Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten.

Einstrahlung ist das Gegenteil von Abstrahlung.
Abstrahlung (auch "Emission" genannt) geht von Halbleitern selbst aus (sehr gute "Strahler" sind zum Beispiel bei Halbleitern integrierte Oszillatoren (Schwingquarze), Takterzeuger, Frequenzteiler, Ladungspumpen etc.).
Einstrahlung bedeutet, wie gut oder schlecht die Halbleiter auf eingeprägte Störfrequenzen reagieren. Die sogenannte "Immunity" gibt es zum einen kabelgebunden (die Störungen werden zwischen dem kHz-Bereich und dem hohen MHz-Bereich direkt mit einer Art "Stromzange" auf den Kabelbaum aufgeprägt und dann wird geschaut, ob bestimmte Bauteile auf der Platine dann gestört werden (fehlerhafter Betrieb). Zum anderen werden mit Richtantennen Störsignale zwischen dem kHz-Bereich sowie dem GHz-Bereich (wird mit verschiedenen Antennen und Verstärkern realisiert) hohe elektromagntische Felder auf die Platinen eingeprägt und es wird geschaut, bis zu welchen Pegeln die Halbleiter unbeeindruckt arbeiten.
Bei Automotive, der Bahntechnik, Medizintechnik, der Raumfahrt sowie der Wehrtechnik sind die Anforderungen hier mit Abstand am höchsten, weshalb es bis auf weiteres keine Vor-Ort-Steuergeräte mit 2 nm geben wird, die wirklich sicherheitskritisch sind (bei Automotive z.B. bei Steuergeräten, die mit Antrieb (Motor und Getriebe), Bremsen sowie wichtigen ADAS-Helferlein (Fahrerassistenzsysteme) betraut werden.
Selbst die jetzt von TSMC vorgestellten 2nm speziell für Automotive Fertigungsprozesse sind ausschließlich für NICHT-sicherheitskritische Anwendungen vorgesehen (z.B. Infotainment). Alle wirklich sicherheitskritischen Anwendungen benötigen eine "Robustheit" gegenüber EMV (elektromagnetische Verträglichkeit), die mit 2nm Strukturbreiten einfach nicht realisierbar sind (zumindest nicht auf Siliziumbasis).