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News Umstrukturierung bei Ubisoft: Mitarbeiter äußern Frust und Unzufriedenheit mit Vaas

Market Cap EA: 51 Mrd

Market Cap Ubisoft: 547 Mio. (!)

Der Vergleich ist besser ;-)
 
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Ubisoft? War das nicht früher mal sone kleine feine Spieleklitsche von nebenan?
Mit Perlen wie Anno, Siedler, Splinter cell...
Die sogenannte Neuausrichtung sagte für mich versteckt aus das sie eigentlich genauso weitermachen wie zuvor, was ja vorher auch nicht funktionierte. Sprich Entlassungen, mehr Druck auf die wenigen verbliebenen profitablen IP's, Einstellungen von fast fertigen Projekten usw. Also das was die ja eigentlich schon Jahre erfolglos praktizieren. Und seitdem läuft es ja bei Ubi, zwar rückwärts und bergab aber läuft wenn man den alten weißen Männern auf Hauptversammlungen so zuhört. Das bei diesen Bedingungen es bei einem eh schon toxischen Arbeitsumfeld (sexuelle Übergriffe, Crunch) nochmals schwieriger wird was kreatives und Neues auf Basis des Portfolios zu entwickeln, um sich mal wirklich neu aufzustellen, liegt ja nun auch auf der Hand.
Zu Leiden haben darunter dann (fast) alle: Mitarbeiter, Aktionäre und nicht zu vergessen die, auf die es ankommen sollte, die Spieler.
Das eigentlich traurige daran ist das es ja nicht nur Ubisoft betrifft. Das Drama können sich auch andere Unternehmen als Blaupause für den Ritt in den Untergang kopieren, auf dem Weg dahin sind ja so einige mit den immergleichen Spielen.
Der Pizzavergleich war super 👍 . So fühlt es sich wirklich an, immer dieselbe Grundpizza nur anders belegt.
 
ottoman schrieb:
Aktienkurse kann man nicht direkt vergleichen. Nur weil Aktien der Firma A 100€ kosten und Aktien der Firma B 50€, heißt das nicht, dass Firma A wertvoller ist oder wirtschaftlich besser dasteht. Man kann höchstens den Verlauf vergleichen, also ob bei Firma A die Kurse sinken und bei Firma B steigen.

Ich dachte Aktienkurse bilden den erwarteten Wert eines Unternehmens bzw. sein Wachstumspotential ab.
 
@Buddy_S.
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AbstaubBaer schrieb:
Ich dachte Aktienkurse bilden den erwarteten Wert eines Unternehmens bzw. sein Wachstumspotential ab.
...und jede Menge reine Phantasie und Wetten der Anleger.
 
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AbstaubBaer schrieb:
Ich dachte Aktienkurse bilden den erwarteten Wert eines Unternehmens bzw. sein Wachstumspotential ab.
Nur unter Berücksichtigung der ausgegebenen Aktien.

Bsp.:
Company A hat 1000 Aktien ausgegeben zu 100 EUR Aktienkurs
Company B hat 10.000 zu 10 EUR Aktienkurs ausgeben.

beiden haben den gleichen Börsenwert.
 
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theGucky schrieb:
War bei Ubisoft jemals der Fokus auf Gamer?
Yes! Ich war regelmäßiger Kunde.
Rainbox Six Shooter
Splinter Cell
Assassin's Creed
Far Cry

Spiele von Männern für Männer, gute alte Zeit.
Kein Mitleid für's Team:)
 
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theGucky schrieb:
War bei Ubisoft jemals der Fokus auf Gamer?
Ja, von Anfang der 90er bis ca. Mitte 2000er. Da war Ubisoft so gut, dass sie ziemlich gut mit Golden Age EA, mithalten konnten.

Far Cry bis Teil 3
Rayman
Tonic Trouble
Prince of Persia bis Warrior Within
Splinter Cell 1- 3
Die Siedler bis Teil 4
Anno bis es Always on wurde
AC bis Black Flag
Call of Juarez
Rainbow six bis Vegas
Ghost Recon bis Advanced Warfighter
Batman Vengeance
Donald Duck: Goin'Quackers
Pro Rally
Largo Winch
Myst
RC Racing Simulation
Beyond Good and Evil
Chessmaster
Silent Hunter
King Kong
Blazing Angels
Red Steel
Naruto Rise of a Ninja
Shaun White Snowboarding
 
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Ich würde auch nicht die ganze Schuld dem Ubi Soft Management geben. Die sind sicherlich unfähig, aber einige Mitarbeiter leisten auch ihren Teil. Ich erinnere mich noch an einen Ubisoft UI/UX Director von 2022, der nicht verstehen konnte, warum Elden Ring trotz "so mieser UI/UX" einen so guten Metacritic Score bekommen konnte:

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Die Memes im Anschluss waren unvergessen. Vor allem als jemand ein Mockup der Elden Ring UI erstellt hat, wenn das Spiel von Ubisoft gekommen wäre:
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Da muss schon sehr viel schief laufen, wenn jemand in so einer Position nicht versteht, wie Videospiele eigentlich funktionieren.
 
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Das Produkt von Ubi sind nicht mehr deren Games, sondern die Kapitalbeteiligungen an den diversen internen Studios.

Die Familie Guilemont verdient ihr Geld mittlerweile mit Kapitalbeteiligungen. Daher haben sie Ubi in diese fünf Sparten aufgeteilt. Mehr Sparten ergeben mehr Wege mit diesen Sparten zu handeln. Desweiteren kann sie die Steuerlast optimiert werden wenn Verluste zwischen den Sparten verrechnet werden.

Die Spiele sind nur Insofern wichtig als das man mit diesen Brands im Moment noch chinesische Investoren anwerben kann.
 
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Far Cry ruiniert.
Watch Dogs ruiniert.
Assassin's Creed ruiniert.
Splinter Cell? Existiert wohl für Ubisoft auch nicht mehr?

Noch dazu rennt man ohne Rücksicht auf Verluste einer Agenda hinterher, die in den meisten Fällen nachweislich zum Suizid der Unternehmen führt.
 
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Ich versteh es nicht. Es gibt so gute Kernmarken. Alleine, was man alles aus The Division machen könnte. Single Player Action RPG zb.

Die Snowdrop Engine ist auch nicht schlecht. Rainbox Six, Ghost Recon... Aber nein, es ist immer grobe Retortenware.
 
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ottoman schrieb:
Ich würde auch nicht die ganze Schuld dem Ubi Soft Management geben. Die sind sicherlich unfähig, aber einige Mitarbeiter leisten auch ihren Teil. Ich erinnere mich noch an einen Ubisoft UI/UX Director von 2022, der nicht verstehen konnte, warum Elden Ring trotz "so mieser UI/UX" einen so guten Metacritic Score bekommen konnte:
An sich hat er da nicht völlig unrecht. Ein Spiel bei dem man nicht mit "ESC" sondern Q die Menüs verlässt erzeugt gerade im Anfangsstadium viel Heiterkeit. Vor allem da man durch jahrzehntelangem Training eines bis dahin durchaus in die DOS-Zeit zurückgehenden einheitlichen Standard gefolgt ist. Nicht so Elden Ring. Und das lässt es einen spüren.

Auch dass Kampfsystem setzt recht ähnlich an. Space-Taste springen? Das ist rollen. Es ist auch nicht die Shift-Taste die gewöhnlich diese Funktion übernehmen würde, nein es ist "F". Ich habe bei FA-18 Interceptor auch immer das Fahrwerk im Überschall abgerissen bis ich rausgefunden habe das man es einziehen kann. Landen war dann freilich entsprechend herausfordernd.

Ich verstehe es ja. Position der Tasten für leichte Erreichbarkeit über etablierte Standards. Aber man muss sich JEDES MAL umgewöhnen und zwar nicht nur VORWÄRTS wenn man Elden Ring spielt sondern auch RÜCKWÄRTS wenn man sich die Steuerung verinnerlicht hat und dadurch das Musklelgedächtniss für quasi JEDES andere Spiel versaut hat.

Synapsen... die Synapsen...
 
theGucky schrieb:
War bei Ubisoft jemals der Fokus auf Gamer?


BTW ein Beispiel ist auch Arc Raiders, die Bewegung der Beine der großen Roboter wurden durch Machinelearning erzeugt.
Square Enix, EA oder Ubisoft waren früher Publisher mit einem phantastischen Ruf wie die Gaming Sparte von Sony. Das ist aber kein Verlust. Andere Publisher haben den Platz dieser Dinosaurier eingenommenen.

Btw. haben die Leute von Embark in dem Making Of erzählt das es sehr schwierig war diese Ai zu trainieren. Die hätten die Arc wohl herkommlich animiert wenn sie im vorwege gewusst hätten das Ai vor allem für schlecht vorhersehbare Ergebnisse steht.... Vgl Matriarch läuft nur auf zwei Beinen in der Gegend herum.
 
AdmiralPain schrieb:
Das ist grundsätzlich aber ein Problem mit dem Aktien-Gesellschaftsmodell.
Man ist ja quasi gesetzlich verpflichtet Gewinne zu erzielen, und den Aktionären eine Dividende zu erwirtschaften.
Die Grundidee war damals natürlich eine sehr positive und gute, nämlich Teilhabe an einem Unternehmen.
Bis natürlich die Findigen Gierigen mehrere neue gesetzliche Gier Optimierungen über die Legislative dort eingebaut haben, seit dem ist das Aktien-Gesellschaftssystem entgegen dem Ursprünglichen Sinn.

Bedeutet, ab einer gewissen Nenngröße wird ein Konzern so zum Selbstfresser, weil er es muss, einer Handelsware, von der wenige Profitieren, die mit dem Konzern nicht einmal verbunden sind.
Darunter leiden dann die Mitarbeiter, denen ich mal unterstelle, dass viele da mit sehr viel Herzblut und positiven Absichten am Werk sind, auch bei Ubisoft. ;):heilig:
So ein Quatsch.
 
AbstaubBaer schrieb:
Ich dachte Aktienkurse bilden den erwarteten Wert eines Unternehmens bzw. sein Wachstumspotential ab.
In der Theorie ja aber mit GME und Tesla gibt es mittlerweile erfolgreiche Zombie Aktien die komplett entkoppelt von der tatsächlichen Unternehmensperformance sind sondern reine Zockpapiere, im Grunde nichts anderes wie Bitcoin wo es niemanden schert ob es hinter dem Ding das man kauft einen realen Gegenwert gibt
 
Buddy_S. schrieb:
Market Cap EA: 51 Mrd

Market Cap Ubisoft: 547 Mio. (!)

Der Vergleich ist besser ;-)

Und Ubisoft hat mehr Mitarbeiter als EA. Da läuft einiges schief bei Ubisoft.

Ubisoft hat einfach zuviele Titel im Sortiment und die Devs zu wenig Zeit, etwas kluges zu entwickeln aufgrund Druck der Aktionäre.

Sie hätten vor Jahren schon die Anzahl Titel reduzieren müssen und dafür etwas Zeit in die guten Titel investieren.

Wieso gibt es nach 13 Jahren keine Splinter Cell Nachfolger aber dafür Skull & Bones kacke die niemand will.

Die Kosten für Skull & Bones lagen nach Schätzungen bei bis zu 650 Millionen USD und das Spiel ist von den Verkaufszahlen dermassen gefloppt, das auf Steam gerade mal 24'000 Stück verkauft wurden. Aufgrund der hohen Kosten haben die das Spiel versucht als quadruple-A (AAAA) zu verkaufen.

Dann wundern sich die Herren bei Ubisoft wie es soweit kommen konnte.
 
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Replay86 schrieb:
Splinter Cell? Existiert wohl für Ubisoft auch nicht mehr?

Das gibt es noch, es wurde wie alle anderen Spiele neuen Studios zugeordnet, siehe unten.

Ich weiß nicht, ob ich mich auf das Remake freuen soll.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die es mit Ansage gegen die Wand fahren.
Von Beyond Good & Evil 2 hört man auch nichts mehr.

Creative House Vantage Studios
Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six

Creative House für kompetitive und kooperative Shooter
The Division, Ghost Recon und Splinter Cell

Creative House für Live- und Service-Spiele
For Honor, The Crew, Riders Republic, Brawlhalla und Skull & Bones

Creative House für immersive Fantasy-Welten und narrative Universen
Anno, Might & Magic, Rayman, Prince of Persia und Beyond Good & Evil

Creative House für Casual- und familienfreundliche Spiele
Just Dance, Uno, Hungry Shark sowie Mobile- und Ketchapp-Titel

Golem
 
Creeping.Death schrieb:
Es wird auch hier wieder immer nur davon ausgegangen, ob einem persönlich gewisse Spiele gefallen oder nicht. Das ist für den Erfolg auf dem Markt jedoch nicht zwangsweise entscheidend.
Wie immer wird behauptet dass Ubisoft gerade auch deswegen den Bach runtergeht, weil die AC-Reihe so langweilig und immer nur das Gleiche bietet.

Wenn man sich aber die Verkaufszahlen der Reihe so anschaut, könnte man durchaus auf die Idee kommen, dass die Käufer genau das wollen: ...
So schaut's aus. Und deshalb sind diese ganzen Diskussionen unter "echten Gamern" auch so müßig, alle meinen sie wären Experten weil sie den ganzen Tag zocken, aber zu mehr als undifferenzierten Meinungsdurchfall reicht's meistens trotzdem nicht.

Auf Ubisoft draufhauen hat mittlerweile auch so einen Bart. Wisst ihr noch als EA voll kacke war, was machen die heute eigentlich? Ach ja, Milliarden scheffeln mit Fifa Lootboxen und der guten alten Battlefield Formel, denen haben wir es aber gezeigt!
Ergänzung ()

Partyanimal92 schrieb:
Ganz alleine keines falls, aber es ist halt doch mit Teil des Problems. Schau dir AC-Shadows an. Ich will verdammt nochmal einen nativen Japaner im feudalen Japan als Samurai und nicht Yasuke! SW Outlaws: Kay Vess sieht halt nichtmal ansatzweise wie ihr Mocap Modell aus. Während in Jedi Survivor (EA) Cal Kestis eine 1:1 Kopie seines Mocaps ist. Go woke, go broke ist angemessen.
Juckt absolut niemanden, die meisten haben besseres zu tun als sich irgendwelche Mocap Models unter dem Mikroskop anzuschauen. Was zählt ist ob das Spiel Bockt oder nicht, außer natürlich für Leute die ihre Fremdenfeindlichkeit und Misogynie auf alles projizieren müssen.
 
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Der Ubisoft client war nicht nur richtig schlecht, sondern auch komplett unnötig.

Die games waren zum Schluss nicht schlecht, aber auch nicht der reißer.

Man sollte die Spiele auch nicht so voll packen, dann sind die erstens schneller fertig, kosten weniger und sind für den Kunden übersichtlicher.

Aber was will man sagen: bei vielen Gameherstellern hat man halt das Problem dass im Management oft nur noch Ahnungslose sitzen, die einfach nur die schnelle Mark machen wollen.
 
Ich verstehe bis heute nicht warum man The Division 2 so hängen hat lasssen.
Das Spiel war super geil bis man im Endgame war. Spannende Story, 1A Soundtrack, lief top, eigene Snowdrop engine mit hervorragender Grafik und Sound.
Klar im Endgame wurde es dann langweilig. Warum hat man nicht nach dem New York Add On weiter Content geliefert?
Oder warum nimnt man nicht all dieses Potential und entwickelt das Spiel zu was neuem? Persistente Welt bischen weg vom MMO hin zu einem Multiplayer Apocalypse Adventure oder sowas. Irgendwas halt, soviel Potential in dem Ding und dann lässt man es vergammeln...kapier ich nicht.
 
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