Wenn nun mit die beliebteste DE den Support von X11 einstellt, wird das nun endgültig der Tod von X11 sein.
Gut, war zwar abzusehen, aber nach 30 Jahren Lebenszeit (davon ca. 20-25 Jahre Standard) kann man es mit einem anerkennenden Nicken verabschieden.
Das mit der fehlenden Prozentangabe des VRAM habe ich nie verstanden, gut das dieses kleine Manko nun auch behoben wurde.
Spectactle ist schon jetzt ein TopTool (alleine die Texterkennungsfunktion ist praktisch), aber wenn sie nun auch noch Sound aufnehmen, gibt es eigentlich kaum noch einen Grund ein anderen Tool einzusetzen. Also auch hier eine kleine Schwachstelle sinnvoll behoben.
Mache seit ca. 3 Jahrzehnten mit Computern rum & in all der Zeit habe ich noch keine so - zumindest für mich - optimale DE erlebt wie es KDE Stand Heute ist. Von deren Funktionsvielfalt, Konfigurierbarkeit, Haptik dürfte Jeder schon einmal gehört haben, aber bei gleichzeitigem relativ geringen Hardwarehunger schiebt sich diese DE schon sehr nahe an die Perfektion. Klar ist Gnome sehr gestreamlined & wenn es Leute lieber mögen gerne. Wenn man jedoch sein GUI maximal anpassen & dabei mit einer Maus arbeiten möchte, wüsste ich nicht wie es besser als mit KDE (Stand Heute) gehen sollte.
Man stelle sich nur vor, Windows11 würde es erlauben die schnöde Taskleiste mit jeder beliebigen (& auch aufklappbaren) Minianwendung (wie hier im Bild die CPU-Auslastung samt Temperatur, RAM-Auslastung, Papierkorb & Notizzettel) mit Bordmitteln frei zu schmücken. Dabei auch noch relativ hardwareschonend.
Man stelle sich vor: Man könnte 4 Taskleisten einsetzen, dabei 3 Taskleisten so konfigurieren das sie nur so Breite des Inhalts haben & nur mit Miniwanwendungen ausgestattet sind. Alles recht easy in KDE.
Aber selbst 31 Jahren nach Windows95 sind solche Kleinigkeiten leider in Windows noch immer undenkbar & ich verstehe es nicht.
Okay, MS versuchte es mit den Minianwendungen (in Vista), aber entwickelte es dann nicht weiter. Warum auch immer.