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News Trotz neuer „Super“-Kerne: M5 Max nur 14 % schneller als der Vorgänger im Geekbench
kachiri
Fleet Admiral
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Das ist halt ein wenig kurz gedacht. Niemand wird wegen 10-15% ein neues Gerät einkaufen, selbst wenn man die Leistung übersetzt bekommt. Man muss ja das Investment einkalkulieren. Und kein Unternehmen wird nach 1-2 Jahren ein derart leistungsstarkes Gerät direkt wieder aussteuern...KurzGedacht schrieb:Alle Menschen die damit arbeiten und tatsächlich Leistung 1 zu 1 in mehr Geld übersetzen können, die kaufen sich selbstverständlich immer das neueste Modell (bzw. bekommen es vom Arbeitgeber). Alles andere wäre idiotisch.
Und wenn ich diese Leistung brauche, dann vermutlich nicht in einem Laptop, sondern in einer Workstation die dann auch rund um die Uhr rechnet.
Die normalen P-Kerne der Snapdragon-Chips sind seit der zweiten Gen richtige E-Kerne und halb so breit wie die großen Kerne. Apples E-Kerne im normalen M5 sind sogar breiter als Qualcomms kleine Kerne.phanter schrieb:6 P super + 12 normale P Kerne ist doch 1:1 die Konfiguration vom Snapdragon chip. Ob da nicht nubia zu viel wusste
KurzGedacht
Lt. Commander
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Ähem? Doch. Verlangt ja niemand, dass das alte Gerät dann nicht mehr zum Einsatz kommt. Aber bei den Mitarbeitern, die davon ernsthaft profitieren, alle ~1-2 Jahre das Gerät zu tauschen, ist jetzt nicht völlig unüblich. Entweder gehen die alten dann in den Verkauf oder sie werden eben unternehmensintern umverteilt.kachiri schrieb:Niemand wird wegen 10-15% ein neues Gerät einkaufen, selbst wenn man die Leistung übersetzt bekommt. Man muss ja das Investment einkalkulieren. Und kein Unternehmen wird nach 1-2 Jahren ein derart leistungsstarkes Gerät direkt wieder aussteuern...
Ja vieles lässt sich auf Server auslagern, aber eben nicht alles und wenn du sau teure Mitarbeiter hast, die pro Stunde 20 Minuten mit warten beschäftigt sind, dann sind 10-15% schneller gar kein schlechter Deal. Im Verhältnis zu den Personalkosten, sind selbst die sündhaft teuren Apple Geräte am Ende des Tages nicht wirkllich relevant.
Was alle mir bekannten Berichte entweder übersehen oder zwar erwähnen, wie hier, aber die Bedeutung nicht ermessen ist der >1 Die Ansatz.
Trotz gleicher Prozeßgeneration kann man deutlich günstiger produzieren (muß natürlich den Fusion Aufwand gegenrechnen), weil der Yield deutlich steigt und trotz des Fusion Nachteils bzgl. der Kommunikation der Dies untereinander (gegenüber einem monolithischen Design) holt man hier noch 15% Performancegewinn heraus.
Und: hat jetzt ein Design, das noch besser skaliert als der hochpreisige Technologieeinstieg über die Ultras.
Vor diesem Hintergrund ist das eine Leistung, vor der ich den Hut ziehe.
Denn den Stunt mit der direkten RAM Anbindung kann man nicht einfach wiederholen und ich wette, daß der Performance-Gewinn der M5 Super-Duper-Kerne zu einem guten Teil auf mehr L1 Cache zurückzuführen ist. Der kostet Fläche und bringt angesichts der DRAM Bandbreite nur noch geringe Gewinne.
Damit behält man die single-core Krone, schiebt die Gesamtleistung aber über die jetzt neu als P-Cores betitelten Kerne an. Vorgeschmack auf den M6.
Trotz gleicher Prozeßgeneration kann man deutlich günstiger produzieren (muß natürlich den Fusion Aufwand gegenrechnen), weil der Yield deutlich steigt und trotz des Fusion Nachteils bzgl. der Kommunikation der Dies untereinander (gegenüber einem monolithischen Design) holt man hier noch 15% Performancegewinn heraus.
Und: hat jetzt ein Design, das noch besser skaliert als der hochpreisige Technologieeinstieg über die Ultras.
Vor diesem Hintergrund ist das eine Leistung, vor der ich den Hut ziehe.
Denn den Stunt mit der direkten RAM Anbindung kann man nicht einfach wiederholen und ich wette, daß der Performance-Gewinn der M5 Super-Duper-Kerne zu einem guten Teil auf mehr L1 Cache zurückzuführen ist. Der kostet Fläche und bringt angesichts der DRAM Bandbreite nur noch geringe Gewinne.
Damit behält man die single-core Krone, schiebt die Gesamtleistung aber über die jetzt neu als P-Cores betitelten Kerne an. Vorgeschmack auf den M6.
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Wo siehst du das denn?kachiri schrieb:Na ja. Knapp 10% mehr SC die sich quasi 1-zu-1 in den MC übersetzen ist doch voll okay.
Der M5 Max hat 2 Kerne mehr und dabei nur 14% mehr Leistung auf allen Kernen.
Von 16 auf 18 Kerne sind 12,5% mehr Kerne. So bekommt man am Ende nur 1,5% mehr Leistung durch schnellere Kerne und keine 9%.
Anwendungen die 6 Kerne oder weniger nutzen profitieren von den 6 Super-Performance Kernen, aber Anwendungen die maximal 12 Kerne nutzen, könnten mit dem M4 Max schneller sein.
Erst bei allen 18 Kernen ist der M5 Max wieder schneller.
Ganz soo eindeutig ist es also nicht.
kachiri
Fleet Admiral
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@theGucky Die "Super"-Kerne sind die schnelleren Kerne. Die "neuen" P-Kerne werden tendenziell eher nicht langsamer, aber effizienter sein.
Wie gesagt: Der M5 ist im Vergleich zu einem M4 (gleiche Anzahl Kerne, nur halt statt der "alten" P-Kerne die "Super"-Kerne) im Multicore mit einem größeren Leistungsplus als im Singlecore rausgekommen.
Der größte Gain ist ja ohnehin in der GPU- und KI-Leistung.
Wie gesagt: Der M5 ist im Vergleich zu einem M4 (gleiche Anzahl Kerne, nur halt statt der "alten" P-Kerne die "Super"-Kerne) im Multicore mit einem größeren Leistungsplus als im Singlecore rausgekommen.
Der größte Gain ist ja ohnehin in der GPU- und KI-Leistung.
Du magst vielleicht niemand sein. Aber wir tun das in unserem Digital Delivery Team. 10% Mehrleistung resultiert bei uns effektiv in 7% mehr Gewinn.kachiri schrieb:Niemand wird wegen 10-15% ein neues Gerät einkaufen, selbst wenn man die Leistung übersetzt bekommt. Man muss ja das Investment einkalkulieren.
kachiri
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Die dann direkt wieder in die neuen Geräte gehen, weil so ein Gerät mit M5 Max kostet ja nicht nur 2.000 Euro . Ich glaube da ist dann eher der "Will neues Spielzeug haben"-Effekt größer 
Aber wenn man es sich leisten kann, ist das ja vollkommen in Ordnung.
In den meisten Unternehmen dürfte es eher so sein, dass ein neues Gerät angeschafft wird, wenn ein neues Gerät gebraucht wird, weil es bspw. aus dem Support fällt oder die Anforderungen der verwendeten Software nicht mehr erfüllt.
Aber wenn man es sich leisten kann, ist das ja vollkommen in Ordnung.
In den meisten Unternehmen dürfte es eher so sein, dass ein neues Gerät angeschafft wird, wenn ein neues Gerät gebraucht wird, weil es bspw. aus dem Support fällt oder die Anforderungen der verwendeten Software nicht mehr erfüllt.
usernamehere
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Marketing ist schon ne geile Sache. Die Leistung liegt hinter den Erwartungen zurück, also wird der Name schneller. Geil.
Kannst du dafür Beispiele bringen?Matthias B. V. schrieb:Wir hatten auch schlimmere Zeiten in denen Intel jahrelang nur im einstelligen Prozentbereich vorankam.
Ich selbst bin von Core2Quad aus 2006 über 2011 mit 2600k zu 5960X in 2014 gegangen und hatte jeweils grob eine MT Leistungsverdopplung. Technisch wäre 2017 wieder 100% mehr MT Leistung möglich mit einem 7980XE oder AMDs TR CPUs.
Von nur einstellig pro Jahr kann da bei weitem nicht die Rede sein...
Alexander 65
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Irgendwann ist halt das Ende erreicht, da helfen dann nur noch Packing und
ev. 1nm!
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Nein, sind sie nicht. Der Sprung ist doch im SC kleiner als es bisher der Fall bei den P cores war. Die P-Cores wurden einfach in S-Cores umbenannt.kachiri schrieb:Deswegen stimmt für mich die Tabellen halt auch nicht. Die "Super"-Kerne sind nicht mit den alten P-Kernen zu vergleichen, sondern quasi eine "neue" Kategorie.
Das weißt du woher? Die MC Performance wäre eine ganz andere, wenn die knapp an der Performance der alten P-Cores wären.kachiri schrieb:Die "neuen" P-Kerne sind zwar neu, also verändert und verbessert, aber halt weiterhin P-Kerne.
Die sind nicht schneller sondern langsamer.kachiri schrieb:Sehr wahrscheinlich sind die neuen P-Kerne nicht wesentlich schneller als die alten, dafür effizienter und der Leistungssprung kommt vor allem durch die Super-Kerne, die ja im Schnitt 10% schneller sind, als die bisherigen P-Kerne. Wobei es beim M5 im Multicore z.B. 20% mehr waren.
Die Performance kommt daher, dass man jetzt 18 große Kerne hat und zuvor nur 12. Die 4 E-Kerne tragen nicht viel zur Gesamtperformance bei.
Ergänzung ()
Der Snapdragon hat 12 Große und 6 Kleine. Also genau umgekehrt.phanter schrieb:6 P super + 12 normale P Kerne ist doch 1:1 die Konfiguration vom Snapdragon chip. Ob da nicht nubia zu viel wusste
Und was Nubia damit zu tun hat ist mir schleierhaft. Meinst du das ehemalige Nuvia?
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madmax2010
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Yep. In anbetracht der aktuellen open source Modelle hoffe ich stark, dass die Strategie von Apple sehr viel AI auf Endgeraeten statt in der cloud ist. Wir haben einen 3x Mac Studio M2 Ultra Cluster und einen Mit mit 5 Mac Mini M4. Sie sind hervorragen fuer lokale LLMs.kachiri schrieb:Der größte Gain ist ja ohnehin in der GPU- und KI-Leistung.
DocAimless
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Gibts hier bei CB selbst.fdsonne schrieb:Kannst du dafür Beispiele bringen?
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Die „neuen“ Super-Kerne sind die bisherigen Performance-Kerne. Die werden jetzt nur anders genannt. Das schreibt auch Apple in ihrer PM und zeigt sich auch am Vergleich M5 vs M5 Max Single-Core:kachiri schrieb:Im Grunde ist beides "neu"...
Deswegen stimmt für mich die Tabellen halt auch nicht. Die "Super"-Kerne sind nicht mit den alten P-Kernen zu vergleichen, sondern quasi eine "neue" Kategorie. Die "neuen" P-Kerne sind zwar neu, also verändert und verbessert, aber halt weiterhin P-Kerne.
So wie ich das lese, hat man die P-Kerne halt eher etwas in Richtung Effizienz angepasst - deshalb ersetzen sie im M5 Pro und M5 Max auch die bisherigen E-Kerne. Und die Super Kerne sind halt die "Höchstleistungskerne" wo man genau diesen Effizienzanspruch etwas außen vor gelassen hat.
Sehr wahrscheinlich sind die neuen P-Kerne nicht wesentlich schneller als die alten, dafür effizienter und der Leistungssprung kommt vor allem durch die Super-Kerne, die ja im Schnitt 10% schneller sind, als die bisherigen P-Kerne. Wobei es beim M5 im Multicore z.B. 20% mehr waren.
Apple: The industry-leading super core was first introduced as performance cores in M5
Bei den neuen Performance-Kernen wird es komplizierter, weil Apple hier gar kaum Angaben macht. Aber es ist anzunehmen, dass es sich hier um einen Ersatz für die gestrichenen Effizienzkernen handelt, die Effizienz gegen Leistung eintauschen, nur nicht so stark wie die bisherigen Performancekerne. Denn die gibt es ja weiterhin, nur eben als Super-Kerne.
Apple: M5 Pro und M5 Max kommen außerdem mit komplett neuen, optimierten Performance-Kernen, die eine verbesserte energieeffiziente Multithread Performance für Pro Workloads liefern.
kachiri
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Die S-Cores des M5 haben im Vergleich zu den "alten" P-Cores des M4 knapp 15% im SC und 20% im MC gebracht. Der M5 hat ja noch die "alten" E-Kerne.bensen schrieb:Die MC Performance wäre eine ganz andere, wenn die knapp an der Performance der alten P-Cores wären.
Damit also ein "Leistungsplus" in der Gesamtheit rauskommt, würde ich halt einfach mal davon ausgehen, dass dafür die S-Cores verantwortlich sind und die "neuen" P-Cores einfach etwas mehr auf Effizienz getrimmt sind.
Letztlich muss man die Detailbetrachtungen abwarten.
Aber im Grunde war es ja zu erwarten, dass es nicht viel nach vorne geht. Nach vorne ist bei der GPU- und KI-Leistung gegangen. Das hat ja schon der Vergleich M5 vs M4 gezeigt. Bei gleicher Anzahl Kerne.
Und der "große" Gewinn war halt eben die KI-Leistung durch die Neural Engine.
Im Grunde ist doch schon längst klar, was man erwarten konnte. Auch wenn Apple die CPU-Leistung eher mit dem M1 vergleicht, weil halt "größere" Zahlen: Genau das bestätigt sich ja auch. Und anhand dessen...