News Ugreen Gallery 3: E-Ink-Fotorahmen mit lokaler KI vorgestellt

@wern001
CMYK ist bescheiden, eInk Spectra 6 ist eher noch eingeschränkter.

RGB-Drucker gibt es eher nicht, außer in den Produktionslinien bzw Forschungsbetrieb von Oleds oder anderer, selbstleuchtender Technologien ;). Typische Drucker wie auch ePaper nutzen immer absorbierende Farben, beim Druck also typischerweise CYMK oder Erweiterungen wie CcMmYK.
+/- dem riesen, bodenlosem Fass welches sich mit Sonderfarben, Aufhellern auftut.
 
Piktogramm schrieb:
Wenn so ein Spectra Display aller Minuten (daher <10min) Bilder wechseln soll, sind die 6Monate nicht haltbar. Die Displays und die notwendigen Spannungswandler fressen ganz schön Energie während des Aktualisierens der Inhalte. Energieeffizient wird eInk erst bei statischer Anzeige.
Ich dachte, nach einer gewissen Zeit lässt die Spannung nach und das Bild wird unscharf, weshalb es regelmäßig refresht werden muss (meinetwegen auch nur alle paar Stunden oder Tagen).
Piktogramm schrieb:
Und dein KI Getröte gerade.. kleine neuronale Netzwerke werden schon länger verwendet, damit Smartphones aus dem Pixelrauschen ihrer Kameras halbwegs Bilder erzeugen können.
Das nannte man vor 5 Jahren noch "Algorithmus" und nicht KI. Wenn jemand von KI schreibt, gehe ich auch erst einmal von KI aus.
 
@Piktogramm also mein HP Z3200 hat zusätzlich zu CYMK noch RGB Sonderfarben drin.
Und wie schon geschrieben Drucker RGB hat gar nichts mit selbst leuchtendes RBG aus der Displaytechnik gemeinsam.

Auf der einen seite eine witzige sache so e-ink "papier" auf der anderen Seite fehlt es an anzahl von Farben und auflösung.
 
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Weyoun schrieb:
Ich dachte, nach einer gewissen Zeit lässt die Spannung nach und das Bild wird unscharf, weshalb es regelmäßig refresht werden muss (meinetwegen auch nur alle paar Stunden oder Tagen).
Nein. Bei E-Ink werden tatsaechlich physikalische Partikel bewegt. Da liegt keine Spannung an wenn das Bild statisch ist. Das ist ja der Witz an der Sache.
In der Theorie tut sich da anschliessend nichts mehr. Meine Erfahrungen - die ich ja geschildert habe - zeigen einen Abbau nach Monaten. Aber das kann offensichtlich auch von Hersteller zu Hersteller anders sein.
 
Ranayna schrieb:
Nein. Bei E-Ink werden tatsaechlich physikalische Partikel bewegt. Da liegt keine Spannung an wenn das Bild statisch ist.
Schon klar, aber irgendwann sind nicht mehr alle Partikel in "Formation". Ob nun durch die Schwerkraft oder andere Kräfte bedingt kann es nach einer endlichen Zeit dazu kommen, dass nicht mehr alle Partikel am gewünschten Ort sind und es zu Fehldarstellungen kommt. Und dann ist halt ein Refresh notwendig.
 
Weyoun schrieb:
Ich dachte, nach einer gewissen Zeit lässt die Spannung nach und das Bild wird unscharf, weshalb es regelmäßig refresht werden muss (meinetwegen auch nur alle paar Stunden oder Tagen).
Es kommt drauf an welche Technologie zum Einsatz kommt. Microencapsulated electrophoretic display wie es die Firma eInk verwendet fixiert die Pigmentpartikel in den Kapseln in einer recht viskosen Flüssigkeit, sodass die Displays komplett Spannungsfrei sein dürfen und sich der Bildeindruck langfristig kaum ändert. Wobei die Viskosität abnimmt bei steigender Temperature, elektrische Felder die Pigmente verschieben können und die modernen, schnellen Displays tendenziell auch niedrig viskosere Flüssigkeiten nutzen.

Das nannte man vor 5 Jahren noch "Algorithmus" und nicht KI. Wenn jemand von KI schreibt, gehe ich auch erst einmal von KI aus.
Ich würde nicht widersprechen, dass das Definition eines neuronalen Netzwerkes in Teilen über definierte Algorithmen und in Teilen über deren Wichtung erfolgt. Wobei "neuronales Netzwerk" schlicht eine Präzisierung ist von "da kommen Algorithmen" zum Einsatz.


wern001 schrieb:
@Piktogramm also mein HP Z3200 hat zusätzlich zu CYMK noch RGB Sonderfarben drin.
Und wie schon geschrieben Drucker RGB hat gar nichts mit selbst leuchtendes RBG aus der Displaytechnik gemeinsam.
Code:
HP 70 Matte Black Cartridge (130 ml), HP 70 Photo Black Cartridge (130 ml), HP 70 Gray Cartridge (130 ml), HP 70 Light Gray Cartridge (130 ml), HP 70 Magenta Cartridge (130 ml), HP 70 Yellow Cartridge (130 ml), HP 70 Light Magenta Cartridge (130 ml), HP 73 Chromatic Red Cartridge (130 ml), HP 70 Green Cartridge (130 ml), HP 70 Blue Cartridge (130 ml), HP 70 Gloss Enhancer Cartridge (130 ml), HP 70 Light Cyan Cartridge (130 ml)
Uhhh nette Erweiterung, trotzdem kein RGB-System ;)
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Schon klar, aber irgendwann sind nicht mehr alle Partikel in "Formation". Ob nun durch die Schwerkraft oder andere Kräfte bedingt kann es nach einer endlichen Zeit dazu kommen, dass nicht mehr alle Partikel am gewünschten Ort sind und es zu Fehldarstellungen kommt. Und dann ist halt ein Refresh notwendig.
Mit ausreichend großen Zeiträumen verliert Alles seine Struktur.
Bei relaventen Zeiträumen von eInks von sagen wir ~ einem Jahr passiert da aber annähernd nichts. Außer es kommt wärme, mechanische Belastung, eingestreute elektrische Felder, starke Lichteinstrahlung zum Wirken. Auch kann man eInks mit sehr vielen Bildwechseln[1] und/oder schlechter Ansteuerung in ihrer Qualität degradieren lassen.


[1] "sehr viele" wie in als 60fps Monitor benutzen: https://hackaday.com/2026/06/13/behold-a-60-hz-refresh-rate-e-ink-monitor/
 
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Piktogramm schrieb:
Code:
HP 70 Matte Black Cartridge (130 ml), HP 70 Photo Black Cartridge (130 ml), HP 70 Gray Cartridge (130 ml), HP 70 Light Gray Cartridge (130 ml), HP 70 Magenta Cartridge (130 ml), HP 70 Yellow Cartridge (130 ml), HP 70 Light Magenta Cartridge (130 ml), HP 73 Chromatic Red Cartridge (130 ml), HP 70 Green Cartridge (130 ml), HP 70 Blue Cartridge (130 ml), HP 70 Gloss Enhancer Cartridge (130 ml), HP 70 Light Cyan Cartridge (130 ml)
Uhhh nette Erweiterung, trotzdem kein RGB-System ;)

Ich hab auch hingeschrieben das Drucker RGB (benötigen Licht) absolut nichts mit Monitor RGB (selbstleuchtend) gemeinsam haben.
 
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Syntax_41 schrieb:
Warum muss es 1 Jahr halten?
Weil ich nicht dauernd das Teil abhängen will um es zu Laden. Mein normaler Bilderrahmen hängt da auch Jahre. Am Ende passiert nur folgendes: Der WAF des Produktes geht auf 0, wenn man da ein a Kabel hochlegt oder alle paar Wochen das Bild nicht an Ort und Stelle hängt …
 
Haha lol nen Bilderrahmen für 299 Dollar/Euro.
Wenn das ein interaktiver Spiegel fürs Badezimmer wäre ok … aber nen Bilderrahmen. Warte wie viele kriege ich für den Betrag bei Ikea? Gut es passen keine 100 Stück auf meinen Schrank aber trotzdem nein, einfach nein. 👎
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Darklordx schrieb:
Ehrlich gesagt: Für die paar Stunden, die ich zu Hause bin, brauche ich sowas nicht... Ich habe mir ein paar schöne Urlaubsbilder auf Leinwand in Großformat machen lassen, stilecht mit Holzrahmen. Das sieht besser aus, als so ein kleiner Bildschirm an der Wand. Und verbraucht keinen Strom und braucht keine KI.

Ehrlich: Auf jedem 💩 muss "KI" stehen... Eines Tages werden wir ohne KI weder aufstehen noch aufs Klo gehen können...
Joa, Siri, Alexa etc. erkläre mir bitte wie die Toilette funktioniert bekomme den Deckel nicht mehr hoch oder gibts dafür nen Sprachbefehl? 🤣
 
Salamimander schrieb:
Weil ich nicht dauernd das Teil abhängen will um es zu Laden. Mein normaler Bilderrahmen hängt da auch Jahre. Am Ende passiert nur folgendes: Der WAF des Produktes geht auf 0, wenn man da ein a Kabel hochlegt oder alle paar Wochen das Bild nicht an Ort und Stelle hängt …

Dann Kabel ordentlich verlegen.
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wagga schrieb:
Das stimmt vor 20 Jahren sagte jeder EDV oder irgendwas mit Computern/Computer aber nie IT.

Eigentlich sagen nur Leute EDV, die keine Ahnung haben.

IT wurde 1980 in Deutschland eingeführt weil man eben nicht nur elektronische Datenverarbeitung macht.
Ergänzung ()

DonDonat schrieb:
Und wenn wir jetzt mal in die Algorithmen dazu schauen, haben die wie von mir schon geschrieben fast nie was mit "KI" zu tun.
Doch, das ist exakt Konsens in der Informatik.

DonDonat schrieb:
Vorsicht, du setzt hier Dinge gleich, die es nicht sind: "Machine Learning" ist nicht "KI".

Und selbst da ist deine Aussage von vorher hier nicht korrekt, weil eben viele Algorithmen die so aussehen als ob sie "lernen" dass nicht tun: ein Wahrscheinlichkeitsbaum wie er in NPCs zum Einsatz kommt lernt nicht und viele ähnliche Lösungen auch nicht.

ML ist in jedem Standard-Lehrbuch (Russell/Norvig, quasi DAS KI-Standardwerk) klar als Teilgebiet der KI klassifiziert. Das ist keine steile These von mir, sondern eine offizielle Fachdefinition seit Jahrzehnten. Du behauptest einfach das Gegenteil, ohne es zu begründen.


DonDonat schrieb:
Äh doch weil wie gesagt "Machine Learning" nicht gleich "KI" ist.
Du setzt die hier gleich aber dass ist es einfach nicht.

Rein praktisch kann unter "Machine Learning" schon ein einfacher Algorithmus fallen, der als Ausgabe eine Wahrscheinlichkeit hat, die er dann in der nächsten Iteration wieder als Eingabe entgegen nimmt um das Ergebnis zu propagieren etc. Dass hat aber offensichtlich nix mit "KI" zu tun.

Genau der Punkt, den ich vorhin schon gemacht hab: Nicht jeder Algorithmus, der wie KI aussieht, ist auch ML, aber das ändert nix daran, dass Mustererkennung und Klassifizierung als Methoden sehr wohl klassische KI/ML Teilgebiete sind, wenn tatsächlich aus Daten gelernt wird.

DonDonat schrieb:
Nein tue ich nicht, du vermischt "Machine Learning" hier mit "KI" und nimmst an, dass ich den Begriff sogar noch schwammiger annehme... Was ich aber nicht tue.

Ich kann dir ohne jegliches "Bauchgefühl" genau definieren, was "KI" sein sollte, wenn man es im Alltag verwendet: ein Programm welches tatsächlich intern ein neuronales Netz beliebiger Coleur verwendet. Tut es dass nicht und greift auf normale Algorithmik zu, dann ist es auch keine "KI".

Und dass macht auch so viel mehr Sinn als anders herum, weil sonst, wie von mir oben geschrieben, wären alle rekursiven Algorithmen "KI", alle iterativen Algorithmen "KI" und alle Wahrscheinlichkeitsbäume auch "KI"... Alles aber natürlich komplett etwas anderes.

Case in Point: ohne neuronale Netze, kann es keine irgendwie sinnvollen "KI" geben...
Aber ohne "KI" haben wir ohne Probleme alle anderen Klassen von Algorithmen die auf Eingaben "smart" reagieren. Manche davon könnten je nach Definition unter "Machine Learning" fallen, weil sie Ausgabe-Daten als Eingabe-Daten verwenden, andere aber nicht.

Du vermischst hier "Algorithmus, der aussieht, als würde er lernen, es aber nicht tut" mit "echtem ML" und ziehst daraus den Schluss ML wäre generell was anderes als KI, das ist einfach kein sauberer Schluss.
 
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