Ubuntu 14.04.5 LTS Upgrade pflicht ?

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Lieutenant
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Hallo zusammen,

ich habe einen Server mit Ubuntu 14.04.5 LTS mit PLESK der läuft mehr als Sehr Gut :D Muss ich mir sorgen machen in 2-10 Jahren das Ubuntu 14.04.5 LTS nicht mehr geupdated wird ? Weil ich habe ehrlich gesagt garkeine Lust auf 16.04 upzugraden für mich auch sehr irrelevant da ich nur PLESK nutze.
Und ich mich damit nicht rumschlagen will kurz zusammengefasst denkt ihr Ubuntu 14.04.5 LTS wird noch in 15 Jahren geupdated oder 8-10 Jahren ?

Danke im Voraus
 
LTS heißt bei Ubuntu 5 Jahre Support. Da 14.04 vor 2,5 Jahren veröffentlicht wurde, heißt das, dass noch es weitere 2,5 Jahre Support gibt. Danach ist Schluss, dann gibt es keine Updates mehr.
 
Hay,
was muss ich denn dan machen ? Wie soll ich denn einen Server mit Plesk auf 16.04 umziehen ist das nicht extrem schwer ?
 
Und ein Upgrade ist auch denkbar einfach. Man muss halt nur drauf achten, dass deine Software die aktuellen MySQL und PHP-Versionen unterstützt. Da würde ich prinzipiell nicht lange überlegen und einfach mal ein Backup erstellen und anschließend ein do-release-upgrade anstoßen.
 
Üblicherweise macht man kein release upgrade, sondern setzt den Server 6 Monate vor EOL mit der neuesten LTS Version neu auf. Vorausgesetzt Ubuntu 18.04 läuft runder als 16.04 6 Monate nach Release :D
 
Möchte hier nochmals das Thema aufgreifen. LTS Support ist ja jetzt dann im 2019 fertig und ich möchte meinen Server mit LTS 14 auf 16 und dann 18 upgraden.
Ich habe da ein paar VM's am laufen (VKM bzw. Qemu und Virsh)
hat da jemand Erfahrung damit? Probleme? Sonst Sachen, die ich beachten muss?
Grüsse
 
Moinsen :)
generell habe ich die Erfahrung gemacht eine Neuinstallation verläuft deutlich unproblematischer als ein Upgrade. Vor allem der Sprung von 14.04 auf 16.04 war zumindest bei mir teilweise ein Desaster was das Netzwerk anging.
Von 16.04 auf 18.04 hatte ich bisher keine Probleme, jedoch habe ich nur ein paar Webserver mit der ein oder anderen MariaDB und eben PHP betrieben.
Ich würde daher eine Neuinstallation vorziehen.
 
Ageoffall schrieb:
der Sprung von 14.04 auf 16.04 war zumindest bei mir teilweise ein Desaster was das Netzwerk anging.
Man muss dazu sagen, dass ubuntu jetzt auch nicht so das typische Serversystem ist. Es ist auf dem Desktop schon schwer erträglich (und dafür ist es ja eigentlich gemacht). Serveraufgaben würde ich dem also ganz bestimmt nicht zumuten.
 
Leider war dies Vorgabe vom Unternehmen und ist nicht auf meinem Mist gewachsen^^.

Persönlich bevorzuge ich für Server CentOS, oder eben Red Hat.
 
Bei RedHat/CentOS macht auch kein Mensch ein Major Update, da wird immer neu aufgesetzt.
Bei Debian und Ubuntu ist das - sofern du nur Software aus den offiziellen Repositories installiert hast - hingegen durchaus ein gangbarer Weg. Sobald systemnahe Drittsoftware in Verwendung ist, musst du aber mit manuellen Reparaturaktionen rechnen, das klappt nur wenn du weißt was du tust und ist manchmal mehr Arbeit als eine Neuinstallation.
 
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