Truecrypt & KeePass

Mir fällt gerade auch auf...

Man kann das Hidden Volume ja nicht wirklich verschleiern, wenn man gleichzeitig auch KeePass auf dem Rechner findet.

Edit: Ich denke schon, dass das Ganze sicher gegen Schädlinge ist. KeePass nutzt ja "TCATO". Unwahrscheinlich, dass ein Schädling dann das PW auslesen kann.
 
Wenn einer per ZeroDay Exploid auf dein Rechner kommt nützt dir das alles nix ...

Wer "sicher" sein will und Windows benutzt hat noch illusionen ...


Glaubst doch net wirklich, das es der NSA nicht möglich ist, wenn sie den Aufwand für gerechtfertigt hält,
dir per Windows Update ein Trojaner/rootkit/etc unterzuschieben ...

Vollverschlüsselten Linux Rechner ohne Internet mit abgeschalteten Schnittstellen http://hermann-uwe.de/blog/physical-memory-attacks-via-firewire-dma-part-1-overview-and-mitigation(firewire)


Ist fast sicher ....

Generell alles eine Frage ob der Nutzen den Aufwand des "cracken" rechtfertigt ...

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
TCATO ist nur eine Verschleierung: Security through obfuscation IS NOT security

Hier auch das Original von KeePass zu TCATO:
Anyway, it's not perfectly secure (and unfortunately cannot be made by theory). None of the currently available keyloggers or clipboard spies can eavesdrop an obfuscated auto-type process, but it is theoretically possible to write a dedicated spy application that specializes on logging obfuscated auto-type.
 
http://keepass.info/help/v2/autotype_obfuscation.html schrieb:
Keyloggers can see the Ctrl-V presses, but do not log the actual contents pasted from the clipboard.
Und wer garantiert, dass ein Keylogger die Zwischenablage nicht mitloggt? oO
 
Ein normaler Keylogger darf ja gerne die Zwischenablage mitloggen, aber dann hat er immer noch nicht das Passwort.

Der Keylogger muss schon speziell auf die Verschleierung von KP angepasst sein.
 
Hallo Chibi,

Ich hatte vor einigen JAhren auch mal die gleiche Kombination aufm Rechner, warum? - Weil ich es konnte!

War schön damit rumzuspielen und so, aber wirklich einen Nutzen hat es nicht hebracht, eigendlich im Gegenteil, der Komfort mit meinem Rechner zu arbeiten wurde eingeschränkt. Auf dem Level meiner damaligen Paranoia war das zwar noch im Rahmen des Erträglichen, aber heute würde ich mir das nicht mehr antun wollen...

Ein normales Volume hat mir damals übrigens ausgereicht und ich hab auf das Hidden-Volume-Feature verzichtet (meine Paranoia war nicht ganz so ausgeprägt), zudem habe ich 64 Zeichen Passwörter in Keepass gespeichert, wobei die Datei von Keepass mit einem 32 Zeichen Passwort aus Sonderzeichen und Blabla eben bestand. Dieses Passwort hatte ich nur im Kopf und es war nirgends aufgeschrieben. Ich hatte es aber "grafisch verschlüsselt" - sprich in ein Bild eingearbeitet, eben für den Fall eines Hirnschadens oder so...(den hatte da zwar schon und wie ich mich im Falle einer Amnesie an das Bild hätte erinnern soll wusste ich zwar auch nicht, aber es fühlte sich gut an ein "Backup" zu haben.)

Zudem gibts ja noch die tolle Möglichkeit sogenannte Schlüsseldateien zu dem Passwort anzulegen, das können beliebige Dateien sein, und ohne die nützt Dem potentiellen Datendieb auch keines der Passwörter...

Allerdings muss man sagen das Du bei nem Trojanerbefall + Keylogger trotzdem schlechte Karten hättest, wenn es jemand drauf anlegt UNBEDINGT an deine Daten zu kommen, so wird er das schaffen, aus diesem Grunde ist das ganze Prozedere überflüssig...

Aber du kannst natürlich der Illusion erliegen und es den #Datenhackern schwer machen, alles Doppelt und dreifach verschlüsseln, natürlich verschiedene Algorithmen und Software nutzen + Hidden Volumes + 26.459 Keyfiles nutzen + One-Time-Pads nutzen + Biometrische Methoden einsetzen und im Endeffekt zumindest das gute Gefühl haben deine Pornos sicher vor deiner Freundin versteckt zu haben...
 
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