konkretor schrieb:
Wärs nicht sinnvoll die Patches dann gleich per upstream ins Debian Projekt zu geben?
Die Patches (die vermutlich ja auch nicht selbst geschrieben, sondern übernommen werden) sind wahrscheinlich eh auch in Debian drin. Und zwar in
unstable.
Du hast aber ein Lücke von mehreren Tagen, bis die auch in
testing ankommen.
Und in den meisten Fällen wird es darum gehen diese zeitliche Lücke zu überbrücken.
Ein einfachsten ließe sich das freilich so lösen, das man einfach die
unstable-Pakete nach gründlichen Tests 1:1 übernimmt statt nur die Security-Fixes zu backporten.
Vermutlich wird es auf eine Einzelfallentscheidung hinauslaufen, wie man im konkreten Fall verfährt.
Die Alternative (die hier ja auch schon erwähnt worden ist) wäre, direkt
unstable zu nehmen. Nur beraubt man sich damit eben der Testphase. Debian tut ja genau deshalb Dinge in
unstable, damit grobe Fehler sofort auffallen.
Insofern ergibt das schon einen gewissen Sinn.