Ubuntu und die R9 390

Hi Juppi,

ich mag doch gerne ersteinmal auf Ubuntu bleiben :)
 
Dann stell dich daraif ein, dass es zu Upgrade-Problemen kommen kann. Um dem entgegenzuwirken, kannst du neue Versionen von Ubuntu "neu" installieren. Und um dir die Arbeit der Einrichtung massiv zu erleichtern, kannst du dich mit Ansible-Playbooks bekannt machen.
 
inwiefern Upgradeprobleme? Ist das immer noch so, dass sich das System zerschießt?
 
Ich hatte ein Ubuntu 11.04 bis 17.04 am laufen und es gab wenig bis gar keine Upgradeprobleme.
Das System meines Vaters läuft mit 18.04 und wird seit 12.04 migriert.
Ich bin auf dem Desktop wegen aktuellerer Pakete auf Fedora umgestiegen. Im Serverbereich betreibe ich drei Ubuntu VMs von denen ich eine von 14.04 über 16.04 auf 18.04 ohne Probleme migriert habe. Die anderen beiden sind neu, da ich meinen Debian Server in zwei Maschinen aufgespalten habe.
Man muss einfach beim Server- wie beim Desktopupgrade ein paar Grundregeln beachten:
1. Upgrade nie am ersten Tag sondern warte einen oder zwei Monate (Beim Server bis es angeboten wird)
2. Solltest Du 3rd Party Repos benutzen, deinstalliere sie mit ppa-purge vor dem Upgrade
3. Lese Dir aufmerksam das Upgrade Changelog von Ubuntu durch
 
Guten Morgen

Danke für die Info Y. Ich bin gestern Abend noch auf xUbuntu umgeschwungen, xfce kann besser Multimonitor. Ich habe natürlich vorher die Platten alle abgeklemmt, bis auf eine SSD, wo ich Platz gemacht habe für eine weitere ext4 Partition. Ich hatte eigentlich vor

a) das System als UEFI zu installieren
b) EFI, / und Swap auf die kleine SSD
c) /home auf die andere SSD
d) die kleine SSD für Grub Installer angegeben

Dazu habe ich manuell die benötigten Partitionen angelegt. Nach der erfolgreichen Installation meint mein UEFI kein bootbares Gerät zu finden. Nach mehrmaligen durchlesen und einem weiteren Versuch dann das System als BIOS zu installieren, habe ich Horst mir dann zum Schluss als Spontanaktion mit allen angeklemmten Platten meine SSD mit installierten Windows zerGrubt :rolleyes: Schande über mein Haupt. Immerhin kann ich im UEFI angeben, welchen Bootloader er im Standard laden soll, somit geht mir das nicht auf den Nerv. Allerdings ist der Grub Loader anders, als ich ihn kenne... Computer bootet, Grub zeigt sich mit einer Eingabemaske, wo doch bitte Parameter angegeben werden sollen, mehr nicht :freak:

Um auf das eigentliche zurück zu kommen: manuelle Partitionierung. Eigentlich sollten die vier Punkte oben doch reichen, oder? Setzt die Installation eigentlich das Bootflag, wenn Grub installiert wird?

Edit: Kurzer test in meiner VM mit zwei HDDs und manueller Partitionierung. Dieses mal allerdings im BIOS Mode. / und Swap auf die eine Platte, /home auf die andere. Resultat: System bootet normal und alles ist so, wie ich es haben will.

Gruß
Chris
 
Zuletzt bearbeitet:
So meine lieben,

kurze Info: ein laufendes xUbuntu mit angepassten Grub Parametern und einer Konfiguration für X11, welche das tearing für die Grafikkarte abschaltet ist nun eingerichtet. Ohne den Eintrag für das Tearing haben Spiele einen horizontalen Streifen,der immer wieder das Bild verzieht.

Die manuelle Partitionierung hat gut funktioniert - endlich :) Weiterhin vorhanden ist Steam, Wine, TS3 und OBS. Läuft soweit gut. Aktuell wird das erste Windows-Spiel über Steam geladen. Mal schauen was kommt. Was weiterhin nicht geht ist FFB mit meinem X Controller.

Gruß
Chris
 
An und an sich funktioniert das Ganze jetzt, auch der große Klotz GTA 5 via Steam Play, nachdem mesa und dxvk aktuallisiert sowie die amdgpu-pro treiber installiert wurde. Das ist soweit eine gute Plattform um das Ganze im Auge zu behalten. So, zurück zu Windows :D

Gruß
Chris
 
Interessanter Thread, wusste gar nicht das es da so Probs mit Hawaii gegeben hat...weil ich nämlich auch mit Polaris 0 Probleme hatte mit den quelloffenen Treibern (radeon)
 
amdgpu verursacht z.B. in GTA5 massive hänger. Mit dem pro läuft das Spiel fast 100% so gut wie unter Windows
 
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