Umstieg Win10 auf Linux Mint....und was die Eltern dazu sagen...

garfield121 schrieb:
Bei Linux Mint 22.x ist die Basis Ubuntu 24.04 und dort werden viele Programme einmal reingeworfen und dann nie mehr angefasst.
Perfekt für mich und mein Büro!


Alexander2 schrieb:
und es scheint ja entweder zu viel Gegenwind gegeben zu haben
Na ja, Gegenwind hat Shuttleworth ja noch nie umgehauen.
Alexander2 schrieb:
oder es hat sich in keiner weise rentiert ..
Eher das! 🤷‍♂️
 
@mo schrieb:
Shuttleworth ja noch nie umgehauen.
Das ist wahrscheinlich ein stück weit auch gut, natürlich sollte er auch wieder nicht komplett kritiktaub sein, aber etwas zu machen auch wenn erstmal nur er der Meinung ist, das es gut ist, kann ja dann doch zu etwas führen.

Sonst wäre es womöglich nie zu Ubuntu gekommen :D
 
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Alexander2 schrieb:
Sonst wäre es womöglich nie zu Ubuntu gekommen :D
Vermutlich!
Der Hauptgrund war aber sicher die Bereitschaft über viele Jahre viel Geld zu verbrennen* bzw. der lange Atem bis Canonical überhaupt mal in die Gewinnzone kam. Das hat etwa 15 Jahre gedauert. Jetzt steht es mit 1100 Mitarbeitern gut da und erwirtschaftet ordentlich Gewinn, aber ob sich das bis hierher schon amortisiert hat ist die Frage, die vermutlich nur er selbst beantworten kann.
Schätze aber es hat so einen 'Verrückten' gebraucht um Linux insgesamt einen Schub zu verpassen.

(*) Das hatte er durch den Verkauf seiner vorherigen Firma im Rahmen der damaligen Tech-Blase verdient.
 
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@mo schrieb:
über viele Jahre viel Geld zu verbrennen
Er hätte sich vielleicht das ein oder andere erspart, wenn er mal eher bereit wäre auf Kritik zu hören.
Auch wenn das nicht immer so eindeutig zu beantworten ist. Man kann beispielsweise sowas wie Upstart natürlich als Alleingang bezeichnen der letztlich gescheitert ist. Aber es war gleichzeitig auch ein Anstoß mal sich ernsthaft mit der Ablösung von dem alten SysIV-Init zu beschäftigen.
 
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@mo schrieb:
Schätze aber es hat so einen 'Verrückten' gebraucht um Linux insgesamt einen Schub zu verpassen.
Wobei Ubuntu jetzt aber auch nicht die erste erfolgreiche, kommerzielle Linux-Distribution ist. SUSE und Red Hat bestehen als Unternehmen auch bis heute und beide haben kommerziell erfolgreiche Enterprise-Distributionen und bspw. mit OpenSUSE einen freien Ableger.
 
mibbio schrieb:
Wobei Ubuntu jetzt aber auch nicht die erste erfolgreiche, kommerzielle Linux-Distribution ist.
Ich würde die Bedeutung von ubuntu auch nicht unbedingt mit erfolgreich und kommerziell gleichsetzen.
Was man bei aller Kritik schon anerkennen muss, das ubuntu der ganzen Linux-Sache schon einen spürbaren Schubser in Richtung Mainstream gegeben hat.

Und klar. Auch da haben andere Distributionen ihren Anteil dran, vorne weg Player wie Redhat und von mir aus auch SuSE die ja schon seit den 90er Jahren im Linux-Bereich aktiv sind.

Aber zu der Zeit wo ubuntu aufkam, merkte man doch, das Leute sich plötzlich mal wirklich dieses Linux anguckten. Weil es auch im größeren Umfang mediale Rezension und Computerzeitschriften Artikel drüber schrieben und CDs verteilten.

Und klar. Auch das mit diesem "Wir machen Linux einfacher zugänglich" machten auch schon andere.
Bei ubuntu kam halt mehrere Dinge zusammen. Der Zeitgeist war so weit sich mit Linux intensiver zu beschäftigen und es nicht mehr nur als reines Nerd-System wahrzunehmen und ubuntu machte viele Sachen einfacher und dann war es auch noch damals das "New kid in town".
 
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mibbio schrieb:
Wobei Ubuntu jetzt aber auch nicht die erste erfolgreiche, kommerzielle Linux-Distribution ist......
Da ist völlig richtig! Das mit dem Schub war auch eher für die Verbreitung auf dem (privaten) Desktop gedacht und in der Folge die etlichen Distros, die sich die Ubuntu Basis zu Nutze gemacht haben.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Aber zu der Zeit wo ubuntu aufkam, merkte man doch, das Leute sich plötzlich mal wirklich dieses Linux anguckten. Weil es auch im größeren Umfang mediale Rezension und Computerzeitschriften Artikel drüber schrieben und CDs verteilten.
Yepp, unter anderen -----> @mo

Artikel in der FAZ!
 
Na, wer war damals dabei, als die ComputerBild mit der SuSE Linux 9.0 Special Edition das Linux-Zeitalter ausrief :D Leider konnte ich mein reguläres SuSE 8.2 nicht darauf upgraden ...
 
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Ich weiß garnicht mehr, welche Version ich das erste mal installiert hatte, war aber jedenfalls noch nen TUI Installer mit diesem schönen Türkiesgrünem Farbton.

Und ich habe ewig lange all die ganzen Pakete und Programme durchgescrollt und an und abgewählt, auch gelesen was das jeweils sien soll :D

und dann so nen X-Setup, den Xserver konfigurieren inklusive ob ich ne 2 Tasten Maus habe und der Mittellkick emuliert werden soll, oder ob ich 3 Tasten habe :D
 
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@Backfisch meine ersten Berührungen mit Linux waren mit SuSE Linux 5.x von irgendner Heft-CD (glaube einer damaligen Ausgabe der c't). Und irgendwann hatte ich mir dann in ner Buchhandlich ne Box mit SuSE Linux 6.2 geholt, wo noch fette Handbücher mit bei waren. Ja, die Dinger wurden in Buchhandlungen neben der IT-Literatur verkauft, wohl wegen den enthaltenen Handbüchern.
 
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mibbio schrieb:
wo noch fette Handbücher mit bei waren
Die guten, alten Zeiten.
Bücher gibts heute nicht mehr (was schon allein angesichts des Papierbedarf vielleicht auch ganz gut ist), aber selbst die elektronischen Pendants gehen ja bei vielen Linux-Distributionen nicht über eine Quick-Start-Anleitung hinaus.
 
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Bei Wikipedia kannst du schon ein paar zusammenstellungen als pdf/Ebook runterladen. ist glaube auch zu sehen unter ner extra kategorie wikbooks

Linux shell Programmierung hab ich da oft angesehen. Ist aber natürlich was anderes als Nen Karton mit CD/DVD drin und Büchern zur Distroerklärung :D
 
andy_m4 schrieb:
aber selbst die elektronischen Pendants gehen ja bei vielen Linux-Distributionen nicht über eine Quick-Start-Anleitung hinaus
Damals war die Installation eins problemlos lauffähigen Systems auch noch nicht so trivial wie heute. SuSE Linux hatte zwar zu der Zeit schon YaST (Yet another Setup Tool), das war aber deutlich rustikaler mit ncurses-ähnlichem UI im Vegleich zum heutigen YaST oder anderen grafischen Installern.

Da musst man noch selber Auswählen, welche Pakete/Paketgruppen installiert werden sollen und die automatische Abhängigkeitsauflösung war auch eher Glücksspiel. LiLo als Bootloader einrichten war ebenfalls ein ziemlicher Akt, da nur bedingt automatiert.

Wenn man Pech hatte, ist der Kram dann nach stundenlanger* Installation nicht gebootet oder es bootete zwar, aber die Desktopumgebung kam nicht hoch, weil doch irgendeine Abhängigkeit fehlte.

* SuSE 6.2 waren glaube 4 oder mehr CDs und auf nem PC mit AMD K5 PR75 mit IDE-HDD und 4x IDE-CD-ROM dauerte das dann halt ewig.
 
mein erster Kontakt mit Linux war auf irgendeiner Heft cd von der Ct?! muesste so um 97/98 gewesen sein.
Keine ahnung welches es war, aber es hat stunden gedauert bis ueberhaupt mal lief und es war nicht der desktop aber immerhin ein tastatur layout auf dem Bildschirm :D
 
Will die noch Jemand haben. Ich muss mal sehen ob ich auch noch das Buch dazu habe.
 

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Bei mir war der Einstieg mit der Schisservariante von Ubuntu per Wubi*!
Das Ding hat aber auch wieder Leute erreicht, die sich sonst vielleicht nicht so recht getraut hätten gleich nativ zu installieren. Canonical hat es dann gerade so lange gepflegt, bis man meinte man braucht das nicht mehr. Für Puristen war das eh der Sündenfall erster Klasse am Linuxband.

Und gewälzt hab ich natürlich den Ober-Linux-Guru Kofler.

(*) Der Wubi Installer hat Ubuntu auf auf einer Windows Partition installiert, es war quasi ein Programm von Windows, man hat es aber nicht so wahrgenommen, da alles wie Dualboot aussah.
 
mibbio schrieb:
Damals war die Installation eins problemlos lauffähigen Systems auch noch nicht so trivial wie heute.
Das ist richtig. Aber ein Handbuch macht ja auch mehr als das.
Wenn ich beispielsweise so schaue, was Debian an Dokumentation anbietet, dann steckt da ja doch Einiges drin was nix mit Installation zu tun hat.
Oder auch bei OpenSUSE. Ja. Da findet man was zu Installation aber eben nicht nur.
 

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