TrueCrypt kommt bei der Verschlüsselung nicht weiter

janus78

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Hallo!
Ich bin dabei meine 3TB Festplatte, die unter Win7 tadellos funktionierte, mit Truecrypt zu verschlüsseln.
Nach ca. 26% kam jedoch eine Fehlermeldung, wonach Truecrypt die Verschlüsselung nicht fortsetzen kann, weil es auf fehlerhafte Sektoren trifft. Die 26% sind in etwa 746 GB, also das, was Windows manchmal bei 3TB Festplatten "erkennen kann". Vielleicht hilft diese Info einem von Euch.
Frage: Gibt es ein Programm, mit dem ich die "fehlerhaften Sektoren" reparieren kann, so daß die Verschlüsselung wieder aufgenommen werden kann? Oder gibt es eine Möglichkeit, wenigstens die Daten zu retten? Wenn ja, wie?
Der Header ist intakt. Die Platte kann aufgrund der nicht abgeschlossenen Verschlüsselung nicht eingebunden werden.
Unter Windows 7 könnte ich sie komplett formatieren, aber dann wären alle Daten weg.
Das sollte eigentlich eine Festplatte zur Datensicherung sein, also sehr ärgerlich.
 
Windows kann das nicht machen, da Windows den Datenträger doch als "unformatiert" ansieht und sie vor einer Prüfung formatieren möchte.
 
Das Problem kenne ich. Ist mir auch so ergangen.
Deswegen habe es mit Win7 aufgegeben zu verschlüsseln... und habe Linux per Virtual Box am laufen und verschlüssel vo da einige platten im system.


http://www.golem.de/news/forensic-disk-decryptor-elcomsoft-knackt-truecrypt-und-bitlocker-mit-memory-dumps-1212-96501.html

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Problem ist sobald einige fehlerhafte Sektoren "auftauchen" ist Containerdatei - verschlüsselte Platte fast nicht zu retten

Alle werbem mit AES verschlüsselung aber wehe wenn sowas kommt...

Hoffe dir kann jemand weiterhelfen um einen Teil der daten zu retten - unter Win7 mir nix bekannnt
 
Hatte mal ein ähnliches Problem bei der Systemverschlüsslung von Win7 als beim OnTheFly wandeln ein Lesefehler auftrat. Allerdings lies sich noch fast alles lesen und das halb umgewandelte System auch noch booten. Für mich sah es so aus als könnte TC mit einem halb verschlüsselten Dateisystem umgehen, man konnte sogar die Verschlüsslung abbrechen und später weitermachen. Ich vermute mal das der typische 3 TB Fehler hier aufgetreten ist und ab 2 TB der Anfang der Platte überschrieben wurde und damit der Header. Möglicherweise gibts noch den BackupHeader der sollte am Ende der Platte zur Sicherheit geschrieben sein aber das ist hier in dem Fall nicht sicher.

@MiKe135: Den Ruhemodus kann man abschalten, dann existiert auch die Datei nicht und der Rest der Angriffe können nur bei noch laufenden Rechner angewendet werden. Ist der Rechner abgeschaltet ist auch nix mehr im RAM zum auslesen. ;)
 
Wie ist die 3 TB Platte denn angeschlossen?
Also "normal" intern oder z.b in einem externen Gehäuse über USB oder eSata?


Ich habe ein Problem mit einer 1,5 Tb Seagate, die in einem externen Gehäuse steckt und per eSATA angeschlossen ist. Windows meldet da alle möglichen Probleme, erkennt die nicht u.s.w.
Da habe ich eine Linux Mint 15 DVD genommen und davon gebootet. Dort wurde diese Platte absolut problemlos erkannt, alle Daten waren da und ich konnte sie kopieren.

Vieleicht funktioniert ähnliches bei dir auch. Einfach anders anschliessen und / oder mal etwas anderes als Windows benutzen. Also nur wegen dem aktuellen Problem.
 
Danke für Eure bisherigen Antworten.
Die Platte ist ganz normal über eSata angeschlossen. Munten läßt sie sich natürlich nicht, weil die Verschlüsselung noch nicht fertig ist. Ich werde jetzt versuchen, den Verschlüsselungsvorgang über Linux fortzusetzen.
 
Du kannst dir trotzdem die Smart Werte der Festplatte ansehen, ohne sie zu mounten. Sie wird dir mit Sicherheit als unformatiert angezeigt, das ist aber z.B einem Programm wie ChrystalDiskInfo egal. Probier das aus, und poste mal einen Screen wie die Platte aussieht.

Meine Datenfestplatten sind im übrigen ALLE verschlüsselt, und so ein Problem hatte ich noch nie. Eine gescheite Datensicherung ist da natürlich unerlässlich, wie immer halt.

Das sollte eigentlich eine Festplatte zur Datensicherung sein, also sehr ärgerlich.
Sei froh, dass es jetzt passiert ist, und nicht während des Transfers der Daten. Im übrigen fährst du schneller, wenn du eine leere Festplatte mit Truecrypt verschlüsselst, und dann die Daten reinziehst. Ich weiss nicht warum, aber es ist so.
 
Hier sind die SMART-Werte der Platte:
smart_werte.png
 
Ok, Fehler hat die Festplatte demnach nicht. Das ist schonmal gut (wird dir leider bei deinem Problem nicht helfen, also deine Daten sind so oder so hin). Könntest du bitte nochmal in die Datenträgerverwaltung gehen und gucken was dort angezeigt wird? Evtl. wird ja hier schon 746GB angezeigt....
 
47 Grad sind schon etwas grenzwertig auf Dauer. Leider werden bei externen Platten oft 7200er Platten verbaut, die im Dauerbetrieb die 50 Gradmarke sprengen. :(
 
Es ist nicht sehr intelligent, ein ganzes Laufwerk, mit TrueCrypt zu verschlüsseln.

Windows gibt es an jeder Strassenecke zu kaufen! Man braucht es nicht zu verschlüsseln!

Wir verschlüsseln deshalb nur DATEN in TrueCrypt-Containern. Und dabei machen wir einen Unterschied, zwischen Daten, die "lebenswichtig" sind und Daten, die weniger wichtig sind.

Und das bedeutet, dass wir Daten, in zwei (oder mehr) TrueCrypt Containern unterbringen. Der Container mit den "lebenswichtigen" Daten ist ziemlich klein (und kann deshalb auch noch, periodisch, auf einem Cloud Server und auf einem USB Stick gesichert werden) und der zweite Container ist auf einem NAS, wo er auf zwei Festplatten gespiegelt ist.

Damit ist eine hohe Datensicherheit gegeben und trotzdem bleiben die TrueCrypt-Container, in einer vernünftigen Grössenordnung. Man kann sie dann auch, problemlos, zuerst einmal "testen" (man behällt eine unverschlüsselte Version).

Wir müssen endlich einmal aufhören, dass wir uns einbilden, dass ALLE unsere Daten sooooo ungemein wichtig sind. Wenn man das kapiert und wenn man Daten, nach ihrer Wichtigkeit strukturiert, dann muss man viel weniger Daten "schützen" und "sichern" (und das ist dann einfacher) und die Datensammler, die immer neugieriger werden, haben dann wenigstens etwas Freude, mit völlig unwichtigen Daten, die sie "sammeln" können.

Der alte Karl (der Grosse) hat auch nicht alle Damen, in seinem "Reich", mit einem "Keuschheitsgürtel" ausgestattet, sondern nur die, die ihm gefallen haben!!! Da hatte er dann auch nicht so viele Probleme, mit dem Merken vom "Digi-Kode", von den "Gürteln und musste nicht dauernd, die Liebhaber von seinen Frauen anrufen, damit sie ihm den Digi-Kode geben!!!!!

Manchmal ist "weniger" = "mehr".
 
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