Umstieg Win10 auf Linux Mint....und was die Eltern dazu sagen...

JumpingCat schrieb:
Weil das deren Philosophie ist.

hmm das release ist aber fast ein Jahr alt? Dachte Mint oder Ubuntu wäre da aktueller? Da liegt glaube ich 4.4 vor und aktuell ist 5.X und eben auch keine Beta. Mit Gimp klappt es ja auch?
 
JumpingCat schrieb:
Was nun wirklich eine Notlösung ist. Dann lieber der Standard flatpak.
Kann man so oder so sehen.
Ich finde es immer problematisch, wenn jemand ne Aussage trifft und die wird aber nicht begründet, sondern einfach als "ist so" hingestellt.
Erstens ist das faul (ist es schon deshalb, weil wenn man schon Flatpak nennt, dann verlinke es doch gleich!). Zweitens entzieht man sich dadurch ja auch Kritik weil wenn man was dagegen sagt kannst Du Dich ja immer rausreden mit "Na so war das aber nicht gemeint".
 
ChatGehPeeTee schrieb:
hmm das release ist aber fast ein Jahr alt?
Ja und? Ein Beispiel: Debian 13 kam Ende letzten Jahres mit Gnome 48. Das war zu dem Zeitpunkt ein halbes Jahr alt - aktuell stehen wir kurz vor dem Release von Gnome 50 und ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass dieser aktuelle Stable-Release von Debian weder Gnome 48 noch Gnome 49 bekommen wird. Das kommt dann mit dem nächsten Stable-Release und ist Prinzip: Die setzen halt auf stabile, umfangreich getestete Pakete, die dann weitere Fehlerbereinigungen erhalten. Hat halt Vor- und Nachteile.
 
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Merlin352 schrieb:
@fixedwater Auch unter Windows ist das nicht "notwendig". Es gibt auch für Windows einen guten Paketmanager, nennt sich UniGetUI.
Das ist aber halt eine 3rd-Party Software, die man erstmal runterladen und installieren muss. Da dann im Hintergrund genutzt winget wird zwar ab Werk mit Windows ausgeliefert, ist aber ohne 3rd-Party Tools erstmal nur eine CLI-Anwendung. Und Terminal ist für Windows-Verfechter ja Teufelszeug.

Auch winget ersetzt keinen richtigen, zum Konzept des OS gehörenden Paketmanager. Denn wenn es ein Programm nicht im Microsoft Store gibt, greift winget auf Installationsskripte aus dem Community-Repo zurück. Mittels dieser Skripte macht winget auch nichts Anderes als den entsprechenden Installer des Programms runterzuladen und auszuführen. Es ändert also im Grunde nichts am Prinzip, wie Software unter Windows installiert wird, sondern nimmt dem Nutzer lediglich das Suchen und Runterladen des Installers von einer Webseite ab.

Auch interessiert sich die darüber installierte Software nicht dafür, dass es per winget installiert wurde. Es nutzt weiterhin seinen jeweils eigenen Updatemechanism. Bei einem OS, bei dem der Paketmanager das zentrale Instrument ist, ist dieser auch die einzige Instanz, die sich um Updates für die installierten Programme kümmert.
 
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Im Ausgangsposting ist eindeutig erkennbar, dass unter Windows 10 und unter Linux Mint unterschiedliche Libreofficeversionen installiert wurden. Es spricht doch nichts dagegen, bei Linux Mint auf welche Art auch immer die gleiche Version nachzuinstallieren.
 
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Lotsenbruder schrieb:
Gibt es irgendeine Funktion im neuen Release die Du unbedingt benötigst dann nimm Flatpak.

Flatpak ist ja genauso veraltet. Daher meine Frage. Ist auch kein Hate. es wundert mich nur
Und ja bei Blender sind eig neue Versionen immer deutlich besser
 
mibbio schrieb:
Auch winget ersetzt keinen richtigen, zum Konzept des OS gehörenden Paketmanager. Denn wenn es ein Programm nicht im Microsoft Store gibt, greift winget auf Installationsskripte aus dem Community-Repo zurück. Mittels dieser Skripte macht winget auch nichts Anderes als den entsprechenden Installer des Programms runterzuladen und auszuführen. Es ändert also im Grunde nichts am Prinzip, wie Software unter Windows installiert wird, sondern nimmt dem Nutzer lediglich das Suchen und Runterladen des Installers von einer Webseite ab.

Auch interessiert sich die darüber installierte Software nicht dafür, dass es per winget installiert wurde. Es nutzt weiterhin seinen jeweils eigenen Updatemechanism. Bei einem OS, bei dem der Paketmanager das zentrale Instrument ist, ist dieser auch die einzige Instanz, die sich um Updates für die installierten Programme kümmert.
Bei UnigetUI kann man zum Beispiel die installierten Programme als Bündel abspeichern und im Anschluß auf einen anderen Rechner übertragen. Unigetui nutze ich ausschließlich portable.
 
garfield121 schrieb:
LibreOffice (Flatpak) ist aktuell Version 25.8.4.2, die kann parallel installiert werden zur Standardversion aus den Ubuntu-Repos ....
Unter Ubuntu 25.10 ist 25.8.4.2 auch vorinstalliert als snap. Als deb. Paket identisch.
 
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Bei Windows gibts den Store (den ich selbst nach Möglichkeit meide).
Ansonsten kann man per winget uprade alle oder gezielt verschiedene Programme updaten wenn man möchte.

Daher dachte ich das wäre mit dem Paketmanager unter (in dem Fall) Mint genau so nur über Oberfläche statt dubbelige Kommandozeile.
 
Nur bei WIndows ist es halt in erster Linie tatsächlich ein Store, ein laden zum Einkaufen und erst in 2ter Linie etwas das die Software runterlädt.

Das ist doch noch was anderes als die Paketmanager und GUI die es dazu gibt unter Linux.

(Ausnahme Ubuntu store wohl, da kann man wohl auch einkaufen) Edit: hat sich auf jeden Fall geändert ist derzeit auch nicht mehr so. muss wohl mittlerweile um die 10 Jahre her sein.
 
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Alexander2 schrieb:
Ausnahme Ubuntu store wohl, da kann man wohl auch einkaufen)
Jein!
Die Apps sind meist kostenlos, aber die Nutzung, z.B. Spotify als snap, ist ggf. kostenpflichtig. Wäre bei der Flatpack Version aber auch nicht anders.
Heißt jetzt i.Ü. Ubuntu-Software.
 
Haben die das wieder gestrichen, das man da Programme kaufen kann? Ist ne ganze weile her, das ich mal Ubuntu installiert hatte, bin mir aber ziemlich sicher, das die da auch bezahl apps mit drinne hatten.
 
ChatGehPeeTee schrieb:
Mal eine OT Frage.
Weiß einer warum Blender bei allen Debian Abkömmlingen also Ubuntu, Mint u.s.w in einer Uralten Version eingepflegt ist?
Werde Maintainer und ändere es.
 
Roesi schrieb:
Daher dachte ich das wäre mit dem Paketmanager unter (in dem Fall) Mint genau so nur über Oberfläche statt dubbelige Kommandozeile.
Hmmm, ist es doch beim Paketmanager?
 
Alexander2 schrieb:
Haben die das wieder gestrichen, das man da Programme kaufen kann?
Ja, das gab es vor 10 Jahren mal. Aber die direkte Bezahlfunktion gibt es schon lange nicht mehr.
Ansonsten siehe oben.
Könnte z.B. sein, dass eine Office Suite bei ist, die dann nach Testzeitraum kostet oder Games etc. Wäre aber als Flatpack oder deb. eben auch so.
 
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Die Flatpaks werden nach meiner Erfahrung gut gepflegt; man bekommt die neueste oder zumindest eine neuere Programmversion. Ausnahmen wird es sicherlich auch geben.
Je nachdem wielange der Distro-Release zurückliegt, sind die Pakete (Deb) aus den Standardquellen deutlich älter. Bei Linux Mint 22.x ist die Basis Ubuntu 24.04 und dort werden viele Programme einmal reingeworfen und dann nie mehr angefasst.
Beispiel Blender: Flatpak Version 5.0, Deb 4.0.2
 
@Mo hatte im Internet auch geschaut nach snap storeUbuntu oder sowas und alles was zu finden war sind die üblichen normalen Programm stores, wie bei anderen auch. Keine Bezahlprogramme, Kauf direkt im Shop. da hast du recht. das ist Geschichte. Das war wohl auch nur kurz so eine Sache und es scheint ja entweder zu viel Gegenwind gegeben zu haben oder es hat sich in keiner weise rentiert ..

Ich habe das jedenfalls nicht mitbekommen :D
Ich habe das mal auch editiert in #92

Ich fände es wie ich es hier in Computerbase bei den Programmauflistungen und auch in Artikeln, die Open Source Programme behandeln auch Vorgeschalgen habe gut, wenn auch in den Shops zu den Programmen auch immer wenn es denn so etwas für das Projekt gibt unaufdringlich und auch eindeutig als freiwillige Spendenmöglichkeit gekennzeichnet ein entsprechender Link zum Spenden oder eine Funktion dabei wäre.
 
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