Alternate 1

Umstieg vom NAS auf HDD/Drobo

Bodensee_bmwler

Lt. Commander
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Hey Leute,

ich weis die Überschrift klingt komisch :-)


Derzeit läuft bei mir ein Synology NAS Typ 1817+ ...

Ich nutze es eigentlich nur noch dafür, um regelmäßige Sicherungen automatisch durchzuführen. Weder Musik noch Videos spiele ich mittlerweile davon noch ab.
Neben den Sicherungen liegt auch ein Bilderarchiv drauf, wo ich immer die älteren Bilder in Lightroom direkt auf das NAS ziehe um den internen Speicher nicht zu „verschwenden“. Bearbeitet werden diese dann auch auf dem NAS.

Cloudsync wurde mittlerweile bei mir durch Onedrive abgelöst, weil da m.E. der sync auf mobile Endgeräte einfach besser läuft.
Nach diesem umstieg bin ich wirklich am grübeln, ob das NAS überhaupt noch einen Sinn für mich macht oder ob eine externe Festplatte/Drobo mit entsprechender Größe nicht sinnvoller oder sogar besser wäre.

Diese könnte ja auch dauerhaft angeschlossen sein um die Backups automatisiert zu erstellen und eine zweite dient dann zur Sicherung die in regelmäßigen Abständen dann nur an gestöpselt wird.

Hab ich sonst noch was vergessen, was eher pro NAS wäre?
 
Geschwindigkeit und Kapazität?
Lautstärke? (Mein NAS steht in einer Kammer, damit ich weiterhin keine Festplatte hören muss)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würd spontan eher noch als Contra zum NAS den Stromverbrauch nennen. Wenn das Teil 24/7 läuft sind das auch nen paar Euros übers Jahr. Mein NAS zieht durchschnittlich 22 Watt/h. Das summiert sich schon hoch...

2018-03-21 08_18_40-Stromkostenrechner _ kWh oder Watt-Anzahl von Geräten in Kosten umrechnen.png
 
Ich hätte ein Contra Veränderung: Anschaffungspreis

Was stört dich am aktuellen Setup? Wo siehst du Vorteile, welche dir das jetzige Setup nicht bietet?

Für mich hat ein externes Storage-Array und ein NAS kaum einen Unterschied, vielleicht die Anbindung, setzt man auf Thunderbolt3 vs 1 oder 10 Gbit Ethernet.

Um auf den Stromverbrauch zu kommen: bis sich der Kaufpreis eines Storage-Arrays durch die Ersparnis des Stomverbrauchst aurechnet vergehen Jahre.
 
HisN schrieb:
Geschwindigkeit und Kapazität?
Lautstärke? (Mein NAS steht in einer Kammer, damit ich weiterhin keine Festplatte hören muss)

Die Lautstärke ist mir ehrlich gesagt relativ egal :) . Die Geschwindigkeit dürfte doch mittels USB3 deutlich schneller sein. mehr als 70mb/sec schaffe ich mit dem NAS eher nicht.

Backes schrieb:
Ich würd spontan eher noch als Contra zum NAS den Stromverbrauch nennen. Wenn das Teil 24/7 läuft sind das auch nen paar Euros übers Jahr. Mein NAS zieht durchschnittlich 22 Watt/h. Das summiert sich schon hoch...

Anhang anzeigen 671936

Jup, das ist genau der Punkt - das teil läuft obwohl ich es eigentlich nicht nutze.


riff schrieb:
Ich hätte ein Contra Veränderung: Anschaffungspreis

Was stört dich am aktuellen Setup? Wo siehst du Vorteile, welche dir das jetzige Setup nicht bietet?

Für mich hat ein externes Storage-Array und ein NAS kaum einen Unterschied, vielleicht die Anbindung, setzt man auf Thunderbolt3 vs 1 oder 10 Gbit Ethernet.

Um auf den Stromverbrauch zu kommen: bis sich der Kaufpreis eines Storage-Arrays durch die Ersparnis des Stomverbrauchst aurechnet vergehen Jahre.

Mich stört einfach, das ich quasi einen Porsche habe diesen jedoch nur nutze um vor der Tür stehen zu haben ; wenn man das ganze mal Sinnbildlich darstellen mag :)
 
Nunja, der Porsche steht vor der Tür und wird für die Ausflüge am Wochenende genutzt und hat seine laufenden Kosten. Du willst jetzt aber einen Golf kaufen (der einen Neupreis und auch laufende Kosten hat), der weniger kann und eigentlich auch nur für die Wochenendausflüge nutzen. Bzw. Hat der eben kein Cabrio-Verdeck verglichen mit dem Porsche, weniger Power und der "Nice2Have"-Faktor ist auch eher klein.

;)
 
riff schrieb:
Nunja, der Porsche steht vor der Tür und wird für die Ausflüge am Wochenende genutzt und hat seine laufenden Kosten. Du willst jetzt aber einen Golf kaufen (der einen Neupreis und auch laufende Kosten hat), der weniger kann und eigentlich auch nur für die Wochenendausflüge nutzen. Bzw. Hat der eben kein Cabrio-Verdeck verglichen mit dem Porsche, weniger Power und der "Nice2Have"-Faktor ist auch eher klein.

;)

Wobei ich dem Porsche auch ein Saisonkennzeichen geben kann damit er nur die Hälfte der Zeit die laufenden Kosten hat und den Golf fahre ich dann zusätzlich im Winter ;)

Aber wie gesagt. Ist ne persönliche Ermessensfrage.
 
WoL, Spindown sind nur 2 mögliche Maßnahmen zum Energiesparen.
 
Ich habe das Thema auch schon oft durchgespielt und mir mitlerweile wieder ein Synology NAS gekauft.

Ich kann nur sagen, das die Synchronisation mit Onedrive bei mir nie zuverlässig funktionierte, auch will ich nicht grundsätzlich alles in der Cloud bzw auch nicht alles lokal haben.

Die Cloud ist bei mir immer nur ein Backup (verschlüsselt) gewesen und wird es in Zukunft auch bleiben.

Letztendlich musst du das selbst entscheiden, zumal ja mit Google Photos und hubiC auch genug erschwingliche Möglichkeiten für nahezu unbegrenzten Speicher existieren.

Ich für meinen Teil möchte aber die unverschlüsselte Version meiner Daten ausschließlich lokal haben und die Cloud nur für das Backup nutzen.

Was syncst du denn wie auf welche Geräte?
 
Ich synce meine Dokumente auf mein Ipad/Iphone und Macbook.... das doofe an der Synology app war immer, das es nur synchronisiert hat zuverlässig wenn ich die app gestartet hatte.
Nun war es natürlich immer so, das ich die app nie daheim im wlan gestartet hab wenn ich mal fix was nachsehen musste.
Das Problem hab ich mit onedrive( Business) nicht mehr.
 
Das ist natürlich ärgerlich.

Unter Linux und Windows funktionieren die Synology APPs ohne Probleme.
 
Also ich hab es echt mehrmals versucht und es war immer das selbe...im Hintergrund hat die App nie zuverlässig synchronisiert und das ist halt echt doof wenn man unterwegs ist und fix mal eine Datei braucht.

Jetzt muss ich mir halt keine Gedanken mehr darüber machen.
 
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