News Ubuntu verliert zahlreiche Nutzer

Tja. Nun hat man es zumindest teil-offiziell sozusagen, was viele von uns schon wussten bzw. weil sie selber Teil dieser Entwicklung sind. Ich selber bin zwar noch bei Ubuntu, aber benutze nur noch Lubuntu (Davor hatte ich xfce, aber auch das war mir noch zu 'gewichtig') Lubuntu ist leicht, schnell, nicht zugepropft mit irgendeinem Kram. Zudem die beliebte Taskleiste, die sich seit langem sehr bewährt hat. Wieso canonical daran etwas ändern möchte (bzw hat), versteh ich nicht. Ich kenne selber Win7 nicht, aber habe viel gelesen, dass sich Unity an das MS-System annähert...sowas kann man mit Neueinsteigern machen, die freuen sich vielleicht sogar. Der Grioßteil jedoch war bis 10.04 mit ihrem Ubuntu sehr zufrieden. Danach kam eben der Bruch und hier sieht man nun die Konsequenz.

Die Oberfläche Unity hat auch mich bei einem 2. Blick nicht angesprochen. Vielleicht wirklich was für Netbook Nutzer: Für den Desktop-Einsatz war es bei mir völlig unbrauchbar. Sind wir ehrlich: Die rechte Hand liegt auf der Maus, die linke bohrt in der Nase. Unity erwartete von mir persönlich zuviel Tastatureingaben. Klar, man kann auch gnome2 einschalten, sicher, nur wird das ja nicht mehr supportet. Es endete darin, daß ich nur noch am Hi- und Herwurschteln war mit den Händen. Wo da Benutzerkomfort liegen soll, frag ich mich immer noch. Nun bleib ich erstmal bei Lubuntu und schau mir da mal die Update-Intervalle an. Falls das alles zu lange dauert, gehts für mich auch weiter.

Achso....dasselbe betrifft auch gnome3. Aber immerhin lief das "flockiger".
 
Labtec schrieb:
Debian ist das, was man als ULTRA stable bezeichnen kann...
:lol: Jede Anwendung fuer sich vielleicht. Die Abhaengigkeiten verschiedener Pakete sind da auch nicht besser. Und spaetestens, wenn aus irgendeinem Grund mal ein Patch notwendig wird, z.B. weil man nicht nur den 5 Jahre alten Surfstick sondern mal was schnelleres einsetzen will, oder ein Sicherheitsupdate irgendeiner Anwendnung oder einer Betriebssystemkomponente aufgespielt werden muss, ist es ganz vorbei mit der Debiangarantie. Dafuer wird in den Debianforen garantiert besser rumgemotzt als in allen anderen Distriforen zusammen.


Labtec schrieb:
Server und GUI (in dem Fall Gnome) in einem Beitrag tut ja fast schon weh
Nicht immer von privaten Webserverchen oder dem angemieteten bei 1&1 auf grosse Eisen schliessen und andere deswegen auch noch anmachen. Die haben alle 'ne GUI und sei es nur eine web-basierte.
 
Mir ist die ganze Diskussion hier viel zu Ich-bezogen. Viele jammern, dass Linux verkannt wird und bedauern die insgesamt immer noch schleppende Akzeptanz und Verbreitung in der Masse, fordern von einer endlich wirklich anwenderfreundlichen Distribution jedoch wieder den administrativen Overkill.

Trennen wir doch zunächst einmal die Anwender grob in zwei Teile:
- die Interessierten, die wissen, wie man Linux installiert, konfiguriert und produktiv damit umgeht (Ihr)
- die Nur-Anwender, die den PC ohne tieferes Wissen einfach nur für einfache Aufgaben nutzen wollen

Im Test mit meinem alten Herrn (71) sind wir vor 2 Jahren schon einmal an Linux gescheitert. Die aktuelle Oberfläche sagt ihm jetzt allerdings mehr zu, was mich optimistisch stimmt, dass Ubuntu damit wirklich massentauglicher geworden ist. Diese (in diesem Bereich) einfach gestrickte Anwendergruppe profitiert nämlich eindeutig von Unity. Das Gleiche konnte ich mit absoluten Neueinsteigern (8, 11) feststellen. Alle diese Anwender besitzen kein Betriebsystemwissen bzw. -verständnis und auch keinerlei Interesse, sich jemals tiefer mit der Materie zu beschäftigen. Nichts Schlimmes, weil deren Lebensschwerpunkt nun einfach einfach anders ausgelegt ist. Soll es ja geben :D

Wer tief genug in der Materie steckt, um sich über KDE, Gnome & Co. Gedanken machen zu können, ist nur ein Teil der Linux-Gemeinde. Bedauerlicherweise immer noch der größte, was sich hoffentlich bald ändert. Die Statistiken halte ich nämlich insofern für Käse, als dass viele Ersteinsteiger und "Erstkontaktler" gar nicht erfasst werden (können). Ich habe die Distri nur einmal gezogen, aber mindestens schon 10 Mal installiert. Fast alle Installationen laufen noch, sind aber nur einmal in die Bewertung mit eingeflossen. Linux Mint ist sicher für Fortgeschrittene interessanter und wesentlich flexibler zu handhaben, Ubuntu ist hingegen massentauglicher. Schlank oder aufgeblasen? Es ist immer eine Frage des Standpunkts und des gesteckten Ziels.

Ich bitte einfach darum zu akzeptieren, dass es auch Anwender gibt, die sich NICHT für technische Details interessieren und die weder Smartphones routen, noch sonstige Ambitionen haben, an der einmal erworbenen Technik was zu ändern. Das ist nicht ehrenrührig und man muss sich auch nicht überlegen fühlen. Mein Kfz-Mechaniker ist absoluter Computer-DAU und glücklich mit dem, was andere ihm mundfertig hinstellen, dafür kann ich an meinem Auto absolut nichts mehr machen und mal ganz ehrlich: ich habe auch keine Lust dazu, ich will nur fahren. Er lacht mich auch nicht aus, wenn wieder mal der Bordcomputer spinnt - Reset und fertig.

Hier ist mehr Sachlichkeit und Toleranz vonnöten! Das Schönste an den ganzen Linux-Varianten gegenüber Windows 7 ist doch die Auswahl, weil jeder für sich das ideale Paket selbst auswählen kann. Man macht nun mal aus einer Familienkutsche keinen Sportwagen in Leichtbauweise, der ist viel zu schwer und nur für Profis zu beherrschen. Denkt einfach mal eine Minute an die, die Linux eine Chance geben, um es einfach mal zu nutzen, so wie ich mein Auto. Ohne technisches Fachwissen, dafür mit fiel Spaß beim fahren und problemlosen Ankommen.

Danke :)
 
Dr.Schiwago dir stimme ich zu aber ein Punkt gefällt mir nicht ganz.

Ich finde Linux Mint ist z.b. teilweise noch Anwender freundlicher als Ubuntu. Ich finde es z.b. super das alle Codecs dabei sind. Da muss autonormal User erst gar nicht lange suchen wie man .z.b. Flash installiert sondern kann gleich los auf Youtube.
Ergänzung ()

Mike-o2 schrieb:
Unity ist wirklich die Krätze - das kann ich nachvollziehen.
Gnome2.x + komplettes Compiz Fusion und Emerald als Fenstermanager - das ist mein Setup.

Jap! <3
 
Ich bin anfangs auch über Ubuntu zu Linux gekommen. Das war allerdings "noch" mit 8.04. Damals funktionierte vieles auf meinem Laptop nicht out of the box. Das hat sich allerdings dahingehend verbessert, dass ich neulich auf dem selben Laptop 11.10 installiert hatte. Es funktionierte ganz gut.

Nur gefällt mir die Richtung nicht, in die Ubuntu sich allgemein entwickelt.
Unity ist ja ganz nett, aber ich war und bin Gnome2 gewohnt. Nicht zuletzt deswegen bin ich auf Debian umgestiegen, auch, weil ich mal etwas anderes probieren wollte. KDE gefällt mir nicht, deswegen irgendetwas Gnomelastiges. Den Laptop von oben habe ich ausrangiert, auf meinem Desktop lief bis gestern Debian, auf meinem Thinkpad läuft's immernoch.

Und ich komme wunderbar ohne Compiz etcpp aus. (-:
 
Ich habe die letzten Wochen wirklich versucht mich mit Gnome 3 (Gnome Shell) anzufreunden - und habe es nicht geschafft. Für die simpelsten Dinge brauche ich einfach zu viele Mausklicks oder zu umständliche Tastenkürzel.

Bin nun auf Xubuntu gewechselt und bin überrascht, wie schnell mein Computer sein kann. Natürlich ist Xfce direkt aus der Box etwas spartanisch, deswegen entferne ich als erstes das Standard-Panel und ersetze das durch Avant Window Navigator (AWN). Dazu noch als Launcher "Synapse" installieren und ich fühle mich ganz wie zuhause.

Vorher habe ich übrigens Linux Mint verwendet, aber das ist ja nun mehr oder weniger "das Gleiche in grün" (lol).
 
ontaiwolf schrieb:
Unity ist doch gar nicht so schlecht, es fehlen zwar ein paar Sachen und paar Kleinigkeiten nerven, aber vor allem auf Notebooks mit 16:9 Bildschirmen ist es unschlagbar. Bei allen anderen DEs oder unter Windows wird die kleine Ritze noch kleiner, weil irgendwelche Leisten oder Menüs viel vom sichtbaren Bereich verdecken.

Ich bin ja seit langer Zeit dafür, die Sache durch anständige Displays zu beheben, aber diese grobpixeligen 1366x-768-Sehschlitze verkaufen sich wie geschnitten Brot. Alles, was darauf abzielt, diesen Müll benutzbar zu machen, ist reines Flickwerk und kann spürbar bessere Hardware nicht ersetzen. Von der Umgewöhnungszeit mal gar nicht zu reden, aber was tut der GeizIstGeiler nicht, um ein paar € zu sparen.

btw: Themenfremd, aber auf Netbooks und Billignotebooks immer wieder ein Schlager: Ribbons wie in Office 2007/2010 und künftig im Explorer und sonstwo. Wenn die Teile vertikal wären könnte man ja fast nochmal drüber reden, aber so ist das ein weiterer total-an-der-Marktentwicklung-vorbei-FAIL.

I-HaTeD2 schrieb:
Mal vom idiotischen Standardmenü abgesehen fand ich KDE 4 recht gut, wo ich es genutzt habe noch nicht ganz ausgereift aber das war auch in den frühen Phasen.
Ähnlich grauenhaft wie dieses Windows-Startmenü seit XP. Glücklicherweise dort noch komplett abschaltbar, bei 7 bleibt das Menü afaik ja dann auf die Größe reduziert und man kann sich einen abscrollen. Zudem die sehr sinnige Voreinstellung, alle offenen Programme aufs Icon zu reduzieren UND auch noch zu gruppieren, während die restlichen 85% Bildschirmbreite ne leere, graue Startleiste zeigt :stock:

Unter KDE ists auch in den alten Style schaltbar, allerdings hat man da bis heute noch keine Funktion implementiert, um die Einträge alphabetisch zu ordnen. :mad:

PunGNU schrieb:
Den Trend habe ich auch beobachtet. Man muss aber sagen: Selber schuld. Es hat sich oft genug herausgestellt: Die meisten Linux User sind nicht Sehbehindert und wollen kein Buntes geblinke auf ihrem Desktop. Mint hat es richtig gemacht. Ubuntu falsch.

+1. Zumindest, was Unity und KDE mit aktiviertem Compiz betrifft. Auf meinem KDE blinkt nix, lediglich diesen 3D-Effekt der Startleiste und die Hover-Information von drinliegenden Programmen hab ich ihm noch nicht ausgetrieben
 
Ahem, ihr rennt weg von Ubuntu wegen der Unity-Oberfläche? :freak:
Was um Gottes Willen ist so schwer daran, auf Classic umzustellen und Unity zu deinstallieren? Oder Gnome 3 zu installieren? Geht doch alles kinderleicht mittlerweile.
 
Ich habe zwei PCs von Ubuntu auf Mint umgestellt. Beim ersten ist das Ubuntu Update gescheitert und beim zweiten habe ich nach einer Woche Unity entnervt aufgegeben. Abseits von Tablets sehe ich keine Vorteile in Unity und wunder mich schon sehr warum Canonical diese Oberfläche seinen Nutzern antut.
 
SheepShaver schrieb:
Ahem, ihr rennt weg von Ubuntu wegen der Unity-Oberfläche? :freak:
Was um Gottes Willen ist so schwer daran, auf Classic umzustellen und Unity zu deinstallieren? Oder Gnome 3 zu installieren? Geht doch alles kinderleicht mittlerweile.

Aber warum sollte ich dann noch Ubuntu nehmen? Dann doch gleich ne andere Dis.

Und du darfst nicht die vielen Einsteiger vergessen die einfach nur eine Dis haben wollen ohne daran viel zuverändern.
 
mein Problem ist, ich kann mich mit Unity nicht beschäftigen, da es mein System lahmlegt. Ich nutze Linux nur als persistente USB Version (10.10 funktioniert perfekt), aber mit der aktuellen Version ist kein Arbeiten möglich. Allein der Browser hängt zwischendurch ständig und wird blau/grau bis er sich nach 2-3 Sekunden wieder fängt. Das Problem tritt allerdings aller 30 Sekunden auf. Ergo kann ich das neue Ubuntu einfach nicht nutzen.
 
Meine Güte, voll der Affenzirkus hier. Die Stärke von GNU/Linux ist doch, dass man immer die Wahl hat. Neben KDE und Gnome gibt es ja noch viele andere Desktopumgebungen. Wo ist also das Problem über Ubuntu und andere Distributionen die benötigten Pakete zu installieren ?
 
Ich nutze Ubuntu seit DapperDrake (Version 6.04), bin aber nach wie ein einfacher User geblieben. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass Ubuntu einen starken Fokus auf Einsteigerfreundliche und vor allem Windows Umsteigerfreundliche Bedienung wert legte. Die Konsole habe ich in all den Jahren wahrscheinlich 10x verwendet und muss bei Problemen auch immer Foren und Wikis bemühen.

Auf einem älteren Perfomanceschwachen Rechner, der hauptsächlich fürs Surfen und sonstigen Kleinkram verwendet wird, habe ich Ubuntu 10.04 LTS im Einsatz. Das läuft, macht alles was ich möchte, mehr brauche ich nicht und deswegen bin ich auch nicht auf die neueren Versionen umgestiegen.

Auf meinem älteren Laptop habe ich immer die neuste Ubuntu Version installiert. Was mich bei jeder neuen Version mehr gestört hat, war der steigende Funktionsumfang, den ich persönlich gar nicht benötige. Ich brauche keine Social Network Integration und Konsorten direkt auf dem Desktop oder sonstwo auffällig platziert. Klar, kann man ja alles frei verändern, aber als einfacher Benutzer fehlt mir da einfach die Lust. Ich möchte ein einfaches schlankes System zum surfen, ein wenig Office und für meine Frau mal ein paar Spiele im Schlage von Solitair. Ich hatte das Gefühl, dass Ubuntu für meine Anwendungszwecke immer überfrachteter wurde. Und nachdem die neueste Version den Laptop arg in die Knie gezwungen hat und die Bedienung ist sehr träge geworden ist, habe ich mich entschlossen mal etwas anderes zu probieren.

Ich habe nach kurzer Suche Lubuntu installiert, das hörte sich nach der Beschreibung nämlich genau nach dem an was ich suche. Und ich bin bis jetzt dabei geblieben, erfüllt meine Ansprüche und ist auch auf dem alten Laptop ausreichend schnell.
 
Calypso26 schrieb:
mein Problem ist, ich kann mich mit Unity nicht beschäftigen, da es mein System lahmlegt. Ich nutze Linux nur als persistente USB Version (10.10 funktioniert perfekt), aber mit der aktuellen Version ist kein Arbeiten möglich. Allein der Browser hängt zwischendurch ständig und wird blau/grau bis er sich nach 2-3 Sekunden wieder fängt. Das Problem tritt allerdings aller 30 Sekunden auf. Ergo kann ich das neue Ubuntu einfach nicht nutzen.

Das klingt nach einem Hardwareproblem. Langsamer USB-Stick? Fehlerhafte Bereiche dort? Zugemüllt?
 
Es wurde bereits hier schon angesprochen, auch wenn ich mich hier wiederhole, ich finde die Unity Oberfläche auch sehr stark an MacOSX angelehnt; Bei OSX kann man kann auch das Dock nach links verschieben ( implizieter 2D Modus ) und die Zusammenfassung der Menüleiste in der obersten Leiste kommt ja von OSX; Im prinzip verfolgt hier Canonical den gleichen Ansatz wie Apple: Konzentrier dich auf die wichtigsten Elemente (Dock) und nutze den Platz sinnvoll (Obere Leiste); Opera / Firefox / Chrome versuchen auch den Platz besser zu nutzen und haben bewusst keine Menüleisten und Fensterrahmen welche zu 75% nicht genutzen Platz jeweils beherbergen und den Fensterinhalt weiter einschränken;

Ganz abgeneigt gegen Unity bin ich nicht, was stört ist, dass nicht alle Anwendung den Appmenu-Indicator nutzen können; Aber irgendwie auch klar (QT, GTK, Java, ... - Menuleistenextraktion ? Fast Impossible);

Gnome 3 mit der neuen Optik find ich auch ganz nett, hier soll auch gelten, weniger ist mehr; Richtig produktiv gearbeitet habe ich mit beiden noch nicht, aber könnte es mir mit beiden gut vorstellen; Menüleisten sind aber auch nicht mehr so das frischste und machen nur sinn wenn die Anwendung extrem komplex und umfangreich in der Bedienung ist (ala MS Excel Word / OOo Calc Writer / Adobe Photoshop / ...);

Offen sein für neues und doch den Apple Usability Designern vertrauen ;-)

PS :: Gnome 2 habe ich auch sehr geliebt und mag es immer noch sehr, nutze hier aber ebenfalls GlobalMenu / Appmenu;
 
Dr.Schiwago schrieb:
fordern von einer endlich wirklich anwenderfreundlichen Distribution jedoch wieder den administrativen Overkill.

Das ist aber kein Widerspruch. Man kan Systeme einfach machen und trotzdem viele Einstellmöglichkeiten bieten, bei Ubuntu kann man die mittels gconf suchen gehen, das ist nicht Anwenderfreundlich.

Dr.Schiwago schrieb:
Im Test mit meinem alten Herrn (71)

Gleicher Test, Vater (55)... "Wieso spielt der die Videos nicht ab?"
Jetzt erklär mal einem DAU du musst nen Codec installieren.


Dr.Schiwago schrieb:
Ich bitte einfach darum zu akzeptieren, dass es auch Anwender gibt, die sich NICHT für technische Details interessieren und die weder Smartphones routen, noch sonstige Ambitionen haben, an der einmal erworbenen Technik was zu ändern.

Richtig, für die kann man gernde eine Linux-DAU-Edition rausbringen. Nur warum sollen Nutzer von Ubuntu diese Transformation zum Casual-User mitmachen? Das ist es worüber sich geärgert wird.

Die DAUs haben übrigens kein Problem damit 40 - 50 Euro für Windows / OSx auszugeben, das sind Systeme die über jahre genutzt werden. Die DAUs wollen einfach, dass die Dinger funktionieren und es keine Raketenwissenschaft ist, sich darin zurechtzufinden.

Aber das wird sich bald eh erledigt haben, dann gibts ChromeOS & Co. fix und fertig auf einem Rechner installiert, Daten in der Cloud und DAUs können die Kisten wunderbar benutzen. Nur frage ich mich, warum in der Linux-Gemeinde soviel Zeit für die DAUs verschwendet wird? Sollen sich lieber auf die Konzentrieren, die mit den Rechnern arbeiten und da gibt es viele kleine Punkte die man mal angehen könnte (ich sag nur Windows-Shares, konsistente Dialoge und Funktionen).

Dr.Schiwago schrieb:
Hier ist mehr Sachlichkeit und Toleranz vonnöten! Das Schönste an den ganzen Linux-Varianten gegenüber Windows 7 ist doch die Auswahl, weil jeder für sich das ideale Paket selbst auswählen kann.

Auch richtig, nur warum gibts dann keine "Ubuntu - Unity Edition"?
Mint zeigt ja auch eindrucksvoll dass es wohl möglich ist mehrere Desktops zu unterstützen.
Bei Ubuntu kommt es mir so vor wie bei einem kleinen trotzigen Kind "nein, wir machen nun Unity, nehmt oder sterbt".
Ergänzung ()

ontaiwolf schrieb:
Ich auch.

Und ich würde jedem, der es nicht mag, empfehlen, sich damit länger als zwei Stunden zu beschäftigen.

Hab ich gemacht, für "Poweruser" die nunmal mit dem Rechner arbeiten zu umständlich.
 
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