps haben wir in das neue Haus ein perfektes Netzwerk installieren können. Das Haus wird 3 Wohnungen haben. Wichtig wäre auch einen kleinen Heimserver mit einzubauen aber auch eine Steuerung für das Licht, Klimaanlage und die Rolläden über ein Tablet.

Was kann man den für Kabel nehmen um ein gutes Heimnetzwerk aufzubauen und wo kann man sich die einzelnen Sachen kaufen?

Hat jemand vielleicht so ein Heimnetzwerk bei sich schon?

Bin dankbar für Tipps, Erfahrungen und Links

MFG Sebi
 
Hi Sebi,

ich habe letztes Jahr ein Haus gebaut.

Meine Tips
mindestens eine Netztwerk-Doppeldose pro Raum Cat6
Kabel: Cat7 Duplex Kabel (günstiger und einfacher zu verlegen als zwei einzelne)
http://www.ebay.de/itm/500-00m-Cat-...Ethernetkabel_RJ_45_8P8C_&hash=item4d08992892

Alle Netzwerkabel an einem Punkt im Haus zusammenführen und an ein Cat6 PatchPanel anschließen - am besten ist der Internet Zugang, bzw. Modem in der Nähe. Dazu natürlich 1Gbit Switch + den Server

Ich benutze Windows 7 Rechner und habe WHS2011 mit lights-out - funktioniert sehr gut, d.h. Server wacht automatisch aus Standby auf, falls einer der Clients online

Gruss
Alex
 
Ein Bekannter beispielsweise hat zu jeder Lampe und den Rollladen keine einphasigen Kabel sondern dreiphasige verlegen lassen, um diese dann alle in einem Schaltschrank per SPS und Relais steuern zu können. D.h. einfach lieber paar Kabel mehr verlegen und diese an einem zentralen Punkt zusammenführen. Kabel und Netzwerkkabel kosten nicht die Welt und wenn hinterher irgendwo was fehlt beißt man sich tierisch in den Ars** weil man es nicht mehr nachrüsten kann. Gerade Ethernet Utp Buchsen würde ich gleich doppelt pro Raum anbringen, denn man weiß ja nicht, ob man später die Möbel doch anders anordnet und die Buchse besser auf der anderen Seite des Raum sein müsste. Dann kannst du noch an markanten Stellen bspw. für Bewegungsmelder oder Rauchmelder Unterputzdosen verbauen und die entsprechenden Kabel dahin verlegen. Falls erst mal nichts geplant ist an dieser Stelle, lassen sich diese Boxen einfach übertapezieren und können später noch verwendet werden.
 
Wir haben einen Elektriker im Freundeskreis sowie einen Programmierer für Datenmanagement und Archivierung der Kennt sich auch prima mit Netzwerk aus. Einbau und Einstellung des Netzwerkes ist also kein Problem.

@cartridge_case: Danke für den Link. Aber hilfe bräuchte ich trotzdem noch mit den ganzen Sachen. Router und Switch sind klar, aber was ist ein Patchpanel und Cat6 bwz. Cat7?

Mir wäre halt wichtig zu wissen was ich alles brauche um ein funktionierendes Netzwerk aufzubauen damit es auch funktioniert!
 
aber was ist ein Patchpanel und Cat6 bwz. Cat7?
Ein Patchpanel ist im Prinzip ein Blech mit ganz doll vielen RJ45-Buchsen auf engem Raum. Sieht so ähnlich aus wie ein Switch, ist aber letztlich nur dafür da um aus den Verlegekabeln Buchsen zu machen. Dasselbe Prinzip wie Dosen.

Cat6/Cat7 bezeichnet die Kategorien (Cat) von Netzwerkkabeln. Je höher, desto höher ist die Frequenz mit denen das Kabel befeuert werden kann. Je höher die Frequenz, desto höher die erreichbare Datenrate. Cat5 bspw. ist für maximal 1Gbit spezifiziert, Cat6 & 7 gehen aber schon in den Berech von 10 Gbit, wobei das für den Endkunden langfristig noch nicht relevant wird, da hier eigentlich auch andere Steckverbinder notwendig werden und die Endgeräte auch 10 Gbit unterstützen müssen.

Der einfachen Verlegbarkeit wegen würde ich Cat7-Duplexkabel wählen.
 
Auch wenn es in der Regel ersteinmal etwas teurer ist: Leerkanäle sind hilfreich! Die Dinger sollten jedoch so liegen, dass man auch in der Praxis noch neue Leitungen legen kann. Also mit der Grundausstattung an Kabeln noch Platz ist.
Auch die komplette Sanierung, bei der man im Zweifsfall mal ne Wand auftemmen kann um neue Leitungen zu legen ist weit aus seltener als das Erscheinen neuer Standards in der EDV. Im Zweifelsfall wird +10Gbit in 10-15 Jahren doch attraktiv und dann beißt man sich nach spätestens 20Jahren in den Arsch, weil die 1Gbit Verkabelung antiquiert ist und das Aufreißen der Wand nicht lohnt.
Kenne ich von Häusern, in denen das Netzwerk in großen Bereichen auf 10 bis 100Mbit beschränkt ist, da die Verkabelung nur möglich ist, wenn man die Wände aufstemmt. Wobei die auf 100Mbit ausgelegte Verkabelung zur Zeit des Hausbaus absolute Zukunftsmusik war, mittlerweile aber in die Knie geht wenn Backups und HD Streams gleichzeitig übertragen werden sollen...


Was die Steuerung von Lampen, & co angeht, hier würde ich auf Modelle mit Funk setzen. Schlicht und ergreifend weil mit ner festen Verkabelungen typische Entwicklungen nicht abdeckbar sind und die Organisation mit der schieren Menge an Kabeln bei Zeiten katastrophal wird. Dann lieber pro Stockwerk/Wohnung einen entsprechenden Sender an ner Stelle wo der Leerkanal anliegt (also alles problemlos gewechselt werden kann, vom Sender bis Kabel) anstatt im Anschlussraum/-kasten je einzelne Anschlüsse liegen zu haben, um jeden Verbraucher zu steuern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cat6/Cat7 bezeichnet die Kategorien (Cat) von Netzwerkkabeln. Je höher, desto höher ist die Frequenz mit denen das Kabel befeuert werden kann. Je höher die Frequenz, desto höher die erreichbare Datenrate. Cat5 bspw. ist für maximal 1Gbit spezifiziert, Cat6 & 7 gehen aber schon in den Berech von 10 Gbit, wobei das für den Endkunden langfristig noch nicht relevant wird, da hier eigentlich auch andere Steckverbinder notwendig werden und die Endgeräte auch 10 Gbit unterstützen müssen.

mann sollte bedenken, dass die Kablen ab Cat5, nicht RJ45 benutzen
ein Cat 6 Kabell mit RJ45 ist reinste Geldverschwendung
Anhang anzeigen 354272
Anhang anzeigen 354273
(cat7)

dann muss! zumindesten Patchpanel und Switch Cat-6 Module unterstützen
 
Zuletzt bearbeitet: (falsches Bild)
mann sollte bedenken, dass die Kablen ab Cat5, nicht RJ45 benutzen
ein Cat 6 Kabell mit RJ45 ist reinste Geldverschwendung
Strenggenommen ist Cat6 mit RJ45 natürlich möglich. Damit wäre dann konkret 10 Gbit über kurze Distanz möglich, in der Praxis aber wie gesagt für den Endkunen eher nicht relevant.
Cat7 + RJ45 ist Schwindel da die weit höhere Frequenz mit RJ45 durch die enge Positionierung der ausgedrillten Adern/Kontakte (Übersprechen) nicht mehr sauber abgebildet werden kann.

Dein Symbolbild ist btw ein waschechtes RJ45-Cat6A-Buchsenmodul, auch wenn es fancy aussieht.

Das ganze Thema ist btw recht konfus, wenn man noch die Suffixe zu den Kategorien mit einbezieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wären doch nur 6 Verlegekabel und 6 Kabel zum Switch sowie eins zum Router, sehe da jetzt kein Problem?
 
Wenn Du die Dinger auf die Scheuerleiste nagelst, dann ist das ein Wust von mehreren cm. Ich weiß ja nicht wie Du das siehst, aber ich finde es nicht gerade schön. Ein Glück kann man bei einem Neubau gleich richtig dimensioniertes Leerrohr ziehen. Aber mein Beispiel zeigt doch schon wie groß diese Rohre sein müssen, wenn man das Patchfeld irgendwo im Keller hat und nicht ein Flaschenhals zwischen Patchfeld und Switches in den Wohnungen erzeugen möchte.
 
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