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News UltraGear evo GM9 27GM950B: LG bringt hellen 5K-Monitor mit über 9.000 Mini-LEDs

zeddikus schrieb:
Ist denn so eine Briefmarkengröße wie 27 Zoll heutzutage immer noch so beliebt und gewollt? Kann mir nicht vorstellen, dass jemand freiwillig wieder einen kleineren Monitor nehmen würde, es sei denn Platzprobleme zwingen einen dazu. Aber die Immersivität wird doch besser je größer.
Ja. Dieser Monitor wird meinen 32 Zoll OLED beerben. Warum?

  • 80 % Homeoffice, dafür sind mir 32 Zoll zu groß
  • deutlich schärfere Schrift im Arbeitsalltag
  • gescheites HDR für Filme, Serien und Spiele
  • durch VESA und einen Ergotron LX kann ich mir die 27 Zoll zum Zocken näher ranholen
 
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Ganjaware schrieb:
Bin gespannt wie gut dieses AI-Upscale in Spielen tatsächlich ist, auch wenn CB meint das sei nicht konkurenzfähig. Von 9000 mLED bleiben also 2304 Dimmzonen übrig.
Laut ersten Tests für PC Gamer leider ein Reinfall. Nicht viel mehr als ein Schärfefilter der aufgrund der beschränkten Auflösungen kaum nutzbar ist. Hoffentlich bessert LG hier noch nach.

 
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Die 2304 Dimmingzonen müssen aber auch separat passend angesteuert werden, wofür der Bildinhalt innerhalb jedes Sektors frameweise analysiert werden muss, das ganze noch latenzarm für Gaming.
Würde mich nicht wundern, wenn das Processing sich intern oft auf weniger Zonen beschränkt
 
@Suspektan Naja in den Geräten stecken schon auch Prozessoren, die diese Arbeit übernehmen. Die MiniLED-TVs machen das ja auch ohne Murren und noch dazu deutlich mehr processing, die sich ein Monitor sparen kann. Der muss ja kein hochentwickeltes OS samt Apps steuern.

So oder so ein schöner Monitor, für mich aber too much. Für einen 27er möchte ich als Spieler und Office-Mensch nicht mehr als 400€ ausgeben und dafür bekommt man schon ganz gute Geräte :)
 
zeddikus schrieb:
Ist denn so eine Briefmarkengröße wie 27 Zoll heutzutage immer noch so beliebt und gewollt? Kann mir nicht vorstellen, dass jemand freiwillig wieder einen kleineren Monitor nehmen würde, es sei denn Platzprobleme zwingen einen dazu. Aber die Immersivität wird doch besser je größer.


Mir sind 27" tendenziell schon zu groß, wie soll man denn bei noch größeren Monitoren ohne am anderen Ende des Zimmers zu sitzen den Überblick behalten?


Suspektan schrieb:
Die 2304 Dimmingzonen müssen aber auch separat passend angesteuert werden, wofür der Bildinhalt innerhalb jedes Sektors frameweise analysiert werden muss, das ganze noch latenzarm für Gaming.
Würde mich nicht wundern, wenn das Processing sich intern oft auf weniger Zonen beschränkt


Warum sollte es das? Weder ist FALD neu noch sind 2304 irgendwie was unfassbar besonderes. Der wird im Alltag genauso problemlos laufen wie alle anderen FALD-LCD auch.


Ich hab aktuell "nur" ein siebtel der Zonen auf derselben Fläche, dafür mit VA, und bin mit dem HDR sehr zufrieden. Der Monitor ist quasi nie der limitierende Faktor, es ist eigentlich immer die Umsetzung im Spiel. Klar, minimale Lichthöfe sieht man in Extremsituationen schon (z.B. in den Szenen in Las Vegas im HDR-Video von TFTCentral), aber solche Inhalte sind ohnehin praxisfern. Außer vielleicht man spielt Star Citizen oder so. Bei so vielen Zonen und der Pixeldichte erwarte ich besseres HDR und dazu deutlich mehr Schärfe, und vor allem letztere vermisse ich bei 1440p noch.

Mich stört hier vor allem noch die Oberfläche, glossy wäre mir schon lieber. Ansonsten ein traumhafter Monitor. Bin gespannt, ob andere Hersteller wie bei den OLEDs auch dasselbe Panel in glossy verbauen. Dann würde ich denke ich zuschlagen und das Thema Monitor wäre für mich durch. Bis Micro-LEDs massentauglich sind sind sicher nicht mehr viel spürbare Steigerungen möglich.

Mich wundert nur warum der hier nicht die maximale Helligkeit bei 100% weißem Licht halten kann. Gerade das ist doch eine der großen Stärken, dass die mit FALD gegenüber OLED eigentlich gleich bleiben kann. Klar, ist immer noch doppelt so hell wie ein Durchschnitts-OLED, und er dürfte in hellen Szenen wie gewohnt trotzdem das bessere HDR haben, aber das ist doch schon wieder eigentlich nur ein Kompromiss. Aber es gibt ohnehin keinen Monitor ohne Schwächen.
 
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Das hört sich gut an! Jetzt fehlt nur noch die Bestätigung von einer hohen Farbtreue typisch für mini-led im vergleuch zu oled.

bitte die farbräume und delta e noch ergänzen

Philips 32M2N6800 vs UltraGear evo GM9 27GM950B​

Philips bleibt stärker bei:
  • Größe (32")
  • Immersion
  • 4K Komfort
  • AdobeRGB Workstation Feeling

LG gewinnt bei:
  • Pixeldichte
  • Textschärfe
  • Dual Mode Gaming
  • moderner Technik
  • Desk-Footprint
 
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user_zero schrieb:
Ja. Dieser Monitor wird meinen 32 Zoll OLED beerben. Warum?

  • 80 % Homeoffice, dafür sind mir 32 Zoll zu groß
  • deutlich schärfere Schrift im Arbeitsalltag
  • gescheites HDR für Filme, Serien und Spiele
  • durch VESA und einen Ergotron LX kann ich mir die 27 Zoll zum Zocken näher ranholen
Hi,
wegen den OLED spezifischen Merkmalen habe ich mich damals gegen OLED und für Mini-LED entschieden. Es wurde dann der Benq EX321UX. 32 Zoll, 4k, 144HZ Freesync Pro (und G-Sync kompatibel), 16:9, 140ppi, HDR1000. KVM-Switch, Fernbedienung, Displayport 2.1

70 Prozent Homeoffice, 20 Prozent Privatoffice, 10 Prozent Gaming - Ich bin happy.

Zu groß finde ich den jetzt nicht. Hatte bisher ein 24 Zoll Eizo FlexScan HD2442W als Zweitmonitor fürs Homeoffice ... den ersetze ich jetzt durch einen zweiten EX321UX. Der 5K hätte es werden können, kommt nur zu spät.

Fernbedinung hat der LG nicht?

Grüße
Kevin
 
Bierliebhaber schrieb:
Mich wundert nur warum der hier nicht die maximale Helligkeit bei 100% weißem Licht halten kann. Gerade das ist doch eine der großen Stärken, dass die mit FALD gegenüber OLED eigentlich gleich bleiben kann. Klar, ist immer noch doppelt so hell wie ein Durchschnitts-OLED, und er dürfte in hellen Szenen wie gewohnt trotzdem das bessere HDR haben, aber das ist doch schon wieder eigentlich nur ein Kompromiss. Aber es gibt ohnehin keinen Monitor ohne Schwächen.
Naja aus dem selben Grund wie bei OLED, Wärmeentwicklung. LEDs haben Ihre Wohlfühltemperaturen, alles darüber beschleunigt die Alterung und erhöht die Ausfallwahrscheinlichkeit. Tandem OLEDs könnten vollflächig auch deutlich heller werden, aber dann bekommst du es nichtmehr gekühlt. Und wenn du Millionen von LEDs nebenbeinander hast (OLED), hast du eben deutlich mehr Wärmeentwicklung als bei 100.000 LEDs (Mini LED).

Zum Thema Helligkeit gibt es folgendes zu sagen:

Unser Auge nimmt Helligkeit logarithmisch und nicht linear wahr.

Damit ein Display subjektiv als „doppelt so hell“ empfunden wird, ist eine massive Steigerung der Nits erforderlich (oft wird gesagt, dass eine Verzehnfachung der Nits subjektiv als Verdopplung der Helligkeit wahrgenommen wird).

Das heißt die Zahlen mit denen geworben wird, sind in der Praxis nur bedingt aussagekräftig.
 
Zuletzt bearbeitet:
zeddikus schrieb:
st denn so eine Briefmarkengröße wie 27 Zoll heutzutage immer noch so beliebt
Kommt immer auf das Setup an. Ich glaube kaum jemand nutzt noch 16:9 27" als single Monitor. Da hast du recht. Aber im Verbund ist die Größe toll. 2x 27" oder 3x 27" ist perfekt. Ultrawide sind cool, aber aus verschiedensten Gründen nicht immer eine Alternative.
 
Bierliebhaber schrieb:
Mir sind 27" tendenziell schon zu groß, wie soll man denn bei noch größeren Monitoren ohne am anderen Ende des Zimmers zu sitzen den Überblick behalten?
Ich habe nen 4k 48" und ganz ehrlich der platz ist toll um mehrere Sachen auf der Fläche zu arrangieren und in voller grösse lesen zu können.

Aber für die Grösse ist die Auflösung schon sehr gering (92ppi)

Ich hatte vorher schon wide und ultra wide monitore und habe gemerkt das ich lieber in der vertikalen arbeite als mit einer Schiessscharte.
1777638601340.png
^^
 
MGFirewater schrieb:
Was ist denn "Immersion"?
Einfach eine Funktion der Fläche, ein vibe, ChatGPT-Sprech oder einmal Eintauchen in der Badewanne?
Ergänzung ()

ExigeS2 schrieb:
Ich hatte vorher schon wide und ultra wide monitore und habe gemerkt das ich lieber in der vertikalen arbeite als mit einer Schiessscharte
Witzig wie verschieden Menschen sind.
Ich habe ein paar mal meinen 27" mit dem Pivot vertikal gedreht und obwohl das für Code lesen/schreiben schon cool ist, ist mir vom hoch- und runterschauen jedes mal übel geworden. Also leider nicht so viel Vertikal für mich, auch wenn ich es eigentlich begrüßen würde :(
 
Looniversity schrieb:
Mein Dienstlaptop und die Dockingstation geben die Auflösung wahrscheinlich nicht her :(
Welche Hardware hast du denn? 5K 10Bit 165Hz sind 75,51 Gpbs, mit DSC reduzierbar auf 20,14Gbps. Das passt in die DP 1.4 Bandbreiten Limits. Wenn du kein DSC oder nur DP 1.3 hast, müsstest du auf 8Bit und 69Hz runter. Zwei Stück ist schon schwieriger. Ich kriege hoffentlich bald neue Hardware und werde dann mal probieren ob 2x 5K @90Hz funktionieren.

Aber das ist etwas, das mich schon lange stört. Warum werden high DPI, high refresh rate und flicker free als ergonomie Features nicht ernster genommen? Warum kriegt selbst die neuste Gen an Arbeitsnotebooks wie zB das HP EliteBook 8 G2i mit Panther Lake kein TB5, was nötig wäre, um via Dock 2x 5K Displays mit 120Hz anzusteuern?
 
Anti-Monitor schrieb:
Naja in den Geräten stecken schon auch Prozessoren, die diese Arbeit übernehmen. Die MiniLED-TVs machen das ja auch ohne Murren
Nein, so simpel ist es nicht.
Selbst die paar hundert Dimmingzonen gewisser mini-led TVs werden nicht unbedingt immer optimal angesteuert und in der Vergangenheit haben Hersteller im latenzarmen Gamemode das Local-dimming auch mal stärker eingeschränkt.
1777636796661.png


Mitunter können sich gerade in Bewegung bei Highlights Nachzieheffekte durch die benötigte Rechenzeit ergeben.


Das Dimming je Zone beschränkt sich auch nicht auf die LEds allein, sondern muss mit der Verschränkung der LCD Kristalle kombiniert werden.
Wenn sich z.B. in einer Zone Schattendetails + komplettes Schwarz befinden, kann nicht simpel das Backlight der Zone komplett deaktiviert werden, sonst erhält man dort Black crush.
Es müsste dann das hellste Schattendetail der jeweiligen Zone berücksichtigt und die Leds auf die passende Helligkeitstufe eingestellt werden, zusätzlich dazu muss das Dimming des LCD auf den recht kleinen Helligkeitsbereich angepasst werden.

Sony soll das z.B. dank fortschrittlichen Algorithmus recht gut beherrschen, zu diesem LG monitor muss man die Tests abwarten.
Will damit auch nur aussagen, dass die passende Ansteuerung keine Sebstverständlichkeit darstellt und hohe physikalische Zonenanzahl diese auch nicht garantiert.
Ergänzung ()

Macerkopf schrieb:
(oft wird gesagt, dass eine Verzehnfachung der Nits subjektiv als Verdopplung der Helligkeit wahrgenommen wird).
Wo wird das gesagt? Stimmen tut es bei den hier relevanten Helligkeitswerten definitiv nicht und hängt von der Bezugsgröße ab.
Es braucht nicht 2000 nits, um doppelt so hell wie 200 nits zu erscheinen, bei 10.000 nits Ausgangsgröße z.B. wäre der Faktor aber sicher höher als bei 200 nits.
NAch oben hin steigt der Faktor jedenfalls an
 

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Mir ist klar, dass es bei dem Monitor nicht wirklich um den Sound geht aber wie kann eine Behauptung à la "So entsteht ein immersives virtuelles 7.1.2-Kanal-Klangerlebnis. Über die integrierten 7-W-Stereolautsprecher (2 x 7 W) [...]" - KI hin oder her - überhaupt noch rechtlich tragbar sein? Wo liegt die Grenze zwischen kreativem Marketing und nicht belegbarer Tatsachenbehauptung?
 
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