News Ubuntu verliert zahlreiche Nutzer

ontaiwolf schrieb:
Das klingt nach einem Hardwareproblem. Langsamer USB-Stick? Fehlerhafte Bereiche dort? Zugemüllt?

nein, das glaube ich nicht, da auf dem Stick vorher auch Version 10.10 installiert war und da das System stabil und schnell lief. Zugemüllt auch nicht, da dieses problem schon direkt nach der Erstinstallation auftrat. Ich vermute, dass das Unity nicht mit dem Dell Latitude 6400 gut klarkommt oder zuviel Leistung abverlangt, aber unter Linux habe ich keine Ahnung, wie ich so etwas herausbekomme und lösen kann. Einen Wechsel auf Gnome hatte ich versucht, allerdings wollte der Stick dann unter Umständen nicht mehr Linux korrekt starten, weil solche Änderungen wohl an einem fest installierten System einfacher und unproblematischer funktionieren als an einem USB Linux System...
 
flappes schrieb:
Bei Ubuntu kommt es mir so vor wie bei einem kleinen trotzigen Kind "nein, wir machen nun Unity, nehmt oder sterbt".
Hab ich irgendwo was überlesen oder wo genau zwingt dich Ubuntu dazu, Unity zu benutzen? Deinstallier Unity, schmeiss Gnome 3 drauf (oder eine andere Desktop-Umgebung, die dir zusagt) und gut ist!
 
Calypso26 schrieb:
nein, das glaube ich nicht, da auf dem Stick vorher auch Version 10.10 installiert war und da das System stabil und schnell lief. Zugemüllt auch nicht, da dieses problem schon direkt nach der Erstinstallation auftrat. Ich vermute, dass das Unity nicht mit dem Dell Latitude 6400 gut klarkommt oder zuviel Leistung abverlangt, aber unter Linux habe ich keine Ahnung, wie ich so etwas herausbekomme und lösen kann. Einen Wechsel auf Gnome hatte ich versucht, allerdings wollte der Stick dann unter Umständen nicht mehr Linux korrekt starten, weil solche Änderungen wohl an einem fest installierten System einfacher und unproblematischer funktionieren als an einem USB Linux System...

Ne, das ist kein typisches softwareseitiges Problem. Mein Onkel hatte etwas Ähnliches, nur eben alle ein paar Minuten, die Festplatte war damals kaputt. Also auch unter Ubuntu beim Surfen mit Firefox ständig das ausgegraute Fenster... Nach dem Wechsel der Festplatte lief alles normal.
 
flappes schrieb:

wenn man als anwender ein einfaches und intuitives OS fordert ist man also ein DAU?
na dann möcht ich mal hoffen das du gar keine GUI drauf hast, so als "uberpronerd" :rolleyes:

dafür das du so ein krasser "poweruser" bist heulst du ehrlich gesagt auch sehr doll rum. wenns dir zu "casual" ist, dann nutz doch was anderes! klatsch dir den nackten kernel auf die platte und fühl dich toll.

topic:
entwender man gewöhnt sich dran, oder man schaut sich halt um. so einfach ist das.
für mich tut es xfce seit 6.04 :)
 
Ich bin diesen Weg selbst gegangen. Unity war am Anfang zwar interessant, aber schon bei der 3ten Session hat es einfach nur noch genervt. Bin sofort zu Mint gewechselt. Erstens basiert Mint immer auf den aktuellen Ubuntu releases, man fährt also immer aktuell mit allen optimierungen und zweitens nerven einen weder Unity, noch die völlig überflüssige zweite Gnomeleiste oben. Win, win, win!
Ubuntu ist halt nicht mehr produktiv, sondern ist zu einer Hure mutiert. Sie lockt unwissende, neugiriege an, aber keiner der alten Freunde will mehr was von ihr wissen!
 
flappes schrieb:
Auch richtig, nur warum gibts dann keine "Ubuntu - Unity Edition"?
Mint zeigt ja auch eindrucksvoll dass es wohl möglich ist mehrere Desktops zu unterstützen.
Bei Ubuntu kommt es mir so vor wie bei einem kleinen trotzigen Kind "nein, wir machen nun Unity, nehmt oder sterbt".

Richtig.
Ubuntu kann sich ja gerne mit Verve für Unity entscheiden, aber dann könnten sie doch einen "Gubuntu" fork mit Gnome3 rausbringen.

Mir persönlich ist das Wurscht, ich habe mir eh Gnome + Compiz Fusion, +Emerald + AWN installiert und bin glücklich, aber das Aha-Erlebnis, wenn ich bei Leuten z.B. ein Karmic Koala installiert habe bleibt aus.
Jetzt kommt statt eines "Oh, das sieht aber toll aus! Warum hast du mir das nicht früher installiert" ein "Was'n das? Wie geht'n das?" und ich kann nur sagen - mir gefällt Unity auch von der Ergonomie überhaupt nicht.
 
Also ich nutze "noch" Ubuntu...aber von der Qualität her wird die Distri immer schlechter. Jedes mal wenn eine neue Version rauskommt läuft irgendwas wieder garnicht oder schlecht. Dann brauchen die Monate um das zu fixen, dabei warte ich immer einige Wochen ab und Upgrade nie am rel Tag. Mit 11.10 hält mein Akku nur halb so lang, 1-2 Min wartezeiten damit ich überhaupt eine Verbindung per Wlan habe und und und... schrecklich. Also ganz ehrlich da wundert es niemanden und das schlimme ist das juckt die Entwickler garnicht.

Denke einfach mal nach nen rolling Rel Distri zu nehmen. Muss nicht unbedingt ein hardcore buggy distri sein wie Aptosid, aber Linux Mint Debian ist eventuell ok, auch wenn ich gehört habe das sei noch hier und da stark verbuggt. Läuft beim Kumpel definitiv stabiler als Hypebuntu. Und wenn nix mehr geht, wird einfach Debian stable genommen und fertig.
 
Mein Gott...
ich denke der Großteil der Poster hier hat noch nie Ubuntu (oder Linux) wirklich genutzt. Von Windows zu Ubuntu bin ich durch Vista gekommen und werde sicher nie wieder den Weg zurück gehen. Seit 6 Jahren keine Neuinstallation mehr, keine Viren und Trojaner u.s.w.

Wer wirklich mit seinem System produktiv arbeitet haut sich nicht jede neue Version 1 Stunde nach Veröffenlichung drauf. Weder unter Ubuntu, noch unter Windows oder sonst einem System. Unter Ubuntu läuft bei mir immer die aktuelle LTS. Und selbst auf die Nächste gehe ich i.d.R. erst wenn wenn die Vorherige kurz vor dem Supportende steht. 10.04LTS wird noch bis Mitte 2013 unterstützt.

Wo ist also das Problem den Umstieg in Ruhe zu beobachten?

Der Weg den Ubuntu geht ist auf jeden Fall nicht wirklich verkehrt. Von X11 auf Wayland ist ja das eigentliche Ziel der Umstellung. Ich habe überhaupt keine Bedenken das Unity bis zum Ende meiner aktuellen LTS für jeden benutzbar wird. Die Jungs von Canonical sind keine Zauberer aber auch keine Idioten!
 
SheepShaver schrieb:
Hab ich irgendwo was überlesen oder wo genau zwingt dich Ubuntu dazu, Unity zu benutzen? Deinstallier Unity, schmeiss Gnome 3 drauf (oder eine andere Desktop-Umgebung, die dir zusagt) und gut ist!
Erstmal solltest du aber nicht den fehler machen und Gnome3 mit der Gnome Shell zu verwechseln, den Unity basiert seit 11.10 auf Gnome3 ;)
Außerdem ist es so das dadurch, das Canonical Dinge so interessant verwurschtelt, das die Gnome Shell dort total verbugt ist.
Außerdem ist Ubuntu natürlich nicht das Maß aller Dinge unter den Distributionen, weshalb halb bei vielen wohl nicht nur Unity zu einem Wechsel bewogen hat. :)
 
Ich nutze wegen Unity mittlerweile auch Mint, bzw. noch Ubuntu 10.04.

Warum ich allerdings nicht einfach beim Eingloggen Gnome wähle, kann ich rational nicht erklären.
Muss wohl so ein "Gefühlssachendingens" (<-- Fachausdruck) sein... :freak:

Allerdings nervt bei Mint diese seltsame, hartnäckige "Google-Ersatz"-Suche.
 
Wenn ich so die Kommentare hier lese beschweren sich mind. 3 von 5 Kommentatoren über Unity und dass das der Grund wäre warum die Menschen Ubuntu den Rücken kehren. Ich persönlich konnte mich beim letzten Distri-Upgrade auch mit der neuen Standardoberfläche nicht anfreunden und hab dann einfach meinen Fenstermanager gewechselt.
Code:
sudo apt-get install xubuntu-desktop
Problem gelöst.

Ich kann mich noch genau erinnern, als Windows XP rauskam haben sich so viele selbsternannte Poweruser über die neue Oberfläche aufgeregt, aber die haben damals zumindest nicht das Betriebssystem gewechselt, sondern einfach die 9x-Oberfläche wieder aktiviert...

Wozu also die ganze Aufregung? Die Statistik, über die wir spekulieren, ist nicht repräsentativ und über die Gründe, warum sie sich ändert, gibt es keinerlei Aufschluss. Vielleicht laden die Ubuntu-User mittlerweile vermehrt über P2P-Netze, so wie sich das gehört. Vielleicht ist Virtualisierungssoftware mittlerweile so weit verbreitet, dass mehr User sich Ubuntu und Mint von deren Websites laden, in die VM installieren und 30min später in Forenposts über den Default-Fenstermanager herziehen. Wer weiß...
 
Klamann schrieb:

Anscheinend hast Du die Kommentare eben nicht gelesen, sonst wärst Du über meinen gestolpert, in dem ich schreib, dass die Ubuntu-Zielgruppe, nämlich die casual user, keine Ahnung haben, wie sie auf ein anderes GUI wechseln sollen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es ist sicher richtig, dass die meisten nicht wissen wie sie auf einer andere Oberfläche wechseln oder dass es überhaupt möglich ist. Dennoch sind "Casual User" sind nicht die "Zielgruppe" von Ubuntu. Es ist lediglich so, dass Ubuntu von vielen als Einstieg in die Linux-Welt genutzt wird und daher Ubuntu von vielen Leuten genutzt wird, die technisch nicht so versiert sind.
Wenn überhaupt könnte man also von technisch wenig versierten als eine Gruppen nennen, die durch Ubuntu angesprochen werden soll, aber die Zielgruppe ist schon eher "alle". Daher auf die Ubuntu Server Variante und die 5 Jahre Supportzeitraum für die nächste Version, die u.a. Firmen den Einsatz von Ubuntu interessanter machen soll.
 
Ich bin froh von openSuse auf Ubuntu 11.04 gewechselt zu haben. Es kommt mir einfach um einiges stabiler vor (und hat eine schönere Oberfläche).
Dennoch wäre ich Mint sicherlich auch nicht abgeneigt, da ich gehört habe, dass dieses nochmal ressourcenfreundlicher sein soll als Ubuntu. :)
 
Ich bin zwar ein totaler Neuling auf dem Gebiet Linux, aber Ubuntu 11 hat sich nicht einen Tag auf meinem Netbook halten können. Ich kann es leider nicht mit früheren Versionen vergleichen, aber ich habe mich mit der Bedinung sehr schwer getan. Außerdem fand ich, dass das Interface eindeutig zu viel glitzer-glitzer ist.

Die Nachricht hier hat mich neugierig gemacht, und seit ein paar Stunden läuft Mint 11 auf meinem Netbook und ich bin mehr als nur zufrieden. Selten ein so Benutzerfreundliches und doch so performantes OS auf einem netbook gesehen. XP (älteres Netbook) ist nur noch auf einer kleinen Partition für Office und Visual Studio.

Also Mint kann ich nur empfehlen, Xubuntu werde ich mir aber auchmal ansehen, bei Zeiten.

MfG,
psegma
 
.p0!$3n. schrieb:

So schlimm finde ich das jetzt nicht, ich mag ja auch Docklets - allerdings mag ich dieses "anpinnen" nicht wenn das ganze auch als Taskleiste funktioniert. Für mich ist es im Video nicht ersichtlich gewesen ob eine Anwendung nun minimiert oder komplett beendet ist und wenn jemand mehr als nur 5 Programme / Ordner nutzt wird es vermutlich auch arg unübersichtlich.

Die Suche kennt man auch vom Mint Menu, allerdings sind die Kategorien bei Unity sollte man den Namen der Anwendung nicht kennen nicht so intuitiv und schnell zu bedienen.

Dr.Schiwago schrieb:
Im Test mit meinem alten Herrn (71) sind wir vor 2 Jahren schon einmal an Linux gescheitert. Die aktuelle Oberfläche sagt ihm jetzt allerdings mehr zu, was mich optimistisch stimmt, dass Ubuntu damit wirklich massentauglicher geworden ist. Diese (in diesem Bereich) einfach gestrickte Anwendergruppe profitiert nämlich eindeutig von Unity.

Finde ich nicht, ich halte es zu kompliziert für Menschen die nicht so ein technisches Verständnis haben. In dem Video (s.o.) habe ich ja schon meine Probleme gehabt, wenn ich mir jetzt vorstelle wie meine Oma da sitzt ... Für die ist das "Internet" (also der Browser) dann da oder eben nicht da, irgendwelche Farben, blinkende Icons oder sonst was sind hier weder ersichtlich noch selbsterklärend. Man muss sagen sie hatte davor leichte (und das bezieht sich auf wirklich SEHR leichte) Windowskenntnisse und kam deshalb mit Gnome 2 + Mint Menu auch ziemlich gut zurecht (die normalen Menüs halte ich ebenfalls für stupide wenn man mehr als ein paar Anwendungen installiert hat, da wird die Liste nämlich immer länger und länger). Meine Mum kann ihr dann auch ab und an helfen, die kam als Windowsuser ebenfalls gut zurecht obwohl sie Anfangs auch bedenken hatte "oh LINUX? Ich weiß ja nicht ...".

Wer Linux nicht installieren kann wird das mit Windows auch nicht schaffen, die ganze Festplatte nutzen kann man auch mit den integrierten Partitionsmanagern die schon ziemlich einfach sind, es ist nur nicht ganz so hübsch wie bei Windows. Wer mit Windows umgehen kann im Sinne von surfen, schreiben, Musik hören usw. wird das auch mit Linux schaffen (zumindest mit den hier genannten wie Mint wo ja schon alles dabei ist).

Wenn es zu Problemen kommt stünden die meisten unter Windows doch auch total hilflos dar, dann wird sich nen 500 Seiten Windoofbuch gekauft was einem ebenfalls nicht weiter hilft und nur triviale Basics erklärt.
 
Ich nutze schon seit fast 5 Jahren Linux nicht mehr nativ (auf grund von Hardware die nicht will und Games :) ) Seit dem ist es ein Linux in der VM geworden, dass ich auch sehr häufig nutze. Heut zu Tage habe ich so viel Leistung um beide Welten zu nutzen. Die Sparsamkeit und Treiber"oase" von Windows (wegen Optimus verbraucht mein Laptop erheblich mehr). Bin seit der letzten Ubuntu Version schon von Unity nicht wirklich angetan und habe mir dort Gnome installiert, womit ich vorher immer sehr zufrieden war. Habe dann Lubuntu entdeckt, welches ich genau so empfinde wie Linux für mich sein sollte. Kleines spartanisches Grundsystem weil im Endeffekt hat man den ganzen Desktop doch so oder so mit "Content" voll aber Browser, Chatten usw.
Habe seit gestern Linux Mint versucht und bin bisher sehr angetan. Habe es mal als persistend USB Live Stick versucht und läuft bisher wirklich sehr fix =)

Unity ist für mich die typische "ich hab ein Touchpad und will da 6 Anwendungen klicken, mehr nicht" Gefühl.
Ich glaube allerdings das man dadurch mehr Nutzer erreichen KÖNNTE, wenn man sich mal Tablets, Windows Phones und Win8 ansieht, da fabrizieren die ja genau so etwas :/ ANscheinend ist das ja der Trend...

MFG Jubeltrubel
 
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