News Umstrukturierungen bei Meta: Versetzungen folgen Entlassungen am 20. Mai

SKu schrieb:
Und Deutschland hat eine vernünftige, nicht in zwei Klassen geteilte Gesundheitsvorsorge?
Diese Sicht ist zu einfach, es gibt in Deutschland viel mehr Varianten von Krankenversicherungen. Angefangen bei den Basispaketen der sogenannten gesetzlichen Krankenversicherungen, kann jeder Bürger eine andere Art der Versicherung wählen, die seinen Vorstellungen und seinen finanziellen Möglichkeiten oder den berufsspezifischen Vorgaben entspricht.

Auch hier gilt, wie in den USA, dass es für mehr investiertes Geld im Bedarfsfall abseits der medizinischen Grund-Versorgung auch mehr Leistung gibt.

Es gibt zudem freie Berufsgruppen (Freiberufler), die ganz anders in der Krankenversorgung organisiert sind. Oder Beamte, deren Krankenversorgung nochmals ganz anders aufgestellt ist. Wobei es für Freiberufler und Beamte auch nicht die EINE Lösung gibt, sondern derer viele.

Aber das führt jetzt zu weit. 😏

Zurück zum Thema: Der jetzige Personal-Aufbau bei US-Firmen im KI-Sektor geht einher mit einer Entlassung bei US-Unternehmen, die an der KI-Entwicklung beteiligt sind, bzw. waren oder dies im vorhergehenden Umfang nicht mehr tun (müssen). Das war doch im Vorne herein klar und kommt jetzt auch nicht wirklich überraschend.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: LikeHike
supertramp schrieb:
Na ja, ein Jobverlust in den USA fürht dort schnell zu einer Existensbedrohung, in Europa habe ich zumindest noch eine gewisse Absicherung. Also leben würde in USA nicht wollen.
Das gilt nicht für alle europäischen Staaten und auch in Deutschland wird der Wohlstand massiv abnehmen, sobald man seine Stelle verliert aber weiterhin hohe Kosten hat (Kinder, Miete etc.)

madmax2010 schrieb:
Ich denke die Neueinstellungen sind zum Teil auf Outsourcing zurückzuführen. Im gleichen Artikel wird beschrieben, dass es im IT Service Bereich Stellenstreichungen gibt.
Der indische Job Markt scheint recht kompetitiv. Dort zeichnet sich dasselbe Problem ab, dass wir in vielen westlichen Ländern haben: Viele Akademiker haben es zunehmend schwerer einen Job zu finden. Es wird über Bedarf ausgebildet und wenn dann noch vorsichtig eingestellt wird, gibt es viele Bewerber auf wenige Stellen.

In Deutschland sehe ich noch den Vorteil, dass viele Menschen in den nächsten Jahren in Rente gehen und ich glaube nicht, dass im gleichen Maße Stellen wegfallen bzw. automatisiert werden.
In Indien bzw. in ganz Südostasien dagegen gibt es einen riesigen Pool an jungen Menschen. Nicht wenige davon versuchen ihr Glück in anderen Ländern, unter anderem in Deutschland.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Averomoe
mischaef schrieb:
Ist schon seltsam, dass immer mehr Amerikaner, die nur eine kurze Zeit in Deutschland bleiben wollten, gar nicht mehr weg wollen und denen die USA immer fremder wird
YouTube ist voll von Erfahrungen, wie US-Amis das "reichste Dritte Welt"-Land dem Rücken kehren, nachdem sie bei uns gelebt haben.

Die Amis sind ja genauso durch die Propaganda von Politik, Medien und Militär beeinflusst wie wir, die können außerhalb der USA kaum denken.

Würde für kein Geld der Welt nach USA, nur um mein Kind von irgendwelchen Irren killen zu lassen wie gestern in San Diego, weil da alle bis an die Zähne bewaffnet sind...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758 und mischaef
SKu schrieb:
Und Deutschland hat eine vernünftige, nicht in zwei Klassen geteilte Gesundheitsvorsorge?
Ist das Gesundheitssystem bei uns reformbedürftig? Holy Moses ja und wie!!

Will ich wegen eines Armbruchs eine 15.000+€ Rechnung bekommen, wie es in den USA nicht unüblich ist ohne Krankenversicherung? Auf keinen Fall.

Diabetiker 1000€ und mehr pro Monat für spottbilliges Insulin bezahlen lassen?

Auf keinen Fall

Tbc
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: M@tze, Gizzmow, Zhan und eine weitere Person
SuperHeinz schrieb:
dass sie auf dem US-Arbeitsmarkt niemals Fuß fassen könnten
Das will doch kein normaler Mensch , schlecht bis gar nicht versichert , für Verbrecher arbeiten also die schlimmsten und am Ende doppelt beschissen zu werden , niemals ..... Die USA ist kein vorzeige Beispiel
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mischaef
SKu schrieb:
Und Deutschland hat eine vernünftige, nicht in zwei Klassen geteilte Gesundheitsvorsorge?
Hier in Deutschland muss ich mich nicht fragen, ob ich zu einem Arzt gehe, weil ich ihn mir nicht leisten kann. Hier in Deutschland muss ich auch nicht mehrere tausend Euro für eine Nacht im Krankenhaus zahlen. In den USA zählt vor allem: Bei Unfällen bloß nicht den Krankenwagen rufen.

Ich als Diabetiker wäre da schnell arm. Gerade bei Senioren sinkt die Gesundheit dramatisch, weil viele sich ihre wichtigen Medikamente nicht mehr leisten können - und hier regt man sich über die Zuzahlung auf.

SKu schrieb:
Ist das eine vernünftige Gesundheitsversorgung?
Besser als in den USA? Definitiv.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: -Stealth-, M@tze, Seven2758 und 5 andere
SKu schrieb:
Und Deutschland hat eine vernünftige, nicht in zwei Klassen geteilte Gesundheitsv o rsorge? Wenn ich hier als Selbstzahler auftrete, bekomme ich ad hoc Termine und auch Zugang zu besseren Arzneimitteln. Bin ich Kassenpatient, darf ich monatelang auf einen Termin warten und bekomme nur das, was eigentlich niemand benötigt. Ist das eine vernünftige Gesundheitsv e rsorgung?
Bei Vorsorge lassen sich keine fetten Batzen abrechnen, gerade bei Kassenpatienten, selbst mit "IGeL" als Extramayo. Orga kompliziert, nur die Masse macht's, daher volle Praxen. Das Filetstück ist die Versorgung im KH und in Pflegeeinrichtungen - "da werden sie geholfen". - Der deutsche Deal ist, dass wir für knapp 400 Piepen pro Monat keine Walter Whites produzieren. Die GKV ist eine kollektive Gönnung als Flatrate gegen den Worst Case. Man muss einwenden, inkl. Arbeitgeberanteil mittlerweile auch nicht mehr die billigste, weswegen man das schon hinterfragen darf. Die materielle Risikominimierung bei schweren Erkrankungen für den einzelnen jedenfalls ist aber noch ziemlich gut, dort geht so. Wenn man hierzulande über die Wurstigkeit von Arztbesuchen hinwegkommen will: einfach ab in die PKV. Selbst deren Konditionen hätten die US-Amerikaner sicherlich gern.

SuperHeinz schrieb:
Hire and Fire ist in den USA doch völlig normal. Die Mitarbeitenden sind ja auch sehr mobil, das ist eine ganz andere Kultur und Arbeitswelt, als bei uns gewohnt. Kein Vergleich zu Europa. Kein Vergleich zu Deutschland im Speziellen. Viele von uns sind doch so sehr verwöhnt und/oder statisch in ihren Anforderungen und Auffassungen, dass sie auf dem US-Arbeitsmarkt niemals Fuß fassen könnten. / In den Staaten ist es dagegen völlig normal, den Job kurzfristig zu wechseln oder ausgewechselt zu werden.
Man kann die Sekunden zählen, bis der Diss auf den deutschen Arbeitnehmer kommt ("sehr verwöhnt" und grundsätzlich impotent für den US-Arbeitsmarkt). Nungut, du magst damit recht haben, zwei Details darf man aber ergänzen: 1) Bei diesen Layoffs reden wir von Salären jenseits unserer deutschen Vorstellungswelt. 2) Ob diese Meta-Mitarbeiter selbst jemals wieder Fuß fassen auf dem US-Arbeitsmarkt, ist trotz aller normalen Hire-and-Fire-Kultur fraglich ("The federal filings result from Meta hiring employees on H-1B visas, or visas for foreign workers with specialized skills. In September, the Trump administration imposed a $100,000 fee for every new H-1B visa application filed in the U.S. In response, Meta’s H-1B application volume nearly halved in the last quarter of 2025 compared to the same quarter a year earlier."). Ganz interessant: Here’s How Much Meta Pays Employees
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Averomoe
@LikeHike
Habe ich davon geschrieben, dass viele auswandern? Nein. Ich habe davon geschrieben, dass viele, die eigentlich nur kurz nach Deutschland kommen wollten, hier bleiben möchten. Nicht mehr und nicht weniger. Den Rest dichtest Du Dir selber hinzu.

Und für Besserverdienende Vorteile? Klar, wenn man nur die Einnahmen sieht - aber nicht die Ausgaben. Was dort Versicherungen kosten oder was Arztbesuche oder Krankenhaus angeht. Von Anwälten will ich gar nicht reden.

Nein danke.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758, knoxxi und madmax2010
mischaef schrieb:
Bei Unfällen bloß nicht den Krankenwagen rufen.
Um fair zu sein, bist du hier auch schon mal hunderte von Euro los für das Rufen eines RTW, siehe Essen mit 246€ Eigenanteil.
 
XCatenaccioX schrieb:
"The federal filings result from Meta hiring employees on H-1B visas, or visas for foreign workers with specialized skills. In September, the Trump administration imposed a $100,000 fee for every new H-1B visa application filed in the U.S. In response, Meta’s H-1B application volume nearly halved in the last quarter of 2025 compared to the same quarter a year earlier."
Also übersetzt heißt das:
"Die Bundesanmeldungen resultieren aus Meta, die Mitarbeiter mit H-1B-Visa oder Visa für ausländische Arbeitnehmer mit spezialisierten Fähigkeiten einstellt. Im September verhängte die Trump-Regierung eine Gebühr von 100.000 $ für jeden neuen H-1B-Visumantrag, der in den USA eingereicht wurde. Als Reaktion darauf hat sich das H-1B-Anwendungsvolumen von Meta im letzten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal fast halbiert."

Was das jetzt mit ...
Ob diese Meta-Mitarbeiter selbst jemals wieder Fuß fassen auf dem US-Arbeitsmarkt, ist trotz aller normalen Hire-and-Fire-Kultur fraglich
... zu tun hat, frage ich mich jetzt aber schon.
 
SKu schrieb:
Bin ich Kassenpatient, darf ich monatelang auf einen Termin warten und bekomme nur das, was eigentlich niemand benötigt. Ist das eine vernünftige Gesundheitsversorgung?
LoL bin KP und sitze gerade im Wartezimmer in einer spezial Klink und werde gleich vom Professor und Leiter der Klinik behandelt. Sehe es wie Karl Lauterbach lieber weitere wege dafür kompetente Behandlung. Und meine 2 Hirn OPs hätte ich mir in USA nicht leisten können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: XCatenaccioX, Averomoe und mischaef
@knoxxi
Dort können es schon weit über 1.000 US-Dollar sein...für mich noch mal eine ganz andere Hausnummer...von der Notaufnahme will ich da noch gar nicht reden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi
mischaef schrieb:
von der Notaufnahme will ich da noch gar nicht reden.
Dann kannst du deine Niere, alternativ RAM, als Anzahlung dalassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mischaef
supertramp schrieb:
@SuperHeinz
Na ja, ein Jobverlust in den USA fürht dort schnell zu einer Existensbedrohung, in Europa habe ich zumindest noch eine gewisse Absicherung. Also leben würde in USA nicht wollen.
Dort findest du aber auch sehr schnell wieder einen Job, und während du einen hast, verdienst du wesentlich mehr als hier. Man muss sich halt selbst um seine Absicherung kümmern, was wesentlich effizienter ist, als wenn ein riesiger Staatsapperat zwischengeschaltet ist.
 
@SirSilent
Das mit dem höheren Gehalt ist aber eben nur eine Milchmädchenrechnung. Ja, man verdient gut - von den Zahlen her. Aber dafür ist in den USA alles wesentlich teurer. Viele Beispiele wurden ja hier bereits genannt. Was meinst Du, warum viele USA-Reisende in Deutschland vollkommen erstaund sind, dass sie in der Notaufnahme nur 10 Euro zahlen müssen?
 
SirSilent schrieb:
Dort findest du aber auch sehr schnell wieder einen Job

Je nach Qualifikation und Karrierelevel wird das aber auch sehr schwierig. Die Gehaltsschere ist viel breiter, als in Deutschland. Es nützt dir nur bedingt, wenn du zwar leicht einen Job findest, aber keinen der deinen Lebensstandard sichern kann. Wie viele ich kennengelernt habe, die in irgendeinem Amazon Paketzentrum arbeiten. Die Jobs bekommst du leicht, da bekommst du aber kein Tech Gehalt bezahlt
SirSilent schrieb:
Man muss sich halt selbst um seine Absicherung kümmern, was wesentlich effizienter ist, als wenn ein riesiger Staatsapperat zwischengeschaltet ist.

Jein. Also ja, man muss mehr vorsorgen. Viele Leute können sich das in den staaten heute aber nicht mehr leisten. Und man muss es auch wirklich machen. bei einer stark Konsumgetriebenen gesellschaft schafft das nicht längst jeder. Das gemeine ist ja, die dicken Rechnungen z.B. im gesundheitswesen kommen erst, wenn man nicht mehr arbeitet. Und hier sind die kosten nicht kalkulierbar. Auch wenn du gut vorgesorgt hast, kann z.B. eine lange Krebserkrankung ziemlich teuer werden. Diese wollen dann von den Rücklagen bezahlt werden, die dir eigentlich dein Auskommen im Alter erwitschaften. Wenn du währemd deiner Hochphase in der Karriere krankheitsbedingt ausfällst und dann auch nach dem Arbeitsleben auch auf Hilfe angewiesen bist, wird es sehr schnell eng. Viele der gut bezahlten berufe sind in teuren Gegenden, womit alleine das Wohnen schon ein halbes vermögen kostet. Du hast viel mehr Unsicherheitsfaktoren, die man nicht so einfach nur durch das mehr beim gehalt abpuffern kann.

Und da sind wir beim problem. Die lebenshaltungskosten explodieren förmlich und nicht jeder verdient die ganz dicken gehälter, wo man am ende des Arbeitslebens mehrere Millionen Dollar auf der hohen Kante hat. Ja bei managern ist das nicht so die seltenheit, bei normalen Arbeitgeber ist das aber nicht unbedingt gegeben. Krankheit und Verletzungen kann man aber schlecht planen, womit die eigene Vorsorge für manche schnell zum Glücksspiel wird, besonders wenn man einen Lebesstil führt, der dem eigenen gehalt entspricht.
 
SuperHeinz schrieb:
Was das jetzt mit ...

... zu tun hat, frage ich mich jetzt aber schon.
Danke der Nachfrage, erschließt sich tatsächlich nicht direkt, deswegen so formuliert: Bei den hier besprochenen Meta-Beschäftigten gibt es neben Hire-and-Fire noch den Faktor "Arbeitsvisum". Fast jeder sechste soll dort ja ein solches haben (Meta must face lawsuit claiming it prefers cheaper foreign workers). Solche Lawsuits und Regelungen ("verhängte die Trump-Regierung eine Gebühr von 100.000 $ für jeden neuen H-1B-Visumantrag") kann man als politisch motivierte "Regulierung" des Arbeitsmarktes deuten - zumindest ist das in diesem Meta-Fall nicht allein ein fluffig-progressives, kulturell als Norm gelebtes Hire-and-Fire. Mit diesen Visa ist aber nur Randnotiz mit Geschmäckle. - Wichtiger: Dass es derzeit in den USA einen krassen Tech-Layoff mit Massenentlassungen gibt, lässt sich nicht übersehen; auch das kein normales Hire-and-Fire. Überspitzt: Fire-statt-Hire ist die neue, IT-arbeitskulturelle Normalität. Geht gar nicht gegen dein valides Argument bzgl. Anspruchsdenken und Mobilität (Unterschiede der US-Arbeitsmentalität vs. hierzulande). Nur sind diese Vorgänge (Massenentlassungen, Lawsuits und Visapolitik) mit üblichem Hire-and-Fire nicht erklärt.
 
Shoryuken94 schrieb:
Viele Leute können sich das in den staaten heute aber nicht mehr leisten.
Die meisten leben mittlerweile von Monat zu Monat...da ist nicht mehr drinn.
 
Wer für den Suckerborg arbeitet, ist eh maximal skrupellos, unethisch und ausschließlich geldgeil, von daher trifft es hier absolut die Richtigen. Ich sage nur, Facebook-Algorithmen die Hass und Zwietrach priorisieren.
 
Zurück
Oben