Überwachungskameras mit 30 Tagen Speicher installieren

Rich_Ftw

Cadet 4th Year
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Dez. 2009
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Hallo Community!

Ich will an die Aussenfasade von unserem Haus 2-3 Überwachungskameras installieren. Dies Aufzeichnungen wollte ich auf eine große Festplatte installieren, welche immer die letzten 30 Tage gespeichert hält. ( Sprich: Morgen, am 8.10. wird die Aufnahme vom 8.9. überschrieben und so weiter )

Ich hab leider keine Ahnung auf was für Kameras ich da achten muss, denn bei ner FULL HD Aufnahme, bräuchte man da glaub ich schon 50TB oder sowas :lol: - das kann also schonmal keine Lösung sein.

Auf was hab ich da zu achten? Vielleicht hat jemand von euch ja sowas schonmal installiert und kann mir da helfen :)

Vielen Dank!

PS: Ich hoffe ich bin im richtigen Unterforum gelandet
 
Nach dem hier
h.264 (Youtube) 30p: ~6 MBit/s = 45 MB/min = 2,6 GB/Std.

Kurz rechnen: 2,6*24*30 = 1.872Gb -> Du bräuchtest für 3 Kameras bei hoher Komprimierung und Full HD Auflösung für 30 Tage ca. 6Tb.

Das ginge ja noch, müsstest du nur ein Programm finden, was dir den Kamera-Input live komprimiert o.ä. ;)

Lg, Franz
 
Zuerst solltest Du erstmal gewisse Parameter festlegen/bedenken:

- Winkel horizontal und vertikal in Grad (pro Kamera).
- Nachtsicht (ja/nein) und wenn Ja wie weit in Meter (pro Kamera).
- Gegenlicht Kompensation durch z.B. Strassenlampen oder Reklamentafeln (pro Kamera).
- Installationsort von Wetter beeinflusst (Wind, Regen, Hitze wie direkte Sonneneinstrahlung, Kälte, etc) (pro Kamera).
- Verkabelung (Netzwerk mit/ohne PoE, WLAN, Coax, Strom, etc) (pro Kamera).
- Sind je nach Überwachungswinkel öffentlich zugängliche Bereiche sichtbar (gibts z.B. Ärger).
- Aufzeichnung Qualität und Bilder/Sekunde (es können z.B. nicht alle Kameras FullHD mit 30 fps aufzeichnen)
- Budget für gesamtes Projekt (Kameras und Storage).

Wenn Du das alles weisst resultiert das in genauere Anforderungen für die dann Hardware ausgewählt werden kann.
Einfach nur ein paar Kameras aufstellen ohne die Überlegungen, resultiert in den meisten Fällen in ein Frickel-Lösung für die viel Geld ausgegeben wurde aber eigentlich nicht brauchbar ist.

Die meisten halbwegs professionellen aktuellen Kameras komprimieren die Videos direkt mit H.264, da wird also nicht Rohmaterial gespeichert. Bei einem "ruhigen Gebiet" ist es sinnvoll nur erkannte Bewegungen zu speichern und nicht etwa permanent der ganze Stream - dann bleibt der benötigte Speicherplatz recht bescheiden.

Soll das ganze auch nur halbwegs professionell gemacht werden, geht nichts über einen entsprechenden Fachmann mit Beratung.
 
Zuletzt bearbeitet:
als Kameras kann ich die Mobotix empfehlen. Da gibts dann auch eine Software für genau diesen Zweck
 
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