News TomsHardware.de: Deutsche Ausgabe wird unter Lizenz fortgeführt

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#61
@Chillaholic

Wie meinst du soll sich denn eine Webseite wie TomsHardware oder Computerbase Finanzieren?

Das mehr oder weniger einzige was bleibt, ohne Werbepartner oder gekaufte "gesponserte" Reviews, ist eine Paywall. Stell dir nun vor jede Webseite im Internet hat ne Paywall die ich 5€ im Monat kostet. Meinst du das Funktioniert?

Die kleinen werden sterben.

TomsHardware hatte natürlich noch andere Probleme. Die starke Ausrichtung auf PC Hardware in Zeiten von Smartphone und Co. macht die Sache nicht einfacher.
 
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#62
Tja, hätte man es mit der Nerv-Werbung nicht übertrieben, währen Dinge wie AdBlocker vielleicht niemals notwendig gewesen. Aber mit der permanenten Übertreibung hat man sich halt den eigenen Ast abgesägt. Good Riddance.
 

econaut

Lieutenant
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#63
Schade, auch bei mir hat's in den 90ern mit THG angefangen.

Interessant, was viele hier über Igors Tests schreiben. Seine Person ist allerdings irgendwie an mir vorbeigegangen, da ich seit Jahren im deutschsprachigen Raum in erster Linie nur noch CB, Luxx und PCGH rezipiert habe und je nach Seite der oder die Autorin auch nicht so sehr im Vordergrund steht.
 

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Lt. Junior Grade
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#65
Ich habe früher viel auf beiden Ausgaben von Toms Hardware gelesen aber damit aufgehört als die Kommentarfunktion so kaputt war dass das Absetzen eines Kommentares unmöglich wurde und zeitgleich immer mehr bekannte Köpfe aus der Redaktion abwanderten. Ausserdem empfand ich die Struktur der gesamten Website gelinde gesagt "verwirrend".

Vor einer Woche war ich kurz auf der deutschen und länger auf der englischen Seite. Wirkt inzwischen ein wenig wie Slashdot: Jede Menge artfremder Tickermeldungen und wenig was mich interessiert.
 

zeedy

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#66
Wirklich schade, hab Igors Testberichte immer sehr gern gelesen, weil gut geschrieben und sehr informativ.
 

Fliz

Lt. Commander
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#67
Schade immer gern gelesen, wenn mal wieder nen Kauf anstand.
 
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#68
Schade um den Namen und die Geschichte der Seite.

Verbinde auch den Beginn meiner Hardwareleidenschaft mit THG. Was waren das für Zeiten, als man Berichte über Pentium III Slot1 1133MHz oder Geforce 2Ultra verschlungen hat.:)

War in den letzten 10 Jahren aber auch nur noch sehr selten dort, irgendwas hat Computerbase, Hardwareluxx und Heise dann doch besser gemacht.
 

LaZz

Lt. Commander
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#69
Dass alles ein bisschen langsamer geht liegt in der Natur der Sache.
Aber langweilig? VR steckt noch in den Kinderschuhen aber lässt jz schon das gewaltige Potential erschnuppern, das in der Technik steckt. Da wird noch einiges kommen.
Die 1080 ist nicht High End, das ist die Ti. Und ganz ehrlich, bei einer Grafikkarte ist wurscht wie die heißt oder wie alt die ist - so lange Preis und Performance in einem gesunden Verhältnis stehen (:() ist das doch egal. Was habe ich zB von einem HBM Speicher wenn er in der Realität (noch?) keinen Mehrwert bringt. Laufen muss es und flott muss es sein. Die technischen "Neuerungen" dürfen gerne bei den Eingabegeräten und "Bild-Projektoren" (Monitore, etc.) kommen.
Nach deiner logik ist es die titan v nicht die ti
 
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#70
Ich melde mich hier dann auch mal. ;)

Falls es nicht alle mitbekommen haben, da sich hier einige über die fehlende "Bandbreite" im letzten Jahr beschweren: Wir haben die gesamte Seite im Jahr 2017 nur noch zu zweit (in Ziffern 2) gestemmt. Ein einzelner News-Autor, der ab und an Fotostrecken und kleinere Tests online hatte (einer pro Woche) und ich. Lustigerweise ging der Trend trotzdem eindeutig nach oben, auch im Forum. Insgesamt bis zu 16% Zuwachs gegenüber 2016 und gestiegene Uniques standen eigentlich gegen den allgemeinen Trend der Branche.

Allerdings läuft so eine einseitig auf eine Person ausgerichtete Seite auch schnell Gefahr, bei Wegfall derselben erst recht abzuklappen. War an einem Tag letzte Woche noch von einer Budget-Aufstockung die Rede, kam an nächsten Tag dann die Kündigung. Ich bin ja kein Festangestellter, sondern arbeite mit einer Art Rahmenvereinbarung für FR und US (die mich auch bezahlen), der DE-Inhalt basierte eigentlich nur auf meinen deutschen Rohtexten und ein paar „Perlen“, die so in US nicht laufen, weil sie zu lokal waren. Gekündigt wurde erst einmal dieser Kontrakt, weil er sich eindeutig auch auf die DE-Seite bezog und sich US und FR an den Inhalten quasi „bedient“ haben. Inhaltlich kommt es aufs Gleiche raus, buchhalterisch natürlich nicht.

Mit bis zu 10 Artikeln pro Monat ist man allerdings schon physisch an der absoluten Kotzgrenze, zumal vieles davon ja auch noch auf US kam. Die Launchartikel zu den Grafikkarten und CPUs habe ich fast ein Jahrzehnt mit Chris Angelini und Paul Alcorn in Coop gemacht, die Einzeltests dann alle allein. Außerdem habe ich ja noch ein Labor und diverse Aufträge zur Komponentenentwicklung und für ganz spezielle Tests. Das ist allemal interessant, denn so manch einer wird sich immer schon mal gefragt haben, wo ich gewisse Prototypen eigentlich herhabe 😊

Jetzt ist halt die Frage, inwieweit die US-Seite, die wie FR auch extreme Budget-Kürzungen hinnehmen muss, noch auf ihre Kernkompetenzen setzen kann, darf und will. Wenn sie in US/UK und FR die VGA-Tests in der aktuellen Form weiterführen wollen, dann bin ich natürlich weiter mit dabei. Außerdem habe ich bereits vor Kurzem begonnen, die Reviews ausschließlich in Englisch zu schreiben, weil DE nicht mehr gebraucht wird. Mein Englisch ist nicht perfekt, aber offensichtlich doch bisher brauchbar genug. Was dann die Preise angeht, es fallen ja die ganzen Übersetzungskosten weg. Bei Launches habe ich immer just-in-time arbeiten müssen und die Parts der Coop, die von US kamen, alle rückübersetzt oder ab und an lieber gleich selbst geschrieben. Dieser Teil fällt jetzt weg. Auch gut.

Das Problem bei gewinnorientierten Finanzdienstleistern, ich schreibe jetzt mal bewusst nicht Verlag, ist ja letztendlich deren Verantwortung gegenüber ihren Investoren. Da ist es dann sogar unerheblich, wenn man gar keine roten Zahlen schreibt, sondern wie hoch die schwarzen ausfallen. Die müssen dann immer über dem liegen, was man seinen Geldgebern im Voraus versprochen hat. Klappt das nicht: Cut und fertig.

Und mein Weg? Anfragen deutscher Unternehmen gibt es, allerdings ist bisher kein Medienunternehmen dabei. Bestimmend dafür sind natürlich sicher auch die Themen und die Kosten, denn z.B. für fiktiv herausgegriffene 150 Euro kann ich so etwas nicht liefern. Infrastruktur und Labor sind Fixkosten, die man bedienen muss. In Zeiten, wo alles immer nur billig gehen muss, ist man mit (ebenfalls fiktiv angesetzten) 350 bis 800 Euro (je nach Inhalt und Zeitaufwand) schlicht zu teuer.

Schaun wir also mal. Ich habe keinen Plan, wie es konkret weitergeht, aber jede Menge Ideen und auch schon das eine oder andere Angebot. Da geht sicher etwas, mit dem ich auch mental gut leben kann, denn Geld ist nicht alles (aber auch wichtig).
 

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Lt. Junior Grade
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#71
Da wo man auch locker zwei bis dreimal so viel verdient UND weniger Steuern zahlt.

Solange Du in der USA einen guten Job hast geht es Dir richtig gut. Ein Bekannter hat sich in knapp fünf Jahren als technischer Dienstleister ein Anwesen mit 5000m² Garten und 400m² Wohnfläche in guter Lage erarbeitet. In München hätte es wohl gerademal für 100m² in einem Wohnblock gereicht. Nach weiteren zehn Jahren hatte er so viel beiseite gelegt dass er nicht mehr arbeiten muss. Aber er tut es noch und zwar nur Jobs die ihm Spass machen und selbst da verdient er weit mehr als hierzulande.
 

Euphorikus

Lt. Junior Grade
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#72
Bald bekommt man guten Content nur noch für Coins, an sich die richtige Entwicklung, die sich über Jahre bereits angekündigt hat.
 

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Lt. Junior Grade
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#73
Schaun wir also mal. Ich habe keinen Plan, wie es konkret weitergeht, aber jede Menge Ideen und auch schon das eine oder andere Angebot. Da geht sicher etwas, mit dem ich auch mental gut leben kann, denn Geld ist nicht alles (aber auch wichtig).
Klopf doch mal bei Heise an, mit Andreas Stillers Weggang ist das Prozessorgeflüster frei geworden ;-)
 
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Smartin

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#75
@PhysoX512

sehe es ganz genauso, aber da ich wegen meiner Kritik an der immer langsameren Entwicklung hier im Forum schon kritisiert wurde, halte ich mich zurück.
Insgesamt eine traurige Entwicklung. Die großen Stories, auf die man wartet, für die man sich sogar extra einloggt (neue Generationen Grafik CPU etc. werden immer seltener und in der Sache uninteressanter).
Zeigt gewissermaßen auch die Notwendigkeit, mit "alten Stories" Interesse zu wecken. ZB CB mit ihrer Reihe der "alten Hardware" vor 15 Jahren.
Ich würde lieber neue Highend-Hardwareberichte lesen. Und die werden immer seltener.

@Topic
Tomshardware, es war eine schöne Zeit, vielen Dank für die stets detailreichen Berichte.
 
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#76
schade. die seite mochte ich sehr. kam bestimmt durch die adblocker user. vielen dank dafür. hoffentlich ergeht es cb nicht auch so. ich für meinen teil habe seit jahren (!) keinen adblocker mehr genutzt. dafür sind meine mausreaktionen besser geworden.
 

mic_

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#78
Welchen Sinn hatte es das Homepage Design noch kurz vorher zu ändern?

Habe mich sehr gewundert und kam damit garnicht zurecht. Wer hat sich denn das einfallen lassen.

Schade um die Mitarbeiter. Die Tests waren ordentlich. Schauen wir mal wie es mit Hardwareluxx weitergeht.
 
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#79
Da wo man auch locker zwei bis dreimal so viel verdient UND weniger Steuern zahlt.

Solange Du in der USA einen guten Job hast geht es Dir richtig gut.
Hat so alles seine Vor- und Nachteile. In den USA ist das Gehalt auf der Management Ebene durchaus deutlich höher als in Deutschland. Ein Bekannter von mir (Hohe Management Ebene in einem der Top 10 Dax Unternehmen) hatte auch mehrfach das Angebot in die Staaten zu gehen und deutlich mehr zu verdienen. Trotzdem hat er abgelehnt. (Nebeibei reicht es bei ihm trotzdem dank geschickter Geldanlage und kleveren Entscheidungen für mehrere Autos, zwei großen Häusern und ein schönes Leben, dafür muss man nicht unbedingt in die Staaten gehen)

Die hohen Manager-Gehälter entstehen auf den Schultern der ganzen unterstellten Arbeitnehmer, die von heute auf morgen auf die Straße gesetzt werden können. Man sollte nicht vergessen, dass man mehr Geld verdient, sich aber auch selbst um seine soziale- und gesundheitliche Absicherung kümmern und diese finanzieren muss.

Die hired and fired Praktik ist auch im Management nicht unüblich, nur dort sind meistens Abfindungen von X-Jahresgehältern vertraglich vereinbart. Die durchschnittliche Arbeitszeit liegt aber auch meist höher als hier.

Wie gesagt, alles eine Sache der Ansichten und Vorstellungen. Entgegen der lang läufigen Meinung kann man in Deutschland mit entsprechenden Skills auch sehr gutes Geld verdienen. Aber in unserem Land herrscht halt die Meinung, dass man mit einem Uni-Abschluss (den tausende andere auch haben) schon was besonderes ist ^^ Für solche Leute sind die US Gehälter sicher interessant. Die Frage ist, ob man sich dafür versklaven will. Wenn einem der pure ausbezahlte Geldbetrag wichtiger als alles andere ist, dann wird man damit tatsächlich Glücklich. Wenn man hingegen eine entsprechende Absicherung (nicht nur in Form von Sozialversicherungen), sondern auch in Form von Arbeitnehmerrechten etc. möchte, dann wird man in den USA schnell unglücklich.

Denn das eigene Glück skaliert nicht mit dem Gehalt linear. Ab einem bestimmten punkt macht mehr Geld nicht Glücklicher, es macht nur abhängiger und das in einer Gesellschaft ohne Sicherheiten und dann im besten Fall bei Leuten die mit Geld nicht umgehen können...

Ich kenne genug Leute die in Deutschland gutes Geld machen oder gemacht haben. Sicherlich wäre in den staaten mehr drin, aber möchte man sein Umfeld, Sicherheiten etc. aufgeben, nur damit man statt einem Porsche vielleicht zwei in der Garage hat, wovon ich trotzdem nur einen nutzen kann? Geld ist für viele halt nicht alles.

Die Menschen ticken halt verschieden.
 
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#80
schade. die seite mochte ich sehr. kam bestimmt durch die adblocker user. vielen dank dafür. hoffentlich ergeht es cb nicht auch so. ich für meinen teil habe seit jahren (!) keinen adblocker mehr genutzt. dafür sind meine mausreaktionen besser geworden.
Ja hervorragend wenn es so gelaufen ist. Werbung hin und Werbung her das was manche Seiten im Netz an Werbung Präsentieren geht auf keine Kuhhaut. Die damalige T-Online Werbung welche die Komplette Seite eingenommen hat über Einblendungen wo man den Schließen Button nicht finden kann dann noch Videos die Automatisch gestartet sind um mit voller Lautstärke auf die Produkte aufmerksam machen mussten. Jetzt zum Schluss noch mit Tracking und das nicht zu wenig.

Selber Schuld wenn Seiten im Internet Verschwinden weil sie keine einnahmen mehr haben da die Besucher mit uBlock NoScript Pi-Hole und Proxyserver daher kommen um sich vor Tracking und der Werbeflut zu Schützen.

Wenn eines Tagen Computerbase das gleiche Schicksal trifft dann nicht ohne Schuld, in der Vergangenheit hat auch Computerbase ordentlich mitgemacht.
 
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