TrueCrypt Partition: Volume funktioniert, aber Hidden Volume nicht (corrupted file)

bepu

Ensign
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Leider konnte ich in anderen Foren keine passende Lösung finden, daher hoffe ich hier auf Hilfe.

System:
  • Windows 11
  • TrueCrypt 7.1a
  • Externe Samsung SSD (T5 Evo)
  • Gesamte Partition verschlüsselt
  • Hidden Volume aktiviert
In der Vergangenheit hatte Samsung über die Samsung Magician App unter Windows 11 versucht, ein Firmware-Update für die SSD durchzuführen. Das Update ist jedoch fehlgeschlagen. Ich vermute, dass dies daran lag, dass die komplette Festplatte verschlüsselt ist und Samsung Magician deshalb nicht auf die notwendigen Informationen zugreifen konnte.

Trotz des fehlgeschlagenen Firmware-Updates konnte ich die SSD anschließend weiterhin ganz normal verwenden.

Heute konnte ich allerdings zwar das normale Volume mounten, jedoch nicht mehr das Hidden Volume.

Das Passwort wird akzeptiert und das Laufwerk wird unter Windows 11 eingebunden. Danach erscheint jedoch eine Fehlermeldung, dass kein Zugriff möglich sei. Laut Google sollte man in so einem Fall chkdsk ausführen. Das habe ich gemacht, allerdings ohne Erfolg.

Ich bin mir inzwischen nicht einmal sicher, ob es noch dieselbe Fehlermeldung ist oder inzwischen eine andere – siehe Screenshot.
Vor chkdsk war es was wie "Fehler" und nach chkdsk ist es "Zugriff verweigert".

Mit Veracrypt 1.25.9 bekomme ich die gleiche Fehlermeldung.

Zusätzlich habe ich bereits die Funktion “Restore Volume Header” in TrueCrypt verwendet. Der Vorgang wurde mit der Meldung “Header was successfully restored” abgeschlossen, leider hat das Problem aber weiterhin bestanden.


Hat jemand eine Idee oder Erfahrung damit?

Ich komme leider nicht mehr weiter und wäre für jede Hilfe sehr dankbar.
 

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Womöglich würde ich das Laufwerk formatieren und unverschlüsselt und leer nochmal versuchen das Update einspielen.

Von was für ne SSD reden wir genau?
 
bepu schrieb:
Ich vermute, dass dies daran lag, dass die komplette Festplatte verschlüsselt ist und Samsung Magician deshalb nicht auf die notwendigen Informationen zugreifen konnte.
Solange wir über Software Verschlüsselung reden spielt das beim FW Update keine rolle! und HW verschlüsselung also die vom hersteller selbst sollte dieser auch mit umgehen können!

bepu schrieb:
Ich komme leider nicht mehr weiter und wäre für jede Hilfe sehr dankbar.
du könntest es unter linux probieren mit cryptsetup --tcrypt-hidden und/oder --tcrypt-backup

und die finger vom normalen volume lassen denn damit kann man sich das hidden volume kaputt machen

There is no protection for a hidden volume if the outer volume is mounted. The reason is
that if there were any protection, it would require some metadata describing what to
protect in the outer volume, and the hidden volume would become detectable.

=> mit dem hidden volume steht man so oder so mit einem bein im daten verlust

Man kann auch unabhängig der Verschlüsselung mal testen wieviel daten auf der SSD sind (wieviele sektoren nicht-null sind). daran kannst du abschätzen ob die daten überhaupt noch da sein können oder einfach per trim discard oder durchs verhaute firmwareupdate ins nirwana geschossen worden sind
 
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bepu schrieb:
aut Google sollte man in so einem Fall chkdsk ausführen. Das habe ich gemacht, allerdings ohne Erfolg.
das schreddert dir im zweifelsfall was du noch retten kannst.
Bevor man damit an datentraegern mit unklarem status was macht, lieber 1x ein image ziehen

wie sind die smart werte?
kieleich schrieb:
Man kann auch unabhängig der Verschlüsselung mal testen wieviel daten auf der SSD sind (wieviele sektoren nicht-null sind). daran kannst du abschätzen o
das fing schon truecrypt eigentlich ab. Es soll ja im Zweifelsfall nicht nachweisbar sein ob ein volume leer oder gefüllt ist


bock auf linux? da hat man ganz brauchbare tools um so etwas zu debuggen und auch die fehlermeldungen sind gern was besser
 
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madmax2010 schrieb:
bock auf linux? da hat man ganz brauchbare tools um so etwas zu debuggen und auch die fehlermeldungen sind gern was besser
Versuche gerade eine Virtuelle Machine zum laufen zu bringen.
 
live system direkt starten ist vermutlich einfacher.
Noch eine Abstraktionsschicht dazwischen stoert wenn es ein "software" problem ist nicht, aber wenn da noch ein hardwareproblem zwischen ist, wirds nervig.


und schreib bitte an keiner stelle daten auf die SSD. checkdsk hat vermutlich schon schaden angerichtet, wie du auch schon gesehen hast
 
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K3ks schrieb:
Wichtige Daten benötigen immer mindestens zwei weitere externe Backups, gibt 1000 Gründe warum es jederzeit zu einem Datenverlust kommen kann...
Werde mir in Zukunft immer eine Spiegelung anfertigen. Aber jetzt geht es um Datenrettung.
 
a) Überlegen wieviel die Daten wert sind. Übersteigt der Wert für Dich einige hundert Euro, dann gar nichts dran machen und zum Datenretter, sonst:
b) SMART-Werte anschauen, sofern die externe SSD das übermittelt
c) genau Speicherplatz beschaffen für mindestens einen 1:1 Klon (besser zwei) und die zu rettende Datenmenge
d) mit dem (einem) Klon arbeiten, also dort dann mit Tools versuchen Daten zu retten.
 
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Öhm, Hidden Volumes funktionieren nicht mit SSDs, wegen TRIM. Deine SSD verwirft die Daten eines hidden volumes.

cyberpirate schrieb:
TRUECRYPT ist seit Jahren nicht mehr sicher
Das Ende war dubios. Aber diese Aussage kannst du nicht belegen.
Ergänzung ()

Noch ein Nachtrag: Wozu brauchst du überhaupt Hidden Volumes? Das ist was für spezielle Rechtsräume wie UK, wo man eingesperrt wird, bis man das Passwort rausrückt. Im deutschsprachigen Raum gibt es das nicht, da zeigst du einfach mit deinen verschlüsselten Daten den Mittelfinger.
 
Zuletzt bearbeitet:
aluis schrieb:
Noch ein Nachtrag: Wozu brauchst du überhaupt Hidden Volumes?
Damals gar nicht nachgedacht, einfach online nach einer Anleitung gesucht, das war eines der ersten Treffer und fertig. Keine gute Idee gewesen.
 
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