Zedar
Commander
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- Jan. 2007
- Beiträge
- 2.729
Ich habe ein Déjà-vu. Nur das diesmal nicht Ubuntu Debian den Rang abläuft sondern Linux Mint Ubuntu.
Für mich war das abzusehen, Linux Mint hat immer mehr Boden gut gemacht auf die "großen" und ist jetzt sogar an ihnen vorbeigezogen. Haut mich aber jetzt auch nicht vom Hocker den Mint ist ja ziemlich Ambitioniert und ein Fork von Ubuntu. Das die Leute eigentlich bis auf ein paar Änderungen ein einfaches Ubuntu unter der Haube haben scheint die wenigsten zu stören.
Es zeigt aber auch ziemlich klar das Ubuntus Userkreis stark durchsetzt ist von Usern - das soll jetzt nicht wertend klingen - die eher weniger bereit sind sich in die Marterie einzuarbeiten, sonst würde nicht eine neue Distribution installiert werden wegen der Unity-GUI. Von da her dürfte auch Canonical klar gewesen sein das Ubuntu kein Selbstläufer (mehr) ist und Unity war ja eigentlich klar für Netbooks gedacht. Was Shuttleworth dazu bewogen hat das auch als Standard für die Normal Version zu nehmen kann ich nur Mutmaßen.
Mit einem Release Zyklus von 6 Monaten kann sich aber bis 12.10 wieder einiges getan haben. Ich bin mal gespannt. Insgesamt stimmt mich die News aber Positiv. Konkurrenz belebt ja bekanntermaßen das Geschäft. Ich würde zwar im Moment (noch nicht) Linux Mint benutzen (wegen dem Point Release NACH Ubuntu) aber mal schauen, LMDE ist eigentlich schon ein sehr cleverer Zug.
Mein Vater ist 64 und ein fürchterlicher Computer-User. Es scheitert schon wenn eine Kleinigkeit anders ist als sonst. Mit Arch Linux und mit vielen Anpassungen von meiner Seite kommt er jetzt aber bestens zurecht. Dank Rolling Release bleibt erst mal wenig Arbeit für mich, nur wenn KDE mal wieder einen Major-Release-Sprung macht etwa KDE 4 auf KDE 5 muss ich wieder etwas aufpassen.
So verrückt es klingt, aber wenn Leute keine Erfahrung haben und einfach nur den PC/Laptop nutzen wollen ist eine Geek Distribution mit Kommandozeilen Einrichtung - und natürlich dann noch einen GUI-Aufsatz egal welcher Art - am besten. Meiner Ansicht nach ist der Release-Zyklus von Ubuntu das größte Problem. Das liest man in alles Foren. Da viele User von Release zu Release upgraden wollen, was ja legitim ist aber meiner Erfahrung nach nicht gut funktioniert. Spätestens nach einem LTS-Zyklus muss wieder neu installiert werden weil alte Pakete Probleme machen. Ich installiere z.b immer neu, meine persönlichen Daten (nicht Home-Verzeichnis) habe ich auf einer separaten Partition.
So gesehen ist die Kubuntu-Variante von Oneiric die beste seit langem, was aber wohl mit der verwendeten KDE-Version zusammenhängt. Und Mint wäre mir zu unaktuell. Kubuntu ist an der Grenze der Point-Release Zyklus ist mir noch ein bisschen zu straff, ich denke ein Schritt in Richtung Rolling Release könnte wieder neue User anlocken. Arch Linux ist nun schon seit 2008 mein Hautplinux und wäre auch nicht neu installiert hätte ich zwischenzeitlich nicht einen neuen PC gekauft. Vor allem aber wurde der Sprung von KDE 3 auf KDE 4 besser geschafft. Ich hatte sogar mal über Jahre Sid von Debian installiert, später dann Sidux was auch gut lief bis ich auf Arch kam.
Für mich war das abzusehen, Linux Mint hat immer mehr Boden gut gemacht auf die "großen" und ist jetzt sogar an ihnen vorbeigezogen. Haut mich aber jetzt auch nicht vom Hocker den Mint ist ja ziemlich Ambitioniert und ein Fork von Ubuntu. Das die Leute eigentlich bis auf ein paar Änderungen ein einfaches Ubuntu unter der Haube haben scheint die wenigsten zu stören.
Es zeigt aber auch ziemlich klar das Ubuntus Userkreis stark durchsetzt ist von Usern - das soll jetzt nicht wertend klingen - die eher weniger bereit sind sich in die Marterie einzuarbeiten, sonst würde nicht eine neue Distribution installiert werden wegen der Unity-GUI. Von da her dürfte auch Canonical klar gewesen sein das Ubuntu kein Selbstläufer (mehr) ist und Unity war ja eigentlich klar für Netbooks gedacht. Was Shuttleworth dazu bewogen hat das auch als Standard für die Normal Version zu nehmen kann ich nur Mutmaßen.
Mit einem Release Zyklus von 6 Monaten kann sich aber bis 12.10 wieder einiges getan haben. Ich bin mal gespannt. Insgesamt stimmt mich die News aber Positiv. Konkurrenz belebt ja bekanntermaßen das Geschäft. Ich würde zwar im Moment (noch nicht) Linux Mint benutzen (wegen dem Point Release NACH Ubuntu) aber mal schauen, LMDE ist eigentlich schon ein sehr cleverer Zug.
Dr.Schiwago schrieb:Im Test mit meinem alten Herrn (71) sind wir vor 2 Jahren schon einmal an Linux gescheitert.
Mein Vater ist 64 und ein fürchterlicher Computer-User. Es scheitert schon wenn eine Kleinigkeit anders ist als sonst. Mit Arch Linux und mit vielen Anpassungen von meiner Seite kommt er jetzt aber bestens zurecht. Dank Rolling Release bleibt erst mal wenig Arbeit für mich, nur wenn KDE mal wieder einen Major-Release-Sprung macht etwa KDE 4 auf KDE 5 muss ich wieder etwas aufpassen.
So verrückt es klingt, aber wenn Leute keine Erfahrung haben und einfach nur den PC/Laptop nutzen wollen ist eine Geek Distribution mit Kommandozeilen Einrichtung - und natürlich dann noch einen GUI-Aufsatz egal welcher Art - am besten. Meiner Ansicht nach ist der Release-Zyklus von Ubuntu das größte Problem. Das liest man in alles Foren. Da viele User von Release zu Release upgraden wollen, was ja legitim ist aber meiner Erfahrung nach nicht gut funktioniert. Spätestens nach einem LTS-Zyklus muss wieder neu installiert werden weil alte Pakete Probleme machen. Ich installiere z.b immer neu, meine persönlichen Daten (nicht Home-Verzeichnis) habe ich auf einer separaten Partition.
So gesehen ist die Kubuntu-Variante von Oneiric die beste seit langem, was aber wohl mit der verwendeten KDE-Version zusammenhängt. Und Mint wäre mir zu unaktuell. Kubuntu ist an der Grenze der Point-Release Zyklus ist mir noch ein bisschen zu straff, ich denke ein Schritt in Richtung Rolling Release könnte wieder neue User anlocken. Arch Linux ist nun schon seit 2008 mein Hautplinux und wäre auch nicht neu installiert hätte ich zwischenzeitlich nicht einen neuen PC gekauft. Vor allem aber wurde der Sprung von KDE 3 auf KDE 4 besser geschafft. Ich hatte sogar mal über Jahre Sid von Debian installiert, später dann Sidux was auch gut lief bis ich auf Arch kam.
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