[Tutorial] Dauerhaft Internet Maximal Auslasten zwecks Stabilität überprüfung

brainDotExe schrieb:
Jetzt müssen nur ein paar Kunden am selben DSLAM/Kabelsegment/PON so denken und dann leistet er es eben nicht mehr...
Die Backbones bzw. Netze für Privatkunden sind nicht annähernd darauf ausgelegt das einige, geschweige denn alle Kunden, ihre Leitung immer voll auslasten.

Du sorgst also im Zweifelsfall dafür, dass bei deinen Nachbarn die Bandbreite einbricht.

Wir habe im Dorf reines Glasfaser wo JEDER 1000mbit bekommen kann.
An Bandbreite wird es nicht liegen.
Kein Einziger Nachbar wird jemals irgendwie irgendwo ausbremst.
Damit soll ausschließlich der Anbieter getestet werden.

Nicht jeder hat heute noch Klingeldraht Internet.
Nur weil es deinem Test scenarioa nicht , schlisset es andere nicht aus.
Typisch "Meine klene Welt" Syndrom .

h00bi schrieb:
korrekt, völlig asoziale Idee
Assozial, bitte ? Wo lebst du denn.

Ey leute was geht den hier ab.
Ist Computerbase irgentwie eine Anlaufstelle von Jammerlappen ?

Dem einen Nutzt so ein Tool dem anderen nicht. Punkt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RNG_AGESA
Dreifuß schrieb:
Wir habe im Dorf reines Glasfaser wo JEDER 1000mbit bekommen kann.
An Bandbreite wird es nicht liegen.
Kein Einziger Nachbar wird jemals irgendwie irgendwo ausbremst.
Ich wette mit dir, dass sobald mehrere Nachbarn bei dir das Tool laufen lassen Einbrüche entstehen.
Glasfaser heißt nicht automatisch maximale Geschwindigkeit immer für alle.

Eine beliebte Technik bei FTTH ist GPON, dort werden in der Regel bis zu 32 Kunden an einen passiven Splitter gehangen, dessen Uplink Port zum Backbone 2,5 Gbit/s im Downstream leistet. Da kannst du an einer Hand abzählen, wie viele Kunden 1 Gbit/s gleichzeitig abrufen können.

Selbst wenn PtP Ethernet benutzt wird, also eine Faser pro Kunde zum aktiven Switch, ist dieser Switch nicht mit der Summe der Bandbreite aller Anschlüsse zum Backbone des Providers verbunden.

Beispiel: 100 Anschlüsse mit 1 Gbit/s im Dorf. Der Switch müsste also mit 100*1 Gbit/s = 100 Gbit/s angebunden sein -> zu teuer / unnötig.
Es ist sehr unwahrscheinlich das einige Kunden gleichzeitig ihren Anschluss voll auslasten -> 10 Gbit/s Anbindung reicht aus.

Btw. um welchen Anbieter handelt es sich denn?
Die üblichen Verdächtigen für GPON sind Telekom, Vodafone und neuerdings Deutsche Glasfaser.
 
Dreifuß schrieb:
Wir habe im Dorf reines Glasfaser wo JEDER 1000mbit bekommen kann.
An Bandbreite wird es nicht liegen.
Kein Einziger Nachbar wird jemals irgendwie irgendwo ausbremst.
Nehmen wir Mal an das Dorf hat 1000 Einwohner und rechnen großzügig mit 3 Personen pro Haushalt dann hast du 333 Haushalte.
Willst du uns jetzt tatsächlich weiß machen dass dein Dorf einen 333 Gigabit pro Sekunde schnellen Uplink zum Internet hat, damit jeder jederzeit 1Gb/s fahren kann?
Denk doch mal ne Sekunde lang nach...

Selbstverständlich ballerst du den Nachbarn die Leitung zu wenn du völlig unnötige Tests 24 Stunden lang rennen lassen willst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RNG_AGESA und brainDotExe
Wann wurde denn ausgebaut?
Auch wenn sie noch PtP Ethernet nutzen, sind die Switches, wie schon gesagt, nicht so angebunden, dass alle immer die volle Bandbreite nutzen können.
Stichwort Überbuchung.
 
Generel muss man ja erstmal davon ausgehen das es stimmt was beworben wird.
Welches tool könnte nochmal helfen herauszufinden ob die Angabe des Anbieters stimm das niemand niemanden ausbremmst ?
:-)
 
Kann Anbieter garantiert die Leistung 24/7 zu jedem Zeitpunkt.
Wenn du Probleme hast, mache eine Messreihe mit den gängigen Speedtests.
Ansonsten kann es dir doch egal sein, ob die Bandbreite theoretisch nicht zur Verfügung steht, an Zeitpunkten, wenn du sie eh nicht benötigst.

Nochmal als Beispiel:
DSLAMs werden in der Regel mit 1 Gbit/s angebunden.
In unserem Dorf (300 Einwohner) gibt es vielleicht 100 Anschlüsse.
Die Auslastung des DSLAMs beträgt Abends in der Spitze 400 Mbit/s. (Ist mir durch befreundeten Techniker mitgeteilt wurden)
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch hier wieder : Wer bist du jemanden zu bestimmen wem was egal sein kann ?
Es ist reine Neugier.
Steckst du gerade in der Technikk die hier verbaut wurde ?
Machst du gerade Fernwartung an den Systemen hier ?
Bist du Gott und allwissend.

Wenn du alles weist und dich dieses Tool oder das Vorhaben nicht interessiert - was debattierst du dann ?
Ich werde er testen und bei Gott schwöre DU wirst dir die Ergebnisse anschauen (mit deiner Glaskugel vorrausgesehen)
Un fucking glaublich.
 
OK, ganz ruhig.
Dann formuliere ich das etwas anders:
Otto Normal ist es egal, ob die Bandbreite nicht verfügbar ist, wenn sie nicht benötigt wird.
Otto Normal will, dass die Anwendung die er nutzt, zu den Zeiten wann er sie nutzt, ausreichend Bandbreite zur Verfügung hat.

Hintergrund:
Ich arbeite seit knapp 10 Jahren in der Branche und weiß durchaus wie die Netze in der Regel angebunden sind und wie das Nutzerverhalten ist und kann dir daher sagen: auch die DG kocht nur mit Wasser.

Ich wollte nur darauf hinweisen dass dieses Verhalten (unnötig Bandbreite verschwenden) etwas "assozial" gegenüber deinen Mitmenschen am selben Engpass im Backbone ist.
Das ist ja genau so, als ob du 100A Strom dauerhaft durch einen Heizwiderstand jagst, um zu testen ob der Netzbetreiber konstant 100A liefern kann. Bei einer hand voll solcher Experten geht das vielleicht noch, aber sobald es mehrere an der selben Ortsverteilung machen, bricht das Netz zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: RNG_AGESA
Dreifuß schrieb:
Wir habe im Dorf reines Glasfaser wo JEDER 1000mbit bekommen kann.
An Bandbreite wird es nicht liegen.

Wieviele Haushalte im Dorf? 80...100? Hast Du eine Vorstellung davon, was ein Router mit 100 Gbit Uplink (kleiner lohnt wohl kaum) kostet? Was die Übertragungsstrecke kostet? Was die Kapazität im Backbone und in den Core Routern kostet? Wieviele hundert tausend Euro zahlt ihr pro Monat für euer Gbit?
Edit: oh, h00bi war schneller. Ich hab nicht mitbekommen dass ich so hinterher hinke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben