News Ubuntu: Zukunft als Spiele-Distribution in Frage gestellt

AbstaubBaer

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Canonical hat mit unbedachten Alleingängen dafür gesorgt, dass die Zukunft von Ubuntu als eine für Spiele geeignete Linux-Distribution in Frage gestellt werden darf. Die unbedachte Ankündigung, die Pflege von 32-Bit-Paketen einzustellen, lässt Steam und Wine den Schwerpunkt auf andere Distributionen legen.

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pmkrefeld

Captain
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stevefrogs

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Bin ein weiterer glücklicher Manjaro-Nutzer, wenn alles gut geht bald auch auf dem Spiele-PC. Win10 soll in einer VM mit GPU-passthrough verschwinden.
 

Strikerking

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Steam sollte den Fokus auf openSUSE Leap/Tumbleweed legen, mMn die beste Distribution.
 
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Hitomi

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So langsam fährt Canonical Ubuntu selbst an die Wand.
Ich verwende Ubuntu auch nicht mehr. Ich bevorzuge lieber Debian oder was darauf basiert (nicht Ubuntu). Und sonst Manjaro.
 

axl foli

Ensign
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Bin auch der Meinung, dass Manjaro the way to go ist. Stabil, leistungsfähig, riesiges Wiki, unzählige Anleitungen in Foren, durch ARCH sehr umfangreicher Hardwaresupport, rollig Release, und und und..
 

Chillaholic

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Linux und Gamng ist eh so ne Sache, dann einfach 32-Bit Support abdrehen ist schon extrem dumm.
 

derSafran

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Was ist denn aus Steam OS geworden? Wird das gar nicht mehr gepflegt?
 

DKK007

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Wie sieht es bei Linux Mint aus?
Wird das den Weg von Ubuntu ohne 32 Bit, oder den von Pop-OS mit 32 Bit einschlagen?
 

DonDonat

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Und wieder die typische Diskussion "meine Linux Distribution ist aber die beste" :lol:
Ich habe schon mit openSUSE, Ubuntu, Debian und Feodra arbeiten (müssen) und fand alle gut nutzbar.
Einen Favoriten kann ich hier aufgrund der unterschiedlichen Ansätze der Distros und beinhalteten "Features" nicht treffen.

POP!_OS habe ich aber auch noch nicht getestet, könnte ich Zuhause aber mal machen^^


@Topic
Ich halte die Reaktion von Steam vielleicht für etwas übereilt, man hätte sich ja erst noch mal mit den verantwortlichen in Verbindung setzen können (falls nicht doch geschehen). Ob ich zum reinen Spielen aber überhaupt Linux nutzen würde, dass ist selbst wenn es so wie aktuell "gut" möglich ist aber auch eine Frage, die ich so ohne ausprobieren nicht beantworten könnte ;)
 

GIGU

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Ich denke mit Manjaro ist man als Gamer wegen dem Rolling Release eh besser Bedient.
Als Gamer ist man oft froh, immer die Neusten Versionen zu haben und muss dadurch nicht alle Quellen öffnen.
Wine, Treiber, Kernel immer automatisch Aktuell.

Ich habe es immer wieder versucht und bin mit dem Desktop System doch immer wieder bei Windows gelandet.
DXVK könnte ich mir mal wieder anschauen. Aber ich denke der Grosse Stabile Linux Gaming AAA Durchbruch wird auch dies nicht reichen.
 
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DocWindows

Commodore
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Mittelfristig wird vielleicht der Trend zur Zweit- oder Drittdistribution gehen. Es ist halt Fluch und Segen zugleich wenn es viele Möglichkeiten gibt und quasi jeder Distributionshersteller machen kann was er will.

Gangbarster Weg für mich ist eine für eine bestimmte Aufgabe gerade passende Linuxdistribution in eine VM installieren, nutzen und dann wieder abschalten. Hab grad erst wieder mein altes Debian auf einer externen Festplatte gefunden mit dem ich früher mal subversion für meine Dreambox gebaut hab.

Möglicherweise wird diese Lösung mal von WSL abgelöst, aber da muss ich erstnmal schauen wie isoliert das wirklich vom Windowssystem ist. Man will sich ja nichts kaputtmachen.
 

Rassnahr

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Arch basierte Distributionen, openSUSE tubleweed und Fedora sind vermutlich geeignete alternativen was gaming angeht. Sollte Linux Mint 32bit zumindest als Multilib beibehalten (so wie Arch Linux), könnte es den Platz von Ubuntu einnehmen.
 

Bob1337

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@GIGU

Das geht mir seit ca. 2004 genau so. Nach unzähligen Linux Distris doch immer wieder bei Windows hängen geblieben. Letztes Jahr hatte ich mal wieder Ubuntu ausprobiert. Das hatte mit meiner Hardware aber nicht so recht funktioniert.

Manjaro habe ich noch nie probiert. Ich denke das bekommt dieses Jahr mal einen Versuch.

Gruß
Bob
 

kiffmet

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Alternativen gibt es ja genug. Arch, SuSE, POP!_OS, SteamOS, und diverse Derivate. Wichtig ist bei einer modernen Linux Distribution eigentlich nur noch, dass ein aktueller Kernel mitgeliefert wird, man einfachen Zugang zu neuen Userspace-Grafiktreibern (Mesa) hat und man sich mit den Werkzeugen und Pfaden für die Systemkonfiguration zurechtfindet.

Das ist z.B. etwas, was Ubuntu meiner Meinung nach unnötig kompliziert macht, indem Standardmethoden des Systemmanagements abgewandelt werden (Systemd kompatibel mit dem Uraltstandard SysVInit, dpkg-reconfigure XXX anstatt ändern der entprechenden Dateien in etc, ...)

Das Problem mit fehlenden 32bit Runtimes sehe ich nicht so dramatisch. Zum einen kommt Steam mit eigenen 32bit Runtime Dateien, zum Anderen kann man auf jeder Distribution auch Steam via Flatpak installieren, wo man nochmal ein alternatives Set Laufzeitdateien bekommt. So oder so kriegt man Steam auf jeden Fall zum Funktionieren.
 
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